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Gedichte

Chapter 214: Ewig dasselbe.
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About This Book

Die Sammlung versammelt lyrische und erzählende Gedichte, geordnet in thematische Abschnitte: Balladen und Erzählgedichte, Naturlyrik, junge Liebe, Weib und Heim, Kindheit und Frohsinn, Betrachtungen über Leben, Leiden und Tod, Vaterlandslieder, Reflexionen über Kunst und Dichter, religiöse und philosophische Gesänge, Sprüche sowie satirische und belehrende Stücke. Die Verse reichen von dramatischen Seefahrerballaden und erzählenden Stücken bis zu intimen Liebesliedern, pastoralen Beobachtungen, elegischen Betrachtungen und scharfen Gesellschaftskritiken, verbinden formale Vielfalt mit wiederkehrenden Motiven wie Natur, Erinnerung, moralischem Fragen und nationalem Empfinden.

Ewig dasselbe.

Die großen Geister werden recht erkannt
Erst, wenn sie tot. Die kommenden Geschlechter
Empfinden dann mit hochgequollner Brust,
Daß sie verständnisvoller und gerechter.
„Wie konnte man nur jenen großen Alten
Die lauteste Bewundrung vorenthalten!
Wie klein sind gegen diese Koryphäen
Der ‚Jetztzeit‘ Epigonen und Pygmäen!“
So schwatzen sie und treiben’s unverdrossen
Nach altem Stil mit ihren Zeitgenossen.