Wie mei Freind Felix in Pobershau Hilfslehrer war, is'n emol e nerrsch Ding passiert. Tat'r gerod vu Rindern reden, un 'r wollt nu aah wissen, öb die klene Gunge drhem in Stall de Aang aufgehatt hatten. »Wer hat denn einen recht großen Ochsen zu Haus?« freget'r. Geleich flung'r e Stücker zah Händ in dr Höh. Sugar dr kläne Zienglobfritz zeiget sei Fingerle har. Un weil dos bei dan ene Seltenhät war, freget dr Lehrer gerod dos Gungel. »Ihr habt also einen?! So! Wie groß ist denn der?« Wenn dr Zienglobfritz gewußt hätt, wos do vürigs Gemahr draus wur, hätt'r sei Hand sicherlich net gehubn. 'r krieget aah kee Ruh. »Na, wie groß ist er denn?« Käne Antwort. »Ist er so groß wie eine Ziege?« – Käne Antwort. – »Ist er so groß wie du?« – – – Lange Paus'. – – Dann saht dr Gung: »Nä, ugefahr wie Sie.«
About This Book
A series of short, humorous vignettes set in the Erzgebirge and rendered in local dialect, portraying rural domestic life, seasonal customs, and family concerns. Episodes trace everyday struggles and small delights—a family's awkward effort to obtain a canary for Christmas, parents' deliberations over buying a child's doll, market wanderings and household squabbles—all presented with comic timing and ear for speech. The pieces combine folk detail, regional idiom, and gentle irony to sketch community habits, gift-giving rituals, and the rhythms of village life.