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Gitanjali (Sangesopfer) cover

Gitanjali (Sangesopfer)

Chapter 78: Ich erkenne dich als meinen Gott
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About This Book

A sequence of short lyrical poems has a speaker addressing a divine beloved or master, offering songs and small gifts while meditating on devotion, humility, and disciplined spiritual practice. Recurring images of music, flute, garden, labor, and pilgrimage serve as metaphors for creative surrender, service to the lowly, patient waiting, and the inner journey toward union. Several pieces reject pride and ornament in favor of simple living, celebrate the sanctity of ordinary work, and hold to a persistent hope of perceiving and serving the beloved more fully.

77

Ich erkenne dich als meinen Gott und steh bei Seite – ich kenne dich nicht als mein Eigen und komme nicht näher. Ich kenne dich als meinen Vater und neige mich deinen Füßen – ich fasse nicht deine Hand wie die eines Freundes.

Ich stehe nicht, wo du herabkommst, um mich zu erkennen und dich mir zu eigen gibst, um dort dich ans Herz zu drücken und dich als Gefährten zu wählen.

Du bist der Bruder unter meinen Brüdern, doch ich beachte sie nicht und teile nicht mein Verdienst mit ihnen, um alles mit dir zu teilen.

In Freude und Leid steh ich nicht auf Seite der Menschen und so steh ich bei dir. Ich schaudre, mein Leben aufzugeben und so tauch ich nicht in das große Wasser des Lebens.