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Indianerleben

Chapter 77: Die Liebessage des Kolibris.
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About This Book

A detailed ethnographic account records life among several indigenous peoples of the Gran Chaco, combining chaptered field descriptions of houses, family and communal organization, subsistence, gendered division of labor, and material culture with examinations of ritual specialists, ceremonies, myths, and oral sagas. It surveys artistic techniques, tools, games, and trade, and discusses conflict, alliances, and contact with settlers and missionaries. Scattered anecdotes and translated legends illustrate cosmologies and moral ideas while systematic comparisons highlight regional differences in social institutions and daily practices.

Abb. 128. Kalebaßschale. Chiriguano. Itatenbia. ¼.

Der Mann legte sich mit seiner Frau, die die Tochter Chiquéritunpas war, schlafen. Sie schliefen den ganzen Tag zusammen und am Abend gebar sie. Am folgenden Tag kam Chiquéritunpa. Er wollte seine Tochter schlagen. Er schickte nach einem Pferd, einem Esel und einer Stute, um seine Tochter und seinen Schwiegersohn nach Hause zu bringen. Nachdem sie gegessen hatten, ritten sie fort.

Der Mann, der von den Frauen geprügelt worden war, weinte. „Weine nicht so sehr“, sagte die Schwester Chiquéritunpas. Als sie ein Stückchen geritten waren, trafen sie einen Christen, der arbeitete.

„Was für Arbeit hast du vor?“ fragte der Mann. „Ich will Mandioka und Mais säen. Hier will ich wohnen und hierhin will ich ein Weib bringen“, sagte der Christ.

Sie ritten weiter und trafen einen anderen Christen. „Was für Arbeit hast du vor?“ fragte der Mann. Übel gelaunt antwortete der Christ: „Hier will ich Hügel mit dornigen Büschen säen.“

Sie setzten ihre Reise fort und trafen einen anderen Christen, der mit dem Fällen von Bäumen beschäftigt war. „Was für Arbeit hast du vor?“ fragte der Mann. „Ich haue Stangen zur Einzäunung für die Tiere, denn hier will ich Vieh haben. Alles nehme ich hierher, Kleider werde ich mir schaffen“, sagte der Christ.

Sie ritten weiter und trafen einen anderen Christen. „Was für Arbeit hast du vor?“ fragte der Mann. Übel gelaunt antwortete der Christ: „Ich arbeite, um Steine zu ernten.“

Sie ritten weiter und trafen einen anderen Christen, der tischlerte. „Was machst du hier?“ fragten sie. „Ich will mir ein Haus bauen, wo ich Kleider und alles mögliche andere haben will“, antwortete der Christ.

Sie ritten weiter und trafen einen anderen Christen. „Woran arbeitest du?“ fragte der Mann. Übel gelaunt erwiderte der Christ: „Hier will ich Chuchio[116] säen, damit niemand passieren kann.“

Als sie nahe dem Hause des Chiquéritunpa waren, sagte dessen Tochter zu ihrem Mann: „Erst werde ich mit dem Knaben absteigen, der schon gehen kann. Hierauf sollst du absteigen, und wenn du dich auf die Bank setzt, sollst du dich nicht wundern, wenn sie sich bewegt. Bewegt sich das Haus, sollst du dich nicht wundern. Du sollst nicht meine Mutter grüßen und auch nicht meinen Bruder. Nur den Vater sollst du grüßen.“

Als sie ankamen, stieg sie zuerst ab und trat ein. Ihr folgte der Knabe, der schon gehen konnte. Zuletzt stieg der Mann vom Pferde. Als er vom Pferde stieg, verwandelte es sich in einen Haufen Knochen. Er ging hinein und setzte sich auf einen Schemel. Derselbe bewegte sich, denn er war eine große Schlange. Er tat, als merke er nichts. Auch das Haus bewegte sich, er tat aber, als kümmere er sich nicht darum. Zuerst kam seine Schwiegermutter und grüßte ihn, er beantwortete aber den Gruß nicht. Darauf kam sein Schwager und grüßte, aber er beantwortete auch dessen Gruß nicht. Der Schwager schlug ihm vor, sie sollten spielen, er antwortete ihm aber nicht.

„Heute Nacht sollst du nicht bei mir schlafen. Ich schlafe in einer Hängematte, mein Sohn in einer und du in einer dritten,“ sagte Chiquéritunpas Schwester zu ihrem Mann. „Morgen sollst du mit meinem Bruder spielen“, sagte sie. Sie legten sich nun schlafen.

Am folgenden Tage rief der Hahn früh: „Jesus Christus, Jesus Christus!“ Als der erste Christ, der ihnen begegnet war, nach seinem Acker kam, fand er ihn voll von Mais und Mandioka und außerdem eine Hütte und ein hübsches Weib. Der zweite Christ, der geantwortet hatte, er wolle Hügel mit dornigen Büschen säen, fand seinen Acker in solche verwandelt. Der dritte Christ fand seine Umzäunung für die Tiere schon fertig und voll von schönem Vieh. Derjenige, der geantwortet hatte, er wolle Steine säen, fand seinen Acker voller Steine. Derjenige, der getischlert hatte, um sich ein Haus zu bauen, fand es schon fertig und voller Kleider. Derjenige, der übellaunig geantwortet hatte, er wolle Chuchio säen, fand den Acker in dichtes Gestrüpp verwandelt, durch das niemand konnte.

Abb. 129. Tongefäß. Chiriguano. Caipipendi. ⅕.

Chiquéritunpas Sohn schlug seinem Schwager ein Spiel vor.

„Was für ein Spiel?“ sagte er. „Wir wollen das Haus wegrücken“, sagte Chiquéritunpas Sohn und versetzte es mit einem Arm. Mit seiner ganzen Stärke rückte der Mann das Haus weg. „Nun wollen wir das Pferd wieder lebendig machen“, sagte Chiquéritunpas Sohn und hob die Beine des Pferdes, auf welchem der Mann gekommen war, hoch. Es verwandelte sich in ein sehr fettes Pferd mit feuersprühendem Mund. Auch dies machte der Mann nach.

Am folgenden Tag schlug der Mann seinem Schwager, Chiquéritunpas Sohn, ein Spiel vor. „Was wollen wir spielen?“ sagte er. „Wir wollen die Sonne herunternehmen“, sagte der Mann. Mit einer langen Rute aus Chuchio nahm er die Sonne herunter. Es wurde nun so warm, daß sowohl Chiquéritunpa wie sein Sohn davonliefen. Am folgenden Tag wurde der Mann Häuptling.

Derjenige, der von den Mädchen Prügel bekommen hatte, denen er ihre Kleider geraubt hatte, blieb bei der Schwester Chiquéritunpas. Eines Tages sagte sie zu ihm, er solle nach einem großen See gehen. Dort solle er tauchen und eine Handvoll Sand heraufholen. Diesen Sand solle er in das Haus legen. Er ging nun zum See, tauchte und holte eine Handvoll Sand herauf, den er ins Haus legte. Am folgenden Tage sagte die Schwester von Chiquéritunpa: „Sieh nun nach, was aus dem Sande geworden ist!“ An Stelle des Sandes fand er ein hübsches Weib. „Dies soll deine Frau sein“, sagte Chiquéritunpas Schwester.

Am Tage pflegte er mit ihr am See zu baden. Dort spielte er mit ihr, liebkoste sie und im Bade bespritzten sie sich mit Wasser.

„Bade nicht mit ihr so viel am See. Denke daran, daß sie nur aus Sand gemacht ist“, sagte Chiquéritunpas Schwester.

Er hörte nicht auf sie, sondern spielte und koste mit ihr unten am Seeufer. Eines Tages, als er mit ihr spielte, wurde sie immer schmaler, bis sie sich zuletzt in einen Haufen Sand verwandelte. Weinend ging der Mann zur Schwester Chiquéritunpas. Hayma opama! (Und mehr war es nicht).

Diese Sage ist, wie wir sehen, nicht frei von europäischen Elementen. In ihren Hauptzügen ist sie jedoch rein indianisch. Keine der von mir hier mitgeteilten Sagen scheint mir so phantasiereich, wie diese.

„Choihuihuis“ Frauenraub.

Erzählt vom Chanéhäuptling Bóyra.

Es war einmal in alten Zeiten ein großes Trinkgelage. Dort waren Aguaratunpa, Tatutunpa, Teyuhuasu, Inómu,[117] Choihuihui[118] und viele andere. Aguaratunpa war gegangen, um Inómu zu holen. Sie blieb vier Tage und trank mit ihnen. Zuletzt kam ihre Mutter, die sehr ärgerlich war, daß sie so lange fortgeblieben war. Sie verwandelte alle, die dort waren, in Vögel und nahm Inómu mit nach Hause. Nur Aguaratunpa, Tatutunpa und Choihuihui waren dort geblieben. Tatutunpa ging nach Hause. Aguaratunpa, der keine feste Wohnstätte hatte, streifte umher und betrog die Menschen. Choihuihui machte sich auch auf den Weg. Er kam nach einem Hause. Dort wohnte eine verheiratete Frau mit ihrer Tochter. Er grüßte sie. Sie bot ihm Maisbier und er trank. Darauf nahm er Abschied und ging. Er blieb jedoch, in einen Choihuihui verwandelt, ganz in der Nähe, um zu spionieren. Nach einem Weilchen kam der Mann der Frau nach Hause. Dieser nahm sie mit und sie gingen nach dem Felde, sie um zu ernten, er um zu graben. Als sie dorthin gekommen waren, machten sie Feuer an. Er ging, um zu graben, sie blieb beim Feuer mit der kleinen Tochter und röstete Mais. Choihuihui war ihnen nachgegangen. Er blieb in der Nähe. Nach einem Weilchen ging die Frau abseits, um ihre Notdurft zu verrichten. Als sie in den Wald kam, umschlang Choihuihui sie. In einen Vogel verwandelt, flog er mit ihr davon.

Da die Mutter nicht zurückkam, begann das Mädchen zu weinen. Als der Vater dies hörte, ging er dorthin. Er rief seine Frau, aber niemand hörte. Er suchte sie und fand ihre und Choihuihuis Spur. Vergebens versuchte er ihnen zu folgen. Nachdem er lange gesucht hatte, suchte er die Brüder seiner Frau auf, damit sie ihm suchen hälfen. Sie suchten, fanden aber niemand. Die Brüder glaubten, der Mann habe seine Frau aus Eifersucht getötet. Als sie an einem großen Baum vorüber kamen, sahen sie im Gipfel das Nest eines „Tuyuyu“.[119] Die Brüder sagten zu dem Manne, er solle die Vögel fangen, um sein Kind zu trösten. Da der Baum einen hohen, geraden Stamm hatte, machten sie eine Leiter und der Mann kletterte hinauf. Als er bis zum Gipfel des Baumes gekommen war, nahmen die Brüder die Leiter weg, damit der Mann nicht herunter könne. „Dort sollst du sitzen bleiben und verhungern, weil du deine Frau getötet hast“, sagten sie. Der Mann begann zu weinen. Zuletzt schlief er, an den Stamm gelehnt, ein.

Als er erwachte, saß er in einer Hütte. Neben ihm saßen zwei hübsche Frauen. Sie fragten ihn, wie er dorthin gekommen sei. Er erzählte nun, daß ein Mann in sein Haus gekommen sei usw. (hier wird die ganze Sage wiederholt).

Die Frauen begannen zu lachen. „Avayurupiagua hat deine Frau fortgeführt“, sagten sie.

Er fragte sie, wer ihr Vater sei. „Er ist nach Itica[120] gegangen, um Fische[121] zu holen“, sagten sie.

Die Jüngste sagte, er solle bei ihr schlafen, was er tat. Auch die Älteste wollte bei ihm schlafen. „Wird deine Mutter nicht ärgerlich, wenn ich es tue?“ sagte er. „Nein, du sollst bei uns schlafen, denn hierher kommt niemals ein Mann“, sagten sie. Er schlief somit bei beiden Frauen.

Nach einigen Tagen kam der Vater der Mädchen nach Hause. Er brachte zwei große Bürden getrockneter Fische mit. Der Vater fragte, wie er hierher gekommen sei. Er erzählte usw. (hier wird die ganze Sage wiederholt).

Der Vater sagte, er sei ihm nicht böse, weil er bei seinen beiden Töchtern geschlafen habe, und versprach ihm seine Hilfe, um die Frau zurückzubekommen. Sie ist am Itica bei Avayurupiagua,“ sagte er. „Dort ist ein großes Trinkgelage und wir wollen hin. Du sollst mit mir kommen und tun, was ich sage. Erst sollst du alle grüßen, und zuletzt sollst du deine Frau grüßen. Sie wird dich nicht erkennen. Wenn sie dich grüßt und dir Maisbier anbietet, so schlingst du deine Arme um sie und ich schlage dich auf den Steiß“, sagte er. Sie begaben sich nun nach Itica. Als sie dorthin kamen, grüßte der Vater zuerst alle. Zuletzt grüßte der Mann seine Frau. Sie bot ihm eine Kalebasse Maisbier. Er umschlang sie und der Alte klopfte ihn auf den Steiß. In einen Tuyuyu verwandelt, flog er mit seiner Frau davon. Als Avayurupiagua dies sah, stürzte er ärgerlich in sein Haus, um Bogen und Pfeile zu holen. Er schoß einen Pfeil nach dem anderen ab, konnte sie aber nicht treffen.

Diese Sage scheint mir vollständig rein von fremden Elementen zu sein. Mit der hier erwähnten Leiter meint man einen langen Stock, in den man Trittstufen gehauen hat. Solche wenden besonders die Chiriguanos sowie die Chanés am Itiyuro stets für die Maisscheunen an, die auf Pfählen gebaut sind (s. Abb. 84 b).

Wie Aguaratunpa Tatutunpa tötete und dann selbst getötet wurde.

Erzählt von dem Chanéhäuptling Batirayu.

Es waren einmal in alter Zeit zwei verrückte Mädchen. Nicht weit davon wohnte Tatutunpa. Sie hörten ihn so schön auf seinem „huiramimbi“ (s. Abb. 80 a) pfeifen. Die eine sagte zu der anderen: „Wir wollen hingehen und sehen, wer so schön spielt.“ Sie gingen zu Tatutunpa, der in seiner Hängematte lag. Tatutunpa nahm das jüngste der Mädchen zur Frau.

Aguaratunpa hatte erfahren, daß die Mädchen sich zu Tatutunpa begeben hatten. Er ging hin, verbarg sich in dem Acker, wo Tatutunpa arbeitete und tötete ihn mit einem Knüppel. Hierauf zog er vorsichtig die Kopfhaut ab und bekleidete sich damit. Auf diese Weise dem Tatutunpa gleichend, ging er zu dessen Hütte.

„Sieh, dort kommt dein Mann“, sagte die ältere Schwester. Sie stellte Essen auf den Tisch. Da Tatutunpa sehr wenig zu essen pflegte, nur ein paar Bohnen und eine kleine Schale Maisbier, trug sie nicht mehr auf. Als Aguaratunpa kam, aß er alles auf und verlangte noch mehr. Als er dies gegessen hatte, verlangte er noch mehr. Das Mädchen fragte sich, ob dies wirklich ihr Mann sein könne, der so viel aß, es konnte ja aber kein anderer sein.

Am Abend bat Aguaratunpa seine Frau, sie möchte ihn lausen. Sie setzte sich und suchte Läuse auf dem Kopfe Aguaratunpas. Während sie suchte, schlief Aguaratunpa ein. Sie sah da, daß die Haut auf seinem Kopf zusammengenäht war, und verstand, daß er ihren Mann getötet und abgehäutet hatte. Sie erzählte dies ihrer Schwester, und sie töteten Aguaratunpa mit einen Knüppel.

Der Mann, der Añatunpa verbrannte.

Erzählt von dem Chiriguanoindianer Yambási am Rio Grande.

Wenn die Menschen Honig sammelten, suchte Añatunpa[122] sie auf und fraß sie auf.

Es war einmal ein Mann, der Honig sammelte. Da kam Añatunpa und fragte ihn, was er tue. „Ich sammle Honig“, sagte der Mann. „Fahre damit fort“, sagte Añatunpa. Als der Mann genug gesammelt hatte, tötete er ihn und warf ihn Dyóri hin, der ihn auffraß und sogar das Blut aufleckte. Auf diese Weise tötete Añatunpa viele Menschen.

Ein Mann war ausgegangen, um Honig zu sammeln. Der Tukan[123] sagte zu ihm: „Wenn Añatunpa kommt, so bitte ihn, dich nach seinem Hause zu tragen und dich dort zu töten.“

Während der Mann Honig sammelte, kam Añatunpa. „Was willst du?“ fragte der Mann.

„Ich will dich auffressen“, sagte Añatunpa.

„Tue das nicht hier, sondern trag mich nach deinem Hause und friß mich dort auf“, sagte der Mann. Añatunpa nahm nun den Mann auf den Nacken und trug ihn zu sich.

„Brich Zweige ab und mache auf dem Nacken Añatunpas Feuer an“, sagte der Tukan. Als Añatunpa durch das dichte Gestrüpp ging, brach der Mann Zweige und Äste ab und machte auf dem Nacken Añatunpas vorsichtig Feuer an.

Abb. 130. Silberne Nadel zur Befestigung des Tiru. Die Form indianisch, die Ornamente spanisch. Chiriguano. Parapiti. ⅓.

„Wenn du an einen niedrigen Zweig kommst, so klammere dich fest!“ sagte der Tukan zum Manne. Das tat dieser. Bald merkte Añatunpa, daß es ihm im Nacken brenne und begann zu laufen. Das Feuer nahm zu. Seine Haare fingen Feuer und bald verbrannte Añatunpa vollständig und starb.

Der Mann, der Añatunpa tötete.

Erzählt von dem Chiriguanoindianer Yambási am Rio Grande.

Añatunpa fraß alle Menschen auf, die er erwischen konnte. Da kam ein Mann, der zu Añatunpas Höhle Holz trug. „Komm, wir wollen spielen!“ sagte Añatunpa.

„Was für ein Spiel?“ sagte der Mann.

„Du sollst mir mit einer Axt einen Hieb vor die Stirn versetzen, und wenn ich nicht sterbe, schlage ich dich“, sagte Añatunpa.

Añatunpa stellte sich gerade auf, reichte dem Mann die Stirn und dieser schlug ihn mitten auf dieselbe. Da Añatunpas Stirn hart wie Eisen war, tat ihm dies nichts. Añatunpa gab nun dem Mann einen Schlag vor die Stirn, tötete ihn und warf ihn Dyóri zu, der ihn auffraß.

Ein anderes Mal kam ein anderer Mann zu Añatunpas Höhle. Añatunpa schlug ihm dasselbe Spiel vor. Eine Fliege „Mbéru“ rief ihm da zu, er solle ihn nicht auf die Stirn, sondern in den Nacken hauen. Als Añatunpa sich mit geschlossenen Augen aufstellte, um den Hieb zu erhalten, ging der Mann hinter ihn, hieb ihn in den Nacken und Añatunpa fiel tot nieder. Dyóri fragte ihn, wie er habe Añatunpa töten können. Der Mann erzählte ihm, was Mbéru gesagt hatte.

„Sehr gut“, sagte Dyóri.

Wie Bisose Reichtümer aus dem Berge holte.

Erzählt von dem Chanéindianer Batirayu.

Ein Chané, Bisose, wollte in einem tiefen Pfuhl angeln. Erst angelte er viele kleine Fische. Plötzlich angelte er einen so großen Fisch, daß er ihn nicht heraufzuziehen vermochte. Er ging erst um den Pfuhl herum, weil er Angst hatte, hineinzugehen. Schließlich stieg er vorsichtig ins Wasser, indem er der Angelschnur mit der Hand folgte. Als er in tiefes Wasser gekommen war, fühlte er, daß ihn jemand ums Bein faßte und in die Tiefe zog. Es war die große Schlange „Boyhuasu“. Diese führte Bisose im Gebirge umher und nach los Campos del guanaco. Schließlich führte sie ihn durch einen engen Paß in den Berg hinein. Dort gab sie ihm blaue Steine und Silber. Bisose belud sich damit. Als er aus dem Paß herauswollte, war er so eng, daß er nur wenig mitnehmen konnte. Deshalb sind diese Steine und Silbersachen so selten. Boyhuasu führte ihn dann zum Pfuhl zurück. Er kam an derselben Stelle heraus, wo er ins Wasser gestiegen war.

In dieser Sage werden unter den Kostbarkeiten, die Bisose aus der Tiefe holte, blaue Steine erwähnt. Durchbohrte Türkise und Chrysocol schätzen diese Indianer auch als Halskettenperlen hoch.

Der Fuchs und der Jaguar.

Erzählt von dem Chanéhäuptling Bóyra.

Der Fuchs traf den Jaguar in seinem Acker. Dieser war mit Säen beschäftigt.

„Willst du, daß ich dir helfen soll, Onkel?“ sagte der Fuchs.

„Ja, Neffe. Ich will mir die Grabestöcke holen“, sagte der Jaguar.

„Das will ich“, sagte der Fuchs und ging zur Hütte des Jaguars.

Als er dorthin gekommen war, sagte er zur Frau des Jaguars: „Ich schäme mich, dir mein Anliegen zu sagen.“

„Wieso?“ sagte sie.

„Ja,“ sagte der Fuchs, „der Jaguar hat mich hierher geschickt, damit ich bei dir und deinen beiden Töchtern schlafe.“ Das glaubte die Frau des Jaguars nicht.

„Ja, es ist wahr,“ sagte der Fuchs. „Du sollst hören, was er sagt,“ und nun rief er: „Soll ich sie alle nehmen?“

„Alle“, rief der Jaguar als Antwort.

Der Fuchs schlief nun zuerst bei der Frau des Jaguars und dann bei der ältesten Tochter und dann bei der jüngeren. Sie war noch Jungfer, und er tat ihr weh.[124] Darauf ging der Fuchs weg. Er lief im Grase, damit die Spuren nicht sichtbar wären. Er sprang auf einen langen Holzstamm. Zuletzt kam er an einen Pfuhl. Er tauchte unter und kam an der anderen Seite wieder herauf. Er lief, was er laufen konnte, bis er zu einem Baum mit dornigem Stamm kam. Er kroch an demselben hinauf und legte sich schlafen. „Hier will ich liegen und von der Frau und den Töchtern des Jaguars träumen, bei denen ich geschlafen habe“, sagte der Fuchs. Er legte sich hin und schlief ein.

Als der Jaguar merkte, daß der Fuchs nicht mit den Grabehölzern kam, dachte er: „Ich will doch nachsehen, was aus dem Fuchs geworden ist. Der Fuchs ist doch ein Schwindler.“

Als der Jaguar nach seinem Hause kam, sagte seine Frau zu ihm: „Wie kannst du so grausam sein und den Fuchs herschicken, daß er bei uns schlafe?“

Ergrimmt machte sich der Jaguar auf den Weg, um den Fuchs zu suchen. Er folgte seinen Spuren und kam zu dem Pfuhl, wo die Spuren des Fuchses ein Ende nahmen. Überall suchte er ihn. Schließlich verstand er, daß der Fuchs in den Pfuhl getaucht war. Der Jaguar tauchte nun auch nieder und fand die Spuren des Fuchses auf der anderen Seite. Er folgte ihnen und kam zu dem Baume. Überall um den Baum suchte er die Fortsetzung der Spuren, fand sie aber nicht. Da sah er auf und sah den Fuchs, der schlief. Er kletterte hinauf, brach vorsichtig einen Zweig ab und kitzelte den Fuchs in den Nasenlöchern. Dieser nieste, wischte sich die Nase und sagte: „Können die Moskitos mich nicht in Ruhe lassen, wo ich gerade von der Frau und den Töchtern des Jaguars träume, bei denen ich geschlafen habe!“

Abb. 131. Brustschmuck aus Silber. Chiriguano. Caipipendi. Wird von Männern getragen.

Nun kitzelte ihn der Jaguar etwas kräftiger, und der Fuchs erwachte. Der Jaguar machte sich bereit, ihn zu packen.

Der Fuchs kroch zusammen, und da der Jaguar zögerte, ihn zu fassen, sprang er mit einem Satz zur Erde und begann zu laufen, alles was er laufen konnte. Der Jaguar verfolgte ihn. Schließlich ermattete der Fuchs jedoch, und der Jaguar fing ihn und verschluckte ihn. Der Fuchs wurde im Magen des Jaguars wieder lebendig. Dieser brach ihn aus. Der Jaguar fraß den Fuchs wieder auf, dieser wurde aber wieder in seinem Magen lebendig und wieder ausgeworfen. Wiederum fraß der Jaguar den Fuchs auf, der wieder lebendig wurde usw.

Diese Sage hat eine weite Verbreitung. In etwas verschiedener Form habe ich sie in Carmen in Mojos erzählen hören.

Als die Schildkröte „Carumbe“ den Jaguar tötete.

Erzählt von dem Chiriguanoindianer Yambási.

Es war einmal ein großes Trinkgelage. Dort waren Aguaratunpa, Carumbe und „Taturapua“ (das Kugelgürteltier). Der kleine Sohn der Schildkröte weinte. Da man ihn fragte, warum er weine, sagte er, er wolle die Krallen des Jaguars haben, um damit zu spielen. Die Frau der Schildkröte sagte zu ihrem Manne, er solle die Krallen des Jaguars holen, damit der Kleine damit spielen könne.

Die Schildkröte machte sich auf den Weg und kam zu einem Stamm „samuo“ mit großen, scharfen Dornen. Dort blieb sie stehen und wartete auf den Jaguar. In der Entfernung hörte sie sein Brüllen. Der Jaguar kam, immer brüllend, näher und fand die Schildkröte am Fuße des Baumes.

„Was tust du hier?“ sagte der Jaguar.

„Ich spiele“, sagte die Schildkröte.

„Wie geht das zu?“ sagte der Jaguar.

„Ich klettere auf den Samuo hinauf und dann rolle ich herunter“, sagte die Schildkröte.

„Laß mich sehen“, sagte der Jaguar, der Lust hatte, die Schildkröte aufzufressen.

Diese kletterte am Stamme bis zum Gipfel hinauf und rollte herab, ohne sich zu beschädigen. Dies machte dem Jaguar Spaß, und die Schildkröte mußte wieder hinaufklettern. Wieder rollte sie herunter, ohne sich zu beschädigen. Der Jaguar wollte es auch versuchen. Er kletterte hinauf und rollte herunter, riß sich aber an den Dornen alle seine Eingeweide auf und starb.

Die Schildkröte nahm die Krallen des Jaguars als Spielzeug für ihren kleinen Sohn mit nach Hause.

Die Liebessage des Kolibris.

Erzählt von dem Chiriguanoindianer Yambási.

Es waren zwei Mädchen, die Chinu (Kolibri) die Flöte spielen hörten. Er spielte so schön, daß eins der Mädchen sagte: „Ihn will ich zum Manne haben.“ Sie suchte den Kolibri auf und schlief bei ihm.

„Wir wollen in mein Haus gehen“, sagte der Kolibri. Als sie dorthin kamen, war es so klein, daß das Mädchen keinen Platz fand. Sie ging deshalb in ihr Dorf zurück.

Am Abend kam der Kolibri vor das Dorf und spielte Flöte, um sie zu locken. Das Mädchen lauschte und sagte: „Der Kolibri ist’s, der spielt.“ Sie ging aber nicht mehr zu ihm. Jeden Abend kam der Kolibri vor das Dorf und spielte seine schönsten Weisen, das Mädchen wollte aber nicht mit ihm gehen, der eine so kleine Hütte hatte.

Als die Zecke, Yatéu, mit dem Strauß, Yándu, um die Wette lief.

Die Zecke und der Strauß wollten einen Wettlauf veranstalten, um zu sehen, wer am besten laufen konnte. Als sie zu laufen begannen, hüpfte die Zecke auf den Strauß und biß sich in den Augenwinkeln fest.

Als der Strauß eine Strecke gelaufen war, schielte er nach der Seite, um zu sehen, ob die Zecke auch mit war. Da sie in dem Augenwinkel war, sah er sie an seiner Seite.

Der Strauß beeilte sich. Als er ein Stückchen gelaufen war, schielte er wieder zur Seite und sah, daß die Zecke noch an seiner Seite war.

Der Strauß lief aus Leibeskräften. Als er dem Ziele ganz nahe war, hüpfte die Zecke von dem Augenwinkel und kam als erster an.

Die Zecke hatte den Wettlauf gewonnen.

Diese kleinen Tiersagen haben eine ungeheuere Verbreitung. So finden wir die Sage von der Schildkröte und dem Jaguar beinahe unverändert in Santarem an dem Zusammenfluß des Rio Tapajo in den Amazonenstrom.[125]

Auch ähnliche Wettlaufsagen sind von der Küste Brasiliens bekannt.[125] Diese letzteren finden sich, wie bekannt, auch bei uns.

Man hat, wie schon erwähnt, nachgewiesen,[126] daß gewisse Sagen von Nordamerika und Asien bis nach Südamerika heruntergewandert sind. Da hier indessen nicht der rechte Platz zu vergleichenden Studien über die von mir gesammelten Sagen ist, habe ich mich damit begnügt, nur das Material vorzulegen.

Wie wir gesehen haben, lernen wir aus den Sagen einen Teil der religiösen Vorstellungen der Indianer verstehen. Sie sind auch aus dem Gesichtspunkt interessant, daß in ihnen eine ganze Menge kleiner Züge aus dem Leben der Indianer wiedergegeben werden. Sie geben uns einen Einblick in ihre Phantasiewelt.

Nur der Inhalt der von mir gesammelten Sagen, nicht die Form, ist als Forschungsmaterial verwendbar. Ich hoffe, daß besonders die eingeborenen südamerikanischen Ethnographen die von mir gemachten Sammlungen fortsetzen und die Sagen auch in den Originalsprachen aufzeichnen werden. Um dies zu können, ist jedoch eine vollständige Beherrschung derselben notwendig. Die beste Methode wäre, die Indianer diese Sagen in einen Phonographen sprechen zu lassen.

Die Indianer und die Naturerscheinungen.

In einer der Chanésagen wird erzählt, wie Yahuéte, der zweiköpfige Jaguar, im Begriffe war, den Mond aufzufressen. Maringay nannte Yahuéte „Yahuaróhui“. Sonnen- und Mondfinsternisse erklären diese Indianer so, daß Sonne und Mond von Yahuéte angegriffen werden. Die Chorotis sprechen, wie schon erwähnt, auch von einem Raubtier, das die Sonne und den Mond anfällt.

Wandert man in einer sternklaren Nacht mit einem Indianer durch Wald und Flur, so ist der Sternhimmel sein Kompaß und seine Uhr. Er deutet auf den Orion oder auf ein anderes Sternbild hin und zeigt, wieviel es sich weiter bewegt hat, bis man ankommt.

Er gibt nicht vielen Sternbildern Namen, er kennt sie aber alle. Den dem südlichsten Kreuz am nächsten liegenden Teil der Milchstraße nennen die Chanés „yándurape“, d. h. Straußweg, das südliche Kreuz nebst einigen nahegelegenen Sternen ist „yánduinyaka“, der Kopf des Straußes, die beiden größten Sterne im Zentaur sind „yánduipoy“, Halskette des Straußes, die Venus heißt „coemilla“, Morgen, Orion mit dem Dolche „húirayúasa (Vögel begegnen sich). Ein anderes Sternbild ist „huázupucu“, Rehbockhorn, ein anderes „borévi“ Tapir. Die Plejaden nennen sie „ychu“, die Bedeutung des Namens wissen sie aber nicht, und dies ist das wichtigste Sternbild von allen.

Sitzt man mit den Indianern in der Hütte, so können sie den Platz der wichtigsten Sternbilder am Himmel bezeichnen, ohne sie zu sehen. Sie kennen ihre Lage zu allen Jahreszeiten.

Der Sternhimmel ist nicht nur die Uhr und der Kompaß der Indianer. Er ist auch ihr Kalender. Eine besonders wichtige Rolle spielen dabei hier, wie bei anderen Indianern, die Plejaden. Wenn sie zuerst in der Morgendämmerung am Horizonte sichtbar werden, so ist die geeignete Zeit für die Maissaat gekommen. Daß gerade dieses relativ unbedeutende Sternbild eine so große Rolle in der Astronomie der Indianer spielt, hat zu phantastischen Spekulationen über babylonischen Einfluß Anlaß gegeben.

Fragt man einen Indianer nach der Größe der Sterne und ihren Abstand von uns, so stehen sie unschlüssig da und antworten am liebsten gar nicht. Sie verstehen gleichwohl, daß sie weit entfernt sein müssen.

In den Sagen spielen die Sterne keine große Rolle. Der Chiriguanohäuptling Maringay erzählte jedoch, es war einmal ein Bruder, der mit seinem Schwesterchen spielte. Sie suchten sich zu haschen, sangen und sprangen. Nun sitzen sie als zwei Sterne am Himmelsgewölbe.

Zwei Sternhaufen im Süden des südlichen Himmelsgewölbes sind die Asche eines alten Mannes und einer alten Frau, sagte einmal ein Chiriguano zu mir. Es war eines Abends im August.

Die Sonne ist in der Sage ein Mann und der Mond eine Frau. Einem alten Mann, der Sonne, stahlen die Chanékinder das Feuer, und unter dem Tiru der Mondfrau verbarg sich der zweiköpfige Yahuéte, als er von dem Sohn des Gürteltiergottes verfolgt wurde.

Die Ab- und Zunahme des Mondes hing nach Maringays Erklärung davon ab, daß ein größeres oder kleineres Stück desselben in das Himmelsgewölbe gesteckt wird.

Die Sonne geht über dem Wasser auf und leuchtet uns dann am Tage. Am Abend steigt sie wieder ins Wasser, und des Abends leuchtet sie den anderen Menschen jenseits der Erde. So dachte sich Maringay den Lauf der Sonne. Ich glaube jedoch, daß er dies von den Weißen gelernt hat.

Wenn ein Meteor, „baeréndi“, niederfällt, bedeutet es den Tod eines Häuptlings. Über eine Sternschnuppe sagten die Chanés am Rio Parapiti: „Er geht, um bei seinem Mädchen zu schlafen.“ Maringay war in seiner Erklärung realistischer. „Der Stern läßt etwas fallen“, sagte der Alte.

Wenn es donnert, geht Chiquéritunpa um. Die Medizinmänner, „ipáye“, können Regen machen. Wenn die Schwalben „máchurupimpi“, niedrig fliegen, regnet es, sagen die Indianer. Ein anderer Vogel, „chóncho“, verkündet Regen. Reist man, so soll man nicht einen Krug ins Wasser stecken, sondern das Wasser mit einer Kalebasse schöpfen, sonst regnet es. In einer mir von den Chanés am Rio Itiyuro erzählten Weltuntergangssage geht die Welt durch Wasser unter. Die Chanés am Rio Parapiti erzählten mir, wie die Welt durch einen Sturm untergegangen sei. Der Wind spielt sonst in den Sagen eine unbedeutende Rolle. Setzt man einen erwärmten Krug in rinnendes Wasser, so kommt Sturm, sagen die Chanés am Rio Parapiti. Der Regenbogen, „yii“, ist eine Schlange.

[92] Tocay ist eine Hütte, in welcher der Jäger verborgen liegt, um von dort Vögel mit Schlinge oder Pfeil zu fangen.

[93] Der Große Geist (s. S. 257).

[94] Feuerzeug aus Holzstäbchen.

[95] Ein anderer Chané erzählte mir, daß der Frosch das Feuer vom schwarzen Geier gestohlen habe.

[96] Domenico del Campana: l. c. S. 22.

[97] Ehrenreich: l. c. S. 30–31.

[98] Im Thurn: Among the Indians of Guyana. London 1883, l. c. S. 375.

[99] Vgl. Domenico del Campana: l. c. S. 39.

[100] Ava = Chiriguano.

[101] Dies ist sicher ein moderner Zusatz zur Sage. Dasselbe finden wir in einer hier wiedergegebenen Matacosage.

[102] Lagostomus.

[103] Wahrscheinlich eine Carambycide.

[104] Vgl. S. 51.

[105] Kürbis einer wohlschmeckenden Art.

[106] Ara = Himmelsgewölbe, Weltraum.

[107] Gemildert.

[108] Huirapucu ist ein weiches Holz (Salix Humboldtiana).

[109] „Urundey“ ist rotes Quebracho oder nahestehend.

[110] Dyori wird immer als der Unersättliche geschildert. Er entspricht dem Móconomóco in den Sagen von Mojos.

[111] Eine große Wildkatze.

[112] Puma (Felix concolor).

[113] Gemildert.

[114] d’Orbigny. Voyage dans l’Amérique Méridionale. T. 3, I. Paris 1834, S. 212.

[115] = Mistol.

[116] Siehe S. 166.

[117] Inómus Geschichte ist im Vorhergehenden erzählt.

[118] Ein Vogel.

[119] Wahrscheinlich Flamingo.

[120] Rio Pilcomayo.

[121] S. 139 wird der bedeutende Handel mit getrockneten Fischen, der zwischen den Stämmen betrieben wird, geschildert.

[122] Hier wird nicht gesagt, welcher Añatunpa gemeint ist.

[123] Rhamphastus.

[124] Gemildert.

[125] Vgl. Fredr. Hartt: Tortoise Myths. Rio de Janeiro 1875.

[126] Ehrenreich: l. c.