Neunzehntes Kapitel
Kaum waren sie allein, griff der Imam nach den matt herabhängenden Armen des bleichen Königskindes. Wortlos streichelte er darüber hin.
Reija bedeckte das Gesicht mit den Händen und weinte.
„Kaaba — Mihrab — Koran — aus dem Herzen geworfen!“ lispelte der Greis.
Das Mädchen warf das Haupt empor. Das starre Bronzegesicht belebte sich. „Weißt du, für wen ich Christin werde? Mit der frommen Gebärde, mit allem, was sichtbar ist an den Nasranije? Für dich, Väterchen!“ Sie legte das Wort wie ein kostbares Geschenk vor ihn hin.
Die schmerzdurchtränkten Augen starrten sie an. „Was — soll — das?“
„Ich muß dich retten. Ich will in die Alpujarras, wo die Monfis sich sammeln. Ich wiegle sie auf —“
„Seele der Blumen — bist du auf die Irrwurz —?“
„Dein Elend schrei ich ihnen ins Herz. Abu Atir ist gefangen! Könnt ihr’s dulden? Die Tage Boabdils sollen wiederkommen, wenn wir nur einig sind. Ich wecke den wilden Löwen in ihnen, ich führe sie in den steinernen Palmenwald ihrer Moscheen, ich lasse die Scheichs heilige Kampfworte im Namen Boabdils sprechen. Der Herr, der den Pferden Mohammeds Windesflügel gab, wird auch meinen Worten Flügel geben. Die Granadiner verdorren ohne dich wie die Frucht ohne Regen. Der Jude Pereres wird mir Geld geben, ich schiffe mich nach Tanger ein, rufe den Kampfzorn der Berber an.“
Abu Atir umschlang mit bebenden Händen ihren Leib. „Blume von Andalus — mit diesen Händen willst du Ketten — welch ein Dschin ist in dich gefahren? Du meine Hossané!“
„Mit dem Feuer meines Herzens zünde ich die Gedanken der Rache in ihnen an. Und das Leid um die Glaubensbrüder wird einen Riesenbrand entfachen, der die Berge und Täler in ein einziges Feuermeer verwandeln soll.“
Der Alte koste ihr gelöstes Haar. „Du flammender Wille — du Riesin an Tugend, Gazelle an Leib, was für Kräfte traust du dir zu? Den Glauben der Nasranije erheucheln? Weißt du nicht, daß du verloren bist, wenn du entdeckt wirst? Daß sie dich in den Sanbenito stecken, auf dem Esel durch die Straßen jagen?“
Ihre Züge spannten sich unerschrocken. Und ihre Augen starrten plötzlich in sich hinein. „Ghadban der Dichter hat den Kalifen Hadschadsch durch Wohlredenheit besiegt, so daß er ihn aus dem Kerker laufen ließ. Oh, was müssen das für goldtönende Worte gewesen sein! Ich will die Saiten meiner Anafine stimmen, daß ich ihn — Ximenes — Leon — oder besser —“ Sie hielt wie unter der Spannung ihres Innern die Gedanken an, um sie dann aufs neue durcheinander zu wühlen. „Es ist erst ein Saatkorn in mir — es muß keimen — zur Blüte werden. Es ist nichts Kleines unter der Sonne. Aus einem verirrten Kamel bei der Quelle Semsem entstand Mekka. Warum soll nicht aus einem Gedankenfunken eines Königskindes sich Granada entzünden?“
„Du Herd wilder Wünsche,“ bebte der Imam. „Gib mir die Hand. Die Priester werden dich mit Dingen locken, die einem Weib gefährlich werden können. Wer soll als Christin für dich sorgen? Die Mauren wandern aus — die Beni Mossad, Hamet Zeli, Chalad Ben Temin, alle die glaubensstarken, treuen Gefährten und Freunde, soweit sie nicht in die Alpujarras geflüchtet sind. Die Moriskos? Welcher von ihnen soll seinen Schutz —“
„Das Morgen wird mit glühendem Sturmbrausen kommen — ich bin bei dir! Ist das nicht himmlischer Trost? Und ich darf frei gehen und Pläne spinnen und langsam die Äste zusammentragen für den granadinischen Brand.“
Der Greis sah sie bang-fragend an. „Was in diesen Augen glüht — oh, es ist nicht das Feuer deines Vaters — es ist die Leidenschaftlichkeit deiner Mutter —“
„Meine Mutter!“ Reija schauerte zusammen. Ihre Gedanken griffen zurück. Das Stammeln an dem Mutterherzen war ihr nicht mehr in Erinnerung. Sie hörte oft von ihr sprechen, aber aus den Schilderungen ragte das Wesen der Mutter nicht mit der Weihe einer lebendigen Heiligen in ihr Leben. Doch nun schwang eine neue Saite in ihrer Seele. Sie sollte den Glauben der Mutter kennenlernen. Eine Neugier gebar sich in ihr, zu erfahren, wie ihre Mutter zu Gott betete. Es erfaßte sie gleichsam eine Lust, an den heiligen Geheimnissen der Christenheit naschen zu dürfen, ohne ganz in ihnen aufzugehen. Stark schwang ihre Seele im alten Glauben, dem sie unwandelbare Treue bewahren wollte, und sie stellte sich diesen äußern Wechsel bei Aufrechthaltung der innern Glaubenskraft rührend leicht vor. „Meine Mutter hat fest an den christlichen Gott geglaubt?“ fragte sie scheu-ehrfürchtig.
Der Imam nickte. „Der duldende Geist Boabdils nahm keinen Anstand daran. Es hatten ja viele Maurenfürsten christliche Frauen.“
„Und — du?“ Sie fühlte zaghaft in die Seele des väterlichen Herzens. „Du würdest — keine Duldung üben — wenn ich —“ Sie stockte verlegen.
In des Alten Antlitz lag die vornehme Ruhe des Weisen. „Was ein Mensch mit reiner Seele glaubt, ist vor diesem und jenem Gott heilig. Ich könnte nie anders glauben als: Es ist kein Gott außer Gott. Aber wie sollte ich dich verdammen, wenn du einmal — ach, es ist ja nicht auszudenken — o du Taube der Ziergärten — Mondschein der Sommernacht du — sieh doch, ihm, der die schwarze Ameise auf dem schwarzen Stein in schwarzer Nacht entdeckt, ihm bleibt nichts verborgen, und er wird auch die Winkel deines Herzens durchschauen —“
„Und wird sehen, wie treu ich ihm bin! Mein Herz wird ein Sieb sein, durch das die christlichen Lehren rinnen werden, und es wird kein Satz darin zurückbleiben.“
Der Diener des Gotteswortes legte die Hand auf ihr Haupt, und warm und väterlich flossen die Lehren von seinem Mund in das abschiednehmende Herz. „Sieh, Reija, es gibt einen alten arabischen Stamm der Fekariten, dem gab Gott Trug zum Geleite, und es hieß von ihm: Trau keinem Fekariten die Kamele, denn sicher kannst du sein, daß eines fehle. So halte es mit dem Trug der Christen. Sie werden auf ihre Weise sorgen, daß dein Vertrauen zusammenbricht. Sei wachsam wie der Hahn, den der Morgen nicht überraschen darf. Nahe dich nicht dem Fluß, wenn er austritt, und dem Menschen, wenn er böse wird. Aber merke auch: Böses wird nicht durch Böses ausgelöscht, denn wenn du zwei Feuer anzündest, löscht keins das andre aus. Entreiße dich der Knechtschaft des unsichtbaren Feuers, das Liebe heißt, denn es kann dich verbrennen.“
Die Wache trat ein. „Die Zeit ist da,“ seufzte Reija mit überströmenden Augen. Und sie nahm Abschied von dem Geleiter ihrer Wege.
In ihrem Gemach schickte sie die harrende Saffana nach dem königlichen Hauptmann, sie wolle ihn sprechen. Dann kauerte sie sich in einen Winkel. Und nun strömte wie Regen die Fülle der Gedanken über sie. Ein leiser Schauer überfiel sie, als sie die Tragweite ihrer Handlungsweise überdachte. Ihr Leben mußte fortan eine ununterbrochene Verstellung sein, und es stiegen Zweifel in ihr auf, ob sie diesem trügerischen Spiel gewachsen sein würde. Aber lange konnte die Maske nicht getragen werden. Wenn der Frühling den Schnee in der Sierra Nevada fraß, waren die Wege in den Alpujarras wieder gangbar, und das Befreiungswerk konnte beginnen. In der Höhle von Cañor fand sich die erste Zufluchtsstätte. Von dort aus konnte man ins Horn des Aufruhrs stoßen. Oder man konnte auf Schleichwegen ans Meer fliehen — hinüberschiffen — den Vater wiedersehen — und doch — lauerte nicht die eifersüchtige Morayna, die Gattin Boabdils, auf ihre Wiederkehr? Also dort und hier Verderben! Ihre Gedanken überstürzten sich. Wenn sie sich vor die Königin hinwürfe? Isabella, sagte man, habe Mitleid mit den bekehrten Frauen. Aber vor allem mußte doch der Feta — dieser Don Pedro de Solar —
Aus ihrem Innern stieg es wie Raubtierpranken herauf. Ein süßer, ziehender Schmerz verbreitete sich in ihrem Blut, und sie wußte dafür keine Gründe anzugeben. Sie überdachte des Grafen vornehmes Gehaben, seine männliche Schönheit, die Wandlung in seinem Wesen seit jenem Tag, da er sie vor den Händen des Priesters beschützt. Oh, was hatte damals für ein Feuer in seinen Augen geglüht! Und dann die kargen Fragen und Antworten, die ihm die Brust —
Ein heißer Hauch beengte ihre Kehle. Sie begann ihre Glieder in Wohligkeit zu strecken, und ihre Muskeln und Nerven spielten. Sie entsann sich mancher Worte des Grafen, und sie klangen jetzt in ihr wieder, als wären sie vom Tau überrieselt. Waren nicht Wellen der Fröhlichkeit durch sein Wesen gegangen, als er von ihrem Entschluß der Taufe hörte? Ihr weiblicher Scharfsinn ahnte die hier schon kaum mehr verborgenen Zusammenhänge. Sie sprang auf und wiegte ihre Glieder in langsamem Schreiten, selbstgefällig, mit natürlicher Eitelkeit. Sie freute sich kindisch, daß sie von nun an auch ihr Antlitz unverschleiert zeigen durfte, wie es die reizenden Kastilierinnen trugen, die auf den Rossen stolz saßen oder auf den Miradores ihre dunklen Augen spielen ließen.
Da tönten draußen die herrischen Schritte. Don Pedro de Solar stand auf der Schwelle. Hinter ihm schlüpfte Saffana herein.
Reija warf schnell den Schleier vor das Gesicht, bog ihre Gestalt sanft in die Polster hin und verschränkte in natürlicher Selbstgefälligkeit die Arme.
„Ihr habt mich rufen lassen?“ durchbrach der Graf mühsam seine Verwirrung.
„Du bist mir böse, Feta?“ fragte sie lächelnd, ohne ihre Glieder aus der Lässigkeit zu lösen.
„Es macht mir immer Freude, Euch zu dienen.“
„Ich soll morgen zur Taufe gehen. Ich will meine Chilaa, mein Ehrenkleid, tragen. Man muß wohl das Kreuz machen, wenn man die Kirche betritt? So?“ Sie fuhr ungelenk mit den Fingern über die Brust.
„Dreimal müßt Ihr Euch bekreuzen.“ Er zeigte es ihr.
„Ich werde dort schöne Bilder sehen und den goldnen — oh, wie heißt das große Gefäß?“
„Kelch? Monstranz? Ihr werdet alles schauen. Zuvor wird Euch der Priester das Salz auf die Zunge legen, das Zeichen der christlichen Weisheit. Der Priester wird den bösen Feind in Euch beschwören —“
„Ich habe einen bösen Feind in mir? Oh, so durfte mich doch kein Mensch bisher lieben.“ Ein berückender Blick fiel aus den großen Augen auf ihn.
„Es ist — Evas Sünde, die von Euch genommen werden soll,“ sagte der Graf betreten.
Der Schleier barg ihr Erröten. „Und was weiter, Feta?“
„Pater Leon wird Euch vor dem Taufstein fragen, ob Ihr an Gott, Christus, an den Heiligen Geist, die heilige katholische Kirche und an vieles andere noch glauben wollt. Und Ihr müßt bei jeder Frage antworten: ich glaube.“
Reija fühlte den Hauch eines Bannes auf sich liegen und über ihr Gemüt senkte sich eine schwere, schwarze Decke. „Weiter, Feta!“
„Pater Leon gießt Euch dreimal Wasser auf die Stirn, salbt Euch mit Chrisam, hängt Euch ein weißes Tuch um und gibt Euch die Kerze in die Hand. Den Sinn der Handlung wird Euch Pater Leon später selbst erklären, denn er hat sich ausbedungen, Euch selbst im Glauben zu unterrichten.“
Im Herzen Reijas schnürte sich etwas zusammen. „Oh, ich möchte so gern Talavera haben, den frommen Knecht Gottes, dessen Herz von Güte überströmt.“
„Ich fühle es Euch nach. Doch auch Pater Leon hat viel Gewalt über das Herz.“
Reija schwieg bedrückt. Dann sprang sie auf einen eiteln Gedanken über. „Darf ich den Schleier vor der Taufe abnehmen?“
„Ihr dürft es schon jetzt,“ brannte der Graf lichterloh.
Da löste sie behutsam das Gewebe los, ganz langsam, als wollte sie vorsichtig ein kostbares Gut enthüllen. Die sonnenwarme Haut drängte sich ans Licht und bald lag der Edelschnitt ihres Gesichtes vor den erstaunten Blicken des Grafen. Ihm war, als hätte sich die Madonna selbst in irgendeinem erneuten Erdenwandel offenbart. Er, der sich in Tyrannis und Haß gefallen hatte, starrte sie wie ein Gotteswunder an. In ihrem Blick lag eine keusche Verhaltenheit und doch schienen im Schmelz dieser Augen geheimnisvolle Versprechungen zu schimmern, behütet von einer natürlichen Würde. Sie schloß nun die Wimpern über die vielsagenden Sterne. Die feingezeichneten Lippen preßten sich fest zusammen, als wollte sie dem bedrängten Gefühl jeden Ausweg verwehren. Der Widerschein ihrer Innenglut entflammte ihre Wange und Reija wurde noch reizender durch diesen Zustand der Scham und Verwirrung. Sie erschien dem Grafen wie eines jener blütenduftenden Gedichte, das die spielende Phantasie des Arabers in den Augenblicken höchster Liebesfreude formt.
„Ich darf auf dem Albaycin, in der Alcazaba wieder aus und ein gehen?“ fragte sie, sich gewaltsam aus der Verlegenheit reißend.
„Ihr dürft es.“
„Und noch eines —“ Sie stockte einen Atemzug lang. „Eswer Ben Zerragh — was ist mit Eswer Ben Zerragh?“ Sie bemerkte mit Genugtuung, wie der Name seine Züge zerriß.
„Fragt nicht nach ihm, Doña Reija,“ antwortete der Graf mit beißender Schärfe. In seinem Gaumen klebte ein bitterer Geschmack und auf seiner Brust lag es wie Blei.
„Ich muß wissen, ob sie ihn hängen werden.“
„Er wird ewiges Gefängnis bekommen,“ schoß er den Pfeil nach ihr ab.
Da trat sie dicht an ihn heran, daß er den bestrickenden Duft ihres Fleisches spürte und das heftige Wogen ihrer Brüste hörte. „Du kannst ihn — nicht — frei machen, Feta? Pfui!“ Ihre Augen lauerten wie vor einem Sprung.
„Seid Ihr von Sinnen?“
Reija schob Saffana kurzerhand aus dem Zimmer. Dann sprudelte sie es mit gefalteten Händen heraus: „Freund der Sonne! Du mußt ihn frei machen, Feta! Er ist so ein hübscher Jüngling und hat noch viel zu leben und zu lieben. Sperr’ einen alten Schaitan statt seiner in die Zelle. Eswer ist wie ein Gabriel und aus seinem Mund sprüht Zornfeuer. Sag’, ist er nicht schön?“ Mit jedem Satz rückte sie listig seiner Eifersucht an den Leib.
Ihre Worte trafen ihn wie Nadelstiche. Er sah ihre Zähne blitzen, sah die blutvollen, sehnsüchtig gespannten Lippen, und die Gewalt seiner Leidenschaft zerbrach ihm die Flügel der Gedanken. „Doña Reija — fragt mich — nicht mehr — nach dem Abencerragen. Sein Name — ist — Gift.“ Schmerzhaft stöhnte er es hervor.
In ihr flammte ein Jubel. „Ei, wenn Blicke donnern könnten, man müßte es bis nach Damaskus hören,“ sagte sie mit einem Lächeln, das ihn noch mehr reizte. „Doch deshalb bleibt es eben, wie es ist. Eswers Auge ist drohend wie eine Wetterwolke über der Wüste. Und er schreitet selbst wie —“
„Lebt wohl, Doña Reija.“ Der Graf verbeugte sich in furchtbarem innern Aufruhr und schlug heftig die Tür hinter sich zu. Die Leidenschaft hatte alle Ritterlichkeit in ihm zerschlagen.
Saffana stürzte herein. „Bei Mohammeds Bart! Bi smi allah! Was hast du mit dem Feta angefangen? Er ging wie ein abgewiesener Panther und fauchte mich in eine Ecke.“
Reija stand mit hochwogender Brust, die Augen auf die Tür geheftet. Ob er wiederkommen wird? dachte sie. Sie lauschte hinaus. Als sie keine Schritte mehr hörte, jauchzte sie auf: „Er liebt mich! Er ist ganz närrisch vor Liebe! Was stehst und starrst du, Dienerin der Dschinnen? Er liebt mich, liebt mich! sag’ ich dir — und ich — o, o!“ sie zuckte zusammen, „— ich soll ihn verderben!“ Der Schmerz warf ihren Leib auf den Polster hin und ein würgendes Schluchzen erschütterte ihre Glieder.
Saffana stürzte erschreckt zu ihr hin. „Rose, Rose! Als Mohammed zum erstenmal im Paradies Gott entgegentrat, da fielen die Schweißtropfen des Propheten auf die Erde und verwandelten sich in Rosen. Oh, auch deine Tränen, Engel der Erde, werden sich in Blumen verwandeln. Ach, ich wüßte, wie dir zu helfen wäre.“ Sie lächelte schelmisch in die Tränen der Herrin hinein und fingerte leise streichelnd durch ihr gelöstes Haar.
Reija hob schnell den verweinten Kopf. „So sag’ es schnell.“
„Schems hosna, schöne Sonne, es müßte dich der pflücken, den du liebst.“
Da knallte ein Wangenschlag. Aber durch Reijas Tränen blitzte ein Lächeln.
Saffana aber sagte ungerührt und hart: „In mir weint kein Schmerz um einen Mann. Sie sind alle zusammen nicht eine Träne wert.“