Meine Tante Anna
Roman
von
Hermine Villinger
6. bis 8. Tausend
Druck und Verlag August Scherl G. m. b. H.
Berlin
Die Erzählerin ruft anhand eines Grabsteins Erinnerungen an eine entfernte Verwandte wach und zeichnet aus Tagebuch und Briefen das Lebensbild einer energischen, kränklichen Frau nach. Schilderungen der Kindheit in kleinen Schwarzwaldorten, der familiären Verhältnisse, der sparsamen Haushaltsführung und der Schulzeit vermitteln soziale Alltagsdetails. Trotz gesundheitlicher Leiden entwickelt sie einen lebhaften Geist, einen ausgeprägten Bildungsdrang und wird später Leiterin eines Instituts; ein Porträtgemälde und Familienanekdoten ergänzen die Biografie. Die Erzählung verbindet persönliche Rückblicke mit Beobachtungen über Pflicht, Fürsorge und weibliche Selbstbehauptung in den dargestellten Lebensbedingungen.
Roman
von
Hermine Villinger
6. bis 8. Tausend
Druck und Verlag August Scherl G. m. b. H.
Berlin