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Grundriß der Logik

Chapter 47: b) Zum System der Logik:
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About This Book

The author offers a concise, pedagogically oriented introduction to formal and methodological questions in logic, aimed at students and interested readers. It surveys basic notions of concepts, judgments and inferences, treating term and predicate relations, immediate and mediate deduction, hypothetical and categorical reasoning, induction and analogy, and the logic of scientific investigation including hypothesis, experiment, classification and proof. The presentation emphasizes clarity through illustrative examples, limits psychological and grammatical digressions, and includes bibliographic suggestions for further study.

Literaturnachweise.

(Die für das Studium unentbehrlichen Hauptwerke sind durch ein Sternchen hinter dem Verfassernamen kenntlich gemacht.)

I. Gesamtdarstellungen.

a) Zur Geschichte der Logik:

Carl Prantl*, Geschichte der Logik im Abendlande, 4 Bde., 1855-1870 (bis zum Ausgang des Mittelalters reichend).

Friedrich Ueberweg, System der Logik und Geschichte der logischen Lehren, 5. Aufl. von J. B. Meyer, Bonn 1882.

Friedrich Harms, Die Philosophie in ihrer Geschichte, Teil II: Geschichte der Logik, Berlin 1878 (mit Vorsicht zu benutzen).

b) Zum System der Logik:

Benno Erdmann*, Logik, Bd. I: Logische Elementarlehre, 2. Aufl, Halle 1907.

Christoph Sigwart*, Logik, 2 Bde., 4. Aufl. herausg. von Heinrich Maier, Tübingen 1911.

Wilhelm Wundt*, Logik, 3 Bde., 3. Aufl., Stuttgart 1906-1908.

Hermann Lotze, System der Philosophie, Teil I: Logik, 2. Aufl. Leipzig 1880 (neu herausgegeben in der Philosophischen Bibliothek [Bd. 141] von Georg Misch, Leipzig 1912).

Wertvoll zu Studienzwecken sind von Werken geringeren Umfanges, zum Teil solchen älteren Ursprungs, auch:

Moritz Wilhelm Drobisch, Neue Darstellung der Logik, 4. Aufl., Leipzig 1875.

Alois Höfler, Grundlehren der Logik und Psychologie, 2. Aufl., 1906.

William Stanley Jevons, Leitfaden der Logik, deutsch von Hans Kleinpeter, Leipzig 1906.

August Stadler, Logik, Leipzig 1912.

Ferner das oben genannte System der Logik von Friedrich Ueberweg.

Vom katholischen Standpunkt aus haben u. a. die Logik behandelt:

Georg Hagemann, Logik und Noetik, 9. und 10. Aufl., bearb. v. Ad. Dyroff, Freiburg i. Br. 1915.

Joseph Geyser, Grundlagen der Logik und Erkenntnistheorie, Münster 1909.

B. W. Switalski, Vom Denken und Erkennen, Kempten 1914.

Spezielle Richtungen vertreten:

Theodor Lipps, Grundzüge der Logik, Hamburg 1893.

Wilhelm Schuppe, Erkenntnistheoretische Logik, Bonn 1878.

— Grundriß der Erkenntnistheorie und Logik, 2. Aufl., Berlin 1910.

Hermann Cohen, Logik der reinen Erkenntnis, Berlin 1902.

Ferner: Paul Natorp in mehreren Schriften.

Das deutsche Hauptwerk der mathematischen Logik ist:

Ernst Schröder, Vorlesungen über die Algebra der Logik, 3 Bde., Leipzig 1890-1895.

Kurze orientierende Darstellungen dieser Richtung bei:

Ernst Schröder, Abriß der Algebra der Logik, Teil I, herausg. v. Eugen Müller, Leipzig 1909.

Joseph Hontheim, Der logische Algorithmus, Berlin 1895.

II. Schriften über einzelne Gegenstände.

a) Zur Geschichte der Logik:

Heinrich Maier*, Die Syllogistik des Aristoteles, 2 Teile in 3 Bänden. Tübingen 1896-1900.

Adolf Trendelenburg, Geschichte der Kategorienlehre, in: Hist. Beitr. z. Philos. Bd. I, Berlin 1846.

Richard Herbertz, Studien zum Methodenproblem und seiner Geschichte, Köln 1910.

Ferner: A. Riehl, Die englische Logik der Gegenwart; in: Viert. f. wiss. Philos., Bd. I, 1877.

L. Liard, Die neuere englische Logik, deutsch von J. Imelmann, 2. Aufl., Leipzig 1883.

b) Zu Begriff, Aufgabe und Methode der Logik:

Edmund Husserl*, Logische Untersuchungen, 2 Bde., 2. Aufl., Halle 1913.

Alois Riehl, Logik und Erkenntnistheorie, in: Die Kultur der Gegenwart, herausg. v. P. Hinneberg, Teil I, Abteilung 6, Berlin und Leipzig 1908.

Heinrich Maier, Logik und Erkenntnistheorie, in: Philos. Abhandlungen, Chr. Sigwart gewidmet, Tübingen 1900.

— Logik und Psychologie, in: Festschrift für Al. Riehl z. s. 70. Geb., Halle 1914.

Wilhelm Windelband, Logik, in: Die Philosophie im Beginn des 20. Jahrh. Festschrift f. Kuno Fischer, 2. Aufl., Heidelberg 1907.

Ferner: Beiträge in der „Encyklopädie der philos. Wissensch.“ (herausg. v. Arnold Ruge, Bd. I, Tübingen 1912) von Wilh. Windelband, Josiah Royce, Louis Couturat, Benedetto Croce u. a.

Lehrreich auch noch:

Adolf Trendelenburg, Logische Untersuchungen, 3. Aufl., 2 Bde., Leipzig 1870 (verteidigt die metaphysische Logik gegen die formale).

c) Zur logischen Elementarlehre:

B. Erdmann, Logische Studien, in: Viert. s. wiss. Philos., Bd. VI, 1882, Bd. VII, 1883.

— Zur Theorie des Syllogismus und der Induktion, in: Philos. Aufs., Ed. Zeller gew., Leipzig 1887.

Chr. Sigwart, Beiträge zur Lehre vom hypothetischen Urteile, Tübingen 1871.

— Die Impersonalien, eine logische Untersuchung, Freiburg 1888.

Alois Riehl, Beiträge zur Logik, 2. Aufl., Leipzig 1912.

Wilhelm Windelband, Beiträge zur Lehre vom negativen Urteil, in: Straßburger Abhandl. zur Philos., Ed. Zeller gew., Leipzig 1884.

— Vom System der Kategorien, in: Philos. Abhandlungen, Chr. Sigwart gew., Tübingen 1900.

Hans Cornelius, Versuch einer Theorie der Existentialurteile, München 1894.

Adolf Dyroff, Über den Existentialbegriff, Freiburg 1902.

Fritz Medicus, Bemerkungen zum Problem der Existenz mathematischer Gegenstände, in: Festschrift der Kantstudien zum 70. Geb. Al. Riehls, Berlin 1914.

Joh. Ed. Th. Wildschrey, Die Grundlagen einer vollständigen Syllogistik, Halle 1907.

Ferner: Friedrich Albert Lange, Logische Studien, Iserlohn 1877.

A. Marty, Über subjektlose Sätze, in: Viert. f. wiss. Philos. Bd. 8, 1884; Bd. 18, 1894.

d) Zur logischen Methodenlehre:

John Stuart Mill*, System der deduktiven und induktiven Logik, 3 Bde., deutsch in: Ges. Werke, herausg. v. Theod. Gompertz, Bd. 2-4, Leipzig 1872-1873.

Richard Hönigswald, Beiträge zur Erkenntnistheorie und Methodenlehre, Leipzig 1906.

Bruno Bauch, Studien zur Philosophie der exakten Wissenschaften, Heidelberg 1911.

Johannes von Kries, Logik, Tübingen 1916.

Ferner: B. Erdmann, Theorie der Typen-Einteilungen, in: Philos. Monatshefte, Bd. 30, Berlin 1884.

— Methodologische Konsequenzen aus der Theorie der Abstraktion (Abh. d. Kgl. Pr. Akad. d. Wiss.), Berlin 1916.

Heinrich Rickert, Zur Lehre von der Definition, 2. Aufl., Tübingen 1915.

Zur Einführung in die zahlreichen methodologischen Probleme des mathematischen Denkens vergleiche man: B. Erdmann, Die Axiome der Geometrie, Leipzig 1877; O. Hölder, Anschauung und Denken in der Geometrie, Leipzig 1900; Jonas Cohn, Voraussetzungen und Ziele des Erkennens, Leipzig 1908, Teil II; Richard Hönigswald, Zum Streit über die Grundlagen der Mathematik, Heidelberg 1912; A. Voß, Über das Wesen der Mathematik, Leipzig 1913; sowie die dort angeführte Literatur.

Zur neueren Logik der Geschichtswissenschaft: Wilh. Windelband, Naturwissenschaft und Geschichte, 2. Aufl., Straßburg 1900 (auch in: Präludien Bd. II, Tübingen 1915); Ed. Meyer, Zur Theorie und Methodik der Geschichte, Halle 1902; Heinrich Rickert, Die Grenzen der naturwissenschaftlichen Begriffsbildung, Tübingen 1902; Über die Aufgaben einer Logik der Geschichte, Archiv f. syst. Phil., Bd. 8, 1902; Kulturwissenschaft und Naturwissenschaft, 2. Aufl., Tübingen 1910; Geschichtsphilosophie, in: Die Philosophie im Beginn des 20. Jahrh., Festschr. f. Kuno Fischer, 2. Aufl., Heidelberg 1907; ferner: Eduard Spranger, Die Grundlagen der Geschichtswissenschaft, Berlin 1905; Kurt Sternberg, Zur Logik der Geschichtswissenschaft, Philos. Vortr. Nr. 7, Berlin 1914; Heinrich Maier, Das geschichtliche Erkennen, Göttingen 1914; sowie einzelne Schriften von Ernst Bernheim.

Zur Frage nach der systematischen Gliederung der Wissenschaften: Wilh. Wundt, Über die Einteilung der Wissenschaften, in Philos. Studien, Bd. 5, Leipzig 1888; B. Erdmann, Die Gliederung der Wissenschaften, in: Viert. f. wiss. Philos., Bd. 2, Leipzig 1878; Alfred Hettner, Das System der Wissenschaften, in: Preuß. Jahrbücher, Bd. 122, Berlin 1905; Carl Stumpf, Zur Einteilung der Wissenschaften, Berlin 1906; Richard Hönigswald, Vom allgemeinen System der Wissenschaften, in: Philos. Wochenschr., Bd. 4, Leipzig 1906; Zur Wissenschaftstheorie und -systematik, in Kant-Studien, Bd. 17, Berlin 1912.