feou-chy im Chinesischen;—batu tumbul im Malaiischen;—angak im Grönländischen;—kunk khar im Armenischen;—jatek-kö, taitek-kö im Magyarischen.
pomsa, pomsa taschy im Türkischen;—penza, pemsa im Russischen;—zuzel kamienna (Schlackenstein) im Polnischen;—kamen morski im Polnischen.
naschfat, senech, famechi, fenec im Arabischen;—caffyf im Maltesischen.
κισσηρις im Griechischen;—κισσαρα im Neugriechischen, auch λαφροπετρα, κουφοτερα.
pumex im Lateinischen;—pumex im Walachischen.
minclach (leichter Stein) im Gälschen, auch blaithliag (Polierstein), fuilfiori, fuil siofraith.
pumice im Italienischen und Englischen.
ponce im Französischen;—espoja, piedra pomes im Spanischen und Portugiesischen.
pyms, byhms, bymestein im Altteutschen;—bimsten, pumiz im Schwedischen;—pimpesteen im Dänischen.
M. Lava, Basalt, Wacke, Klingstein.
Lava ist der Ausfluss der jetzo thätigen Vulkane, ein dunkles, festes Gestein, nach oben meist blasig; der dunkle Basalt, der Lava sehr ähnlich, stammt aus etwas älterer Zeit; ähnliche plutonische Gesteine älterer Epochen nennt man seit langer Zeit in England toadstone, auch whinstone, in Schweden trapp und wacke.
Das Wort Basalt, das ägyptischen Ursprunges seyn wird, stammt von basanites der Römer, woraus durch einen Schreibfehler basaltes wurde, wie die Manuscripte des Plinius lesen, womit ein schwarzes Hornblendgestein (nicht unser Basalt) bezeichnet wurde (s. Marmor). Agricola († 1555) übertrug den Namen auf unsern Basalt. In die Mineralgattung basaltes setzte man seit der Zeit eine Menge dunkle und säulenförmige Gesteine, die sehr allmählig in besondere Gattungen übergingen. In geognostischer Hinsicht wurde der Basalt ein wichtiger Wendepunkt, da ihn Werner und seine Schule für ein neptunisches Gestein hielt. Ein dem Basalt ähnliches, weicheres Gestein nannte Werner seit 1788 Wacke; ein anderes, etwas härteres seit 1791 Porphyrschiefer oder Klingstein.
Der Name lava ist unbekannten Ursprunges; im Mittelalter hiessen die lavaartigen Gesteine lavia, laveria, in Sicilien frita; auch nannte man sie piperinus, woher unser Name peperino, womit man vulkanischen Tuff bezeichnet.
Poröse, feste Abänderungen von basaltischen Gesteinen, liefern seit den ältesten Zeiten vortreffliche Mühlsteine in Griechenland, Italien, am Rhein u.s.w., daher man den Basalt und ähnliche Gesteine als Mühlsteine bezeichnete.
μιλοδης, μυλιαι (d.i. Mühlstein) im Griechischen, auch πυρομαχος λιθος, weil sie durch Feuer (πυρ) entstanden, und ῥυαξ, das Geflossene, von ῥεειν fliessen;—μυλαξ, μυλοπετρα im Mittelalter;—lapis molaris, auch silex niger, tusculanus im Lateinischen; der lapis anicianus, jetzo manziana, ist Lava mit vielem glasigen Feldspath.
selce (von silex) im Italienischen. Der selce romano ist offenbar der niger silex von Plinius, der tophus niger von Vitruv, eine Lava von monte albano und Capo di Bove, die als Pflasterstein dient.
gné-cloiche, air-dhath-dorch im Gälischen, soll hierher gehören.
neffet im Arabischen, auch niffet, nesifet, wie auch wohl der Bimsstein genannt wird.
salak im Magyarischen ist Lava, koromzo ist Basalt.
zuzel (Schlacke) im Polnischen, auch lawa, bazalt.
ravn, hravn im Alt-Nordischen ist vulkanischer Auswurf, braune im Isländischen sind grosse Lavaströme; steina ist Lava.
Seit Agricola ist der Name basalt in die wissenschaftliche Sprache aller Länder übergegangen; aber der basalte nero der Archäologen und Künstler ist nicht unser Basalt, sondern schwarzes Hornblendgestein.
N. Vulkanischer Tuff, Puzzolane, Trass.
Ist vulkanisch ausgeworfene, aschenförmige Lava, die zuweilen in sehr grossen Massen niederfällt, oft wieder zu ziemlich, festen Gesteinen zusammenbäckt, dann Tuff heisst, am Rheine tras, tarus, ein wichtiges Cement oder Material zum Wasserbau.
silex ruber, silex albus u.s.w. der Römer. Der silex ruber ist der piedre rosso der heutigen Römer, dessen Brüche noch vorhanden sind, den Brocchi als tufo lithoide beschreibt. Der lapis albanus ist der jetzige peperino tenero;—lapis gabinus (vom See Gabii; jetzo Castiglione ohnweit Tivoli) ist der peperino duro; der pulvis puteolanus war lockere Puzzolane; der tophus war theils verhärteter vulkanischer Tuff, theils auch unser Kalktuff.
tras, taras ist unbekannten Ursprunges.
taraz im Polnischen, was auch gepulverter Stein heisst.
O. Alaunstein.
Ein weisses, hartes, krystallinisches Gestein, in Verbindung mit vulkanischen Massen auftretend, welches gebrannt alaunhaltig und auf Alaun benutzt wird, als Felsmasse in Italien, Ungarn u.s.w. vorkommt. Der Alaunstein in der Umgegend von Rom scheint im Alterthume nicht benutzt zu seyn, man zog den Alaun aus Griechenland und Kleinasien, wie auch im Mittelalter. Schon im 13. Jahrh. bestanden Alaunwerke bey Neapel, seit 1460 wurde das grosse Alaunwerk Tolfa bey Civita Vecchia im Römischen angelegt, der dortige Alaunstein benutzt. Chiocco (1622) und die ältern Mineralogen nennen denselben minera aluminis roccae. Der λιθος ασσιος und φρυγιος, lapis assius und phrygius wird Alaunerz aus Kleinasien gewesen seyn, wo his ins 12. Jahrh. besonders bey Phocaea nova ohnweit Smyrna grosse Alaunwerke waren.
timsokö im Magyarischen (von timso der Alaun);—ailm clach im Gälischen;—alunite im Französischen; alunit im Englischen.
piedra alumbre im Spanischen;—piedra hume im Portugiesischen.
P. Aluminit.
Ein weisses erdiges Fossil, unter dem Microscop ein Gewebe feiner Nadeln, das aus basischem, kohlensaurem Thonwerke bestehet, keinen Geschmack hat. Es wurde 1730 von Jac. Lerche in der Stadt Halle entdeckt, lac lunae, 1759 von Schreiber creta gypsea, 1780 von Werner reine Thonerde genannt. Schon Schreber hatte 1781 kohlensaure Thonerde darin gefunden, was Buchholz 1806 durch eine genauere Analyse bestätigte; Haberle und Karsten (1801) nannten das Fossil Aluminit, welcher Name in die wissenschaftliche Sprache übergegangen ist. Später ist derselbe an mehreren Punkten aufgefunden.
§. 3. Glimmer, Talk und Thon-Gruppe.
A. Glimmer.
Ist ein weiches, feinblättriges Fossil, aus Kiesel- und Thonerde bestehend, das in seinem krystallinischen und amorphen Zustande eine Hauptmasse der Gebirge bildet. Besonders in Ceylon und Siberien findet er sich in so grossen Stücken (die bis zu 1-3/4 Ellen in Quadrat haben) und so durchsichtig, dass man ihn als Glas benutzt, ist bekannt als russisches Glas, talk de Moscovie, verre de Moscovie, vitrum ruthenicum, auch Marienglas (wie der ähnliche, grossblättrige Gyps heisst), welchen Namen er erhielt, da er früher zur Deckung kleiner Heiligenbilder angewendet wurde. Der gewöhnliche Glimmer, in unsern Gebirgen sehr häufig, hat oft die Farbe und den Glanz theils des Goldes, theils des Silbers, heisst dann im gemeinen Leben Katzengold, Katzensilber, or und argent de chat, dient häufig als Streusand. Die ältern Mineralogen setzten zu dem Glimmer manche ähnliche Substanzen, wie den Uranglimmer, den Werner 1788 als Chalkolith absonderte.
fang-houang-chi, tsing-mong-chi im Chinesischen;—kin-mong-chi, auch kin-sing-chi ist der Goldglimmer.
abhruck im Hindu;—abhra, abhraka im Sanscrit;—miniram auf Ceylon.
keblekajak im Grönländischen (wie auch das Marienglas heisst).
talk im Persischen und Arabischen wird auch den Glimmer bezeichnen; der ajarisum im Arabischen (lapis specularis) kann auch hierher gehören;—ταλκ, ταλχ der spätern griechischen Chemiker (wohl aus dem Arabischen), nicht von ταλιχος, zerbrechlich.
Herodot III. 17. erzählt: die äthiopischen Völker stellen die einbalsamirten Körper in ein Gehäuse von ὑαλος, welches man bey ihnen in Menge und sehr schön gräbt; dieser hyalos war wohl Glimmer oder Marienglas, der lapis specularis der Römer war sowohl grossblättriger Glimmer als Marienglas; der chrisopis und chrysites oder phloginos können vielleicht zum Glimmer gehört haben. Der mica der Römer war Steinsalz, das in grossen durchsichtigen Stücken einbrach, und erst in späterer Zeit hat man diesen Namen auf unsern Glimmer übertragen.
mica im neuern Latein;—mica im Französischen;—mica, auch ammocriso im Italienischen;—mica, mica amarilla im Spanischen, espejuelo beym spanischen Bergmann;—mica im Englischen, auch goldglimmer; glist beym englischen Bergmanne, auch daze.
arany, matska, közbarsoniföld im Magyarischen, auch trillam puzokö.
airgiord chaorach,—chabbar im Gälischen.
blyskaez, dreswa im Russischen, slyuda ist der grossblättrige, siberische, okoschki sind die Scheiben aus Glimmer;—blyssicz, mica, jak moskiewski im Polnischen;—slida, djb, tripitinka im Böhmischen.
Im Mittelalter, bey den Alchemikern kommt der Name Glimmer vor (vielleicht zusammenhängend mit glimra, glimbr, glänzen im Nordischen);—glimmer, kateglimmer, katesly im Dänischen;—skimmer, kattgull, kattsilber im Schwedischen;—glimmer, kattezilwer, kattengoud im Holländischen.
B. Chlorit.
Ein grünes, dem Glimmer ganz verwandtes häufiges Fossil, ohne technische Anwendung, von Werner als Gattung fixirt, der den Namen aus dem Alterthume entnahm, wo chlorites beym Plinius als eine grüne magische Gemme erwähnt, aber nicht weiter characterisirt wird. Der Name ist in die wissenschaftlichen Werke des Auslandes übergegangen.—Der Bergmann in Cornwallis nennt das Gestein peach.
C. Talk.
Ein meist blättriges, stark glänzendes Fossil, sehr weich und fettig anzufühlen. Schön findet er sich in den neapolitanischen Gebirgen, von wo er über Venedig ausgeführt wird, unter dem Namen venetianischer Talch.—Er dient (wie der Speckstein) zum Schreiben auf Holz, Tuch, besonders zum Körper der Schminke (indem er die rothe Farbe durch seinen Perlmutterglanz erhöhet und der Haut eine sanfte Glatte giebt), zur Politur, zur Schmiere bey den Maschinen u.s.w. Die talkigen Fossilien bestehen, nächst Kiesel-und Thonerde, aus einer eigenthümlichen Erde, die man chemisch als Talkerde bezeichnet, diese nennen die Franzosen seit etwa 1707 magnesie (woher Magnesia), welcher Name von magnetis stammt, womit man im Mittelalter den Talk bezeichnet zu haben scheint.
swatschapaê im Bengalischen.
Im Sanscrit scheint er viele, meist dichterische Namen zu haben; Pott (etymologische Forschungen) führt den Talk unter den Halbmetallen auf und giebt viele Namen an, als: nirmala, amala (schmutzlos), giridsha (berggeborner), giridshamala, bhringa, ghana, abhra, abhraka (ist wohl Glimmer), antariksha, waikuntha, gauridsha.
talk im Persischen, auch sitarel semin (d.i. Stern der Erde). Ben Manssur bemerkt: dass man daraus Perlen auf das Täuschendste nachmache, und wenn man mit einer Auflösung davon die Glieder bestreiche, so würden diese vollkommen feuerfest.
talk im Arabischen, wo auch fette Thonarten darunter begriffen seyn werden; Avicenna bemerkt (422): der Name sey arabisch, man bezeichne damit auch den Aster des Theophrast und die terra samia aus Cypern. Aus dem Arabischen scheint das Wort in die neuern Sprachen übergegangen zu seyn, man bezeichnete damit früher sehr blättrige Steinarten im Allgemeinen.
talcus im Mittelalter, auch magnetis und argyralithus;—talc im Französischen, auch laret, suif de montagne;—talco im Italienischen;—talk im Englischen, Teutschen, Schwedischen.
mülowka, taljk im Russischen;—mastnek im Böhmischen;—köverkö im Magyarischen;—irsum im Türkischen.
steatites der Römer und Griechen (von στεαρ, das Fett) kann hierher gehören.
D. Asbest, Amianth.
Ausgezeichnet durch fettiges Anfühlen und fasriges Gefüge, zuweilen so zart und fein, dass das Mineral gesponnen und verwebt werden kann, zu feuerfester Asbest-Leinwand, die man schon in ältester Zeit kannte, auch jetzo noch zuweilen fabricirt. Eine klein- und verworren fasrige Abänderung nennt man Bergkork, Bergleder, Bergpapier, papier fossile, sughero montano, mountain leather. Die flachsartige Abänderung heisst Bergflachs, die festere Asbest, aus dem durch eine Art von Verwitterung der biegsame Amianth entstehet.
sung i bumbo (d.i. Baumwollenstein) in Hindostan.
aspest im Persischen (ob aus den neuern Sprachen übergegangen?).
iskustos im Arabischen.
anshidhanjeli, khar ankisjeli (der unverbrennliche) im Armenischen.
ystinos im Wälschen, auch urael (von ur das Unverletzliche, Heilige), diesen Namen trägt auch die Asbestleinwand;—liein difflam im Bretonischen.
αμιανθος und ασβεστος der Griechen, auch gehört der Stein von Scaptesyll hierher, der zu Lampendochten diente. ασβεστος kann vielleicht mit ystinos im Wälschen zusammenhängen.
καριστια im Neu-Griechischen vom Fundorte.
amianthos und asbestos der Römer;—amianto, asbesto im Spanischen, Italienischen und Portugiesischen, auch pedra de linho;—amianthe, asbeste im Französischen und Englischen;—asbest, kobör im Magyarischen, auch kölen foskö und fonalkö;—asbeste im Russischen; kamiene niezgorzisti (der unverbrennliche) im Polnischen;—skalnilen im Czechischen.
steenvlas (Steinflachs) im Holländischen;—federweiss, Erdflachs im Alt-Teutschen.
E. Speckstein, Steinmark, Magnesit.
Ein verhärteter Talk, ein fettiges, derbes unschmelzbares, durch Umbildung entstandenes Gestein, zuweilen voll Afterkrystalle, das verwendet wird zum Schreiben auf Zeug, Reinigen von Fettflecken, zur Politur von Marmor, Alabaster, Serpentin, Glas, zur Grundlage von Schminke, in China sehr häufig das Material liefert, aus dem Götzenbilder geschnitten werden, (welche Abänderung als Agalmolith bekannt ist), wo es auch zur Porcellanfabrikation dient.—Eine weichere Art, wenigstens im frischen Zustande, nennt man S einmark, lithomarge im Französischen; medulla im barbarischen Latein.
hoa-chy, kabasche im Chinesischen, und nach der verschiedenen Farbe: kan-chy-tchy den bläulichen; tchy-chy-tchy den röthlichen; kouang-sy-hoa-chy den weissen; sse-tchuen-hoa-chy den fettigen, der zum Fleckausmachen und zur Porzellanmanufactur dient; tao-hoa-chi der zu Götterbildern verwendet wird;—nanthsirr irdinai im Mandschu;—irdina im Mongolischen.
ballapam im Hindu;—hingwiasan in Indien, Provinz Tennasserim.
kodreti, isfidadsch im Persischen.
isfidadsch im Arabischen, auch hadschar lebenik und alhasi.
γαλαξιας (von γαλα die Milch) im Griechischen, auch γαλακτιταπρον (steinerne Milch), μοροξον, λιθος μοροχθος, ληδαιον, ανακτιτιν αδαμαντα, λευκογραφιδα (die weissschreibende);—αγαλυατιτη, πετροκολλα im Mittelalter;—galactites (aus dem Griechischen) im Lateinischen, auch leucogaea (Weisserde), leucographis (weissschreibende), sytiophites, sinochites, ananchites;—galaxia, estatita im Spanischen.
steatite, piedra di lardo im Italienischen;—steatite, pierre de lard,—du lait, smectin, craie de Briancon und d'Espagne im Französischen;—steatite im Englischen.
specteen im Holländischen und Dänischen;—spectein, seifenstein, spanische Kreide im Teutschen.
gis im Portugiesischen (von gisar liniiren);—sloninik, statyl im Polnischen;—tucek im Czechischen;—tutchnak, schirowik im Russischen;—balfanykö, szappankö im Magyarischen; kövölö ist Steinmark.
F. Magnesit, kohlensaure Talkerde.
Eine verhärtete, weisse, ziemlich reine kohlensaure Talkerde findet sich bey Castella monte, ohnweit Turin, in Mähren u.s.w., sie wurde von Mitschel entdeckt, von Buchholz 1806 analysirt, als Magnesit im Systeme aufgenommen, hat aber keine technische Anwendung.
Eine erdige, kreideartige, kohlensaure Thonerde, findet sich in mehreren vulkanischen Gegenden, auch in den Kalkstraten in Sicilien, besonders bey Palermo, die als terra di Baida zu häuslichem Gebrauche dient. Plinius 18. 29 erwähnt: das Mehl von zea (Spelz) wird nur dadurch zur feinsten alica, dass ihr eine creta aus der Gegend von Neapel zugesetzt wird, die in hohem Preise stehet, wodurch das Backwerk die ausgezeichnete Schönheit erhält, zu der verfälschten (adulterina) alica setzt man statt dessen Gyps. Diese creta leucogaica wird wohl natürliche kohlensaure Talkerde gewesen seyn, denn es ist bekannt, besonders in London sehr allgemein, dass man dem Waizenmehle etwas Alaun oder kohlensaure Talkerde zusetzt, wodurch es besonders weiss und locker wird.
G. Topfstein.
Ein unreiner Speckstein, ein grünlich graues, grobes talkiges Gestein, das in ganzen Bergmassen vorkommt, ist weich, unschmelzbar, wird im Feuer hart, wird viel zu Kochgeschirren und ähnlichen Gegenständen verarbeitet, besonders in Aegypten seit ältester Zeit, und in der Schweiz, im Canton Tessino, val maggia und in Graubünden, hier bekannt als Guglia, Giltstein, Lavetzstein (von lavezzo im Italienischen, der Topf), die graubündner Steintöpfe gehen über Como nach allen Theilen Italiens;—im barbarischen Latein lebetum, lapis, lapis ollaris.
ballapam im Hindu (wie Speckstein).
baram in Aegypten, eigentlich Stein von baram, wie der Ort in Oberägypten heisst, wo der Topfstein gewonnen wird. (In Syene macht man aus gestossenem Topfstein und Thon Gefässe, die gebrannt werden.)
Stein von siphnos der Griechen.
lapis comensis der Römer;—piedra di Como im Italienischen;—pierre de Come, -ollaire, -lavége im Französischen;—piedra ollar im Spanischen;—potstene im Englischen;—telgstene im Schwedischen.
H. Serpentin.
Dem Topfsteine ähnlich, hart, grün, verschiedenfarbig, nimmt eine gute Politur an, wird zu verschiedenen Gegenständen verarbeitet.
kelo, berkelo im Malaiischen;—ophites der Römer (s. Marmor);—Serpentin in den neuern Sprachen.
kigyokö im Magyarischen.
mar nathaer, lubach, cuairteagach im Gälschen.
smejewik, serpentin im Russischen;—memphites, vielleicht auch nephrites der Römer und Griechen, können hierher gehören.
uet in der ägyptischen Hieroglyphen-Sprache übersetzt Champollion mit pierre verd, serpentine.
I. Meerschaum.
Ein thoniges, plastisches, weisses sehr leichtes Gestein, das viel Talkerde (Magnesia) enthält, wird vorzugsweise zu den bekannten türkischen Pfeifenköpfen, selten zu Thongeschirr verwendet. Der eigentliche Meerschaum, das Material der ächten Türkenköpfe, kommt aus Natolien (Kleinasien), wo er bey Konie und Brusa gegraben wird. Ein mineralogisch ähnliches Fossil findet man auch in andern Gegenden, in Mähren, Spanien, wird aber nicht derartig verwendet.
istife im Türkischen, auch kil (Thon), kile keffi, keffekil (Schaumthon). Die Arbeiter bezeichnen es auch mit myrsen, einem tartarischen Worte, das einen ähnlichen Thon bezeichnet, der auch zum Walken dient. Aus diesem tartarischen myrsen hat sich das teutsche Wort Meerschaum gebildet, der mit dem Meere gar nichts gemein hat, Lager in schiefrigem Kalkstein bildet.
morskaja pinka (von myrsen) im Russischen;—piana morska im Polnischen.
ecume de mer (Uebersetzung des teutschen Wortes Meerschaum) im Französischen;—schiuma del mare im Italienischen;—tajtek im Magyarischen.
K. Walkthon.
Ein fett anzufühlender milder, meist grünlicher Thon, der in Wasser zuweilen schäumt, begierig das Fett anzieht, daher zum Walken und Reinigen der Tücher angewendet wird, in vielen Gegenden vorkommt; zuweilen ist er schwarz, heisst Bergseife.
lucharidis im Arabischen (wie der ägyptische Name war), auch thin chimulia (der cimolische);—borith im Hebräischen (heisst auch Seife);—kill (Thon) im Türkischen;—ge kimulgo im Syrischen (die cimolische);—γη κιμολια der Griechen (von der Insel cimolis, jetzo kimolo), die γη πνιγιτις war wohl Bergseife. Die γη σαμια, γαε χια u.s.w., wurden in den Bädern zum Glätten der Haut gebraucht, wie noch jetzo bey den Türken der keffekil, der oft mit Rosenblättern vermischt wird.
creta fullonum,—cimolia,—thessalica,—sarda,—umbrica der Römer; diente sehr allgemein zum Walken und Reinigen der Kleider—fullare;—der Walker war fullo (im Gälischen ist fucadair der Walkmüller, fucadh das Walken). Die Walkerde der Insel Cimolis (meist aus zersetztem Trachit entstanden) wird noch jetzo über ganz Griechenland verführt.
criadh an fhucadair im Gälschen. Im Wälschen ist panu walken, paneor der Walker;—κιμολι, πιλο στιννιας im Neugriechischen (im Walachischen ist pio die Walkmühle, pioariu der Walker);—fullers earth im Englischen;—follatori, terra da follone im Italienischen;—terre a foulon, argile smectique im Französischen;—walklera, skifverler im Schwedischen;—volöarda im Holländischen;—wäscherdt, seiffenerde, füllererdt im Altteutschen;—folarda im Polnischen;—suknowaljnaja semlä im Russischen;—ruhatiszatoagyag im Magyarischen.
L. Thon im Allgemeinen, gemeiner Thon, Töpferthon, Porzellanthon.
Graue oder weisse, im Bruche erdige, weiche Gesteine, die durch Wasser plastisch werden, sich formen lassen, im Feuer hart werden, daher sehr viel zu Thongefässen verwendet. Die härteste und schönste Sorte der gebrannten Thongefässe bilden das Porzellan und Fayance, geringer ist Steingut; bey alle diesen ist die Masse glasartig geschmolzen, bey dem gewöhnlichen Thongeschirr nur erhärtet. Zu den ältesten und schönsten Thongefässen gehören die griechischen und die sogenannten campanischen, welche schon den Römern als vascula operis antiqui, in den sepulcris vetustissimis eben solche Antiquitäten waren, als sie es uns sind (s. Sueton in Jul. Cäsar. 18). Plastischer Thon ist in allen Ländern verbreitet.
kin im Chinesischen, auch gno und ka-olin, d.i. der Porzellanthon, welcher Name auch in die neuern Sprachen übergegangen ist.
hagima-pa im Tibetanischen, auch rdsa-sa, von sa die Erde (rdsa-makhana ist der Töpfer); dagara-rtse ist weisse Erde, als Kalk, Kreide; dakara-gona ist die Masse aus Thon und Feuerstein, aus welcher Porzellan (dakara-gola) gemacht wird.
dschambala im Sanscrit.
djabor, chabor im Mongolischen, auch baltschick, totcho;—tschabar, tschedo im Lesgischen und in den kaukasischen Sprachen, auch tapur, chjach, zerta, luchti; jata im Tscherkessischen;—ticha im Georgischen;—paitschig im Tartarischen.
sue, sjui, su, so in den samojedischen Sprachen, auch ja, sattu, tjum, tub, tal;—sjui im Permischen;—sau, sawi im Finnischen, auch klay (ist Marscherde);—sawwi im Ehstnischen;—kar, gaw im Armenischen;—ach, doi, toi im Kurdischen;—agyag im Magyarischen, auch fajaszagyag, közönseges; der Töpfer ist gerentser.
tina im Alt-Persischen; kil, gil, tobrak im Persischen, auch aerz und lime, was mehr Koth bedeutet;—tyn, thina, tit im Arabischen; fachar ist Töpfer; tinn armat oder —rumi ist der officinelle arabische Bol;—tin im Chaldäischen, auch tephel, tpel, haspa, gargusch, gargischta.
oue, ome, oome im Koptischen;—chomer im Hebräischen (pechar ist Töpfer);—arkega im Berberischen;—tzebur labekawi im Aethiopischen;—gil, kil im Türkischen, auch lay, balcik, baltschyk;—gil im Bucharischen.
glina im Russischen, pharphorowaja semlä ist Porzellanthon;—glina, gley im Polnischen; zdunska ist der eigentliche Töpferthon, gancarz der Töpfer;—gjl, hljna im Czechischen, hrncir ist der Töpfer;—glina, iju, iu, ilouza im Windischen;—lina im Wendischen;—hlina im Slowakischen;—gnyla im Dalmatischen;—ghgnilla im Bosnischen;—glina im Krainschen;—ilowacha in Croatien;—glihsda, auch mahls, mali im Lettischen (lonzhar ist Töpfer);—dohn im Mongolischen.
thaho im Gothischen;—thon, than, thann, auch klee, haffnererd im Alt-Teutschen, woher thonerde, welches früher meist die oberste Erdschicht—die Dammerde—bedeutete.
liime im Friesischen;—lime, lam, pottererd im Angelsächsischen.
laire, raire im Lappländischen;—leir im Isländischen;—leer, leerjord im Dänischen;—ler, lera im Schwedischen; der gemeine Thon ist lera gemen, bloter, sioler, murler; der Porzellanthon lera zellins oder eldfastler, der eigentliche Töpferthon krukmakarler, tärnigeler.
pri, bry im Bretonischen, auch courroi, courrez;—pridd im Wälschen (priddawr der Töpfer), auch llai, llaid;—criadh im Gälischen (daher creta im Lateinischen, Kreide im Teutschen), criadh gheal, criadh-chriadhadair (d.i. der Töpfer), auch clabar (ist mehr klebriges Erdreich).
creta figlinorum (d.i. der Töpfer) im Lateinischen; (creta überhaupt begriff mehrere weisse, erdige Substanzen; die creta melia—γη μελια856, mit melinum und paraetonium waren Kreide, so auch die creta annularis, selenusia und argentaria);—argilla war mehr ein weisser wirklicher Thon, stammt her von ar Erde, und cille weiss, geal im Gälschen, opera figlinorum war unser Töpfergeschirr.
αργιλλον im Griechischen (wohl von αργης weiss), meist πηλος (wohl aus dem albanischen palta), auch γη κεραμμιδης, κεραμιτης (der eigentliche Töpferthon), γλια, λυμα.
αργιλλος, πηλος im Neugriechischen; αγγεια, πηλινα ist das Töpferzeug.
palta, paigta im Albanischen;—pamentu de lutu, auch vierss im Walachischen; olariu ist der Töpfer.
argilla im Italienischen, auch creta, wie allgemein der blaue Thon der Apenninen heisst;—argilla im Portugiesischen, auch barro, was ein sehr fetter Thon ist;—arcilla im Spanischen, auch barro, greda;—argile im Französischen, auch glaise, brie, brou;—argielo im Provençalischen.
clay im Englischen (wohl schwerlich aus dem Finnischen, wohl von llai, llaid, Thon im Wälschen), in Schottland blaes;—klei, auch potoarda im Holländischen.
tafal, tafla, tfali im Maltesischen;—basacua im Baskischen;—tschikk in der Zigeunersprache.
M. Das Porzellan.
Die wichtigste Verwendung des Thones ist zu Thongefässen. Die schönsten und dauerhaftesten derselben bestehen aus Porzellan, dessen Masse eine Art Verglasung erleidet. Am besten hierzu ist der kaolin oder Porzellanthon, aus zerfetztem Feldspath, dem man noch andere Substanzen, meist frischen Feldspath zusetzt. In der Kunst sehr schönes, gewöhnliches Thongeschirr zu fertigen, hatte es das Alterthum sehr weit gebracht, besonders berühmt waren in Italien die vasa aretina von Arretum, dem jetzigen Arezzo (deren Töpferwaaren noch jetzo, in Hinsicht von Stoff und Form einen grossen Ruf haben). Offenbar verstand man auch eine Art Porzellan zu bereiten, denn die vasa samia waren an sich höchst geschätzt, und mit ihren Scherben wurde die Castration mancher Priester-Casten vollzogen (Plin. 35. 46), was auf eine harte, glasige Masse deutet; auch hat man (wie bey Salzburg) kleine Statuen von Porzellan oder Bisquit gefunden. Die Chinesen fabricirten seit den ältesten Zeiten Porzellan, das auch nach Europa verführt wurde; hier macht man es erst seit etwa 1703, wo die Erfindung in Sachsen durch Zufall (von Böttcher) gemacht ist. Dem Porzellan ähnlich ist das Steingut und die Fayance, die ihren Namen von der Stadt Faenza in Italien hat, woher man es zuerst bekam. Die signinischen Gefässe, bey welchen dem Thone gestossene Scherben und Thon zugesetzt wurden, waren offenbar Steingut.
tsee, tse-ky im Chinesischen;—dakara-gola im Tibetanischen;—hachdschapaki im Armenischen;—gehere im Tartarisch-Mandschu;—sanani im Arabischen.
Im Persischen heissen die Gefässe aus schönem Porzellan mertabani.
fagfuri im Türkischen (von fagfur, was der chinesische Königstitel ist);—farfuri im Kurdischen;—farfurie im Walachiscben;—γη κεραμμιδης, κεραμιτης im Neugriechischen;—pharfor im Russischen;—farfury im Polnischen;—majoleka im Krainschen.
filizanki im Portugiesischen, auch porcellana;—porzelach, porcellin im ältern Teutsch;—porcellan in den neuern Sprachen.
N. Siegelerde.
Im Alterthume brauchte man kein Siegellack, man siegelte mit Wachs, mit Kitt, Kleister, meist mit Thon, was schon bey den alten Aegyptiern gebräuchlich war, wie Herodot 1. §. 38 erwähnt. Der Thon (πηλος) zum Siegeln, der in Kleinasien, Italien u.s.w. angewendet wurde, scheint noch von den byzantinischen Kaisern und später gebraucht zu seyn. Der gewöhnliche Thon haftet aber nicht auf Pergament und Leinen, trocknet auch sehr schwer, wahrscheinlich musste der Thon hierzu eigends präparirt seyn, worüber wir gar keine Nachricht haben. Schon das Alterthum wendete manchen Thon in der Medicin an; sehr berühmt war bey den Griechen ein Thon von der Insel Lemnos, der unter Aufsicht der Priester gewonnen und besiegelt wurde, den man noch unter türkischer Herrschaft viel versendete; in der neuern Zeit wurden eine Menge Thonarten officinell, als terra sigillata, da sie geformt und mit einem Siegel bedruckt waren, was erst im vorigen Jahrhundert aufgehört hat.
thin macheum, auch choetem im Arabischen;—γη σφραγις, γη σημαντριδαν im Griechischen;—creta im Lateinischen, z.B. erythraea;—terra sigillata im Mittelalter und neuern Latein.
O. Mergel.
Ein kalkiger Thon, oder thoniger Sand, der an der Luft leicht zerfällt, überhaupt ein Erdstratum, das zur Verbesserung der Aecker dient. Schon seit ältester Zeit war das Mergeln der Felder für die Landwirtschaft wichtig.
mala im Sanscrit;—tanah lilling im Malaiischen;—gerenk im Türkischen;—parat jerkir,—hogh im Türkischen (d.i. fette Erde).
thin magara im Arabischen;—marg im Abessinischen;—marl im Wälschen;—marla im Gälschen;—marg im Bretonischen;—marga im Alt-Keltischen (Gallischen); eglecopala im Gallischen, der blaue Mergel hiess bey den Römern columbina.
marga der Römer (wie im Gallischen), von verschiedenen Arten und Farben, als rufa, alba, columbina, argillacea, tofacea, arenaria; wurde auch unter argilla begriffen; als leucargillon u.s.w.;—marla im mittelalterlichen Latein;—marlare, mergeln (to marl im Englischen), marlaria die Mergelgrube;—marl im Englischen, marle im Französischen;—marga im Spanischen und Portugiesischen;—marna im Italienischen;—merg im Angelsächsischen;—margilla im Isländischen;—mergel im Dänischen;—märgel, marlrekor, näkelroed im Schwedischen;—mal im Walachischen.
gluhds im Lettischen;—tsapodo im Magyarischen;—mergeli, tschernosem im Russischen, auch nowos, opoika, ruchläkj;—merk, sljn im Böhmischen;—margiel im Polnischen;—merglina im Krainschen und Windischen.
P. Lehm, Leimen, Letten.
Eine gelbliche grobe thonige Masse, ein Absatz von Gewässern, die vorzüglich zu geformten Lehm- oder Ziegelsteinen dient, theils bloss getrocknet, theils gebrannt, hierzu seit den ältesten Zeiten verwendet wurde.
mala im Sanscrit;—ledschm, lay, gil im Persischen; lime ist mehr Koth, medr unser Moder;—davidat im Arabischen;—boz, tit im Hebräischen;—rekak im Chaldäischen;—schino im Syrischen;—zot im Aethiopischen;—marg im Abessinischen.
λυμα, χους, τελμα, πηλος im Griechischen;—χωρα, πηλος im Neugriechischen.
lutu im Walachischen;—lutum im Lateinischen;—lehit, laid, leit, auch pri im Bretonischen;—pridd im Wälschen;—creadh im Gälschen;—clay, clat im Schottischen.
limo, auch barro, arcilla im Spanischen;—limo im Italienischen und Portugiesischen;—limon im Französischen;—lime, loan, brickearth im Englischen;—lom im Angelsächsischen;—lim im Isländischen;—lacm, lehm, lätt, laeste, letthen im Altteutschen;—lem, leim im Holländischen und Belgischen;—liim, leerjord im Dänischen.
il, ilowaty, glina, oblepa im Polnischen;—ilovacha im Croatischen;—illovacsa im Illyrischen;—g'luch im Slowakischen;—guillo in Dalmatien;—mahli im Lettischen.
Q. Ziegel, Ziegelstein, Dachziegel.
Ziegelsteine, bloss an der Luft getrocknet, theils im Feuer gebrannt, wurden im Alterthume mit ausserordentlicher Sorgfalt bereitet, wie aus Vitruv zu ersehen ist, mussten mehrere Jahre lang trocknen. Man hatte mehrere Arten; der λιδιον war 1½' lang, der πενταθορον diente zu öffentlichen, der τετραθορον zu Privatgebäuden.
so-phaga im Tibetanischen;—ischtaka im Sanscrit;—khapara im Bengalischen;—phey, tchouen, oua im Chinesischen;—mouke-faisé im Tartarischen;—sagh, kaschi, keluch im Persischen;—gghmindr, keghminter [?*], aghius im Armenischen;—tugla im Türkischen, ist der Ziegelstein; kernitsch der ungebrannte, kiremit der gebrannte Ziegel.
tabe im Amharischen;—tobs im Koptischen;—tobgelka im Berberischen;—lebena im Hebräischen;—lebena, taphk, karmid, kephis im Chaldäischen;—libn im Arabischen.
karamida im Walachischen; auch tegla, d.i. der Dachziegel;—keramida im Albanischen, auch tula und plaidari;—κερμιδε, τουβλον im Neugriechischen;—πλινθος im Griechischen;—βησαλον, bessalus im Mittelalter.
later im Lateinischen, ist theils crudus, der ungebrannte, theils coctilis, der gebrannte.
tivleen im Bretonischen; tivlereah ist Ziegelstreicherey;—brice im Gälischen;—priddell im Wälischen;—brick im Englischen (tile ist Dachziegel);—brique im Französischen (tuile ist Dachziegel);—ladrillo im Spanischen (teja ist Dachziegel);—mattone im Italienischen (tegula der Dachziegel).
zigelo im Altteutschen;—tigel, tigla im Angelsächsischen;—tegel im Holländischen und Schwedischen;—tigl im Isländischen.
cegla im Polnischen, cegielka ist Ziegelofen, dachowe ist Dachziegel, surowka der ungebrannte Ziegel;—cyhla, topynka im Czechischen;—cyhla, tehla im Slowakischen;—cigely im Illyrischen;—tihla im Mährischen;—cigla im Slawonischen;—zegl im Kärnthschen;—zegu im Windischen;—zyhel im Wendischen;—kegelis im Lettischen;—opeka, oppeka im Croatischen, Bosnischen, Dalmatischen, Ragusanischen;—teegla im Magyarischen.
R. Bolus, Röthel, rothe Kreide.
Ein rothes, eisenhaltiges, thoniges Gestein, das als Malerfarbe, Rothstift u.s.w. dient.