GOTT UND VERGÄNGLICHES
Die Bibel hat an Moses nichts verschönt.
An einem frischen Grabe sollte man nur weinen und schweigen. Die Schwachen mögen sich in Tränen [pg 94] Luft machen, die Starken werden durch ihr Schweigen das Erhabene grüßen.
Unsere verschiedenen Vorstellungen von Gott, ob sie die Weite Spinozas haben oder als süße kleine Abbreviatur im Abendgebet eines kleinen Kindes gelallt werden, bedeuten ja im Grunde wahrscheinlich alle dasselbe.
Gott zerbricht die Werkzeuge, deren er sich bedient hat.
Die Sehnsucht macht den Messias.
Was ist die Erkenntnis wert, die mit mir endigt? Und ich will mich vermessen, mit dem Unendlichen zu verkehren? Ich muß die Erkenntnis über mich hinaus verlegen, in mein Geschlecht. In meinen Kindern rede ich heiter mit dem Ewigen.
[pg 95]
Der Verlag B. Harz, Berlin, hat für die in seinen Verlag übergegangenen nichtzionistischen Schriften Herzls den Abdruck der Zitate freundlichst gestattet.
In dieser Sammlung sind Zitate aus folgenden Werken wiedergegeben:
[pg 96]
INHALT
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Anmerkungen zur Transkription
Die folgenden Druckfehler wurden korrigiert:
S. 6, Z. 4: Dennnun brachen Sorge —> Denn nun brachen Sorge
S. 17, Z. 6: Fremdenkomission —> Fremdenkommission
S. 36, Z. 4: Tagebuch vom 16. 6. 1895. —> Tagebuch vom 16.6.1895.
S. 34, Z. 3 v. u.: das Werk zu förden —> das Werk zu fördern
S. 72, Z. 6 v. u.: im Zeichen dar Arbeit —> im Zeichen der Arbeit
S. 79, Z. 11: trägt staatliche eiserne Fahrzeuge —> trägt stattliche eiserne Fahrzeuge
S. 89, Z. 9 ja eine eine machtvollste —> ja eine einzige machtvollste
S. 95, Z. 10: [Buch d. N.] —> [Buch d. N.].
*** END OF THIS PROJECT GUTENBERG EBOOK HERZL-WORTE ***