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Gitanjali (Sangesopfer) cover

Gitanjali (Sangesopfer)

Chapter 63: Bring ich dir buntes Spielzeug, mein Kind
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About This Book

A sequence of short lyrical poems has a speaker addressing a divine beloved or master, offering songs and small gifts while meditating on devotion, humility, and disciplined spiritual practice. Recurring images of music, flute, garden, labor, and pilgrimage serve as metaphors for creative surrender, service to the lowly, patient waiting, and the inner journey toward union. Several pieces reject pride and ornament in favor of simple living, celebrate the sanctity of ordinary work, and hold to a persistent hope of perceiving and serving the beloved more fully.

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Bring ich dir buntes Spielzeug, mein Kind, dann versteh ich, warum es ein Spiel gibt von Farben und Wolken und Wasser, warum die Blumen so farbig getönt sind – bring ich dir buntes Spielzeug, mein Kind.

Wenn ich sing, um dich tanzen zu lassen, so weiß ich wahrlich, warum Musik in den Blättern ist, warum die Wogen den Chor der Stimmen zum Herzen der lauschenden Erde tragen – wenn ich sing um dich tanzen zu lassen.

Bring ich dir Süßigkeit für deine gierigen Händchen, weiß ich, weshalb es Honig gibt im Kelche der Blumen, warum die Früchte sich heimlich mit süßen Säften anfüllen – bring ich dir Süßigkeit für deine gierigen Händchen.

Wenn ich dein Angesicht küsse, mein Liebling, dich lächeln zu machen, verstehe ich sicher die Lust, die vom Himmel herab in das Morgenlicht flutet, und welch Entzücken der Sommerwind meinem Leib bringt, wenn ich dich küsse, dich lächeln zu machen.