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Gitanjali (Sangesopfer) cover

Gitanjali (Sangesopfer)

Chapter 12: Laß dies Stimmen und Singen
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About This Book

A sequence of short lyrical poems has a speaker addressing a divine beloved or master, offering songs and small gifts while meditating on devotion, humility, and disciplined spiritual practice. Recurring images of music, flute, garden, labor, and pilgrimage serve as metaphors for creative surrender, service to the lowly, patient waiting, and the inner journey toward union. Several pieces reject pride and ornament in favor of simple living, celebrate the sanctity of ordinary work, and hold to a persistent hope of perceiving and serving the beloved more fully.

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Laß dies Stimmen und Singen und Sagen des Rosenkranzes! Wen betest du an in diesem einsamen, dunklen Winkel des Tempels, in dem verschlossenen Tor?

Öffne die Augen und sieh, dein Gott ist nicht vor dir.

Er ist dort, wo der Pflüger den harten Grund pflügt, wo der Steinklopfer Steine bricht. Er ist mit ihnen in Sonne und Regen und wo sein Kleid bedeckt ist mit Staub. Leg ab deinen heiligen Mantel und komme herab mit ihm auf den staubigen Boden.

Befreiung? Wo ist die Befreiung zu finden? Unser Meister hat freudig die Bande der Schöpfung auf sich genommen; er ist mit uns für immer gebunden.

Komm heraus aus deiner Betrachtung, laß Blumen und Weihrauch beiseite! Was schadet es, wenn deine Kleider zerreißen und fleckig werden. Geh ihm entgegen, stehe bei ihm in der Arbeit, dem Schweiß deiner Stirne.