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Student und Alkohol / Vortrag gehalten am 21. Februar 1910 cover

Student und Alkohol / Vortrag gehalten am 21. Februar 1910

Chapter 2: Literatur betreffs der studentischen Trinksitten.
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About This Book

The lecture examines the relationship between student culture and alcohol, arguing that the association of beer with student identity lacks rational justification and instead grew from historical institutional practices. It traces developments from strict medieval collegiate discipline through the erosion of residential oversight and the emergence of academic freedom, links broader popular drinking habits and social mores to student excesses, and identifies how local customs became normalized. The essay assesses claims that alcohol aids study or pleasure, compares attitudes elsewhere, and outlines causes, misconceptions, and possible directions for reform.

Literatur betreffs der studentischen Trinksitten.

O. Dolch: Geschichte des deutschen Studententums, von der Gründung der deutschen Universitäten bis zu den deutschen Freiheitskriegen. Leipzig: Brockhaus 1858.

R. Fick: Auf Deutschlands hohen Schulen. Eine illustrierte kulturgeschichtliche Darstellung deutschen Hochschul- und Studentenwesens. Berlin-Leipzig: H. L. Thilo 1900.

A. Tholuck: Das akademische Leben des 17. Jahrhunderts. Halle: Anton 1853.

A. Richter: Bilder aus der deutschen Kulturgeschichte. II. Band 1893. Studentenleben im 16. und 17. Jahrhundert.

Druck der J. P. Himmer'schen Buchdruckerei Augsburg.

[1] Ich möchte nicht unterlassen beizufügen, daß nach neuerlichen Nachrichten man sich bei uns höheren Orts gegen einen Hygieneunterricht an den Gymnasien nicht mehr so ablehnend verhalten soll, nachdem ein Hygieniker an die Spitze der bayrischen Sanitätsverwaltung getreten ist.

[2] Sehr beachtenswert ist auch die große Sterblichkeit der Braugehilfen an Tuberkulose. Nach Sendtner starben in München von 1859–1888 28,9% der Brauer an Schwindsucht.

[3] Nach anderen Angaben betrug in den letzten Jahren der Aufwand für geistige Getränke 3300 Millionen Mark.

[4] Inzwischen ist der Ministerialerlaß, der die in Frage stehende Änderung in der Notenbewertung betrifft, publiziert worden.