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"Semmering 1912"

Chapter 118: DIE TÄNZERIN
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About This Book

A linked collection of short sketches and essays offering impressionistic observations of mountain landscapes, hotels, urban parks, and domestic gardens. The pieces move between lyrical landscape description, witty character sketches, and concise reflections on taste, solitude, and modern manners, often keyed to seasonal shifts and particular settings. Forms range from brief aphoristic fragments to longer travel impressions, united by a conversational, fragmentary voice that privileges mood, sensory detail, and ironic wit over linear plot, inviting readers to linger in small moments and refined perceptions.

DIE TÄNZERIN

Ja, gut, ich war von meinem achten Jahre an bis zu meinem siebzehnten eine englische Tänzerin in Varietés.

Aber ich darf es nur denen sagen, die es als meine Ehre betrachten, daß ich schön tanzte und mir mein Geld verdiente und meiner Mutter davon gab, nämlich Geschenke. Sonst nahm sie nichts.

Aber den Damen darf man es nicht sagen,
die kalt und bös im dummen Leben stehn!
Sie wissen nichts von unserer hohen Ehre,
daß wir der Kunst gedient und dennoch stets
Herrinnen geblieben sind über uns selbst!
Sie glauben, man müsse im Kampfe unterliegen,
denn siehe, sie unterlägen im ersten Vorpostengefecht!