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Rosshalde

Chapter 16: Fünfzehntes Kapitel
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About This Book

An artist who has separated his household into a studio and a manor lives apart from his wife while their young son remains the single bond between them. The narrative traces quotidian routines and quiet tensions: the father's isolation in his atelier and absorbed work, the mother's stewardship of the house, and the boy's free movement across both worlds. Through intimate scenes and interior observation the story examines marital estrangement, parental attachment, artistic obsession, and the emotional costs of divided lives, portraying how physical separation intensifies longing, misunderstanding, and the precarious dependence of family ties.

Fünfzehntes Kapitel

Kurz vor Mittag erschien Robert draußen am Waldrande bei seinem Herrn, um ihm das Malzeug heimtragen zu helfen. Veraguth hatte eine neue Studie fertig, die er selbst tragen wollte. Er wußte jetzt genau, wie das Bild werden mußte, und dachte es nun in wenigen Tagen zu zwingen.

„Morgen früh ziehen wir wieder aus,“ rief er vergnügt und zwinkerte mit ermüdeten Augen in die blendende Mittagswelt.

Robert knöpfte umständlich seinen Rock auf und zog ein Papier aus der Brusttasche. Es war ein etwas zerknittertes Kuwert ohne Aufschrift.

„Das soll ich abgeben.“

„Von wem?“

„Vom Herrn Sanitätsrat. Er hat um zehn Uhr nach Ihnen gefragt; aber er sagte, ich dürfe Sie nicht von der Arbeit wegholen.“

„Es ist gut. Vorwärts!“

Der Diener lief mit Rucksack, Feldstuhl und Staffelei voraus, Veraguth blieb stehen und öffnete mit einer Ahnung unangenehmer Nachrichten das Briefchen. Es lag nur des Sanitätsrats Karte darin mit der flüchtig und undeutlich gekritzelten Bleistiftnotiz: „Bitte kommen Sie nachmittags zu mir, ich möchte wegen Pierre mit Ihnen sprechen. Sein Unwohlsein ist weniger unbedenklich, als ich Ihrer Frau sagen wollte. Schrecken Sie sie nicht mit unnützen Besorgnissen, ehe wir uns gesprochen haben.“

Er zwang gewaltsam den Schrecken nieder, der ihm den Atem nehmen wollte, er blieb in gezwungener Ruhe stehen und las den Zettel noch zweimal mit Aufmerksamkeit durch. „Weniger unbedenklich, als ich Ihrer Frau sagen wollte!“ Da saß der Feind. Seine Frau war keineswegs so gebrechlich oder so nervös, daß man einer Kleinigkeit wegen solche Rücksicht auf sie nehmen mußte. Es war also schlimm, es war gefährlich, Pierre konnte sterben! Aber da stand wieder „Unwohlsein“, das klang so harmlos. Und dann „unnütze Besorgnisse“! Nein, ganz schlimm war es jedenfalls nicht. Vielleicht etwas Ansteckendes, eine Kinderkrankheit. Vielleicht wünschte der Arzt, ihn zu isolieren, ihn in eine Klinik zu tun?

Er sann und wurde ruhiger. Langsam ging er den Hügel hinab und den heißen Feldweg heimwärts. Jedenfalls wollte er tun, was der Arzt verlangte, und seine Frau nichts merken lassen.

Zu Hause übernahm ihn dann doch die Ungeduld. Noch ehe er sein Bild verwahrt und sich gewaschen hatte, lief er ins Haus – das nasse Bild lehnte er im Treppenhaus an die Wand – und trat leise in Pierres Stübchen. Seine Frau war drinnen.

Er bückte sich zu dem Knaben hinab und küßte ihn aufs Haar.

„Guten Tag, Pierre. Wie geht’s?“

Pierre lächelte schwach. Gleich darauf begann er mit zitternden Nüstern zu schnüffeln und rief: „Nein, nein, geh weg! Du riechst so schlecht!“

Veraguth trat gehorsam beiseite.

„Es ist nur Terpentin, mein Junge. Papa hat sich noch gar nicht gewaschen, weil er gleich nach dir sehen wollte. Nun geh ich gleich und kleide mich um, dann komme ich wieder zu dir. Ist’s so recht?“

Er ging und nahm unterwegs das Bild mit sich, und die klagende Stimme des Kleinen klang in ihm nach.

Bei Tische ließ er sich berichten, was der Arzt gesagt habe, und hörte mit Freude, daß Pierre gegessen und nicht wieder erbrochen habe. Doch blieb er erregt und unsicher und quälte sich ab, um ein Gespräch mit Albert in Gang zu halten.

Danach saß er eine halbe Stunde an Pierres Bett, der ruhig lag und nur zuweilen wie in Schmerzen nach der Stirne griff. Er betrachtete mit angstvoller Liebe den schmalen Mund, der krank und schlaff aussah, und die hübsche helle Stirn, die jetzt zwischen den Augen eine kleine senkrechte Falte trug, eine krankhafte, aber kindlich weiche und bewegliche Falte, die wieder ganz verschwinden würde, wenn Pierre wieder gesund wäre. Und gesund sollte er wieder werden – auch wenn es dann doppelt weh tun würde, fortzugehen und ihn zu verlassen. Er sollte in seiner Feinheit und hellen Knabenschönheit weiter wachsen und wie eine Blume in der Sonne atmen, auch wenn er ihn nimmer sähe und ihm Lebewohl gesagt hätte. Er sollte gesund und ein schöner, sonniger Mensch werden, in dem von seines Vaters Wesen das Zarteste und Reinste weiterlebte.

Während er am Bett des Kindes saß, begann er zu ahnen, wieviel Bitteres ihm noch auszukosten bleibe, bis dies alles hinter ihm läge. Seine Lippen zuckten und sein Herz wehrte sich gegen den Stachel, aber er fühlte tief unter allem Leid und aller Furcht seinen Entschluß hart und unzerstörbar stehen. Das war in Ordnung, daran rührte kein Schmerz und keine Liebe mehr. Aber es lag ihm noch ob, diese letzte Zeit zu erleben und sich keinem Leide zu entziehen, und er war bereit, den Becher ganz auszutrinken, denn er fühlte seit diesen paar Tagen untrüglich, daß nur durch dieses dunkle Tor für ihn ein Weg zum Leben führte. Wenn er jetzt feig war, wenn er jetzt entfloh und sich Weh ersparte, so nahm er Schlamm und Gift mit sich hinüber und kam nie in die reine, heilige Freiheit, nach der ihn verlangte und für die er jede Qual zu leiden willig war.

Nun, vor allem mußte er mit dem Doktor reden. Er stand auf, nickte Pierre zärtlich zu und ging hinaus. Es kam ihm der Einfall, sich von Albert fahren zu lassen, und er suchte dessen Zimmer auf, zum erstenmal in diesem Sommer. Kräftig pochte er an die Türe.

„Herein!“

Albert saß lesend beim Fenster. Er stand eilig auf und kam dem Vater überrascht entgegen.

„Ich habe eine kleine Bitte an dich, Albert. Könntest du mich rasch mit dem Wagen in die Stadt bringen? – Ja? Das ist hübsch. Also sei so gut und hilf gleich einspannen, ich bin ein wenig eilig. Nimmst du eine Zigarette?“

„Ja, danke. Nun will ich gleich nach den Pferden sehen.“

Bald saßen sie im Wagen, Albert kutschierend auf dem Bock, und als Veraguth an einer Straßenecke in der Stadt ihn halten ließ und sich verabschiedete, sagte er noch ein anerkennendes Wort zu ihm.

„Danke schön. Du hast Fortschritte gemacht und hast die Gäule jetzt sehr gut in der Hand. Nun adieu, ich gehe später zu Fuß zurück.“

Er ging rasch auf der heißen Stadtstraße hinweg. Der Sanitätsrat wohnte in einer stillen, vornehmen Gegend, es war um diese Tageszeit kaum ein Mensch dort unterwegs. Ein Sprengwagen fuhr schläfrig dahin und zwei kleine Knaben liefen hinterher, hielten die Hände in den dünnen Tropfenregen und spritzten einander lachend in die erhitzten Gesichter. Aus einem offenen Parterrefenster klang das gelangweilte Klavierspiel eines übenden Schülers. Veraguth hatte stets eine tiefe Abneigung gegen unbelebte Stadtstraßen gehabt, zumal im Sommer, sie erinnerten ihn an junge Jahre, wo er in solchen Straßen in wohlfeilen langweiligen Zimmern gewohnt hatte, mit Kaffee- und Küchengeruch auf den Treppen und mit dem Blick auf Dachfenster, Teppichklopfständer und reizlose, lächerlich kleine Gärten.

Es empfing ihn im Korridor zwischen großen goldgerahmten Bildern und großen Teppichen ein diskreter Arztgeruch, und ein junges Mädchen in der langen schneeweißen Krankenpflegerinnenschürze nahm ihm seine Karte ab. Sie führte ihn erst ins Wartezimmer, wo mehrere Frauen und ein junger Mann still und gedrückt auf Plüschsesseln saßen und in Zeitschriften starrten, dann brachte sie ihn auf seine Bitte in einen anderen Raum, wo in großen verschnürten Bündeln viele Jahrgänge eines medizinischen Fachblattes gestapelt standen und wo er sich kaum ein wenig umgesehen hatte, als das Mädchen schon wieder eintrat und ihn zum Sanitätsrat führte.

Da saß er nun in einem großen Lederstuhl inmitten blitzender Sauberkeit und Zweckmäßigkeit, und gegenüber am Schreibtisch saß klein und stramm der Arzt; es war still in dem hohen Zimmer, nur eine kleine blanke Stehuhr aus Glas und Messing schritt hellklingend ihren taktfesten spitzen Gang.

„Ja, Ihr Junge gefällt mir nicht recht, lieber Meister. Haben Sie nicht schon längere Zeit Störungen an ihm bemerkt, ich meine zum Beispiel Kopfweh, Müdigkeit, Unlust zum Spielen und dergleichen? – Erst in der allerletzten Zeit? Und war er schon länger so empfindlich? Gegen Lärm und helles Licht? Gegen Gerüche? – So? Er mochte den Farbengeruch im Atelier nicht leiden! Ja, das stimmt zum andern.“

Er fragte viel, und Veraguth gab in einer leichten Betäubung Antwort, mit einem Gefühl ängstlicher Aufmerksamkeit und heimlicher Bewunderung für diese schonend höfliche, tadellos präzise Sprechweise.

Dann kamen die Fragen nur noch langsam und vereinzelt, und schließlich gab es eine lange Pause, die Stille hing wie eine Wolke im Zimmer, nur vom gellend spitzen Gang der kleinen koketten Uhr unterbrochen.

Veraguth wischte sich den Schweiß von der Stirne. Er fühlte, daß es nun Zeit war, die Wahrheit zu erfahren, und da der Arzt wie steinern dasaß und schwieg, überfiel ihn mit schmerzhafter Lähmung der Schrecken. Er rollte den Kopf, als ersticke er im Hemdkragen, und schließlich stieß er heraus: „Ist es denn so schlimm?“

Der Sanitätsrat blickte auf. Er sah aus dem gelben, verarbeiteten Gesicht mit einem bleichen Blick zu ihm herüber und nickte mit dem Kopf.

„Ja, leider. Es ist schlimm, Herr Veraguth.“

Er ließ den Blick nicht mehr von ihm. Wartend und aufmerksam sah er zu, wie der Maler erbleichte und die Hände sinken ließ. Er sah das feste, knochige Gesicht schwach und hilflos werden, sah den Mund seine scharfe Spannung verlieren und die Augen blicklos irren. Er sah den Mund sich krümmen und leise zittern, und sah die Lider über die Augen sinken wie bei einem Ohnmächtigen. Er beobachtete und wartete. Und dann sah er den Mund des Malers sich zusammenraffen, die Augen von neuem Willen belebt, nur die tiefe Blässe war geblieben. Er sah, der Maler war bereit, ihn zu hören.

„Was ist es, Doktor? Sie brauchen mich nicht zu schonen, reden Sie nur. – Sie glauben doch nicht, daß Pierre sterben muß?“

Nun rückte der Sanitätsrat mit seinem Stuhl etwas näher. Er sprach ganz leise, aber scharf und deutlich.

„Das kann niemand sagen. Aber wenn ich mich nicht ganz täusche, ist der Kleine sehr gefährlich krank.“

Veraguth sah ihm in die Augen.

„Muß er sterben? Ich möchte wissen, ob Sie glauben, daß er sterben muß. Verstehen Sie – ich möchte es wissen.“

Der Maler war, ohne es zu wissen, aufgestanden und wie drohend vorgetreten. Der Arzt legte ihm die Hand auf den Arm, er zuckte zusammen und sank alsbald wie beschämt wieder in den Sessel zurück.

„Es hat keinen Sinn, so zu reden,“ fing der Sanitätsrat wieder an. „Über Tod und Leben entscheiden wir nicht, da werden wir Ärzte selber täglich überrascht. Für uns muß jeder Kranke, solange er überhaupt noch atmet, eine Hoffnung sein, wissen Sie. Wo kämen wir sonst hin!“

Geduldig nickte Veraguth und fragte nur: „Also, was ist es?“

Der Arzt hustete kurz.

„Wenn ich mich nicht täusche, ist es Gehirnhautentzündung.“

Veraguth saß still und sprach das Wort leise nach. Dann erhob er sich und streckte dem Arzt die Hand hin.

„Also Gehirnhautentzündung,“ sagte er, und sprach ganz langsam und vorsichtig, weil ihm der Mund wie bei großer Kälte zitterte. „Ist das denn überhaupt heilbar?“

„Es ist alles heilbar, Herr Veraguth. Mancher legt sich mit Zahnschmerzen hin und ist nach ein paar Tagen tot, ein anderer hat alle Symptome der schwersten Krankheit und kommt davon.“

„Ja, ja. Und kommt davon! Ich will nun gehen, Herr Doktor. Sie haben sich viel Mühe mit mir gegeben. Aber Gehirnhautentzündung ist also nicht heilbar?“

„Lieber Herr ...“

„Verzeihen Sie. Sie haben vielleicht schon andere Kinder mit dieser Ge–– mit dieser Krankheit behandelt? Ja? Sehen Sie! – Leben diese Kinder noch?“

Der Sanitätsrat schwieg.

„Leben vielleicht zwei davon noch, oder eins?“

Es kam keine Antwort.

Der Arzt hatte sich, wie unwillig, zum Schreibtisch gewendet und ein Fach geöffnet.

„Werfen Sie die Flinte nicht so ins Korn!“ sagte er mit verändertem Ton. „Ob Ihr Kind davonkommt, wissen wir nicht. Es ist in Gefahr, und wir müssen ihm helfen, soviel wir können. Wir alle müssen ihm helfen, verstehen Sie, und Sie auch. Ich brauche Sie. – – Ich komme abends noch einmal hinaus. Für alle Fälle gebe ich Ihnen hier ein Schlafpulver mit, vielleicht können Sie selbst es brauchen. Und nun hören Sie: der Kleine muß volle Ruhe haben und soll möglichst kräftige Nahrung bekommen. Das ist die Hauptsache. Wollen Sie daran denken.“

„Gewiß. Ich werde nichts vergessen.“

„Wenn er Schmerzen hat oder sehr unruhig wird, helfen laue Bäder oder Wickel. Haben Sie einen Eisbeutel? Ich werde einen mitbringen. Sie haben doch Eis draußen? Also gut. – Wir wollen hoffen, Herr Veraguth! Es geht jetzt nicht an, daß einer von uns den Mut verliert, wir müssen alle auf dem Posten sein. Nicht wahr?“

Er schöpfte aus Veraguths Gebärde Vertrauen und begleitete ihn hinaus.

„Wollen Sie meinen Wagen haben? Ich brauche ihn erst um fünf Uhr wieder.“

„Danke, ich gehe zu Fuß.“

Er ging die Straße hinab, die leer war wie vorher. Aus jenem offenen Fenster klang immer noch die unfrohe Schülermusik. Er sah auf die Uhr, es war nur eine halbe Stunde vergangen. Langsam ging er weiter, Straße um Straße, rundum durch die halbe Stadt. Er scheute sich, sie zu verlassen. Hier drinnen, in diesem blöden armen Häuserhaufen, da war Medizingeruch und Krankheit, da war Not und Angst und Tod zu Hause, da trugen hundert freudelos schmachtende Gassen alles Schwere mit und man war nicht allein. Aber draußen, schien ihm, unter Bäumen und klarem Himmel, zwischen Sensengeläute und Grillenzirpen mußte der Gedanke an das alles viel schrecklicher, viel sinnloser, viel verzweifelter sein.

Es war Abend, als er staubig und todmüde nach Hause kam. Der Arzt war schon dagewesen, aber Frau Adele war ruhig und schien noch nichts zu wissen.

Während der Abendmahlzeit unterhielt sich Veraguth mit Albert über die Pferde. Er fand immer wieder etwas zu sagen, und Albert ging darauf ein. Sie sahen, daß Papa sehr müde sei, sonst nichts. Er aber dachte mit fast höhnischem Ingrimm immer wieder: „Ich könnte den Tod in den Augen haben und sie würden nichts merken! Das ist meine Frau, und das ist mein Sohn! Und Pierre stirbt!“ So dachte er in traurigem Kreislauf, während er mit hölzerner Zunge Worte formte, die niemanden interessierten. Und dann kam noch ein Gedanke dazu: „So ist es recht! So will ich allein mein Leid austrinken, bis der letzte bittere Tropfen erschöpft ist. So will ich sitzen und heucheln und meinen armen Kleinen sterben sehen. Und wenn ich dann noch lebe, dann ist nichts mehr, das mich bindet, und nichts, das mir weh tun kann, dann will ich gehen und will nie in meinem Leben mehr lügen, nie mehr einer Liebe glauben, nie mehr abwarten und feig sein ... Dann will ich nur noch Leben und Tat und Vorwärtsgehen kennen, keinen Frieden mehr, keine Trägheit mehr.“

In dunkler Wollust fühlte er das Weh in seinem Herzen brennen, wild und unerträglich, aber rein und groß, wie er noch nichts und noch nie gefühlt hatte, und vor der göttlichen Flamme sah er sein kleines, unfrohes, unaufrichtiges und mißgestaltetes Leben wertlos dahinsinken, keines Gedankens und nicht einmal eines Tadels mehr wert.

So saß er noch eine Abendstunde lang im halbdunkeln Krankenzimmer bei dem Knaben, und so lag er eine brennend schlaflose Nacht, mit Inbrunst seinem fressenden Leid hingegeben, nichts hoffend und nichts begehrend, als von diesem Feuer verzehrt und reingebrannt zu werden bis in die letzte zuckende Faser. Er verstand, daß es so sein müsse, daß er gerade das Liebste und Beste und Reinste, was er besessen, weggeben und sterben sehen müsse.