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Gitanjali (Sangesopfer) cover

Gitanjali (Sangesopfer)

Chapter 90: Kein lautes, geräuschvolles Wort
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About This Book

A sequence of short lyrical poems has a speaker addressing a divine beloved or master, offering songs and small gifts while meditating on devotion, humility, and disciplined spiritual practice. Recurring images of music, flute, garden, labor, and pilgrimage serve as metaphors for creative surrender, service to the lowly, patient waiting, and the inner journey toward union. Several pieces reject pride and ornament in favor of simple living, celebrate the sanctity of ordinary work, and hold to a persistent hope of perceiving and serving the beloved more fully.

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Kein lautes, geräuschvolles Wort mehr von mir – so ist meines Meisters Wille. Hinfort sprech ich nur noch im Flüstern. Meines Herzens Sprache wird in dem Murmeln eines Gesanges getragen.

Die Menschen hasten zu des Königs Markt. Verkäufer und Käufer sind alle dort. Ich aber erhielt unzeitigen Urlaub inmitten des Tags im Gedränge der Arbeit.

Lass denn die Blumen im Garten erblühen, wenn es auch nicht ihre Zeit ist; und laß die Mittagsbiene ihr träges Summen beginnen.

Gar manche Stunde verbracht ich im Kampfe von Gut und von Böse, nun aber will es die Gunst meines Gespielen in leeren Tagen, mein Herz an sich zu ziehen; und ich weiß nicht, warum dieser plötzliche Ruf, zu welch nutzlosem Ziel.