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Lustreise ins Morgenland, Erster Theil (von 2) cover

Lustreise ins Morgenland, Erster Theil (von 2)

Chapter 67: Wegweiser in und um Kairo.
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About This Book

A travelogue tracing a route through Italian ports to the eastern Mediterranean, recounting island stays, a sea voyage to Alexandria, a Nilfahrt to Cairo, and excursions to the surrounding desert and pyramids. It mixes practical guidance for travelers with close observational notes on city layouts, monuments, hospitals, catacombs, markets, public baths, schools, religious sites, and daily trades. The narrative records social customs, festivals, funerary practices, and street life, and includes reflective prefaces and hygienic and ethnographic remarks drawn from on-site experience.

Wegweiser in und um Kairo.

Erster Tag. Man verfügt sich an einem Morgen frühe nach dem Nile, darüber zum Garten Ibrahim-Paschas. Von da nach dem Aquädukt. Von hier nach Altkairo und dem Nilometer. Nun sieht man das armenische und koptische Kloster, in letzterem Mariens Altar, und dann die große Moschee A’mrus. Man reitet über Turâb-el-Seydeh Omm Kàsim zurück. Nachmittags begibt man sich zum Konsul, der bis zum folgenden Tage die Erlaubniß für den Eintritt in den Garten von Schubbra auswirkt.

Zweiter Tag. Man reitet, aber nur nicht an einem Sonntage, auf die Burg; hier der Jussufsbrunnen. Auf dem Rückwege bewundert man die Gräber von Kâyd-Bei. Abends reitet man nach dem Schubbragarten.

Dritter Tag. Man kann das Militärkrankenhaus, den Esbekiehplatz, etwa einen Brutofen ansehen, zur Zeit der Fütterung im Katzenstifte sich einfinden.

Vierter Tag. Gehe man zu Fuß, um die verschiedenen Bassar zu durchmustern, denn auf dem Esel, der manchmal gallopirt, schwinden die Gegenstände zu schnell am Auge vorüber.

Zwei Tage erfordert der Weg nach Abusabel, und ebenso viel derjenige über Sakâra nach den Pyramiden von Gizeh.

Daraus erhellt, daß die Merkwürdigkeiten, dazu noch der Hassantempel, die Kadettenschule u. dgl. in wenigen Tagen besehen werden können, wenn man sie nur gehörig in die Zeit zu vertheilen weiß.

Die Ritte sind nicht kostspielig. Für einen Tag rechnet man fünf Piaster (nicht einmal 40 Kreuzer R. W.). Reitet man den Esel einen halben Tag, so gibt man dem Treiber höchstens drei Piaster (etwa 23 Kreuzer R. W.).