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Chapter 53: DER DICHTER
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About This Book

A series of brief, fragmentary pieces—essays, letters, aphorisms and vignettes—presents intimate impressions of urban life, artistic circles and personal relationships. The narrator alternates between melancholic observation and wry epigram, reflecting on friendship, creativity, illness, memory and the small incidents of cafés, theatres, bathing places and country retreats. Portrait sketches and short episodes mingle with poetic asides, postcards and aphoristic formulations to form a collage of moods that privileges momentary sensation over sustained narrative. Recurring concerns include aesthetic perception, social manners, solitude and the consolations and limits of recollection.

DER DICHTER

Du sagst mir, ich hätte so viele ewige Quellen der Begeisterung. Überall, auf allen Wegen blühe es doch auf, für mich Gesalbten — — —!?!

Und gerade du sagst mir das kalt, die mir eben alle diese Wege verstellt, verrammelt hat?!?

Gerade du, die sich fast heimtückisch an Stelle setzte aller Weltenprächte?! Durch deine eigene Pracht?!?

Du schlossest mir, Geliebteste, die Pforten; und nun verlangst du, ich solle wieder hingehn in das weite Land, woraus dein Zauber mich gerade verstoßen und vertrieben hat?!? Die Welt besingen, die für mich gestorben ist durch dich?! Auf deiner edlen Stirne prangt nun die Weltenpracht,

von deiner Stimme tönen die Weltenmelodien,

du selbst vertriebst mich aus dem Paradies der Weltenschönheit durch deine eigene!

Um mich nun aufzufordern, dahin zurückzukehren, woher ich stammte, fingst du mich also schnöde ein, jetzt, da ich Pfad und Mut und Kraft verloren hab’ zum Wandern — — —!? Teufeline!

So nehm’ ich Abschied denn von dem und jenem Wege,

da du die Flügel mir beschnitten hast zu dem und jenem Pfad — — —.

Leb’ wohl, geliebte Frau,

du botest mir statt Weltenpracht die eigene — — —

ich zürn’ dir nicht, daß du mich nun entläßt in eine Welt, die erst durch dich, und nur durch dich, mir leer geworden ist — — —!