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Spitzbögen

Chapter 7: Fünftes Kapitel
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About This Book

A first-person narrator recounts uneasy stays in Italy, especially around Florence, weaving travel anecdotes with reflective meditations. Episodes include living with an eccentric older woman who asks for musical performances, solitary walks among hills and cypress groves, and encounters with cramped, inhospitable lodgings. Vivid landscape imagery alternates with observations on cultural contrasts and the way place shapes mood, producing a blend of irony, melancholy, and philosophical asides about artistic temperament and the haunting beauty that can unsettle the senses.


Fünftes Kapitel

Eine Stunde später saß ich in der geschützten Loggia einer Villa, die am höchsten Plateau von Fiesole hinter Pinien und Tannen ungesehen die Gegend übersah. Die schöne Mary, ihr Bruder, sommerlich gekleidet, und ein junges Ehepaar umringten mich und hörten mir zu.

Denn ich erzählte. Und ein Vogel, der Haft entronnen, schmettert auf seinem Ast nicht unentwegter darauf los. Und glaubt man, daß er fertig sei, so setzt er schon wieder ein und ist in Zug geraten. Mary Coroughdeen saß den Kopf zurückgeworfen und lachte. Keine Linie an ihr, die nicht der Regelmäßigkeit spottete, so triumphierend aber, daß meine Nöte mir verächtlich erschienen. Ich äffte jetzt das Pferd, wie es geängstet aus dem Hofe ausriß, und mich selbst, wie ich dem Wagen folgte und seine Spuren beging, und das Pferd, wie es scheute, wenn es ihrer ansichtig wurde. Es ging mir wie ihm. „Ich kann sie nicht sehen!“ rief ich aus. „Auch sehe ich sie nicht.“

„Wie bringen Sie das fertig!“ fragte der sommerliche Herr, „da Sie doch Ihre Tage bei ihr verbringen.“

„Daß Gott verhüte! da bin ich doch in Florenz! möglichst früh und komme erst abends zurück.“

„Allein?“

„Aber ja! Wer sollte mit mir kommen den weiten Weg? und er ist ja so sicher.“

„Wer hat Ihnen das gesagt?“

Mary Coroughdeen hatte sich hoch aufgerichtet, und alle starrten mich an.