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Knulp: Drei Geschichten aus dem Leben Knulps

Chapter 14: Diesseits
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About This Book

A series of three linked stories traces the life of a lighthearted, free-roving wanderer whose charm, songs and tales win hospitality even as he resists steady work and long-term commitments. Vignettes show domestic welcomes, youthful roaming and the narrator’s affectionate memories, revealing a man who fashions an outward respectability while living on the margins. The tone shifts between convivial anecdote and gentle moral scrutiny, cataloguing small deceptions, moments of tenderness and social misunderstanding, and concludes with illness and a quiet, reflective end to a life lived in motion.

Werke
von
Hermann Hesse

Peter Camenzind

Roman. 72. Auflage. Geh. 3 Mark, geb. 4 Mark 50 Pfg.

Hesse gibt die Geschichte eines Bauernbubens, eines harten, muskeligen Kerls, der aber den versonnenen Träumerkopf des Hermann Hesse auf den Schultern hat. Und da ist schon die Tragik – so einer findet sich im Leben nicht zurecht. Draußen nicht, aber drinnen wohl. Wahrhaftige Firnenreinheit ist über den letzten Kapiteln im Gebirge, da sich alles klärt und versöhnt.

(Freistatt, München)

Aus Indien

Aufzeichnungen von einer indischen Reise

6. Auflage. Geh. 3 Mark, geb. 4 Mark 50 Pfennig

Hesse hat Indien ganz auf seine Art erlebt, mit jener selben großen, verinnerlichten Gelassenheit, mit der er in seinen Romanen und Novellen Menschen und Landschaften seiner süddeutschen Heimat erlebt. Wohin er uns auch führt, es ist ein berückender Genuß, ihm zu folgen. Alles Fremde, Exotische führt den Dichter schließlich zu sich selbst zurück. Damit pflückt er noch einmal eine nach Farbe und Duft exotische Blüte, und doch ist der Baum, an dem sie gewachsen, ein völlig heimischer; eine in die feinsten seelischen Gründe tauchende Erzählkunst, wie sie Hesse mit unsern besten deutschen Meistern verbindet.

(Königsberg. Allgemeine Zeitung)

Umwege

Erzählungen. 10. Auflage. Geh. 3,50 Mark, geb. 5 Mark

Hermann Hesse bringt immer Freude, bringt immer Gewinn. Diese höchste Kunst in der stillsten Schlichtheit seines Wortgefüges, diese innig beteiligte Herzlichkeit seiner Menschenschilderung, diese ruhig abwartende Ironie der Darstellung menschlicher Schwächen und Schwänke sind unvergleichlich. Wie Gottfried Keller in seinen »Seldwylern«, so hat Hesse in seinen Gerbersauern seine sicherste Meisterschaft erreicht, seine ganz persönliche Domäne gefunden.

(Berliner Tageblatt)

Roßhalde

Roman. 20. Auflage. Geh. 4 Mark, geb. 5 Mark 50 Pfg.

Das Buch beschreibt ein unwiederholbares, bis in die tiefsten und dunkelsten Gemütsquellen hinein individualisiertes Einzelschicksal. Zwischen Mann und Frau in einer Künstlerehe ist eine Fremdheit in die Höhe gewachsen, grundlos, mit der Unüberwindlichkeit alles Elementaren. Es liegt wie eine dumpfe Last über beiden, die sie nicht heben können, weil ihr Kind es ihnen unmöglich macht, auseinanderzugehen. Nie hat Hermann Hesse künstlerisch etwas so Starkes gestaltet, wie die seelische Spannung dieses Gebundenseins, den schmerzhaften Bann der zwiefachen Einsamkeit dessen, der zum engsten Zusammenleben mit einem einst nahen und nun willenlos feindlich fernen Menschen verdammt ist. »Roßhalde« ist eines der menschlich tiefsten und wahrsten Bücher, die geschrieben sind.

(Die Hilfe)

Diesseits

Erzählungen. 20. Auflage. Geh. 3,50 Mark, geb. 5 Mark

Wie man etwa Eduard Mörikes Gedichte lesen sollte, an einem stillen, schönen Sommertage im Grase liegend, der Zeit und jeder Alltäglichkeit weit entrückt, ruhevoll nur sich und dem Weben der leise schaffenden Natur lauschend, in solcher Sonntagsstimmung sollte man Hermann Hesses neuen Novellenband »Diesseits« lesen.

(Neue Zürcher Zeitung)

Nachbarn

Erzählungen. 12. Auflage. Geh. 3,50 Mark, geb. 5 Mark

Es ist eigentlich eine einzige Geschichte, die wir da in den fünf Erzählungen des neuen Hessebandes erleben; so harmonisch zusammengeschweißt erscheinen sie ... Ruhig, über allen Dingen schwebend, ohne Leidenschaft und vollkommen abgeklärt werden uns diese Geschichten erzählt. Aber in einer Sprache, die ihresgleichen sucht, und die den Stolz in uns aufleben läßt: sehet, das ist Deutsch. Gott sei Dank, daß es eine deutsche Sprache gibt. Und Dichter, die sie adeln.

(Württemberger Zeitung, Stuttgart)

[Anmerkungen zur Transkription: Dieses elektronische Buch wurde auf Grundlage der 1915 in der Reihe »Fischers Bibliothek zeitgenössischer Romane« erschienenen Ausgabe erstellt. Die nachfolgende Tabelle enthält eine Auflistung aller gegenüber dem Originaltext vorgenommenen Korrekturen.

p 052: Gut Nacht, Frau Meistern. -> Meisterin
p 052: kann ihm hastig -> kam
p 101: So so. -> So, so. ]

[Transcriber’s Note: This ebook has been prepared from the edition published in 1915 as part of the series "Fischers Bibliothek zeitgenössischer Romane". The table below lists all corrections applied to the original text.

p 052: Gut Nacht, Frau Meistern. -> Meisterin
p 052: kann ihm hastig -> kam
p 101: So so. -> So, so. ]