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Gitanjali (Sangesopfer) cover

Gitanjali (Sangesopfer)

Chapter 54: Schön ist dein Armband mit Sternen bedeckt
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About This Book

A sequence of short lyrical poems has a speaker addressing a divine beloved or master, offering songs and small gifts while meditating on devotion, humility, and disciplined spiritual practice. Recurring images of music, flute, garden, labor, and pilgrimage serve as metaphors for creative surrender, service to the lowly, patient waiting, and the inner journey toward union. Several pieces reject pride and ornament in favor of simple living, celebrate the sanctity of ordinary work, and hold to a persistent hope of perceiving and serving the beloved more fully.

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Schön ist dein Armband mit Sternen bedeckt und künstlich getrieben in tausendfarbigen Juwelen. Doch schöner ist mir dein Schwert mit seinen Ringen von Blitzen wie die ausgespannte Schwinge des göttlichen Vogels des Vischnu, vollkommen gefärbt im zornroten Lichte der sinkenden Sonne.

Es bebt wie das eine letzte Zucken des Lebens in der Ekstase der Pein beim Streiche des Todes; es leuchtet auf, wie die reine Flamme des Seins, die den irdischen Sinn auflodernd verzehrt.

Schön ist dein Armband mit Sternensteinen besetzt, aber dein Schwert, o Herr des Donners, ist geschmiedet mit äußerster Schönheit, schrecklich zu schaun und zu denken.