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Gedichte

Chapter 208: I.
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About This Book

Die Sammlung versammelt lyrische und erzählende Gedichte, geordnet in thematische Abschnitte: Balladen und Erzählgedichte, Naturlyrik, junge Liebe, Weib und Heim, Kindheit und Frohsinn, Betrachtungen über Leben, Leiden und Tod, Vaterlandslieder, Reflexionen über Kunst und Dichter, religiöse und philosophische Gesänge, Sprüche sowie satirische und belehrende Stücke. Die Verse reichen von dramatischen Seefahrerballaden und erzählenden Stücken bis zu intimen Liebesliedern, pastoralen Beobachtungen, elegischen Betrachtungen und scharfen Gesellschaftskritiken, verbinden formale Vielfalt mit wiederkehrenden Motiven wie Natur, Erinnerung, moralischem Fragen und nationalem Empfinden.

Schützensprüche.

I.

Sich’re Hand und klares Auge,
Ob das nur dem Schützen tauge?
Nein, es frommt in jedem Stand
Klares Aug’ und sich’re Hand.

II.

Was die Welt erfüllt, das sauge
Durstig ein mit weitem Auge;
Was dir dient in Meer und Land,
Ohne Zittern pack’s die Hand.

III.

Daß dein Werk dem Ganzen tauge,
Stärk’ die Hand und schärf’ das Auge;
Wer mit Ruh’ eräugt sein Ziel,
Lenkt die Kugel wie den Kiel.

IV.

Freund, halte die Brust nicht allzu keck
Den Pfeilen der Feinde offen;
Denn hast du das Herz auf dem rechten Fleck,
So wird es sicher getroffen.

V.

Mit schlechten Schützen treibe nicht Scherz
Und merke, mein Freund, dir eines:
Ihr Bolzen trifft ein großes Herz
Weit leichter als ein kleines.