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Gedichte

Chapter 80: Apologie.
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About This Book

Die Sammlung versammelt lyrische und erzählende Gedichte, geordnet in thematische Abschnitte: Balladen und Erzählgedichte, Naturlyrik, junge Liebe, Weib und Heim, Kindheit und Frohsinn, Betrachtungen über Leben, Leiden und Tod, Vaterlandslieder, Reflexionen über Kunst und Dichter, religiöse und philosophische Gesänge, Sprüche sowie satirische und belehrende Stücke. Die Verse reichen von dramatischen Seefahrerballaden und erzählenden Stücken bis zu intimen Liebesliedern, pastoralen Beobachtungen, elegischen Betrachtungen und scharfen Gesellschaftskritiken, verbinden formale Vielfalt mit wiederkehrenden Motiven wie Natur, Erinnerung, moralischem Fragen und nationalem Empfinden.

Apologie.

Wohl werden manche meine Lieder schelten,
Weil oft sie in des Friedens weichen Tönen
Der Liebe Glück mit hohem Preise krönen;
Doch laß ich’s meine Muse nicht entgelten.
Oh, möchte ihre Huld mir Lieder schenken,
Die dich, mein Lieb, für alle Zeiten preisen;
Wohl acht ich’s wert, in gotterfüllten Weisen
Solch eines Weibes jubelnd zu gedenken.
Einst mag sich wohl zu meinen Liedern wenden
Ein krankes Herz, das diese Welt verachtet,
Weil Menschen es mit Grimm und Gram umnachtet
Und ihm sein Glück zerstört mit rohen Händen.
Mir ahnt, wie manch ein Herz, das so gelitten,
Sich neu im Glauben an die Menschheit weite,
Wenn ich ihm künde, daß an meiner Seite
Ein Engel durch dies Erdental geschritten.