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Gedichte

Chapter 260: Päan.
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About This Book

Die Sammlung versammelt lyrische und erzählende Gedichte, geordnet in thematische Abschnitte: Balladen und Erzählgedichte, Naturlyrik, junge Liebe, Weib und Heim, Kindheit und Frohsinn, Betrachtungen über Leben, Leiden und Tod, Vaterlandslieder, Reflexionen über Kunst und Dichter, religiöse und philosophische Gesänge, Sprüche sowie satirische und belehrende Stücke. Die Verse reichen von dramatischen Seefahrerballaden und erzählenden Stücken bis zu intimen Liebesliedern, pastoralen Beobachtungen, elegischen Betrachtungen und scharfen Gesellschaftskritiken, verbinden formale Vielfalt mit wiederkehrenden Motiven wie Natur, Erinnerung, moralischem Fragen und nationalem Empfinden.

Päan.

Heute will ich mit Harfenton
Weiber und Männer besingen,
Die Europens faule Kultur
Fabelhaft vorwärts bringen.
„Umjewertet muß alles sein!“
Dies ist ihr großer Gedanke.
Ärmliches Rinnsal nur ist der Nil;
Aber ein Strom ist die Panke.
„Spießer“ wäre, wer bei der Frau
Und den zwölf Kindern bliebe!
Nur ein doppelter Ehebruch
Ist genialische Liebe.
Eines verbotenen Ehebands
Lieblich-heimliche Schlingung
Ist für eine erhöhte Kultur
Allererste Bedingung.
Äußerst wichtig ist außerdem,
Daß du nicht zahlst, was du schuldest,
Und kein achtungverletzendes Wort
Von dem Gläubiger duldest.
Wenn dein Schneider die viere streckt,
Soll er doch ruhig verrecken!
Gott sei Dank ist die Menschheit da,
Um das Genie zu bezwecken.
„Wahrheit“, „Ehre“, „Gerechtigkeit“
Is ja man „Quatsch mit Soße“.
Alles, was andere schaffen ist Kitsch;
Euer Tun ist „das Große“.
Was euch ragend im Wege steht,
Haut es in Knäuel und Klumpen —
„Herrenmenschen“ nennt man euch dann!
(Früher sagte man „Lumpen“.)