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Peter Camenzind

Chapter 13: Nachbarn
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About This Book

A young man raised in a remote lakeside community develops a poetic sensibility through intense contact with mountains, trees, and village life; driven by artistic and existential longing he leaves home to seek experience in the wider world, encountering friendship, love, illness, and disillusionment that shape his maturity. The narrative interweaves detailed nature description with reflections on solitude, belonging, and the tension between rootedness and wanderlust, culminating in a tempered understanding of the self's compromises between creative aspiration and human ties.

Werke
von
Hermann Hesse

Unterm Rad

Roman. 18. Auflage. Geh. M. 3.50, geb. M. 4.50

Hier ist etwas Freies, Unkünstliches, Naturgewachsenes. Immer, wenn ich ein Buch von Hesse lese, habe ich die Empfindung, daß sich über mir der blaue Himmel wölbt, daß Bäume ringsum grünen und frische Luft weht.

(Die Zeit, Wien)

Es ist dieser Roman ein gutes, tiefes, starkes Buch, geläuterter noch als der „Camenzind“, von einer tüchtigen Männlichkeit durchweht, eine Wohltat für den, der ihn liest, treuherzig, überzeugend, von lebhaftem, heißem Natursinn kündend, frei von ästhetischer Kränkelei — ein klares Schwabenbuch, ein durch und durch deutscher Roman.

(Münchener Neueste Nachrichten)

Es ist die einfache Geschichte von einem Jungen, der stolz und mit der Anwartschaft auf Ruhm und Glück ins Leben eintritt und unters Rad kommt und überfahren wird; ein Buch voll Schwermut und heimlicher, leiser Klage und auch ein Buch voll Anklage. Schwer und gewichtig in seiner Einfachheit, die um so tiefer wirkt, als sie das Resultat einer unnachahmlichen sprachlichen Meisterschaft und stilistischen Adels ist.

(Münchener Zeitung)

Man wird vielleicht fragen, ob der neue Roman einen Fortschritt gegenüber dem „Peter Camenzind“ bedeutet. Die Frage geht verloren, bei beiden Büchern steht Hesse auf einem Gipfel, den mit ihm von jüngeren deutschen Romanschriftstellern nur noch Thomas Mann, Emil Strauß und die wunderbarste der Frauen, Ricarda Huch, bewohnen.

(Neue Badische Landeszeitung, Mannheim)


Diesseits

Erzählungen. 16. Auflage. Geh. M. 3.50, geb. M. 4.50

Wie lange habe ich mich darauf gefreut, dieses Buch anzuzeigen! Eine erlesene Schar der Novellen Hesses, die verstreut in Zeitschriften lagen, in einem Bande gesammelt in Händen zu halten, zu eigen zu haben wie Hausschwalben, die ihr Nest an unserem Dache sich bauen. Es ist ein stilles, vornehmes und unsäglich schönes Buch geworden, das man ehrfürchtig in die Hand nimmt, ehrfürchtig aus der Hand legt, stillergriffen, nachdenklich, voll einer Liebe zu dem Menschen, der ein so starkes, reines Herz hat und es so lauter schenkt. Hermann Hesse bedeutet einen Gipfelpunkt deutscher Erzählerkunst.

(Münchener Zeitung)

Wie man etwa Eduard Mörikes Gedichte lesen sollte, an einem stillen, schönen Sommertage im Grase liegend, der Zeit und jeder Alltäglichkeit weit entrückt, ruhevoll nur sich und dem Weben der leise schaffenden Natur lauschend, in solcher Sonntagsstimmung sollte man Hermann Hesses neuen Novellenband „Diesseits“ lesen.

(Neue Zürcher Zeitung)


Nachbarn

Erzählungen. 12. Auflage. Geh. M. 3.50, geb. M. 4.50

Was uns das neueste Buch Hermann Hesses besonders liebwert macht, ist die ruhig verträumte Art seines Verfassers, zu sehen und zu schildern . . . Die lichtwonnige, diogenetische Eigenart des Dichters, der wahr und warm, allen kokettierenden Beiwerkes entratend, Menschen aus kleinen Verhältnissen, doch darum nicht kleine Menschen, einfach verklärt. Ungeheuchelte Herzlichkeit, ohne den leisesten Anflug krankhafter Sentimentalität, werden den „Nachbarn“ Eingang weniger in die Köpfe der geschworenen Literaturmenschen, als in die Herzen aller Schönheitsfrohen sichern.

(Berner Tagwacht)

Es ist eigentlich eine einzige Geschichte, die wir da in den fünf Erzählungen des neuen Hessebandes erleben; so harmonisch zusammengeschweißt erscheinen sie . . . Ruhig, über allen Dingen schwebend, ohne Leidenschaft und vollkommen abgeklärt werden uns diese Geschichten erzählt. Aber in einer Sprache, die ihresgleichen sucht und die den Stolz in uns aufleben läßt: sehet, das ist Deutsch. Gott sei Dank, daß es eine deutsche Sprache gibt. Und Dichter, die sie adeln.

(Württemberger Zeitung, Stuttgart)


Druck der Spamerschen Buchdruckerei in Leipzig

 

 

 

Anmerkungen zur Transkription

Offensichtliche Druckfehler wurden korrigiert wie hier aufgeführt (vorher/nachher):

  • ... wir rasende Reiter, sie hängen traurig und ...
    ... wie rasende Reiter, sie hängen traurig und ...
  • ... Keine Anwort. ...
    ... Keine Antwort. ...
  • ... frecher Knabe heil den Fuß der Wand errreichte. ...
    ... frecher Knabe heil den Fuß der Wand erreichte. ...
  • ... Wonne, der Alte schien einverstanden. „Gut, ...
    ... Wonne, der Alte schien einverstanden. „Gut, ...
  • ... Die Jugend trat mich an in der Gestalt eines ...
    ... Die Jugend traf mich an in der Gestalt eines ...
  • ... und wartete auf die Aglietti, die mir verspochen ...
    ... und wartete auf die Aglietti, die mir versprochen ...
  • ... „Wie stark Sie sind!“ sagte die Malerin nachnachdenklich. ...
    ... „Wie stark Sie sind!“ sagte die Malerin nachdenklich. ...
  • ... „Was Sie sagen! Erzählen Sie doch! ...
    ... „Was Sie sagen! Erzählen Sie doch! ...
  • ... im Wagen, die grünen Felder uud Hügel flirrten ...
    ... im Wagen, die grünen Felder und Hügel flirrten ...
  • ... auf den breiten, schrägen Mamorplatten, die ein ...
    ... auf den breiten, schrägen Marmorplatten, die ein ...
  • ... es bloß einen Familennamen, lauter Camenzinds. ...
    ... es bloß einen Familiennamen, lauter Camenzinds. ...
  • ... uud Champagner sprach, sich auf mich berief, ...
    ... und Champagner sprach, sich auf mich berief, ...
  • ... sondern trugen sie aus den Stegreif als Dialoge ...
    ... sondern trugen sie aus dem Stegreif als Dialoge ...
  • ... ’s ist gut,“ gab er zu, „’s ist gut, aber ich ...
    ... ’s ist gut,“ gab er zu, „’s ist gut, aber ich ...