Fußnoten
[1] Abkürzung von Dmitrij. E. K. R.
[2] „Klikúscha“, eigentlich die Ruferin, dem Volksglauben nach eine von unreinen Geistern Besessene – in Wirklichkeit ist diese Krankheit nur ein nervöses Frauenleiden. E. K. R.
[3] Abkürzung von Alexei. E. K. R.
[4] Etwa „Ältester“, siehe Kap. V. E. K. R.
[5] Dem Volksglauben nach nicht von Menschen gemalte Heiligenbilder. E. K. R.
[6] 1666, hervorgerufen durch die vom Patriarchen Nikon durchgesetzte Verbesserung der heiligen Bücher, deren Überlieferung fehlerhaft war. E. K. R.
[7] Kreispolizeichef. E. K. R.
[8] Säuerliches Getränk aus Schwarzbrot (oder aus gesäuertem Schwarzbrotteig) mit Malz. E. K. R.
[9] Teure Kolonialwarenhandlung in Petersburg. E. K. R.
[10] Liqueur aus nordischen kleinen Ackerbeeren. E. K. R.
[11] Abkürzung von Iwan. E. K. R.
[12] Eine uralte, weitverbreitete Sekte, deren Anhänger äußerlich den Ritus der griechischen Kirche streng beobachten, in ihren Versammlungen aber Kirche, Sakramente und Geistlichkeit verwerfen, und lehren, daß jeder durch gottgefällige Werke selbst Christus werden könne. E. K. R.
[13] „Die Stinkende“. E. K. R.
[14] Das zeigt an, daß P. Ferapont von niederem Stande war, denn gegen Norden und Osten von Moskau klingt das O im Volksmunde wie das O im Deutschen, in der maßgebenden Aussprache von Moskau jedoch ist es, wenn unbetont, sehr kurz und geht in den A-Laut über. E. K. R.
[15] Ungefähr: „Herr S-anhänger“. E. K. R.
[16] Abkürzung vom Wort ssudarj (Herr), dient als Anhängsel zum Ausdruck von Untergebenheit, meistens nur von Männern niedrigeren Standes gebraucht oder hin und wieder, wenn man sich „volklich“ ausdrücken will, auch von gebildeten. E. K. R.
[17] 1224–1480. E. K. R.
[18] Gruschenka. E. K. R.
[19] Spürhund. E. K. R.
[20] Es war verboten, Leibeigene ohne Land zu kaufen. E. K. R.
[21] Polnisch: „mein Herr“. E. K. R.
[22] Herrin, Frau der besseren Stände. E. K. R.
[23] Der Held in Gogols „Toten Seelen“, fährt umher und kauft von Gutsbesitzern „verstorbene Leibeigene“, deren Papiere noch nicht eingezogen sind – da das nur einmal alle fünf Jahre geschah –, um die für geringes Geld erstandenen toten Seelen in Petersburg für teures Geld als lebende Seelen zu verkaufen. E. K. R.
[24] Das Polizeibüro am Moika-Kanal in St. Petersburg. E. K. R.
[25] Verächtliche Benennung der Finnen und der Bevölkerung der Ostseeprovinzen, mit denen Koljä in diesem Fall die Deutschen zu identifizieren scheint. E. K. R.
[26] Ungefähr: Viehhofstadt. E. K. R.
[27] St. Petersburg (im Volksmunde). E. K. R.
[28] Mit diesen Worten gibt Chlestakoff der Frau und Tochter des Bürgermeisters zu verstehen, daß er ein Dichter sei, spricht aber den Satz nicht zu Ende, als wolle er mit seinem Können nicht großtun. E. K. R.
[29] Figur aus Gogols Lustspiel „Der Revisor“: ein junger Petersburger Geck, der auf der Durchreise in einer kleinen Stadt für den erwarteten Revisor gehalten wird, und diese Rolle zuerst halb wider Willen, später ganz auf der Höhe mit gutem Erfolg (er borgt von allen größere Summen) spielt, bis er sich dann aus dem Staube macht und – der richtige Revisor eintrifft. E. K. R.
[30] Gogol, 1809–1852. Sein letztes und größtes Werk „Die toten Seelen“. E. K. R.
[31] In einem Drama A. N. Ostrowskijs flößen diese Worte einer ungebildeten, bigotten Kaufmannsfrau, da sie nicht weiß, was sie bedeuten und sie sich das Unheimlichste unter ihnen denkt, heillosen Schrecken ein, was natürlich Anlaß zu weiteren Konflikten gibt. E. K. R.