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Gitanjali (Sangesopfer) cover

Gitanjali (Sangesopfer)

Chapter 83: Die Zeit ist endlos in deinen Händen
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About This Book

A sequence of short lyrical poems has a speaker addressing a divine beloved or master, offering songs and small gifts while meditating on devotion, humility, and disciplined spiritual practice. Recurring images of music, flute, garden, labor, and pilgrimage serve as metaphors for creative surrender, service to the lowly, patient waiting, and the inner journey toward union. Several pieces reject pride and ornament in favor of simple living, celebrate the sanctity of ordinary work, and hold to a persistent hope of perceiving and serving the beloved more fully.

82

Die Zeit ist endlos in deinen Händen, o Herr. Niemand zählt deine Minuten.

Tage und Nächte gehn, Zeitalter blühen und welken wie Blumen. Du weißt zu warten.

Jahrhunderte folgen einander, um eine kleine wilde Blume zu vollenden.

Wir aber haben nicht Zeit zu verlieren, und da sie uns fehlt, müssen wir unser Glück erraffen. Wir sind zu arm, um zu spät zu kommen.

Und so ists, daß die Zeit geht, ich gebe sie jedem, der sie zudringlich begehrt, und dir bleibt der Altar leer von Gaben bis zum Letzten.

Am Ende des Tages haste ich, fürchtend, dein Tor sei geschlossen; doch finde ich, daß dort noch Zeit ist.