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Nebel der Andromeda / Das merkwürdige Vermächtnis eines Irdischen cover

Nebel der Andromeda / Das merkwürdige Vermächtnis eines Irdischen

Chapter 18: Im hohen Triumphe dieses Gefühls reckte
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About This Book

A seafaring captain recounts an encounter at a Venezuelan port where a towering, nearly unclothed white man rescues a wounded revolutionary in the nearby mountains; a chain of events yields possession of the rescuer's extraordinary written legacy, which becomes the key to a baffling mystery. Vivid tropical travel and rescue scenes alternate with reflective, quasi-philosophical passages that treat the document as a connective thread, arranging disparate human actions into a larger pattern. The narrative combines adventure and exotic description with contemplations on purpose and order, and the manuscript's revelations drive the unfolding inquiry into human design and destiny.

Im hohen Triumphe dieses Gefühls reckte ich mich und genoß das erste Kraftbewußtsein unter diesen Menschen.

Was bedeutete mir jetzt noch Überlegenheit des Geistes! Was überhaupt Vergeistigung! Was bedeutete das vor der Kraft meiner Arme und vor meinem Willen zum Besitze!

Ich liebe dieses Weib, und packe ich sie mit meinen Armen, dann soll sie mein sein durch Himmel und Hölle, durch Leben und Tod!

Ich habe mich düpieren lassen von den Jahrtausenden! Was sind Jahrtausende?! Der alte, weise Worde hat es gesagt: Ein Viertelstündchen auf der großen Weltenreise. Was bedeutet eine Viertelstunde früher oder später?! Der Augenblick ist alles!

Ich sprang die Treppe hinauf. Ich riß den Vorhang zur Seite von Irids Schlafzimmer.

Fast entkleidet stand sie vor mir in ihrer herrlichen Jungfräulichkeit.

Abwehrend hob sie die Arme. Ich sprang ins Zimmer.

Sie floh in eine Ecke. Mit angstvoller Stimme, wie ich sie bisher nie gehört hatte, rief sie: „Ich fürchte mich!“ Ihre Lippen zitterten.

Ich sprang auf sie zu. Ich griff hart mit beiden Händen nach ihrem Leibe. Der letzte Rest der Kleidung blieb in Fetzen zwischen meinen Fingern.

Da schrie sie wie in Todesangst laut auf: „Markus!“

Der Schrei vergellte in der Einsamkeit der Winternacht.

Mit meinen Händen hob ich sie jäh empor, hoch über meinen Kopf.

Das Schreien und Sträuben ihrer starken Jugend war umsonst: in ihrem Bette lag sie in meinen Armen.

Keine Mauer mehr gab es nun zwischen Markus und Irid!

Ein schwaches Weib wand sich wimmernd in der höchsten Stunde ihres Lebens unter meiner Kraft.