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Gedichte

Chapter 279: II.
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About This Book

Die Sammlung versammelt lyrische und erzählende Gedichte, geordnet in thematische Abschnitte: Balladen und Erzählgedichte, Naturlyrik, junge Liebe, Weib und Heim, Kindheit und Frohsinn, Betrachtungen über Leben, Leiden und Tod, Vaterlandslieder, Reflexionen über Kunst und Dichter, religiöse und philosophische Gesänge, Sprüche sowie satirische und belehrende Stücke. Die Verse reichen von dramatischen Seefahrerballaden und erzählenden Stücken bis zu intimen Liebesliedern, pastoralen Beobachtungen, elegischen Betrachtungen und scharfen Gesellschaftskritiken, verbinden formale Vielfalt mit wiederkehrenden Motiven wie Natur, Erinnerung, moralischem Fragen und nationalem Empfinden.

Auf einen bürokratischen Emporkömmling.

I.

Wem Gott ein Amt gibt, gibt er auch Verstand.“
O Lügenwort, das Ohnmacht sich erfand!
Dem Flachkopf, der durch Gunst ein Amt erklommen,
Hat Dünkel bald den Rest von Hirn genommen.

II.

Seitdem er stieg, trägt er ein frommes Kleid.
Ich schätz’ ihn wegen dieser Dankbarkeit.
Er fühlt’s: So dumm sein und so hoch es bringen,
Das geht nur zu mit überirdschen Dingen.

III.

(Er ist vermählt.)

Justitia fit. Wer draußen wird geplagt,
Der findet still daheim, was ihm behagt.
Und wer im Amte frech auf Stelzen wandelt,
Wird meist zu Hause subaltern behandelt.