WeRead Powered by ReaderPub
Ludwig Tieck's Schriften. Achter Band cover

Ludwig Tieck's Schriften. Achter Band

Chapter 42: Hinweise zum Text:
Open in WeRead

Explore more books like this:

About This Book

Die Sammlung vereint erzählende Stücke und nachdenkliche Passagen, in denen politische Intrigen, persönliche Treue und existentielle Fragen verknüpft werden. Ein junger, unvorsichtiger Mann gerät in ein heimliches Komplott gegen einen herrschenden Tyrannen, während vertraute Begleiter über Vergänglichkeit, Sinn des Lebens und das Verhältnis von Natur und Geist reflektieren. Detaillierte Naturbeschreibungen, lehrhafte Gespräche zwischen Älteren und Jüngeren sowie Szenen von Freundschaft und Verrat wechseln einander ab und schaffen eine Mischung aus romantischer Stimmung, moralischer Besinnung und spannungsvoller Handlung.

Jenseit des Grabes wurden sie gekrönt,
Dort wurden ihre Herzen ausgesöhnt.
Oft schweben sie in feierlichen Stunden
Hin durch den wildverwachsnen Tannenhain,
Sie küssen wechselsweis im Mondenschein
Sich liebevoll die Todeswunden.
Manch Kind sieht sie auf Mondesstrahlen schweben,
Und fühlt ein leises schauerliches Beben:
O Mutter! ruft es aus, im blassen Schein,
Durchfahren Geister itzt den Hain. —
Die Mutter spricht: sei ruhig Kind,
In Silberpappeln wühlt der Abendwind.

 


 

 

Hinweise zum Text:

Folgende Änderungen wurden vorgenommen und sind im Text grau unterstrichelt:
 

Zweifel wälzen dich auf Zweifel Zweifel wälzen sich auf Zweifel
Abdallah sah ihn traurig nach Abdallah sah ihm traurig nach
der Frühling wird dich heitre machen der Frühling wird dich heitrer machen
bis sich das wilfe Keuchen (…) sich etwas besänftigt hatte bis sich das wilfe Keuchen (…) etwas besänftigt hatte
sobald dich meine Laute gerufen hast sobald dich meine Laute gerufen hat
Oder sie ungegesehn in den Strom (…) versenke Oder sie ungesehn in den Strom (…) versenke
fing nun an, die Macht (…) zu glauben fing nun an, an die Macht (…) zu glauben
andre stürzten Tod nieder andre stürzten todt nieder
an dem gräßlichem Thor an dem gräßlichen Thor
ich erlasse sie ihn ich erlasse sie ihm
der ihn am nächsten stand der ihm am nächsten stand
wann und wie sie pflanzte wann und wie ich sie pflanzte
rief ihm die Besitzerin dieses Pallastes zu zu rief ihm die Besitzerin dieses Pallastes zu
die ihm bald mit Entsetzen, bald mit Wonne erfüllten die ihn bald mit Entsetzen, bald mit Wonne erfüllten
sah ihm winselnd an sah ihn winselnd an