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Heloise : ein kleiner Roman cover

Heloise : ein kleiner Roman

Chapter 49: XLVII.
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About This Book

A recently widowed narrator reflects on grief, memory, and the peculiarities of feminine feeling, suggesting that love itself becomes the central object rather than the absent beloved. She contrasts the consolations of rural life and nature with the restraints and expectations of urban society she must enter. Recollected episodes center on a formative, idealized encounter in a sunlit meadow that fuels longing and imaginative devotion. The work privileges introspective, lyrical meditation over plot, presenting affection as an autonomous force that shapes remembrance, friendship, duty, and ethical self-scrutiny.

XLVI.

Immer lebendiger wird sein Bild, immer mehren sich die Spuren seines Wirkens; mir ist, als ob er mir entgegen käme, und mit der Entfernung schwinden die Bilder der Trennung. Hier bin ich in Räumen, die er betreten hat, ich stehe vor den Zügen meines Namens, die seine Hand in das Glas, irrend in Gedanken, geschnitten hat. Mit Thränen betrachte ich das Denkmal seiner Liebe, und immer inniger umdrängen mich die neuen Bilder aus seinem Leben; so bekannt und so neu. Er hatte flüchtig erwähnt, wie er die Nacht nach einem Tage voll Arbeit und Gefahren, auf einem Meierhoff, nahe dem Schlachtfelde zugebracht. Die Sonne neigte sich zur Nacht, als ich vor einem Hause anlangte, das Lindenbäume friedlich beschatteten, und das sich an einen waldigen Hügel lehnte. Ein Mann mit einem Kinde auf dem Arm stand vor der Thür, und sein freundlicher Gruß gab mir Vertrauen, ehe er geredet. Ich ließ halten, und fragte ihn, ob er mich wol nach dem Schlachtfelde in der Nähe führen könne, welches ich zu sehen wünschte? Er erwiederte: gern; doch nöthigte er mich, auszusteigen und mich zuvor bei ihm zu erfrischen. Mit klopfendem Herzen trat ich über die hohe Schwelle, in das niedrige geräumige Zimmer; und mit der Freude, womit ein Wirth, wenn etwas Bedeutendes seinem Hause widerfuhr, die Nachricht davon, dem Fremden, gleichsam als Gastgeschenk mitzutheilen pflegt, erzählte jener mir sogleich, daß in diesem Zimmer, nach der gewonnenen Schlacht der Feldherr übernachtet habe. Sein Kind stand neben ihm und blickte mich neugierig an, wie es zu dem Helden aufgeblickt haben mogte. Ich sahe seinen hohen Wuchs, wie er, sich bückend, über die Schwelle steigt, an der Spitze seines Gefolges; wie er auf und ab schreitet, für alles sorgend; und dann zum Fenster tritt, in die Abendsonne schaut, und mein Bild ihm flüchtig erscheint; mein Bild! das seinem lieben Herzen Freude giebt.

XLVII.

Während wir nach dem Schlachtfelde gingen, erzählte der Meyer mir kleine Züge aus den Stunden seines Auffenthaltes: wie er alles Besitzthum geschützt, die Truppen vertheilt, die Verwundeten untergebracht, zwischen dem Lagerfeuer umherwandelnd, jedem zugesprochen habe: die Einwohner beruhigend, die Seinen lobend, streng und ermunternd. Auch von seiner eigenen Lage während der Schlacht, erzählte der Meyer; von seiner Ungewißheit und Angst; wie der Donner des Geschützes sie entsetzt, wie er sein Haus verrammelt habe, und mit Weib und Kind gebangt, der Feind werde siegen, oder Fliehende würden sich nach dieser Seite wenden.

Mir schlug das Herz von dem genäherten Bilde der Gefahr, in welcher er unablässig schwebt. Ich mußte oft still stehen und Athem sammeln. Endlich stiegen wir einen Hügelrücken hinan, und erblickten eine einzelne Kapelle, verödet in der Nähe. Der Mann sagte, daß hier ein Trupp sich vor Beginn der Schlacht vertheidigt habe. Ich begehrte hinein zu gehen, und er bat mich, dort allein zu verweilen, bis er nach seinen Heerden gesehen habe, welche in der Nähe geweidet würden. Ueber eingesunkene Gräber trat ich zitternd in das Innere des Heiligthums. Es trug alle Spuren der Zerstörung, die hier gewüthet hatte. Fenster und Thüren waren zertrümmert, Kugeln steckten in dem Gemäuer, und der weisse aufgewühlte Estricht, trug unverkennbare Spuren von Blut. Die Abendröthe fiel durch die dunklen Zweige einiger Hollunderbüsche hinein, und bekleidete den nackten Altar mit Himmelsglut. Alles war still, nur die Luft säuselte durch das Gezweig, und das dumpfe Gebrüll der Heerden, scholl von fern: ich warf mich vor dem Altar nieder, mit nie empfundener Angst habe ich an der Stelle, wo die Gefahr ihn umschwebt hat, für seine Sicherheit gefleht.

Mein Führer kam zurück, und längs dem Rücken der Hügel, den Pfad entlang, auf welchem die Vertriebenen gejagt waren, gingen wir zum Schlachtfeld. Manche Erhöhung des Bodens bezeichnete den gewaltsamen, schmerzhaften Tod der Fliehenden und ihrer Verfolger neben einander; und plötzlich sahen wir die Ebene, in einen Halbzirkel von Bergen gedrängt, auf dessen Mitte wir standen, vor uns. Ein einzelner Baum wehte am Abhang: dort hatte er gehalten, als Alles von den Bergen hinabgetrieben war: so deutete mir der Landmann: im Grunde standen die Feinde wieder gesammelt.

Mein Herz war in der Tiefe erschüttert; Grabhügel zu meinen Füßen; und hier, wo ich stand, war der Tod um ihn gewesen. Ich sah ihn auf seinem Pferde; seine Boten eilen, und kommen; das Geschütz kracht, das Geschrei übertäubt die Feldmusik; die wilde Scene erneuerte sich vor mir.

O! der Krieg ist kein schrecklicher Gedanke, wenn man ihn als ein großes Schicksal von Völkern betrachtet; des Einzelnen Loos ist, dem Zwecke des Ganzen geopfert zu werden: aber wenn das Bild des Einzelnen vor die Seele tritt, seine Verhältnisse, seine Art, sein Schmerz; dann wird die menschliche Natur von einer solchen Nothwendigkeit zerrissen, die sie vertilgt. Ich konnte mich des Schauders nicht bemeistern. Was ist sein Beruf! Sein Bild verliehrt sich in dem gräßlichen Gewühl, und das Entzücken der Liebe kommt nicht in mir auf.


Die Vorstellung des Krieges hatte Heloisens Gemüth tief erschüttert. Alle Bilder des häuslichen Glücks, die in ihrer Fantasie heimisch waren, fühlte sie von schreckensvollen Vorstellungen vernichtet, und es war umsonst, daß ihr Verstand das Heil der Schlachten für das Allgemeine der Menschheit zu fassen vermogte, daß ihr Herz Kraft hatte, durch eine solche Ansicht erhoben und beruhigt zu seyn, seine Kraft war von der Liebe dahin genommen. Das Bild ihres Geliebten erschien ihr unaufhörlich, demselben Schicksal erliegend, das so viele Geliebte, Gatten, Väter, fern von der Heimath und den Geliebten getroffen; eine Täuschung entstand unbewußt, als ob ihre Nähe ihm ein schützender Talisman seyn würde, und sie strebte mit von Angst vermehrter Eil ihn zu erreichen.

Die kleinen Auffenthalte der Reise vermehrten ihre Bangigkeit, wie die Gewalt der Schreckbilder, welche ihre Seele umlagerten, durch die Gespräche an den Orten wuchs, wo sie genöthigt war zu verweilen.

Gegen Abend hatte sie das Städtchen noch nicht erreicht, wo sie ihn zu treffen hoffte, und bei dessen Namen ein augenblicklicher Friede, ihr Luft zu hohlen, vergönnte. Das Wechseln der Pferde verursachte neuen Auffenthalt, sie ertrug das Harren nicht länger in Müssigkeit, und befahl daß der Wagen in der größten Eil nachkomme, indem sie die Straße zu Fuß voraufeilte.

Auf der Mittagsseite, umschränkte das Thal eine Felsenwand, in welcher die Natur Wölbungen gebildet hatte, und längs den Felsen zog sich ein Dorf hin. Ihre Aufmerksamkeit erregten Menschengruppen, die an den Wölbungen lauschten, nach Untergang deuteten, woher der Wind strich, und sich lebhaft unter einander besprachen. Sie wandte sich, um ihren Bedienten zu fragen: was der Anblick bedeute? indem schlug ein dumpfes Hallen kaum vernehmlich an ihr Ohr. Der Bediente hatte den Kopf zum Boden gebeugt, und erwiederte: in diesem Augenblick müsse in der Nähe ein Gefecht vorfallen, denn was man höre, sei wie Laut von Geschütz, und an den Felsen mögte der Hall noch vernehmlicher seyn, vom gehemmten Luftstrom.

Heloise schauderte in sich herab, in unergründlichem Weh; ihr entstanden Luft und Kräfte, sie mußte sich an einem Baumstamm halten; der Wind strich schärfer über das Feld, und der schreckliche Hall erschallte deutlicher und rasch wiederhohlt. Er spannte ihre Seele wieder, sie hätte Alles hören mögen, bei Allem gegenwärtig seyn, die Bilder einer Schlacht verlohren ihre Gräuel vor dieser Pein der Ungewißheit.

Indem nahte ihr Wagen. Ihre zusammentreffenden Leute unterredeten sich über das, was sie gehört, voll Besorgniß vorwärts zu gehen, auf die Gegend zu, woher das Geschütz schallte; ein Landmann kam von den Felsen über den Anger gelaufen, und rieth, die junge Dame solle umkehren, sich nicht in Gefahr geben. Heloise befahl mit der höchsten Gewalt, vorwärts. Sie warf sich zurück in den Wagen, keinen Laut zu vernehmen; dann spannte sie alle Gehörnerven an, daß ihr keiner entginge; sie trieb zur Eil mit der größten Hast.

Es wurde Nacht, der Schall des Geschützes klang immer vernehmlicher, die Dörfer waren nicht nächtlich öde: es wachten die Bewohner und riefen den Reisenden zu: wo das Gefecht seyn müsse; und ermahnten sie zu warten: »siegen die Unsrigen nicht, wendet der Feind sich nicht diesseits.« Er habe wahrscheinlich den General überfallen, der in dem Städtchen gestanden. Es war sein Name. Was sollte ihr Sicherheit, da er in Gefahr schwebte. Sie warf sich in dem Wagen auf die Knie, mit gerungenen Händen, sie rief ihrem Freund zu, daß sie komme, sie flehte ihn, sie flehte Gott, sie flehte die Luft um Schonung für sein Leben; dann erstarrte ihr Bewußtseyn, und nur ein krampfhafter Schmerz wand sich durch ihre Sinne.

Einige peinvolle Stunden schlichen dahin: plötzlich hörte sie von außen: es brennt!

Nicht zu fern an der Tiefe des Horizontes erschien das Feuerzeichen. Der Hall des Geschützes hielt bald darauf inne. Sie starrte in die Gluthströme, die aufstiegen und einsanken; dort war also die Gegend, dort, dort war er, aber kein Laut drang mehr durch diese Entfernung; der Hall des Geschützes ertönte nicht länger.

Es schien vorüber! Ihr Schicksal war entschieden. Die Stille versenkte sie in gänzliche Abspannung, es war nicht Ruhe; es war kein Leben mehr in ihrer Seele. Sie dachte unaufhörlich ihn, doch sein Bild stand unbeweglich, die Wallungen der Furcht und der Hoffnungen waren erschöpft.

Aus diesem Gemüthszustand riß sie das Rasseln der Räder auf gepflasterter Bahn, welche die Nähe einer Stadt verkündete. Ihr Herz begann aufs Neue zu schlagen; die Entscheidung nahete, sie sollte ihn finden, aber wie? Es schlug höher und höher, daß sein Arbeiten ihr den Athem raubte. Die gothische Masse des Städtchens erschien schwarz in dem Dunkel der Nacht, der Wagen hielt am Thore, es war gesperrt, und lange dauerte es, ehe auf Fragen von Innen, und Antworten ihrer Leute, das Thor endlich aufrasselte. Sie fuhr durch das niedrige lange Gewölbe desselben; und als innen der Wagen hielt, hörte sie, daß ihr Geliebter, auf Kundschaft von dem Vorhaben des Feindes, sich der Stadt durch Ueberraschung zu bemächtigen, demselben entgegengegangen sei, ihn in die Flucht geschlagen habe; und die Verwundeten, welche auf der entgegengesetzten Seite eingebracht wurden, berichteten, daß er noch in Verfolgung desselben begriffen sei; worauf er sich wol wieder auf die Stadt, in die Linie der Armee zurückziehen würde. Es herrschte öde Stille in diesem Theile der Stadt, aber je mehr sie dem Mittelpunkte nahten, je mehr belebten sich die Straßen; Seufzen, Geächz' der Verwundeten, Geschrei der Helfenden, scholl aus dem Gedränge, durch welches sie mit Mühe zu einem Gasthof gelangten.

Betäubt und zerstreut von diesen Nachrichten und diesem Anblick, eilte Heloise in ein Zimmer, zu welchem der Lärm nicht zu dringen vermogte. Es war ihr sonderbar, als sie sich gesammelt hatte, Licht gebracht wurde, und sie nun die Räume erkennen konnte, daß nun bald, daß hier, sie ihn sehen sollte. Sein Bild, die Vorstellung des Wiedersehens erregten in ihr die gewohnte Ruhe der Liebe, das Vergangene mit seinen trüben Ahnungen versank vor der Hoffnung, die wie ein neues Morgenlicht aufzudämmern begann.

Sie lauschte auf jedes Geräusch, in Erwartung seinen Tritt zu hören. Auf einmal schlug der Klang aller Glocken, dumpf und langsam an ihr Ohr. Es fuhr wie der Tod in ihre Brust. Im Hause hörte sie Menschen die Treppe herab eilen, Rufen und Jammern, sie hörte den Namen ihres Geliebten; geblieben, todt, mehr konnte sie nicht unterscheiden, sie wollte fragen, sie vermogte es nicht, ihre Leute stürzten herein, und bestätigten was sie entsetzte; sie griff an ihr Herz, und sank leblos zurück.

Als sie aus der Bewußtlosigkeit erwachte, war der erste Eindruck, daß es Tag sei, und der nächste, daß er nicht mehr sei. Und dieser riß mit ungeheurem Schmerz sie wieder in das Leben zurück. Sie starrte umher, da fiel ihr Auge auf ein Tuch, das mit Blut befleckt neben ihr lag. Sie erkannte das Gewirk; es war ihre Arbeit, es hatte ihre Brust einst verhüllt, sie hatte es ihm geschenkt: sein letztes Lebensblut klebte daran. Sie nahm es, sie drückte es an sich, ihr Schmerz brach in Thränen aus.

So fand sie sein Waffengefährte, sein Jugendfreund, als er stumm zu ihr trat. Aber sie winkte ihn von sich, denn ein Geschick, wie das ihre, faßt sich nur in der Einsamkeit.

Aber wie allmählig ihre Seele sich den Vorstellungen wieder erschloß, ertheilte er ihr den einzigen Trost, dessen sie empfänglich war. Er erzählte ihr jeden Zug aus den letzten Lebenstagen seines Freundes; er sagte ihr, wie viel sie ihm gewesen: wie, wenn der Drang des Krieges seine Gedanken, seine Kräfte fortgerissen, eine Erinnerung an Sie, die Gewißheit ihrer Liebe, ihn mit all' der stillen Heiterkeit bereichert habe, welche der Genuß einer friedlichen Heimath gewährt.

Seine letzte Rede war der Wunsch gewesen, daß sie gleichsam als seine Witwe, bei seiner Familie, an dem Ort seiner Geburt leben mögte: seine Einrichtungen erhalten, seine Anstalten fortführen. Seine letzte Bewegung war, ihr Tuch von der Brust zu nehmen, es dem Freunde zu reichen für sie.

Allmählig erwachte Entschluß in ihrer Brust.

Einst nach einem solchen Gespräch erhub sie sich bewegter, und mit einer gewissen Feierlichkeit; sie dankte ihm für seine Freundschaft gegen den Geliebten, die er ihm noch nach dem Tode, in der Sorge für sie, bewahrt hatte, sie sagte ihm, daß sie diesen Ort verlassen werde, und verlangte den letzten Beweiß seiner Sorgfalt, daß er sie zum Grabe ihres Geliebten begleite.

Ihre Erschütterung bei diesen Worten, hielt ihn ab zu antworten, aber sie hatte sogleich die Fassung wiedergefunden, und er vertraute der Kraft ihrer Seele.

Der Sarg stand in dem Gewölbe der Hauptkirche. Der Gang schien sie zu erschöpfen, sie stieg die Stufen hinab mit Schwanken, und winkte, allein zu bleiben. Er verließ sie ungern.

Wie sie sich von Zeugen befreit sah, schritt sie heftig auf den Sarg zu, ihr Auge glühte von Liebe, ihre Brust schlug, sie sank auf die Knie, und breitete wieder die Arme aus, voll Entzücken. Dann berührte sie den Sarg mit der Hand, mit der Brust, mit der Stirne, und blieb lange still in sich verlohren.

Als sie zurückkamen, wartete ihr Wagen vor der Thür der Kirche. Sie reichte seinem Freunde die Hand, sagte ihm Lebewohl, und daß sie jetzt nach dem Geburtslande des Geliebten eile.

Ueberall fand sie dort die Spuren seines Wirkens. Schmerz, Andenken und Beschäftigung traten an die Stelle des Liebesglückes. Sein Leben, das der Sturm der Zeit dahingenommen, führte sie in seinem Geiste fort. Aber sie blieb nicht lange einsam, denn in der Frische der Jahre, in der Kraft des Gefühls, welches ihr Leben beseelt hatte, ehe es von der Zeit geschwächt, von Ereignissen zerstreut worden, nahm der Tod auch sie hinweg.


Hinweise zur Transkription

Im Rahmen dieser Transkription wurde die Kombination aus "langem s" und "s" in "ß" umgewandelt.

Der Text des Originalbuches wurde grundsätzlich beibehalten, einschließlich uneinheitlicher Schreibweisen wie beispielsweise "Aufenthalt" – "Auffenthalt", "bestimmte" – "bestimter", "lassen" – "laße", "weisse" – "weiße",

mit folgenden Ausnahmen,

Seite 1/2:
"dessen sen" geändert in "dessen"
(ein Band um Vermählte, dessen Auflösung dem fühlenden Herzen)

Seite 13:
"," geändert in "."
(für Mutterfreuden schadlos halten müssen.)

Seite 92:
"solte" geändert in "sollte"
(ich nicht bin, wo ich seyn sollte)

Seite 95:
"Erinnerungsstäten" geändert in "Erinnerungsstätten"
(von allen Erinnerungsstätten meines Landgutes Abschied genommen)

Seite 100:
"lauffen" geändert in "laufen"
(von den jenseitigen die nach Mittag laufen)

Seite 104:
"unbekanten" geändert in "unbekannten"
(an dem Fenster des unbekannten Gebäudes)

Seite 116:
"gesammlet" geändert in "gesammelt"
(im Grunde standen die Feinde wieder gesammelt)

Seite 125:
"uud" geändert in "und"
(auf Fragen von Innen, und Antworten ihrer Leute)