Meiner Muse.
Dein geworden sind die Lieder
Alle, die ich einst ersonnen,
Die als Jubel, die als Seufzer
Von der Lippe mir geronnen.
Oft ertönt in meinem Hause
Leis ein wohlbekanntes Klingen,
Und von deinem Munde hör ich
Meines Frühlings Lieder singen.
Du mein Weib und meine Muse,
Täglich schenkst du neue Lieder
Und erweckst, ein zartes Echo,
Alte, längst verklungne wieder.
Und solange du mir lächelst
Mit den Augen sternenhelle,
Weicht der Dichtkunst süße Gnade
Nicht von meines Hauses Schwelle.