Der Maler hatte am Abend bei seiner Rückkehr aus der Stadt sein Haus aufmerksam umschlichen und mit Sorge gespäht und gelauscht, ob nicht ein erleuchtetes Fenster, ein Türengehen, eine Stimme ihm verkünde, daß sein Liebling noch krank sei und leide. Als er alles still, beruhigt und schlafend fand, fiel die Angst von ihm ab wie ein schweres, nasses Kleid, und dankbar lag er noch lange wach. Und noch kurz vor dem späten Einschlummern mußte er lächeln und sich wundern, wie wenig dazu gehöre, um ein verzagtes Herz froh zu machen. Alles, was ihn plagte und beschwerte, die ganze dumpfe, trübe Last seines Lebens ward zu nichts, ward leicht und unbedeutend neben der Liebessorge um sein Kind, und kaum sah er diesen schlimmen Schatten weichen, da schien ihm alles heller und alles erträglich zu sein.
In guter Stimmung kam er am Morgen zu ungewohnt früher Stunde ins Haus, fand voll Dankbarkeit den Kleinen noch prächtig schlafend und nahm das Frühstück mit seiner Frau allein, denn auch Albert war noch nicht aufgestanden. Es war seit Jahren das erstemal, daß Veraguth zu dieser Stunde hier im Hause und an Frau Adeles Tische war, und sie beobachtete ihn mit fast mißtrauischem Erstaunen, wie er freundlich und wohlgelaunt, als sei es die alltäglichste Sache, um eine Tasse Kaffee bat und wie in alten Zeiten ihr Frühstück teilte.
Schließlich fiel ihm selber ihre abwartende Spannung und das Ungewohnte der Stunde auf.
„Ich bin so froh,“ sagte er mit einer Stimme, die seine Frau an schönere Jahre erinnerte. „Ich bin so froh, daß unser Kleiner wieder in Ordnung zu kommen scheint. Ich merke erst jetzt, daß ich ernstlich um ihn in Sorge war.“
„Ja, er gefiel mir gestern gar nicht,“ stimmte sie bei.
Er spielte mit dem silbernen Kaffeelöffel und sah ihr beinahe schelmisch in die Augen, mit einem schwachen Abglanz der plötzlich ausbrechenden und nie lange währenden, knabenhaften Heiterkeit, die sie ehemals an ihm besonders geliebt und deren zartes Strahlen nur Pierre von ihm geerbt hatte.
„Ja,“ begann er munter, „es ist wirklich ein Glück. Und jetzt komme ich auch endlich dazu, über meine neuesten Pläne mit dir zu sprechen. Ich meine, du solltest im Winter mit den beiden Jungen nach Sankt Moritz gehen und recht lange dort bleiben.“
Unsicher blickte sie nieder.
„Und du?“ fragte sie. „Willst du dort oben malen?“
„Nein, ich werde nicht mitkommen. Ich werde euch alle eine Weile euch selber überlassen und verreisen. Ich will im Herbst wegfahren und das Atelier abschließen. Robert bekommt Urlaub. Es steht dann ganz bei dir, ob du den Winter hier auf Roßhalde bleiben willst. Ich würde nicht dazu raten, geh lieber nach Genf oder Paris, und vergiß Sankt Moritz nicht, das wird Pierre gut tun!“
Ratlos schlug sie die Augen zu ihm auf.
„Du machst Spaß,“ sagte sie ungläubig.
„Ach nein,“ lächelte er halb wehmütig, „das habe ich ganz verlernt. Es ist mein Ernst und du mußt es schon glauben. Ich will eine Seereise machen und längere Zeit wegbleiben.“
Sie besann sich mit Anstrengung. Seine Vorschläge, seine Andeutungen, sein fröhlicher Ton, alles war ihr ungewohnt und machte sie mißtrauisch. Aber plötzlich tat das Wort „Seereise“ eine Vorstellung in ihr auf: sie sah ihn ein Schiff besteigen, Träger mit Koffern hinterher, sie erinnerte sich an die Bilder auf Plakaten der Schiffsgesellschaften und an ihre eigenen Reisen im Mittelmeer, und in einem Augenblick ward ihr alles durchsichtig.
„Du gehst mit Burkhardt!“ rief sie lebhaft.
Er nickte. „Ja, ich reise mit Otto.“
Beide schwiegen eine Weile. Frau Adele war betroffen und fühlte ahnungsvoll die Bedeutung der Nachricht. Vielleicht wollte er sie verlassen und freigeben? Jedenfalls war es ein erster ernsthafter Versuch nach dieser Seite, und sie erschrak im Herzen darüber, wie wenig Aufruhr, Sorge und Hoffnung sie dabei empfinde, und wie gar keine Freude. Mochte für ihn noch ein neues Leben möglich sein, für sie war es nicht so. Sie würde es mit Albert leichter haben, und sie würde Pierre gewinnen, ja, aber sie würde eine verlassene Frau sein und bleiben. Hundertmal hatte sie sich das vorgestellt und es hatte wie Freiheit und Erlösung ausgesehen; und heute, da es schien, als könne Wirklichkeit daraus werden, war so viel Bangigkeit und Scham und Schuldgefühl dabei, daß sie verzagte und keines Wunsches mehr fähig war. Das hätte früher kommen müssen, fühlte sie, in den Zeiten der Nöte und Stürme, noch ehe sie Resignation gelernt hatte. Nun kam es zu spät und unnütz, nun war es nichts mehr als ein Strich unter erledigte Dinge, es war nur noch Abschluß und bittere Bestätigung alles Verborgenen, Halbeingestandenen, und es glommen keine Funken neuer Lebenslockung mehr darin.
Veraguth las aufmerksam im beherrschten Gesicht seiner Frau, und sie tat ihm leid.
„Es soll ein Versuch sein,“ sagte er schonend. „Ihr sollt einmal ungestört miteinander leben, du und Albert – und auch Pierre, sagen wir etwa für ein Jahr. Ich dachte mir, es würde dir bequem sein, und für die Kinder wäre es gewiß ganz gut. Sie leiden doch beide etwas darunter, daß – – daß wir nicht so recht mit dem Leben fertig geworden sind. Auch uns selber wird bei einer längeren Trennung alles klarer werden, meinst du nicht?“
„Es mag sein,“ sagte sie leise. „Dein Entschluß scheint ja festzustehen.“
„Ich habe Otto schon geschrieben. Es wird mir ja nicht leicht, von euch allen so lange fortzugehen.“
„Von Pierre, meinst du.“
„Besonders von Pierre, ja. Ich weiß, du wirst gut für ihn sorgen. Ich kann nicht erwarten, daß du ihm viel von mir sprechen wirst; aber laß es mit ihm nicht gehen wie mit Albert!“
Sie schüttelte abwehrend den Kopf.
„Das war nicht meine Schuld, du weißt es.“
Vorsichtig legte er ihr die Hand auf die Schulter, mit unbeholfener, lange nicht geübter Zartheit.
„Ach, Adele, laß uns nicht von Schuld reden. Es soll alle Schuld bei mir sein. Ich will ja gutzumachen versuchen, nichts anderes. Ich bitte nur, laß mich Pierre nicht verlieren, wenn es sein kann! Durch ihn sind wir noch verbunden. Sieh zu, daß seine Liebe zu mir ihm nicht schwer gemacht wird.“
Sie schloß die Augen, als wolle sie sich gegen eine Verführung schützen.
„Wenn du so lange fort bist – –“ sagte sie zögernd. „Er ist ein Kind –“
„Gewiß. Laß ihn ein Kind bleiben! Laß ihn mich vergessen, wenn es nicht anders geht! Aber denke, er ist ein Pfand, das ich dir lasse, und denke, ich muß viel Vertrauen haben, um es dir lassen zu können.“
„Ich höre Albert kommen,“ flüsterte sie rasch, „er wird gleich da sein. Wir reden noch darüber. Es ist nicht so einfach, wie du denkst. Du gibst mir Freiheit, mehr als ich je gehabt und je gewünscht, und du legst mir zugleich eine Verantwortung auf, die mir alle Unbefangenheit nimmt! Laß mich noch darüber denken. Auch du hast wohl deinen Entschluß nicht in einer Stunde gefaßt, so laß auch mich ein wenig Zeit haben.“
Man hörte Schritte vor der Türe und Albert kam herein.
Verwundert sah er den Vater dasitzen. Er grüßte unfrei, gab Frau Adele einen Kuß und setzte sich an den Frühstückstisch.
„Ich habe eine Überraschung für dich,“ fing Veraguth behaglich an. „Die Herbstferien kannst du mit Mama und Pierre verbringen, wo ihr wollt, und auch die Weihnachtszeit. Ich werde mehrere Monate auf Reisen sein.“
Der Jüngling konnte seine Freude nicht verbergen, doch gab er sich Mühe und sagte eifrig: „Wohin willst du denn reisen?“
„Ich weiß noch nicht genau. Zunächst fahre ich mit Burkhardt nach Indien.“
„O, so weit fort! Ein Schulfreund von mir ist dort geboren, ich glaube in Singapore. Da gibt es noch Tigerjagden.“
„Ich hoffe, ja. Wenn ich einen schieße, bringe ich das Fell natürlich mit. Aber hauptsächlich will ich dort malen.“
„Das kann ich mir denken. Ich las von einem französischen Maler, der irgendwo in den Tropen war, auf so einer Insel in der Südsee, glaube ich – es muß herrlich sein.“
„Nicht wahr? Und ihr werdet inzwischen vergnügt sein und viel musizieren und Ski laufen. Aber nun will ich sehen, was der Kleine macht. Laßt euch nicht stören!“
Er war hinaus, noch ehe jemand geantwortet hatte.
„Manchmal ist Papa doch großartig,“ sagte Albert in seiner Freude. „Diese Reise nach Indien, das gefällt mir, das hat Stil.“
Seine Mutter lächelte mühsam. Ihr Gleichgewicht war gestört und sie hatte das Gefühl, auf einem Ast zu sitzen, der eben angesägt wird. Aber sie schwieg und brachte eine freundliche Miene zusammen, darin hatte sie Übung.
Der Maler war bei Pierre eingetreten und hatte sich an sein Bett gesetzt. Leise holte er ein schmales Skizzenbuch hervor und begann den Kopf und Arm des kleinen Schläfers zu zeichnen. Er wollte, ohne Pierre mit Sitzungen zu quälen, ihn in dieser Zeit noch so oft und so gut als immer möglich festhalten und sich einprägen. Mit zärtlicher Aufmerksamkeit bemühte er sich um die lieben Formen, um den Fall und Strich des zarten Haares, um die hübschen, nervösen Nasenflügel, um die dünne, willenlos ruhende Hand und um die eigenwillig rassige Linie des festgeschlossenen Mundes.
Er sah den Knaben selten im Bett und es war das erstemal, daß er ihn nicht mit kindlich geöffneten Lippen schlafen sah, und indem er den frühreifen, ausdrucksvollen Mund beobachtete, fiel ihm die Ähnlichkeit mit dem Munde seines Vaters, Pierres Großvaters, auf, der ein kühner und phantasievoller, aber leidenschaftlich rastloser Mensch gewesen war, und während er schaute und arbeitete, beschäftigte ihn dies sinnvolle Spiel der Natur mit den Zügen und Schicksalen der Väter, Söhne und Enkel, und es streifte ihm, der kein Denker war, das sorgenvoll köstliche Rätsel der Folge und Notwendigkeit die Seele.
Und plötzlich schlug der Schlafende die Augen auf und blickte in die des Vaters, und wieder fiel es dem Vater auf, wie unkindlich ernsthaft dieser Blick und dies Erwachen sei. Er hatte den Bleistift sofort weggelegt und das Büchlein zugeklappt, nun beugte er sich über den Erwachten, küßte ihm die Stirn und sagte fröhlich: „Guten Morgen, Pierre. Geht es besser?“
Der Kleine lächelte beglückt und begann sich zu strecken. O ja, es ging besser, es ging viel besser. Er besann sich langsam. Ja, gestern war er krank gewesen, er fühlte noch den Schatten des häßlichen Tages herüberdrohen. Aber nun war es viel besser, er wollte nur noch ein klein wenig liegen bleiben und die Wärme und ruhige Dankbarkeit dieses Zustandes kosten, dann würde er aufstehen und frühstücken und mit Mama in den Garten gehen.
Der Vater ging, um Mama zu holen. Blinzelnd sah Pierre nach dem Fenster, wo der helle, frohe Tag durch die gelblichen Vorhänge schien. Das war nun ein Tag, der etwas versprach, der nach allen möglichen Freuden duftete. Wie war das gestern schal und kalt und dumpf gewesen! Er schloß die Augen, um das zu vergessen, und fühlte in den schlafträgen Gliedern das liebe Leben sich dehnen.
Und jetzt kam die Mutter, sie brachte ihm ein Ei und eine Tasse Milch ans Bett, und Papa versprach ihm neue Farbstifte, und alle waren lieb und zärtlich und hatten eine Freude daran, ihn wieder gesund zu sehen. Es war beinahe wie ein Geburtstag, und daß der Kuchen fehlte, schadete gar nichts, denn richtigen Hunger hatte er noch immer nicht.
Gleich nachdem er angekleidet war, in einen frischen, blauen Sommeranzug, ging er zu Papa in das Atelier. Er hatte den häßlichen Traum von gestern vergessen, aber in seinem Herzen zitterte noch ein Widerhall von Schrecken und Leid, und er mußte nun sehen und genießen, daß wirklich Sonne und Liebe um ihn war.
Der Vater maß den Rahmen für sein neues Bild aus und empfing ihn voller Freude. Pierre wollte jedoch nicht lange dableiben, er wollte nur Guten Tag sagen und sich ein wenig liebhaben lassen. Dann mußte er weiter, zum Hunde und zu den Tauben, zu Robert und in die Küche, und mußte alles wieder begrüßen und in Besitz nehmen. Darauf ging er mit Mama und Albert in den Garten, und es schien ihm ein Jahr vergangen, seit er hier im Gras gelegen und geweint hatte. Schaukeln mochte er nicht, aber er legte seine Hand auf das Schaukelbrett, er ging zu den Sträuchern und Blumenbeeten, und eine dunkle Erinnerung wie aus einem vorigen Leben wehte ihn an, als sei er einmal hier zwischen den Beeten allein, verlassen und trostlos irrgelaufen. Nun war alles wieder licht und lebendig, die Bienen sangen und die Luft war leicht und froh zu atmen.
Er durfte Mutters Blumenkorb tragen, sie taten Nelken und große Dahlienblumen hinein, daneben aber machte er noch einen besonderen Strauß, den wollte er später dem Vater bringen.
Als man ins Haus zurückkam, war er müde geworden. Albert erbot sich, mit ihm zu spielen, aber erst wollte Pierre ein wenig ausruhen. Er setzte sich tief in Mutters großen Korbstuhl auf der Veranda, den Strauß für Papa hatte er noch in der Hand.
Er fühlte sich angenehm ermattet, er schloß die Augen, wandte sich gegen die Sonne und freute sich, wie das Licht ihm rot und warm durch die Lider schien. Dann blickte er befriedigt an seinem hübschen, reinen Anzug hinab und streckte seine blanken gelben Schuhe ins Sonnenlicht, abwechselnd den rechten und den linken. Er fand es schön, so still und etwas matt in Behaglichkeit und Reinlichkeit zu sitzen, nur die Nelken dufteten allzu stark. Er legte sie weg und schob sie auf dem Tisch von sich fort, so weit sein Arm reichte. Er mußte sie bald ins Wasser tun, damit sie nicht welk würden, ehe der Vater sie sähe.
Mit ungewohnter Zärtlichkeit dachte er an ihn. Wie war das doch gestern gewesen? Er hatte ihn im Atelier aufgesucht, und Papa hatte gearbeitet und keine Zeit gehabt, und er war so allein und fleißig und etwas traurig vor seinem Bilde gestanden. Soweit erinnerte er sich genau an alles. Aber später? War ihm später nicht der Vater im Garten begegnet? Er versuchte mit Anstrengung sich zu erinnern. Ja, Vater war im Garten hin und her gegangen, allein und mit einem fremden, schmerzlichen Gesicht, und er hatte ihn rufen wollen ... Wie war das gewesen? Es war irgend etwas Schreckliches oder Grausiges, was gestern geschehen war oder wovon er gestern gehört hatte, und er konnte es nicht wiederfinden.
Im tiefen Sessel zurückgelehnt ging er seinen Gedanken nach. Die Sonne schien gelb und warm auf seine Knie, aber die Fröhlichkeit wich ganz allmählich von ihm. Er fühlte, daß seine Gedanken sich jenem Grausigen mehr und mehr näherten, und er fühlte: sobald er es gefunden habe, werde es wieder Macht über ihn haben; es stand hinter ihm und wartete. So oft seine Erinnerung nahe an jene Grenze kam, stieg ein beklemmendes Gefühl wie Übelkeit und Schwindel in ihm auf, und sein Kopf begann leise zu schmerzen.
Die Nelken störten ihn mit ihrem überstarken Geruch. Sie lagen auf dem sonnigen Korbtisch und wurden welk, und wenn er sie dem Vater noch geben wollte, so war es jetzt Zeit. Aber er mochte nicht mehr, vielmehr er mochte schon, aber er war so müde, und das Licht tat ihm in den Augen weh. Und vor allem mußte er nachdenken, was da gestern geschehen war. Er spürte, er sei ganz nahe daran und brauche nur mit den Gedanken danach zu greifen, aber immer schwand es wieder dahin und war weg.
Der Kopfschmerz nahm zu. Ach, warum mußte das sein? Er war doch heut so vergnügt gewesen!
Frau Adele rief vor der Türe seinen Namen und kam gleich darauf herein. Sie sah die Blumen an der Sonne liegen und wollte Pierre nach Wasser schicken, da sah sie ihn an und sah ihn schlaff und eingesunken im Sessel hängen, und große Tränen auf seinen Wangen.
„Pierre, Kind, was ist? Bist du nicht wohl?“
Er sah sie an, ohne sich zu bewegen, und schloß die Augen wieder.
„Rede doch, Herz, was fehlt dir? Willst du ins Bett? Wollen wir ein Spiel machen? Hast du Schmerzen?“
Er schüttelte den Kopf und machte ein abwehrendes Gesicht, als belästige sie ihn.
„Laß mich,“ sagte er flüsternd.
Und da sie ihn aufrichtete und an sich nahm, schrie er, einen Augenblick wie in Wut aufflackernd, mit entstellter hoher Stimme: „So laß mich doch!“
Gleich darauf ließ sein Sträuben nach, er sank in ihren Armen zusammen, und da sie ihn aufhob, stöhnte er schwach, senkte gequält das erbleichte Gesicht vornüber und schüttelte sich in einem Anfall von Erbrechen.