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Reise nach dem skandinavischen Norden und der Insel Island im Jahre 1845. Erster Band. cover

Reise nach dem skandinavischen Norden und der Insel Island im Jahre 1845. Erster Band.

Chapter 23: 19. Juni
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About This Book

A personal travelogue recounts an extended journey from central Europe through Scandinavia to Iceland, blending practical itinerary notes with reflective passages about the author's motivations for travel. The narrative describes arrivals at harbors, coastal and inland excursions, encounters with local people and industries, and close observations of dramatic natural phenomena such as geothermal springs, volcanic landscapes, caverns, and fishing activities. Prefatory material outlines the traveller's lifelong curiosity and reasons for undertaking solitary voyages. The book combines daily travel episodes, topographical description, and cultural impressions, often pausing to consider the emotional and spiritual impact of powerful northern scenery.

Der Fels, auf welchem diese Quellen entspringen, besteht aus einer röthlichen Masse, und auch das Flußbett, in welches das Wasser abläuft, ist ganz mit röthlichen Steinchen bedeckt.

Auf dem Rückwege sahen wir in der Nähe einer Kothe abermals eine merkwürdige Naturerscheinung. – Es ist da nämlich ein Kessel, in dessen Tiefe das Wasser heftig kocht und siedet, und neben dem Kessel sind zwei unförmliche Löcher, aus welchen periodenmäßig Dampfsäulen mit großem Getöse empor wirbeln. Während dieß geschieht, füllt sich der Kessel immer mehr und mehr mit Wasser, doch nie so hoch, daß er überläuft, oder daß die Quelle in die Höhe springt; dann läßt Dampf und Getöse in jenen beiden Oeffnungen nach, und das Wasser im Kessel sinkt wieder mehrere Fuß tief zurück.

Dieß seltsame Spiel währt gewöhnlich eine Minute, und es erneuert sich so periodisch, daß man beinah eine Wette eingehen könnte, das Steigen und Fallen des Wassers, so wie das stärkere und mindere Brausen des Dampfes während einer Stunde 60-65 Mal zu sehen und zu hören.

In Verbindung mit diesem Kessel steht ein anderer, der ungefähr hundert Schritte entfernt in einer kleinen Niederung liegt, und ebenfalls mit kochendem Wasser angefüllt ist. – Wie nun das Wasser im obern Kessel nach und nach versiegt, fängt es hier unten an zu brausen und zu lärmen, steigt im Kessel empor, und springt endlich zwei bis drei Fuß hoch in die Luft; dann sinkt es wieder zurück und erneuert so fortwährend sein Spiel, stets wechselnd mit dem im obern Kessel.

Bei der obern Quelle befindet sich auch ein Dunstbad. Es besteht aus einem Kämmerchen, das knapp an dem Kessel liegt, aus Steinen gebaut, mit Rasen überlegt und mit einer niedrigen schmalen Oeffnung versehen ist, durch die man halb kriechend hinein gelangt. Der Boden besteht aus Steinplatten, die vermuthlich über einer heißen Quelle liegen, denn sie sind sehr erhitzt. – Wer nun dieses Bad gebrauchen will, begibt sich in dieß Kämmerchen, und verschließt sorgfältig jede Oeffnung, wodurch sich bald eine erstickende Hitze erzeugt, die den ganzen Körper in heftigen Schweiß bringt. Dieß Bad wird jedoch höchst selten von dem Volke benützt.

Bei der Rückkehr hatte ich noch den Kessel mit der Springquelle zu besuchen, die ganz nahe an der Kirche in einer schönen Wiese sich befindet, und um die eine kleine Steinwand gezogen ist, damit das Vieh im Eifer des Grasens nicht zu nahe kömmt, und abgebrüht wird. – Ungefähr 80 Schritte von dieser Quelle entfernt ist noch das Wollbad zu sehen, welches Snorri Sturluson errichtet hatte. – Es besteht aus einem steinernen Becken von 3-4 Fuß Tiefe und bei 18-20 Fuß im Durchmesser. Einige Stufen führen da hinab, und im Innern ist eine niedere steinerne Bank, welche rund herum läuft. Das Wasser ist von der nahen Springquelle hergeleitet, hat aber noch eine solche Hitze, daß es unmöglich ist, sich darin zu baden, ohne es abzukühlen. – Es steht unter freiem Himmel, und man sieht nirgends eine Spur einer einstmaligen Ueberdeckung. – – Jetzt dient es als Waschplatz für die Schafwolle und Wäsche.

Ich hatte nun alle merkwürdigen Quellen auf dieser Seite des Thales gesehen. – Jene Dampfsäulen, welche man am entgegengesetzten Ende des Thales aufsteigen sieht, kommen von heißen Quellen, die außer ihrer Hitze nichts Interessantes bieten sollen.

Als wir zurückkehrten, führte mich der Priester auch auf den Friedhof, der etwas abseits von seiner Wohnung lag, und wies mir da die vorzüglichsten Gräber. Ich fand diesen Anblick zwar recht schön, aber eben nicht sehr erquicklich, wenn ich an die herannahende Nacht dachte, die ich in ihrer Mitte, in der Kirche zuzubringen hatte.

Die Grabeshügel sind sehr hoch, und auf den meisten steht eine Art hölzernen Sarges, so, daß es aussieht, als wäre der Verstorbene hier ausgesetzt. – Ich konnte mich kaum eines unheimlichen Gefühles erwehren, und – so weit geht die Macht des Vorurtheils – ich gestehe meine Schwäche – wurde sogar verleitet, den Priester zu ersuchen, einen der Deckel zu öffnen. – Obwohl ich wußte, daß der Todte tief in der Erde und nicht im Sarge ruhe, stand ich dennoch während der Zeit als der Deckel geöffnet wurde, mit großer Beklommenheit daneben, glaubte den Todten zu erblicken, und sah nur, – was mir der Priester schon vorher gesagt hatte, – einen Grabstein mit den üblichen Inschriften, der durch diese sargähnliche Bedeckung gegen die Winterstürme der rauhen Natur geschützt wird.

Unmittelbar vor dem Eingange der Kirche ist der Grabeshügel, unter welchem die Gebeine des berühmten Dichters Snorri Sturluson[10] ruhen; sein Grab ist mit einem schmalen Runensteine bedeckt, der so lange ist, wie das Grab. Er soll einst ganz mit Runenzeichen bedeckt gewesen sein; nun gingen aber über ihn durch mehr als 500 Jahre alle Stürme und Gewitter, und diese verlöschten, da er in keinem Sarg lag, jede Spur davon. – Auch der Stein selbst ist der Länge nach in zwei Stücke zersprungen. – Der Grabeshügel wird oft erneuert, so daß man glauben konnte, ein frisches Grab vor sich zu haben. – Ich pflückte alle Schmalzblümchen, die diesem Hügel entsprossen, und legte sie sorgfältig in ein Buch. – Vielleicht kann ich manchem meiner Landsleute eine Freude machen, mit solch einem Blümchen von dem Grabe des größten isländischen Gelehrten.

19. Juni

Um meine Reise ungehindert fortsetzen zu können, miethete ich frische Pferde, und ließ die meinigen, die noch etwas ermüdet waren, leer mitgehen. – Der Zweck dieses ferneren Ausfluges war, die höchst merkwürdige Höhle Surthellir zu besuchen, welche von hier gute sieben Meilen entfernt ist. Der Priester war abermal so gütig für Alles zu sorgen, und selbst meinen Mentor dahin zu machen.

Wir zogen, zwar nur drei Köpfe stark, doch mit sieben Pferden von dannen, und ritten bei zwei Meilen denselben Weg zurück, den ich gestern früh von Reikholt gekommen war; dann aber wendeten wir uns links und gelangten über Hügel und Höhen in andere Thäler, die theils von den schönsten Lavaströmen durchzogen, theils mit herrlichen Waldpartieen – natürlich, wie bereits gesagt, nur nach Isländer Meinung – bedeckt waren. – Ja, die einzelnen Stämmchen dieser magern Gestrüppe waren sogar noch etwas höher als jene im Thale Thingvalla.

Zu Kalmannstunga ließen wir die leeren Pferde zurück, und nahmen einen Mann, der uns als Führer in der Höhle dienen sollte, zu welcher wir nun noch anderthalb Meilen zu reiten hatten. Das große Thal, in welchem diese Höhle liegt, gehört zu den merkwürdigsten von Island. – Es ist ein vorzügliches Bild vulkanischer Zerstörung. – Die schönsten Lavamassen, in den pittoreskesten Formen und in allen Farben, füllen das ganze unübersehbare Thal aus. Da sieht man die Lava in glasigem krausen Zustande, und die herrlichsten Zeichnungen und Arabesken bildend, oder in ungeheuern Platten, die theils einzeln liegen, theils wie aufgeschwemmt übereinander geschichtet sind, und dazwischen thürmen sich große mächtige Ströme, die mitten im Laufe erstarrt sein mußten. – Man kann aus den verschiedenen Farben der Lava, aus ihren Uebergängen vom lichtgrauen bis zum schwarzen, die zu verschiedener Zeit stattgehabten Ausbrüche erkennen. – Die das Thal umgebenden Berge sind größtentheils von dunkler Farbe, manche sogar schwarz, was gar mächtig absticht gegen die nachbarlichen Jokul's, die in ihrer weiten Ausdehnung beinahe das Bild eines Eismeeres darstellen. – Einen dieser Jokuls fand ich gar besonders groß; seine glänzende Decke zog sich tief gegen das Thal hinab, und seine obere Fläche war kaum übersehbar. – Was die Form der andern Berge betrifft, so sind sie auch glatt, ordentlich wie gemeißelt, und ich sah im Vordergrund nur einen, mit den wunderlichsten Gruppen und Auswüchsen erstarrter Lava bedeckt. – Auf der ganzen Umgebung, auf Thal und Bergen lastete Todtenstille; Alles war ausgestorben, Alles öde und kahl, und somit ächt isländisch. – Den größten Theil von Island könnte man füglich die nordische Wüste nennen.

Die Höhle Surthellir liegt auf einer etwas erhöhten ausgedehnten Ebene, wo man sie wahrlich nicht suchen würde, da man gewohnt ist, dergleichen Naturerscheinungen in den Eingeweiden der Berge zu finden. Man ist daher sehr überrascht plötzlich vor einem weiten, rundlichen Becken zu stehen, das ungefähr 15 Klafter im Durchmesser und 4 Klafter in der Tiefe haben mag, und aufgedeckt zu den Füßen liegt. Grausig war's, da hinab zu schauen auf die zahllosen übereinander gethürmten Felsblöcke, die von einer Seite bis an den Rand des Beckens reichten, und über welche der Weg hinab in die weiter fortlaufenden finstern Schluchten leitete.

Auf Händen und Füßen mußten wir da hinunterklettern, bis wir in einen breiten langen Gang kamen, der sich anfangs unmerklich abwärts neigte, und dann fortlief unter der Ebene, die sich als Felsdecke über unsern Häuptern wölbte. Ich schätze die verschiedenen Höhen der Decke von mindestens 3 bis zu 10 Klafter, zu welcher letztern Höhe sie sich jedoch selten empor hebt. Decke und Wände sind theilweise sehr spitzig und rauh, eine Folge des Tropfsteines, der sich an sie ansetzt, jedoch, ohne Figuren oder lange Spitzen und Zacken zu bilden.

Von diesem Hauptgange führen verschiedene Nebenwege weit und breit in die Eingeweide dieser Steinregion; sie stehen aber unter einander nicht in Verbindung, und man muß von jedem Seitenpfade wieder zum Hauptgange zurückkehren. Manche dieser Nebengänge sind kurz, schmal und niedrig, doch gibt es auch lange, breite und hohe.

In einem der entlegensten dieser Nebengänge zeigte man mir eine große Menge Gebeine, die von geschlachteten Schafen und andern Thieren sein sollten. So viel ich der Erzählung des Priesters entnehmen konnte, sagt die Sage, daß da einst vor langen Jahren der Aufenthalt einer mächtigen Räuberhorde gewesen sei. – Es müssen wohl lange, lange Zeiträume seither verflossen sein, da man sich nur Fabeln und Sagen davon erzählt.

Ich wüßte nicht, was Räuber in Island gethan hätten; Piraten kamen wohl öfters dahin; für diese war aber diese Gegend zu weit von der See entfernt. – Ich könnte mir nicht einmal denken, daß es Raubthiere gewesen seien; denn weit und breit ist ja die Gegend öde und unbewohnt, wie gesagt – eine Wüste – da hätten sie nicht einmal etwas zu rauben gefunden. – Kurz, ich überdachte alles Mögliche, und kann nur sagen, daß mir dieß eine höchst sonderbare Erscheinung dünkte, in dieser Einöde, so weit von allem Leben entfernt, eine solche Menge Beine gesehen zu haben, die noch dazu so frisch aussahen, als wären die armen Thiere erst kürzlich verspeiset worden. Leider konnte ich das Wahre der Sache nicht ergründen.

Es kann nicht leicht etwas Beschwerlicheres geben, als in dieser Höhle herum zu wandeln. So, wie sie sich uns beim ersten Anblick zeigte, so ging es im Hauptgange fort und fort. Die ganze Bahn bestand aus losen, über einander geworfenen großen Lavatrümmern, über welche wir höchst mühsam klettern mußten. Keiner konnte dem Andern helfen; Jeder hatte mit sich selbst genug zu thun. Da war nicht ein Fleckchen zu finden, wohin man den Fuß hätte setzen können, ohne sich mit den Händen anzuklammern. Oft mußten wir uns auf die Steine setzen, und so auf die Füße hinab lassen, oft uns zusammenhalten, um uns gegenseitig auf die gar zu hohen Steine hinauf zu ziehen, u. s. w.

Wir kamen noch zu einigen ungeheuren Becken oder Kratern, die sich über uns öffneten, jedoch nicht zu ersteigen waren, da die Wände zu schroff hinauf gingen. Das Licht, das durch diese Becken herein fiel, war nicht einmal für den Haupteingang hinreichend, viel weniger für die vielen Nebengänge.

Ich hatte zu Kalmannstunga Fackeln anschaffen wollen, mußte aber froh sein, einige Kerzen erhalten zu können, mit Fackeln muß man sich gleich in Reikjavik versehen.

An den Stellen, über die sich die Becken öffneten lag noch ziemlich viel Schnee, der das Gehen sehr gefährlich machte. Wir sanken oft ein, und kamen mit den Füßen zwischen die Steine, so, daß wir uns kaum zu erhalten vermochten. – In den Nebengängen, die sich unweit solcher Becken befanden, hatten sich Eisrinden gebildet, die mit Wasser überdeckt waren, tiefer hinein hörte das Eis zwar auf, dagegen war es aber meist sehr schmutzig, da statt der Steine eine Schichte Sand lag, die sich mit dem Wasser vermischt hatte.

Mit Lavablöcken war nur der Hauptgang bedeckt, in den übrigen gab es nur Sandschichten oder Lava-Gerölle.

Einen schönen Anblick gewährte die magische Sonnenbeleuchtung, die durch eines dieser Becken in die Höhle strahlte. Die Sonne schien senkrecht durch die Oeffnung, verbreitete einen wundervoll blendenden Schimmer über den Schnee, und bildete einen zarten, färbigen Schein um unsere Köpfe.

Von besonderer Wirkung war dieser helle Lichtpunkt, als Gegensatz zu den beiden finstern Schlünden, aus deren einem wir gekommen waren, um in dem Dunkel des andern unsere Wanderung wieder fortzusetzen.

Dieses unterirdische Labirinth soll sich mehrere Meilen weit in verschiedenen Richtungen erstrecken. Wir durchzogen nur einen Theil des Hauptganges und mehrere Nebengänge, und kehrten nach zwei Stunden, recht ermüdet, in die Oberwelt zurück. Da machten wir eine halbe Stunde Rast, und ritten dann im scharfen Trapp die anderthalb Meilen nach Kalmannstunga zurück.

Leider besitze ich keine geognostischen Kenntnisse, um behaupten zu können, daß diese Höhle ein ausgebrannter Vulkan sei. Wenn man sich aber in einem Lande befindet, wo jeder Hügel und Berg, Alles was man sieht, aus nichts als Lava besteht, so wird auch der Laie die Oeffnungen zu entdecken suchen, aus welchen sich diese ungeheure Massen ergoßen. Da betrachtet man neugierig jede Spitze der Berge, und glaubt überall einen Krater sehen zu müssen, findet aber Berg und Thal glatt und geschlossen. Wie froh ist man daher nicht, in dieser Höhle dem Dinge doch ein bischen auf die Spur zu kommen! Ich wenigstens träumte, hier in der einstigen Feuerstädte eines nun ausgebrannten Vulkans zu wandeln, denn Alles was ich sah, die aufgehäuften Steinmassen unter meinen Füßen, so wie die gewaltige Decke und die Becken oder Krater über mir – Alles war Lava. – Ob ich recht habe, weiß ich nicht; ich spreche nur nach meinen Begriffen und nach meinen Ansichten.

Diese Nacht mußte ich in einer Kothe zubringen; das Oertchen Kalmannstunga zählt deren drei, aber keine Kirche. – Zum Glück war eine der Kothen etwas größer und reinlicher, als die gewöhnlichen; es war schon eine Art sogenannter Hof. Auch waren die Leute so aufmerksam, während der Zeit, als ich nach der Höhe ritt, das beste Gemach zu säubern, und zu meinem Empfange mit möglichster Sorgfalt herzurichten. – Dieses Kämmerchen hatte 11 Fuß in der Länge und 7 in der Breite; das Fenster war so klein und verschmutzt, daß ich, obwohl die Sonne noch in voller Pracht erglänzte, kaum zum Schreiben sah. – Die Wände, ja selbst der Fußboden waren mit Holz getäfelt, der höchste Luxus in diesem von Holz so entblößten Lande. Die Einrichtung bestand aus einem breiten Bette, zwei Truhen und einem kleinen Tischchen. Stühle oder Bänke sind den isländischen Bauern eine terra incognita; sie sitzen auf den Betten oder Truhen; auch wüßte ich wirklich nicht, wo in einer solchen Kammer ein derlei Möbel Platz fände.

Meine Hausfrau, die Wittwe eines wohlhabenden Bauern, stellte mir ihre vier Kinder vor, die recht hübsch und sehr nett gekleidet waren. Ich bat die Mutter mir die Namen der Kleinen zu sagen, damit ich doch auch einige isländische Namen in meinem Vaterlande zu nennen wüßte. Sie war über diese meine Bitte sehr erfreut, und nannte sie mir, wie folgt: Sigridur, Gudrun, Ingebör und Lars.

Ich würde mich da recht behaglich gefunden haben, indem ich gewohnt bin, Entbehrungen jeder Art mit Gleichmuth zu ertragen, hätte man mich nur allein gelassen. Aber man stelle sich mein Entsetzen vor, als nach und nach alle Inwohner, sowohl dieser, als auch der andern Kothen zu mir herein drangen, und sich theils im Gemache, theils vor demselben an der Thüre aufpflanzten und mich da noch viel enger umlagert hielten, als zu Krisuvik. – Ich war diesen guten Leuten eine gar zu neue Erscheinung, und da kamen sie und gafften mich an; – und erst die Frauen und Kinder, die waren gar sehr zutraulich, sie betasteten meinen ganzen Anzug, und die Kleinen legten sogar ihre beschmutzten Gesichtchen auf meinen Schooß. Dazu die Ausdünstung dieser Menschen, ihre schreckliche Unreinlichkeit, ihr beständiges Schnauben ohne Sacktuch, ihr immerwährendes Umsichspucken – – ach, es war wirklich furchtbar! – Ich that und erlitt durch diese Besuche mehr Buße, als durch das längste Fasten, – und doch blieb auch dieses nur selten aus, indem ich die meisten ihrer Gerichte nicht genießen konnte. – Die Kochkunst der isländischen Bauern umfaßt aber auch nichts als – trockene Fische; dazu genießen sie gegohrne Milch, die oft Monate alt ist, – höchst selten gekochte Grütze und dazu Flachbrod, gebacken aus fein geriebenem isländischen Moos.

Merkwürdig kam es mir vor, daß die meisten dieser Leute bei mir eine Menge Kenntnisse voraussetzten, die sonst nur den Männern eigen sind; wahrscheinlich glaubten sie, im Auslande seien die Frauen so gelehrt wie die Herren. – Die Priester fragten mich z. B. stets, ob ich lateinisch spräche, und schienen sehr verwundert, diese Kenntniß nicht bei mir zu finden. – Die gemeinen Leute baten mich um Rath für dieß oder jenes Uebel; – ja einmal, als ich auf meinen einsamen Wanderungen um Reikjavik in eine Kothe trat, führte man mir sogar ein Wesen vor, das ich kaum für ein Geschöpf meines Gleichen gehalten hätte; – so war es durch den Ausschlag Lepra entstellt. Nicht nur das Gesicht, sondern auch der ganze Körper war damit behaftet; Letzterer war ganz abgezehrt, und an manchen Stellen mit Beulen bedeckt. – Für einen Arzt wäre dieß sicherlich ein höchst interessantes Exemplar gewesen; jedoch ich wandte mit Entsetzen meinen Blick davon ab.

Doch hinweg von diesem Bilde! – da will ich lieber mit dem Engelsköpfchen kosen, das ich in Kalmannstunga sah. Es war ein Mädchen von 10-12 Jahren, so über alle Beschreibung anmuthig, lieb und schön, daß ich gewünscht hätte eine Malerin zu sein. Das zarte Gesichtchen mit dem schelmischen Grübchen, und den sprechenden Augen, würde ich gar zu gerne, wenigstens auf der Leinwand, mit in mein Vaterland gebracht haben. Vielleicht ist es aber so besser; das Bild könnte durch einen malitiösen Zufall in die Hände eines gar zu gefühlvollen Jünglings gerathen, und der würde dann gleich – wie Don Sylvio de Rosalva, in Wielands »komischem Romane« – die halbe Welt durchziehen, um dieß bezaubernde Köpfchen auch in Wirklichkeit zu finden. Nach Island aber würde ihn sein Forschungsgeist wahrscheinlich doch nicht führen, indem man da eine solche Erscheinung gar nicht vermuthen könnte, und da wäre denn der arme Unglückliche zu einer ewigen Wanderung verurtheilt.

20. Juni.

Die Reise von Kalmannstunga nach Thingvalla beträgt 11 Meilen und ist gewiß eine der schrecklichsten und beschwerlichsten, die man in Island machen kann. Von einem öden Thale kömmt man in das andere; stets ist man von hohen Bergen und noch höhern Jokuln umschlossen, und wo man den Blick hinwendet, begegnet man einer todten erstarrten Natur. – Aengstliches Unbehagen bemächtiget sich des Wanderers, er durchirrt mit doppelter Hast die ausgebreiteten Wüsteneien, und ersteigt begierig die vor ihm aufgethürmten Berge, – da hofft er Besseres zu sehen; – vergebens; – dieselbe Oede, – dieselben Wüsten, – dieselben Berge.

Auf den Hochebenen waren noch viele Stellen mit Schnee bedeckt; da mußten wir hinüber, obwohl wir oft unter dem Schnee das Rauschen des Wassers hörten. Auch über Eisrinden mußten wir, die zart und dünn über Flüsse gespannt waren, und jene lichtblaue Farbe hatten, die das Zeichen der Gefahr ist.

Unsere armen Pferde sträubten sich wohl oft dagegen; aber das half nichts, sie wurden so lange durch Schläge angetrieben, bis sie uns hinüber trugen. Das Packpferd wurde immer voran geprügelt, es mußte die Bahn versuchen, und uns als Führer dienen. Ihm folgte mein Führer, und zum Schluße kam ich. – Häufig sanken die armen Thiere bis über die Kniee in den Schnee, ja zweimal sanken sie bis über den Bauch ein. – Es war dieß einer der gefährlichsten Wege, die ich noch je gemacht habe. – Mein steter Gedanke dabei war, was ich wohl thun würde, wenn mein Führer so tief einsänke, daß er sich nicht mehr heraus helfen könnte. – Meine Kräfte würden schwerlich hingereicht haben ihn zu retten, und wohin hätte ich mich wenden sollen, um Hilfe zu suchen? – Rings umher war nichts als Wüste und Schnee. Mir wäre dann vielleicht der Hungertod als Loos zugefallen. Ich wäre herum geirrt, hätte Wohnungen und Menschen gesucht, und mich dabei so in das Innere der Wüsteneien verloren, daß ich wohl nie wieder heraus gefunden hätte. –

Wenn ich so ein Schneefeld schon von weitem entdeckte, was leider nur zu oft geschah, ward mir gar wunderlich zu Muthe; nur der kann meine Angst ermessen, der sich je selbst in einer ähnlichen Lage befand. –

Wäre ich in einer größern Gesellschaft gewesen, würde ich diese Furcht nicht gekannt haben; da kann man sich doch gegenseitig helfen, und durch dieß Bewußtsein erscheint die Gefahr viel geringer.

Dieser Weg wird aber auch in der Zeit, wo der Schnee schon keine sichere Decke mehr bildet, nur sehr wenig benützt. Wir sahen nirgends eine Spur von Fußtritten, weder von Menschen noch von Thieren; wir waren die einzigen lebenden Wesen, die diese wahrhaft gräuliche Gegend durchzogen. Freilich zankte ich meinen Führer tüchtig aus, mich einen solchen Weg geführt zu haben; aber was half es? – Das Umkehren wäre so gefährlich gewesen, als das Weiterziehen. –

Noch beschwerlicher wurde diese Tour durch den Wechsel der Witterung, die mich bisher so ziemlich begünstiget hatte. Schon als wir Kalmannstunga verließen, fing der Himmel an, sich zu trüben, und die Sonne beglückte uns nur auf Augenblicke mit einigen Strahlen. Noch schlechter war es, als wir auf die höhern Bergen gelangten; da zogen uns Wolken und Nebel entgegen, ließen ihre Wuth über uns ergehen, und zogen nur weiter um wieder andern Platz zu machen. Ein eisiger Sturm von den nahen Gletschern war ihr steter Begleiter, der mich dermaßen durchschüttelte, daß ich mich kaum auf dem Pferde erhalten konnte. – Wir waren schon über 13 Stunden geritten. Der Regen strömte unaufhörlich, und Nässe und Kälte hatten uns halb erstarrt gemacht; da beschloß ich an der ersten Kothe zu halten, – die fanden wir endlich eine halbe Meile von Thingvalla. Nun war ich zwar unter einem Dache, aber weiter war auch nichts gewonnen. Die Kothe bestand aus einem einzigen Gemache, und das war von vier breiten Betten beinah ganz eingenommen. Ich zählte sieben Erwachsene und drei Kinder, die Alle in diesen vier Betten untergebracht werden mußten. – Zudem herrschte in diesem Frühjahre die Kvef, eine Art Grippe, welcher fast Niemand entging. Ich fand beinah überall, also auch hier, die meisten Menschen damit befallen; das war von allen Seiten ein Husten und Aechzen zum Erbarmen. Der Fußboden war vom Auswurfe aus Mund und Nase so überdeckt, daß man ordentlich ausglitt.

Diese armen Leute waren so gut, mir gleich eines ihrer Betten überlassen zu wollen, aber lieber hätte ich die ganze Nacht an der Schwelle des Hauses gesessen, als sie in diesem ekelhaften Loche zugebracht. Ich wählte zu meinem Nachtquartiere den engen Gang, welcher die Küche vom Zimmer trennte; da fand ich ein paar Pflöcke, über welche einige Bretter lagen, die die Milchkammer bildeten, – eigentlich war es aber eine Rauchkammer, denn in der Höhe befanden sich einige Luftlöcher, durch welche der Rauch seinen Auszug hielt. – In dieser Milch- oder Rauchkammer, wie man sie nennen will, richtete ich mich ein, um die Nacht zu verkümmern. Meinen durchnäßten Mantel hatte ich auf eine Stange hängen müssen, und so war ich gezwungen, von diesen halb kranken Leuten einen Kotzen zu borgen. Getrost legte ich mich darauf, und stellte mich schläfrig, um mich von der Gegenwart meiner neugierigen Wirthe zu befreien. – Sie zogen sich in ihr Zimmer zurück, und ich war nun allein und ungestört. Aber schlafen konnte ich doch nicht; – Kälte und Wind, welche durch die Zuglöcher auf mich, die ohnehin noch ganz Erfrorne und Durchnäßte, eindrangen, hielten mich wider Willen wach. – Dazu gesellte sich noch ein anderes Unglück. – So oft ich mich aus meinem stattlichen Lager aufsetzen wollte, bekam mein armer Kopf einen derben Stoß. – Ich vergaß nämlich die Stangen, die auf jedem Vorplatze gezogen sind, um die Fische zu räuchern u. s. w. Leider merkte ich mir diese Einrichtung erst, nachdem ich schon ein halb Dutzend Kopfstücke erhalten hatte.

21. Juni.

Endlich erschien die lang erseufzte Morgenstunde; – es regnete zwar nicht mehr, allein die Wolken hingen noch an den Bergen, und verhießen einen baldigen Herabsturz; ich beschloß jedoch mich lieber ihrer Wuth Preis zu gehen, als noch länger in dieser Kothe zu verweilen, und ließ die Pferde satteln.

Vor der Abreise setzte man mir noch Lammsbraten und Butter auf. Ich dankte dafür und nahm Nichts, indem ich mich mit Mangel an Eßlust entschuldigte, was auch wirklich der Fall war, denn wenn ich diese schmutzigen Menschen nur ansah, war mir schon aller Appetit vergangen. – So lange ich noch Käs und Brod hatte, hielt ich mich daran, und genoß nichts anderes.

Wir nahmen also von den guten Leuten Abschied, und machten unsere Reise nach Reikjavik auf demselben Wege zurück, den ich schon auf der Herreise gemacht hatte. – Es war dieß bei der Abreise von Reikjavik nicht in meinem Plane gelegen; ich wollte gleich von Thingvalla den Weg nach dem Gaiser, Hekla u. s. w. einschlagen; allein die Pferde waren schon erschöpft, die Witterung war so furchtbar schlecht, und ließ so gar keine baldige Aenderung hoffen, daß ich es vorzog, nach Reikjavik zurück zu kehren und da in meinem freundlichen Stübchen bei meiner guten Bäckerfamilie auf bessere Tage zu warten.

Wir ritten, so gut es ging, unter beständigen Regengüssen und Stürmen. Das Unangenehmste war, daß wir die Raststunden unter Gottes freiem, heute wie gestern, sehr unfreundlichem Himmel, ausharren mußten, da es auf dem ganzen Wege keine andere Hütte gab, als jene in der Lavawüste, die den Reisenden im Winter zur Station dient. Wir zogen also fort, bis wir eine magere Wiese erreichten. Hier konnte ich nun zwei Stunden entweder spazieren gehen, oder mich in das nasse Gras setzen. Ich wußte nichts Besseres zu thun, als Sturm und Regen den Rücken zu kehren, auf demselben Flecke stehen zu bleiben, mich in Geduld zu fassen, und zum Zeitvertreib den Gang der Wolken zu studieren. Mehr aus Langweile als aus Hunger verzehrte ich dabei mein frugales Mahl; – fühlte ich Durst, durfte ich mich nur umwenden, und den Mund öffnen.

Wenn es Naturen gibt, die zum Reisen geboren sind, so ist eine davon, glücklicher Weise, die meine. – Keine Nässe, keine Erkältung war vermögend, mir auch nur einen Schnupfen zuzuziehen. – Ich hatte während der ganzen Tour keine warme, oder überhaupt kräftige Nahrung genossen, ich hatte alle Nächte auf Bänken oder Kisten geschlafen, hatte in sechs Tagen bei 55 Meilen gemacht, und war noch dazu in der Höhle Surthellir tüchtig herum geklettert, – und trotz all diesen Entbehrungen und Strapatzen kam ich munter und gesund in Reikjavik an.

Kurze Uebersicht dieser Reise:

Meilen.
Erster Tag: Von Reikjavik bis Thingvalla 10  
Zweiter Tag: Von Thingvalla bis Reikholt 11  
Dritter Tag: Von Reikholt an die verschiedenen Springquellen und wieder zurück in den Ort 4  
Vierter Tag: Von Reikholt bis Surthellir und zurück nach Kalmannstunga
Fünfter Tag: Von Kalmannstunga nach Thingvalla 11  
Sechster Tag: Von Thingvalla nach Reikjavik 10  
——————
Meilen: 54½

Karte
der Südwest-Küste
der
INSEL ISLAND

entw. nach Makenzie, mit der Reiseroute der Frau
Ida Pfeiffer
im Jahre 1845.

Pest 1845. bei Gust. Heckenast
lith. u. gedrukt bei J. Rauh.

[hier klicken für größere Abbildung]

Fußnoten

[1]: Ich erzähle diese Kleinigkeit, um dadurch jeden Reisenden zu warnen, sich von seinen Effekten zu trennen.

[2]: Zur See rechne ich Seemeilen, wovon vier auf eine geographische gehen.

[3]: Es würde mir sehr leid thun, wenn ich etwa durch diese meine Beschreibung, »Lebensweise auf dem Schiffe,« den wackern Herrn K. beleidiget hätte. Allein ich setze voraus, daß Jedermann weiß, daß das Leben auf einem Schiffe ganz anders ist, als aus dem festen Lande, im Kreise der Seinigen. So kann ich ebenfalls versichern, daß Herr K. nicht nur in Kopenhagen, sondern, was viel mehr sagen will, auch auf Island sehr angenehm zu leben wußte, und sich aller Comforts, wie man sie nur in den großen Städten Europas haben kann, erfreute.

[4]: Spanische Wogen oder Wellen nennen die Schiffer jene, welche von der Westseite her aufspringen, und sich durch ihre Größe auszeichnen.

[5]: Dieses Backhaus ist das einzige in Island; man bekommt so gutes Brod und Zwieback als in Dänemark.

[6]: Rahm wird das Obers oder der Schmetten schon in Hamburg genannt, und in Island verstand man dieses Wort auch noch.

[7]: So viel, als in unserm Lande ein Pacht- oder Freihof.

[8]: Handschuhe, die blos den Daumen, sonst keine Finger haben.

[9]: Man vergesse nicht, daß zu dieser Zeit gar keine Dämmerung, viel weniger Nacht ist.

[10]: Die Geschichte sagt von diesem großen isländischen Dichter, daß durch seinen Verrath die freie Insel Island unter den norwegischen Scepter gekommen sei. Er durfte sich deßhalb in Island nirgends ohne große Bedeckung zeigen, und besuchte den Althing zu Thingvalla stets in Begleitung eines kleinen Heeres von 5 bis 600 Mann. In Reikiadal wurde er endlich in seinem Hause von seinen Feinden überfallen, deren Streichen er nach kurzer Vertheidigung erlag.

Hinweise zur Transkription

Das Originalbuch ist in Frakturschrift gedruckt.

Der Text des Originalbuches wurde grundsätzlich beibehalten, mit folgenden Ausnahmen:

der Halbtitel wurde entfernt;

im Inhaltsverzeichnis bei "Vorrede" wurde die Seitenzahl "I" eingefügt;

"Ui" als Umlaut wurde generell in "Ue" geändert;

Seite 24:
"Eeiner" geändert in "Einer"
(Einer der mittleren Pfeiler gab nach)

Seite 32:
"nchts" geändert in "nichts"
(Von dieser Tour kann ich weiter nichts sagen)

Seite 49:
"." eingefügt
(Der schönste ist der Königsneumarkt (Kongensnytorf).)

Seite 58:
"." eingefügt
(mit solch einem Wesen unter einem Dache zu wohnen.)

Seite 65:
"uur" geändert in "nur"
(nur der frohen Hoffnung, mein lange geträumtes)

Seite 68:
"." eingefügt
(durchdringenden Kälte eines nordischen Sturmwindes machen.)

Seite 82:
"»" eingefügt
(»Im Jahre 1402 brach auf der Insel die Pest)

Seite 83:
"»" eingefügt
(»Die Isländer litten im 15. Jahrhundert viel von)

Seite 83:
"." geändert in ","
(ereignete sich im Jahre 1627, als ein großer Haufe)

Seite 88:
"," nach "Rauch" entfernt
(Der Rauch verbreitet sich bis beinahe in die Stube)

Seite 98:
"." eingefügt
(in dem Eigennutze dieser Menschen.)

Seite 106:
"die er" geändert in "dieser"
(Auf dieser Insel kennt man den Gebrauch eines Wagens)

Seite 124:
"uud" geändert in "und"
(sind französisch, und zwar ziemlich nach der Mode)

Seite 132:
"Aeßerungen" geändert in "Aeußerungen"
(denn nach den Aeußerungen des Stiftsamtmannes dachte ich)

Seite 136:
"frölichen" geändert in "fröhlichen"
(nun Anstalten zu einem fröhlichen Mahle getroffen wurden)

Seite 138:
"nnd" geändert in "und"
(an Ort und Stelle festgenagelte Bänke)

Seite 140:
"anf" geändert in "auf"
(meine eigenen Hände auf sie gelegt)

Seite 145:
"." eingefügt
(je zwei und zwei auf einander gethan.)

Seite 158:
"." eingefügt
(da es in dieser Jahreszeit hier nie Nacht wird.)

Seite 174:
"Reikiavik" geändert in "Reikjavik"
(viel geringer sei, als jene von Reikjavik nach Thingvalla)

Seite 178:
"." eingefügt
(beladen waren. Die armen Thiere bemerkten natürlich auch)

Seite 206:
"Kalmanstunga" geändert in "Kalmannstunga"
(mit dem Engelsköpfchen kosen, das ich in Kalmannstunga sah)

Seite 207:
"Kalmantunga" geändert in "Kalmannstunga"
(Die Reise von Kalmannstunga nach Thingvalla beträgt 11 Meilen)