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"Semmering 1912"

Chapter 103: ABSCHIED
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About This Book

A linked collection of short sketches and essays offering impressionistic observations of mountain landscapes, hotels, urban parks, and domestic gardens. The pieces move between lyrical landscape description, witty character sketches, and concise reflections on taste, solitude, and modern manners, often keyed to seasonal shifts and particular settings. Forms range from brief aphoristic fragments to longer travel impressions, united by a conversational, fragmentary voice that privileges mood, sensory detail, and ironic wit over linear plot, inviting readers to linger in small moments and refined perceptions.

ABSCHIED

Nun bist du fort — — —.

Nun wirst, nun kannst du mich nicht mehr quälen.

Ich sehe deinen Blick nicht mehr, der ins Leere starrt,

das heißt, auf alle Männer, die sich gerade finden!

Ich sehe nicht mehr, daß du frech „schachern“ willst,

mit dem immerhin geringen Kapitale, das dir mitgegeben!

Und daß du „Wucherzinsen“ begehrst für einen annehmbaren Leib!

Ich bin erlöst, weil ich dich nicht mehr sehe.

Was du mir bist, kannst du niemandem sein!

Das aber kannst du erst verstehen,

bis du allen, allen nichts mehr sein wirst!

’s ist eine Frage nur der Zeit, der Monate, der Stunden — — —.

Und ich kann warten.

Ich habe die Tränenkraft, zu warten.

Und wenn du weinend zu mir flüchten wirst,

werde ich, trocknen Auges, deine zerstörte Seele schützen, schirmen!

Denn irgend etwas bleibt stets unzerstört — — —.