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Nebel der Andromeda / Das merkwürdige Vermächtnis eines Irdischen cover

Nebel der Andromeda / Das merkwürdige Vermächtnis eines Irdischen

Chapter 4: In Einsamkeit und Schweigen versinken
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About This Book

A seafaring captain recounts an encounter at a Venezuelan port where a towering, nearly unclothed white man rescues a wounded revolutionary in the nearby mountains; a chain of events yields possession of the rescuer's extraordinary written legacy, which becomes the key to a baffling mystery. Vivid tropical travel and rescue scenes alternate with reflective, quasi-philosophical passages that treat the document as a connective thread, arranging disparate human actions into a larger pattern. The narrative combines adventure and exotic description with contemplations on purpose and order, and the manuscript's revelations drive the unfolding inquiry into human design and destiny.

Das Vermächtnis des Santo Desnudo.

In Einsamkeit und Schweigen versinken meine Tage.

Wenn aber der Tod die Qual des Lebens von mir genommen haben wird, dann soll der Mund des Mannes nicht mehr stumm bleiben, der einen doppelten Himmel sah, den Himmel des ewigen Kosmos und den Himmel der ewigen Liebe.

Darum schreibe ich in der Stille meiner Abende diese Blätter, deren Inhalt doch nicht mehr sein kann, als ein armseliger Faden durch den Reichtum des wundersamen Labyrinthes meines Erlebens.

Mein Bericht nennt nie gehörte Geschehnisse. Wer aber an seiner Wahrheit zweifeln sollte, den frage ich gleich Pilatus: Was ist Wahrheit?

Du armer, winziger Mensch, du dürftiges Glied einer kleinen Menschheit, die in den Jahrmillionen des Erdenlebens für wenige hundert Jahrtausende haften darf an diesem eifrig kreisenden und in all seiner Wichtigtuerei nichts bedeutenden Mitläufer einer jener Sonnen, denen das Weltall ist wie den Tropfen der Ozean, du weniger als mikrokosmisches Wesen, wie darfst du dich ermessen zu fragen, was Wahrheit sei!

Alle Erkenntnis ist dir nur eine Vorstellung. Aus Vorstellungen baust du das Kartenhaus deines Wissens. Vorgestellt vor die Wahrheit, gleich einem bemalten Wandschirme, bleibt stets das Bild, wie es allein deinen beschränkten Erkenntnisorganen zu erscheinen vermag. Nur das Bild auf dem Wandschirme siehst du.

Ereifere dich darum nicht zu sehr. Beschaue das Bild. Irgend etwas daran ähnelt immer der Wahrheit, die für alle Ewigkeit dahinter verborgen bleibt.