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Chapter 17: STRANDBAD »GÄNSEHÄUFEL«
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About This Book

A series of brief, fragmentary pieces—essays, letters, aphorisms and vignettes—presents intimate impressions of urban life, artistic circles and personal relationships. The narrator alternates between melancholic observation and wry epigram, reflecting on friendship, creativity, illness, memory and the small incidents of cafés, theatres, bathing places and country retreats. Portrait sketches and short episodes mingle with poetic asides, postcards and aphoristic formulations to form a collage of moods that privileges momentary sensation over sustained narrative. Recurring concerns include aesthetic perception, social manners, solitude and the consolations and limits of recollection.

STRANDBAD »GÄNSEHÄUFEL«

Wie alt du wirst, Peter — —. Läßt dich deinen Idealen nicht mal mehr vorstellen?!

Ich sah zwei Schwestern, sechzehn und fünfzehn, mit braunem Teint und dunklen Haaren, stumpfnasig, edelhändig, edelfüßig.

Wie von den Inseln Ceylon, Sumatra, waren sie.

Die Sonne brannte auf den grauen mehligen Donausand des Strombades »Gänsehäufel«.

Ein buntes Treiben; und ich sah nur euch!

Wie flügge Vögelchen im Neste, sah ich euch, von eurem Vater zart behütet — —.

Finger, Zehen, zart zum Abbrechen.

Und eure Augen schienen noch nie ängstlich geblickt zu haben — — —.

Ein buntes Treiben auf dem Strand, im Wasser!

Familienglück mit plätschernden Babys, und Paare, denen man es ansah: »Ihr gehört zusammen!«

Von Weidenbüschen kamen Duft und Kühle — —.

Und als die beiden braunen Schwestern ihre weißen Strandkörbe verließen, um zu baden, hätte ich mich gern als Leibwache hinpostiert und zu jedem gesagt: »Die Körbe sind besetzt, ich hüte meiner geliebten Herrschaft ihre Ruheplätze — — —!«