Das erlösende Wort.
Ich hatte mich eifrig fürs Ganze gemüht;
Viel Arbeit und Ärger war mir erblüht.
Ich kämpfte, schuftete ums Gelingen —
Mir sollt’s und konnt’s keinen Vorteil bringen.
Da kommt so’n Mensch, den Gott in die Welt
Als Stütze für’n Naströpfel hingestellt,
Und sagt ganz frech hinter meinem Rücken:
Ich wolle mich nur mit Lorbeern schmücken.
Zwar dumm war’s, doch auch niederträchtig;
Drei Tag’ lang war mir’s im Herzen nächtig.
Am vierten aber, da fiel mir’s ein:
„Der Kerl ist ein Gesinnungsschwein.“
„Gesinnungsschwein“ — famos! famos!
Gleich war ich allen Kummer los.
Muse, hab’ Dank für das hehre Wort!
Ich pfeif mir ein Lied und wirke fort.