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Sünndagsklocken: Stadt- un Dörp-Predigten

Chapter 13: I.
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About This Book

A collection of sermons delivered in Low German for urban and rural congregations, introduced by an extended essay on church language that traces the shift from vernacular preaching after the Reformation to the later predominance of High German in worship and administration. The introduction documents how that displacement reduced lay comprehension and surveys contemporary complaints and proposals. The volume brings homiletic texts in the regional tongue together with illustrative examples and arguments in favor of reviving vernacular liturgy, aiming to make religious instruction and communal worship more intelligible and effective for ordinary listeners.

Phil. 1., 21 ff. »Christus is min Lewen, Starwen is för mi Gewinn. Wenn ick äwer bedenken dauh, dat ick hier in dei Welt noch veel dauhn künn, denn weit ick nich, wat ick mi wünschen sall. Denn weit ick nich, wat dat Best vör mi is. Ich hadd woll Lust aftauscheiden, un nah den ’n Herrn Christus tau gahn, dat wir för mi wol dat Allerbest. Äwer, wenn ick an juch denk, denn wir’t wol beter, dat ich noch ’n beten hier blew. Dat ward ok wol so kamen, dat ick noch bi juch bliwen sall, dat ick juch in ’n Glowen un in dei Freud an jugen Glowen wiederhelp«.

Hüt is de Kirch jo mäglich vull, un dat noch tau an’n gewöhnlichen Sünndag. Dat is’n jo gor nich mihr gewennt. Ja, in dei Kriegstid, as dei Lüd all Angst üm ehr Manns un Sähns harren, dunn wir dei Kirch an’n gewöhnlichen Sünndag ok wol oft so vull as hüt. Äwer nu nah ’n Krieg dor hebben veel sick dacht: »O, nu kann uns dat nicks mihr dauhn, nu bruk wi ok nich mihr so oft nah dei Kirch tau gahn.« So hewwen sick veel, gortau veel, dat Kirchengahn wedder awwennt, un meist is jo veel Platz up dei Bänken. Na, worüm dei meisten hüt herkamen sünd, dat is jo kein Geheimnis. Üm dat Gottswurt un dei Andacht is dat hüt veele villicht weniger to dauhn, ne dei Niglichkeit het sei herdrewen. Sei sünd niglig, wo sick dat wol anhürt, wenn Gottswurt plattdütsch predigt ward, un wo dei Preister sick dor wol anstellt. Nu mücht ick wol wünschen, dat dat mennig einen von de Nigligen hüt so gahn deiht, as dat dei Fisch oft geiht. Dei Fisch will’n von’n Fischer süß nich veel weiten, un gahn em ut’n Weg, wenn hei mit sin Nett un sin Angel rankümmt. Wenn dei Fischer nu äwer up sinen Angelhaken son schöne, recht apptitliche Lockspies stäken hett, dann ward mennig Fisch doch niglich un denkt bi sick: sallst doch ok mal eins präuwen, wo dei schöne Lockspies smeckt, un geiht ran an dei Angel, un mit eins sitt hei an den’n Angelhaken fast un kann nich wedder loskamen.

Uns Herr Christus hett jo eins tau Petrussen seggt, hei süll nu man dat Fischfangen up den’ See Genezareth sin laten, hei süll nu ’n Minschenfischer warden, dei Minschen för den ’n Herr Jesus infangen süll. Dit Wurt von den ’n Herrn Jesus gellt för uns Preisters alltauhop. Wi sälen ok all Minschenfischers sin, dei dei Minschen för den ’n Herrn Christus infangen. Denn dörpen wi dat ok woll so as dei Fischers maken, un dat is woll ganz in ’n Sinn von den ’n Herrn Jesus, dat wi dei Minschen, dei süß nich nah’re Kirch kamen, mal eins dörch ne Lockspies anlocken, üm ehr denn för den ’n Herrn Christus un sin Wurt tau fangen. Un as nu weck von dei Gemein in dei Zeitung setten leten, dat sei wol girn mal dat Gottswurt in uns leiwe plattdütsch Muddersprak hüren müchten, dor hewwen wi in ’n Kirchgemeinrat uns seggt: Worüm nich, dat ’s ne schöne Gelegenheit, Gottswurt an dei Minschen ran tau bringen, dei dei Kirch süß ut ’n Weg gahn. Wi willen ehr mal ne plattdütsch Predigt as ne Lockspies henholln. Villicht geiht denn den Einen ore Annern dat ok so as dei Fisch, mit eins hackt sick Gottswurt up des Ort in ehr Hart fast, dat ’s gornich wedder von loskamen känen. So hebben wi uns dat dacht, wenn wi hüt de Gemein tau ne plattdütsch Predigt inladt hewwen. Un uns Herr Gott mag sinen Segen tau dit Vörnehmen geben, dat sin Wurt, ok wenn ’t plattdütsch predigt ward, nich leddig werre trüg kümmt.

Wi wenn’ uns nu nah desse lüt Vörred tau dat Gottswurt, dat ick, so gaud as ick künn, int Plattdütsch äwerdragen un vörlest heww. Soveel ward ji woll noch behollen hebben, dat dat Wurt von ’t Starwen redt. Ja Paulus redt von sin eigen Dod. Aewer wat Paulus hier von sin eigen Dod seggt, dat möt uns doch wunnern. Hei seggt, dat vör em dat Starwen dat allerbest wir, ja, dat Starwen för em gradtau ’n groten Gewinn wir. Dat krigt ’n nich oft tau hüren. Segg mal sülwst, wo würd di wol tau Maud sin, wenn dei Dod nu mit eins an di ranne kem, di mit sin knaekern Hand anfaten würd un sed: »Brauder, Swester, kumm mit, nu is din Tid üm«. Würdst du di denn ok as Paulus freun, würdst du denn ok so ähnlich as hei seggen: Leiwe Fründ, nah di heww ’k mi all lang sehnt, wo freu ick mi, dat du nu endlich kümmst un mi halst? Ick heww grote Lust, mit di tau gahn. Dat is för mi jo grad so, as wenn ick ’n groten Gewinnst makt hadd. Ob wol einer von uns so seggen würd? Würd ’n wi wol nich tausamenschuddern vör den unheimlichen Gast un uns strüwen, mit em tau gahn? Von Lust würd wol wenig tau spören sin, desto mihr äwer von Roren und Schrigen. Ne, von Natur hett kein Minsch Lust tau ’n Starwen. All Minschen trachten nah ’t Lewen un willen lewen. Maennigmal seggen wol Minschen, dei swer krank sünd un veel Weihdag hebben, ja oft nich mal mihr sitten ore liggen känen, dei seggen wol mitunner: Wenn ick man dod wir, ick bün mi sülwst un min Angehürigen blot noch tau Last. Aewer dei seggen meist man so: Wenn dei Dod, den ’n sei sick so lang wünscht hebben, denn kümmt, un seggt: »Kumm mit!« denn is ’t mit eins all nich wohr, wat sei seggt un sick wünscht hebben. Denn heit ’t up eins: Ach, wenn ick doch noch ’n beten lewen künn, wo girn blew ick noch ’n beten hier. Wi Minschen, wi hängen so fast an ’t Lewen, un wenn uns Lewen ok man blot noch ’n Quällewen ist. ’n Quällewen dücht uns doch ümmer noch beter as dod sin. Un nu gor, wenn Minschen noch arbeiten un wirken kaenen un hier up dei Welt noch veel tau dauhn hebben, un de Arbeit ehr ok noch Freud makt, so as dat bi Paulussen dei Fall wir, dei ok wüßt, dat hei hier noch veel, gortauveel besonners bi dei Philippers tau dauhn hadd un so girn dauhn mücht, dor finnen wi dat wol nich so licht, dat ein as Paulus seggt: »Ick har wol Lust awtauscheiden, Starwen is vör mi ’n Gewinn.« Minschen, dei süß noch gesund sünd un doch nich mihr lewen mägen, dei sick sülwst uphängen, ore dodscheiten, ore versöpen, dei sünd meist swer krank in ’n Kopp un weiten nich, wat sei daun.

Dat is jo ok gor kein Wunner, wenn dei Minschen Angst vör ’n Dod hebben. Hei is jo doch ’n unheimlichen, fürchterlichen Gast, so dat wi tausamenschuddern bet in dei Knaken, wenn hei bi uns an dei Dör kloppt, rinne kümmt, an ’t Krankenbedd rantred un tau einen von uns Leiwen ore tau uns sülwen seggt: »Kumm mit mi!« Hei hett jo ok son ’n Macht, dor kann keiner gegen an, dor möt sick jere geben, ob hei will ore nich, dor helpt kein Bidden un Strüwen. Wenn hei seggt: »Kumm!« denn möt wi kamen, ob wi willen ore nich. Ein von uns plattdütschen Dichters, John Brinkmann, hett uns in ein von sin Rimels beschrewen, woans dei Lüd in ’n Hus tau Maud is, in dat dei Dod intreden is. »Dei vörnehm Gast« heit dei Aewerschrift. Dei Dichter denkt sick dat so, dat in ein Hus dei Mudder storben is. Grad an den Dodsdag kümmt dei Saehn ut dei Frömd trüg un weit noch gornich, dat sin Mudding dod is. Vull Freud un Lust kümmt hei nah dei Stuw rinne, wo dei Vadder trurig sitt. Dun seggt dei Vadder:

Min Saehn, perr nich so hart,
Perr up nich vull so fast!
Dei Däl un Sahl, dei knackt un knarrt,
Un hier is ’n vörnäm Gast.
Dei is hüt aw hier stegen,
Dreggt up sin ’n Kopp ’n Kron,
Üm din leiw Mudding wegen
Möt wi em Ihr andon.
Mak apen du man sacht,
Ganz sacht dei Kamerdör,
Dor kannst em seihn in all sin Pracht
Hei steit an ’t Bedd bi ehr.
Sin linke Knakenhand hett
Hei up dei Stirn ehr leggt,
Hei swiggt — man nah den Kirchhoff wiest,
Min Saehn, hei mit sin recht.

Ja so is dei Dod, as ’n König so stark un mit so ’n Macht, dat keiner gegen em upkamen kann. Up em möten ’s all hüren, dei Hogen un dei Niedrigen, dei Riken un dei Armen, dei Königs un dei Prachers. In weck von dei schönen groten Kirchen find’t ’n oft Dodendänz malt. Dor süht ’n up dei langen Wänn ’n groten Uptog von allerhand Minschen malt. Vöran danzt dei Knakenman, dei Dod, un spält uppe Vigelin ore Fläut, un achter em her danzen allerhand Minschen, dei Kaiser mit sin Kron, un dei Papst mit sin dreiduwwelt Kron, un dei Soldat, dei Studierten un dei man wenig lihrt hewwen, Jung un Olt, Manns un Frugens, ja sülwst dat lüt Kind, dat noch gornich gahn kann, all mötens mit, wenn dei Dod ehr tau ’n Danz upföddert. Un wenn hei nu kümmt un föddert wen up tau ’n Danz, denn bringt dat kein Freud un Lust un Lachen, denn heit dat Awschied nehmen von dat Leiwste, wat ein hett, un dat geiht ahn bläudige Tranen un Hartweihdag nich af.

Denk mal eins dor an, wo Fritz Reuter dat beschrewen het in dat 1. Kapitel von sine Stromtied, wo Havemann tau Maud wir, as hei an dat Sark von sin jung’ Fru dei Likenwacht höl. Dor sitt hei an dat Sark, ganz alleen mit sin lütt Döchting. Dat Finster is apen, dei schöne Sommernacht lett ehren säuten Geruch nah dei Stuw rinne trecken. »Oft hett Havemann sick doran freut, nu kann hei sick nich mihr doran freun.« ’ne grote Freud was em mit sin Fru unnergahn un hadd all dei lütten mit sick reten. Hei makte dat Finster tau, un as hei sick ümdreihte, stünn sin lütt Döchting an’t Sark un langte vergews nah dat still Gesicht, as wull sei’t straken. Hei böhrte dat Kind höger, dat dat ankamen künn, un dat lütt Dirning strakte un eite mit dei warmen Hänn un dei warmen Leiwswürd an ehr stilles Mudding un an den kollen Dod herümmer, un kek dunn den Vadder mit ehr groten Ogen an, as wull sei nah wat Unbegripliches fragen, un pohlte: »Mudding, — huh!« Ja, säd Havemann, Mudding frirt, un dei Tranen störten em ut dei Ogen, un hei sett’te sick up dei Kist un nehm sin Döchting up ’n Schoot un weinte bitterlich. Un dei Lütt fung ok an tau weinen, un weinte sick sacht in den Slap; hei led sei weik an sick un slog den Rock warm üm ehr, un so satt hei dei Nacht dor un höll truge Likenwacht bi sin Fru un sin Glück.« Sonn Led, sonn Hartweidag bringt dei Dod. So verännert hei ’n Minschen, dat sülwst ’n Kind vör sin eigen Mudding grugen ward. Dat hebben sick nich blot dei Dichters so inbildt un utdacht, ne, dat is dei harte Würklichkeit, dat weiten wi all, dat hebben wi alltauhop sülwst erfohren, un ähnliche Stunn het männigein von uns all sülwst dörchmaken müßt. Un wat wir ’t doch för ’n sweren Gang, wenn wi ein ’n von uns Leiwen nah ’n Kirchhof begleiten müßten. Dei Dichter, John Brinkmann, von den ick irst all ’n Vers vörlest hew, hett’t en annermal beschrewen, wo ’n Vadder to Maud is, dei sinen Sähn begraben möt. Dat Gedicht hett dei Äwerschrift: »Hei stürw.« Ick will ok dat noch mal vörlesen:

Nu Meister, schruw hei tau den Sark!
Nu Mudder, Mudder, mak di stark
Un drög di aw din Tran!
Den Wagen führ nu vör, Jehann,
Un Schritt vör Schritt lett’st du din Spann
Hen nah den Kirchhof gahn.
Wi Kinner, wi gahn mit tau Faut.
Dei Weg tau Gott is ümmer gaud,
Un is ’t son ’n sworen Gang,
So swor, as ick em gahn nu möt,
Mi drägen doch sacht hen min Föt,
Wir hei noch eins so lang.
Wat freugt ick mi, as Gott em gew —
Son ’n einzigst Kind hett ein so leew,
Wat helpt dat alltausam!
Hei stürw, ick bring em nah sin Graw,
Gott’s Husdör is’t, dor sett ’k em aw —
Führ tau in »Jesu Nam! —«

Ja, ’t is’n unheimlichen, harten Gast, dei Dod, dei vel Leed un Weihdag mit sick bringt, un so stark is, dat keiner gegen em upkamen kann.

Un des’ unheimliche Gast kümmt jedwereinen von uns neger und neger, kann hüt kamen, kann morgen kamen un bi di ankloppen. ’t kann jo ok noch ne Tid wohren, bet hei kümmt, äwer kamen deiht hei nah mi un di, so gewiß as dat Amen in’t Vadderuns’. Ut’n Weg gahn kann em keiner. Dat weit wi all, un dat, wat uns so bevörsteiht, hett uns wol all männig bös Stunn makt. Wo männig Minschen giwwt dat wol, dei ehr Lewen lang unner den Druck von dei Dodsfurcht stahn un mit Grugen denken an dei Stunn, wo sei an de Reig kamen.

Un Paulus süht sin Dodsstunn, as wi irst hürt hebben, ganz ruhig entgegen. Sinentwegen kann dei Dod jeden Ogenblick kamen, hei hett gor kein Bang för em. Denn möt hei wol ganz gewiß weiten, dat dei Dod em gornicks daun kann, em ok nicks nehmen kann; ne, hei kann em tau wat verhelpen, up dat hei sick all lang freut hett. Ach, wenn dat mit uns doch so warden künn, wenn wi doch ok von alle Dodsfurcht ahnig warden künnen! Wo schön wir dat wol. Wo würd uns ganz Lewen ’n ganz anner Utseihn kriegen. Wo hett Paulus dat blot farig bröcht? Hei verswigt uns dat nich, hei seggt dat hier: »Christus, seggt hei, is min Lewen.« Dorüm is Starwen för em Gewinn. Sall hei eins afscheiden, denn bedüd’t dat Starwen för em nicks anners as na ’n Herrn Christus gahn. Dat’s noch nicks legs vör em, ne, wat schöneres beters kann’t jo gornich för em gewen. Dat is jo för em dat Allerbest, wat’t gewen kann, nah’n Herrn Christus tau kamen. Wenn hei an sin Dodsstunn denkt, denn is em so tau Maud as de Kinner, dei up Wihnachten lurn. Beten grugen deiht ehr wol noch in dei düster Stuw, in dei sei täuwen möten. Äwer dörch dei Dörenritz un dat Slötellock föllt wol af un an all’n Schäumer von den Dannenbom, dei all anstickt ward, un sei weiten ganz gewiß, dor in dei anner Stuw ward wat Schöns för sei prat stellt. So’n beten weiten sei all, wat de Wihnachtsmann bringen ward, äwer wat genaues weiten sei doch nich. Sei weiten äwer all von dei annern Wihnachten her, dat dat ümmer ne grote Äwerraschung gewen deit. Un nu geiht endlich dei Dör up, un dei Dannenbom steiht dor in sin Pracht un sin’n Glanz un all dei schönen Gawen, dei dei Leiw ehr taudacht hett, sünd dorunner upbugt. So as’n Kind sick freut up Wihnachten, so freut sick Paulus up den Dag, wo dei Dod kümmt. An den’n Dag geiht vör em dei Dör up, achter dei all dei Herrlichkeit upbugt is, dei dei Herr Jesus vör em prat stellt hett. Un wenn Paulus sick ok veel vermauden is, hei weit, dat ward denn doch noch ne grote Äwerraschung vör em gewen. Dat ward denn doch noch mal dusend mal schöner sin, as hei sick dat dacht hett. So is em tau Maud, wenn hei an sinen Dodsdag denkt, wil dat Christus sin Lewen is.

Christus is sin Lewen. Wat meint hei dormit? Paulus sin Lewen hett 2 Deil. Dei irst Deil wir dei, wo hei von den Herrn Jesus nicks nich weiten wull, wo hei em gradtau verfolgen ded, wo hei nicks, ok gornicks mit em tau daun hebben wull. In dit lütt Stück von sinen Lewen dacht Paulus ok wol männigmal mit grote Angst an sinen Dod. Äwer dat würd mit eins ganz anners von den Tag un dei Stunn an, as dei Herr Christus em vör dei Stadt Damaskus dalsmiten ded, as hei dor seihn un erlewen müßt, dat dei Herr Christus doch dor is un lewt, un as hei sick entsluten ded, in den Deinst von den Herrn Christus tau treden un blot dat tau daun, wat dei em seggen ded. Donn würd sin Lewen ganz anners. Von dei Stunn an künn hei seggen: »Ick lew, doch eigentlich lew ick gornich mihr, ne Christus lewt in mi.« Von dei Stunn an künn hei seggen: »Christus is min Lewen,« von dei Stunn an künn hei äwer ok seggen: »Starwen is mi nu Gewinn.« Nu dat Christus in em lewen ded, wecke wull em nu noch sin Lewen nehmen? Dor künn jo dei Dod mit all sin Macht kamen, gegen den Herrn Christus, dei in em lewen ded, künn hei jo doch nich upkamen. Dat Lewen, dat hei nu in sick har, dat künn jo gornich all warden. Wull dei Dod em sin Lewen nehmen, denn hadd hei em jo mit den ’n Herrn Christus uteinannerriten müßt. Dat güng nich, hei wir jo mit den ’n Herrn Christus nah un nah so tausamenwussen, dat ehr kein Macht von dei Welt un ok dei Dod mit all sin Macht nich uteinannerriten künn. So as ’ne Kliw sick mit dusende von lütt Hakens int Kled von einen inhakt, dei an ehr vörbi geiht, un sick mit anner Hakens fasthakt, wenn weck losreten wardn, so hadd hei sick an den Herrn Christus anhakt. Em künn keiner werre losriten. Bi em wir dat in Wohrheit so, as wi irst sungen hebben: »Meinen Jesum laß ich nicht, weil er sich für mich gegeben. So erfordert meine Pflicht, klettenweis an ihm zu kleben. Er ist meines Lebens Licht. Meinen Jesum laß ich nicht.« Ja, so möt ’t makt warden, wenn ’n vör ’n Dod kein Angst hebben sall. Wenn ’n so mit den Herrn Christus tausamenwussen is, denn kann ’n dat Graw as Gotts Husdör anseihn, denn is dei Weg nah ’n Kirchhof, so swer hei ok is, doch ’n Weg tau Gott, dei ümmer gaud is. Denn weit wi, dat de Dod uns vör Gotts Husdör afsetten möt, dei nu vör uns upgahn sall, un uns Heiland kümmt uns in sin Vadderhus sülwst entgegen un seggt tau uns: »Kamt rinn!«

Nu segg mal, wo steihst du di mit ’n Herrn Christus? Kannst du ok so seggen as Paulus: »Christus is min Lewen!«? Hest du ok son ’n Stunn in dinen Lewen hatt as Paulus, in dei du di entslaten hest, din eigen Lewen tau begraben un so in di Platz tau maken, dat dei Herr Christ in di lewen kann? Hest du di em ok tauwennt un tau em seggt: »Nu segg du mi, wat ick dauhn sall. Di, di ganz allein sall min Lewen gehüren.«? Hest du ok Irnst makt mit sonn Versprecken? Büst du nu ok na un na mit em tausammenwussen un hackst mit em tausam as ’ne Kliw an ’t Kled? Wenn du sonn Stunn erlewt hest un Christus nu din Lewen worden is, denn warst du ok markt hebben, wo dei Angst vörn Dod bi di ümmer mihr nahlaten hett, je mihr du mit den Herrn Jesus tausamenwussen büst. Wenn du ok noch nich ganz so wid büst, as dei Apostel Paulus kamen is, dat du ok all seggen kannst: »Ick hew Lust aftauscheiden un nah ’n Herrn Christus tau gahn, dat wir vör mi dat Allerbest«, lat man nich nah, hol em man wiß, lat di nich von em losriten. Wenn du ok nich ganz so wid kümmst as dei Apostel Paulus, du kümmst doch am End so wid as oll Vadder Simeon, dei säd, as hei den Herrn Christ seihn hadd: »Min Herrgott, nu lettst du dinen Deiner in Fredn fohrn, denn min Ogen hemm dinen Heiland seihn.« Aewer, wenn du noch nich seggen kannst un magst: Christus is min Lewen, wenn du ungefähr so lewen deist as dei Apostel Paulus in dat irste Stück von sin Lewen, je, denn süht ’t slimm üm di ut. Wo up wist du di denn verlaten, wenn dei Dod eins kümmt? Wat is denn din Lewen? Dei Mann seggt: min Fru is min Lewen, un dei Fru: min Mann is min Lewen, un dei Öllern: uns Kinner sünd uns Lewen, un wek seggen: uns Geld, uns Hus un Hof, uns Wirtschaft, uns Geschäft is uns Lewen, ein anner seggt viellicht: gaud Eten un Drinken is min Lewen, un ein anner: dei Lust, dat Vergnäugen is min Lewen, orer dei Putz, orer dat Danzen is min Lewen. All dat ward di wenig nütten, wenn dei Dod eins kümmt, dat kann em nich uphollen un afwehren, dor kihrt hei sick nich an. Wo ganz anners is dat äwer, wenn Christus din Lewen word’n is. Wo ward dei Dod sick denn verfirn, wenn hei dei Hand na di utreckt un gewohr ward, dat hei dat nich mit di, ne mit den Herrn Christus tau daun hett. Denn heit dat: Hand weg! Du kennst mi doch wol noch? Wi beid hebben all eins mit ’nanner wrungen un ick hew di ünner kregen un di den Giftstachel utbraken. Du hest mi nich hollen künnt, as ick dor einst in Joseph sinen Goren in ’t Graw leg. Nu lew ick un hei sall nu ok lewen, un du sallst em dortau verhelpen, dat hei in dat ewig Lewen ingahn kann. Du kannst em mitnehmen, äwer du bringst em nich in din Rik, ne, du dreggst em sacht vör min Vadder sin Husdör un settst em dor af, denn ward ick kamen un em dei Dör apen maken un em rinhalen in dat ewige Lewen. Ach, wenn ’t so doch eins mit uns kamen ded! Müggst du dat wol? Ach gewiß doch, wecke süll sick dat wol nich wünschen. Na, denn säuk di Jesum un sin Licht, all anner helpt di nich.

Amen.


6.

Reformationsfest
Fr. Bardey, Pastor in Wismar.

Römer 1, 16-17. Ick schäm mi nich wegen dat Evangelium von Christus, denn dat is ’ne Kraft von Gott, dei selig makt all, dei doran glöwen, de Juden vörut un ok dei Griechen. Wil dorin apenbort ward de Gerechtigkeit, dei vor Gott gellt, wecke kümmt ut Glowen in Glowen, as denn schrewen steiht: De Gerechte ward dörch sinen Glowen lewen.

De Reformation föll in ’ne grote Tid, dei de Welt un uns’ Volk vel Gaudes bröcht hett. Amerika würd entdeckt, un dat hett de Welt ’n Ruck vörwarts bröcht; dat Bäukerdrucken würd erfunnen, un wenn dat upstunns ok Bäuker giwwt, dei höchstens taum Anbeuten dägen, wil dat sei de Seelen vergiften, so is doch Guttenbarg sin Erfinnung in’n Ganzen taum Segen worden. Allein wat hadd süs ut de Biwel, de Martin Luther mit so vel Mäuh in ’t Dütsch äwersett hett, warden süllt? Äwer dat best an de Reformationstid is doch de Reformation sülwst, un dat best an de Reformation sülwst is das Evangelium von Christus, nämlich up de Ort, dat dat nu wedder predigt un justement so predigt würd as in de irsten Johrhunnerten, wo ’t sonne Lüd as den Papst und Tetzel, un wo ’t all de verkihrten Lihren, gegen dei Luther strieden müßt, noch gor nich gewen ded. »Wi bruken kein Evangelium!« schrigen hüt Dusende. Grad bruken wi ’t un am meisten von allen, vel mir noch as Sülver un Gold, vel mihr noch as Roggen un Weiten, vel mihr noch as Licht un Fürung. Un dorüm will ick hüt reden äwer dat Evangelium von Christus:

  • 1) wat för ne Kraft dat in sick hett,
  • 2) woans wi uns dortau stellen möten.

I.

En Kraft von Gott nennt de Apostel dat Evangelium, un dat bedüd ’t, dat dat Evangelium wat vel Beteres und Schöneres un Högeres is, as wat süs in de Welt red’t un lihrt un schrewen ward, dusendmal nödiger as alle Minschenwisheit un Gelihrtenklaukheit, dusendmal wichtiger as alle politsche un sociale Reden tausamen. Nich, as ob de Lihren und Gedanken, dei ut den bloten Minschenverstand geburen sünd, tau verachten wiren. Nich in’n Geringsten. Äwer dat Evangelium möt, wenn’t nah’n rechten gahn sall, mang all de Minschengedanken un Minschenreden un Minschenbäuker den bäwelsten Platz heww’n. Denn so gewis, as Christus nich von de Ird, sonnern von’n Himmel west is, so gewis de heilige Geist nich ut en Minschenkopp un en Minschenhart, sonnern ut Gott sülwen stammt, so gewis dat Himmelrik kein Weltrik, sonnern en Rik von den Himmel is, so gewis is dat Evangelium kein Minschenkraft, sonnern ’ne Gottskraft.

Des’ Kraft von Gott nu hett tau ehren Zweck nicks anners, as de Minschen selig tau maken. In de Natur giwwt dat Millionen von Kräfte, äwer so ’ne Kraft as in’t Evangelium is dor nich mang. In de Natur sünd Kräfte, dei, wenn sei anfangen tau towen, uns angst un bang maken, ja, dei hunnerte von Minschen in en einzig Sekund verstümmeln un döden känen, as uns dat Unglück von Oppau dat noch vör korten wist hett. Äwer dat Evangelium enthölt luder gaude un schöne Kräfte, dei de Minschen taum besten bestimmt sünd. — In de Natur giwwt dat Kräfte, dei uns för uns’ Nohrung nödig sünd un den Liw satt maken. Wat för en wunderbore Kraft steckt doch in de Ird, dat sei uns in Feld un Gorden so herrliche Früchte dräggt. Äwer dat Evangelium bringt uns de rechte Nohrung för de Seel, för unsern Geist, dat lebennige Brot von’n Himmel, un dat will mihr seggen, denn de Liw, kümmt tauletzt nah den Kirchhof, äwer de Seel geiht in de Ewigkeit. — Wat för en Segenskraft is de leiwe Sünn, dei dat hell un warm üm uns her makt un ahn dei wi in Küll un Düsternis ümkamen müßten. Äwer ’ne noch vel schöner und heller un warmer Sünn is de Heiland, dei in de Krüww tau Bethlehem leg un an’t Krüz up Golgatha hüng, denn hei makt uns’ inwennig Ogen hell, dat wie den Weg taum Himmel seihn känen, un sei makt uns dat Hart warm von Gott sin Leiw. — In de Natur wassen Planten un Krüder, worut de Apteiker Medzin un Druppen herstellt, dei de Kranken gesund maken. Äwer dat Evangelium ist de Medzin, womit Christus uns de kranke Seel heilt, indem dat hei uns de Sünn vergiwwt un heilt all uns’ Gebreken. — In de Natur sünd vele Kräfte, dei den Minschen, wenn hei er tau bruken versteiht, grot un kräftig maken, taum Beispill de Dampkraft, de Elektricität un de Magnetismus. Hüt känen twei Minschen sick in en por Minuten miteinanner verstännigen, ok wenn de Atlantisch Ocean twischen ehr liggt; hüt känen de Minschen höger fleigen as de Hawk un de Wulken, so mächtig un herrlich sünd sei. Äwer in den Himmel dröggt uns kein Zeppelin; dor känen wi blot rin kamen dörch dat Evangelium, dat heit dörch Gott sinen Sähn un Gott sin Lamm, unsern Herrn Jesus Christus. Dat ick’t noch einmal segg! Obschonst in de Natur neben de legen ok vele nützliche un gaude Kräfte wirken, dei uns satt un warm, gesund un mächtig maken: dei Kraft selig tau maken is nich dorin. Un dorüm: Wat helpt uns dat all, wenn de Hauptsak fehlt?

Liksterwelt as in de Natur is dat in de Minschenwelt, in de Geschicht un Kultur. Dor sünd slimme un gefährliche Kräfte, dei nicks as Undäg anstellen un de Minschen noch schlechter maken, as sei all sünd. Nich henkiken mag en, wat ut uns’ süs so brav un ihrlich un tru Volk worden is. Dat so vel Leigen un Bedreigen, so vel Lichtsinn un Liderlichkeit, so vel Laster un Verbreken äwerhaupt mäglich bi uns wir, wer hadd dat woll glöwt? Wenn ick ’t ok nich seggen sall, ick segg’t doch: all de Kräfte un Mächte un Minschen, dei doran schuld sünd, dei sünd von’n Düwel, den bösen Geist, dei ümmer sin Lust doran hett hett, de Seelen tau verdarwen, un dei nu mit sin grot Macht un vel List äwer uns’ dütsch Volk her is un dat noch hunnertmal leger mit uns makt as de Franzmann un de Engelsmann. Wer süs nich an den Düwel glöwen will, dei kann’t hüt lir’n. Äwer dat Evangelium hett noch kenen Minschen leg un lasterhaft, sonnern blot gaud un irnst, rein un edel makt.

Ok in de Minschenwelt un ehr Kultur giwwt dat just as in de Natur nich blot böse, sonnern ok gaude un schöne un nützliche Kräfte. Dortau reken ick de Kunst un Wissenschaft. Wer an en Volkshochschaulkursus deilnimmt, dei deiht gaud, denn de Bildung is up keinen Fall tau verachten. Wer de Musik oder Maleri oder Dichtkunst leiw hett, kann sick männig schöne Stun’n verschaffen, dei em upmuntert. De Wissenschaft, wenn sei echt is, un de Kunst, wenn sei rein is, in alle Ihren! Dat sünd herrliche Kräfte. Äwer gegen dat Evangelium kamen sei all beid nich an. Wen von Leid dat Hart swor is, as leg en Stein dorup, wer sick de Ogen ut den Kopp weint, wil hei an’t Glück verzagt, den helpt dat dickste un kläukste Bauk nich. Äwer dat Evangelium kann em helpen, denn dat seggt em: »Dörch Christus büst du Gott sin Kind un dorin kann kein Unglück stür’n. Wat wist du di grämen, as haddst du keinen Vadder in’n Himmel?« Wer up den Dod liggt, den tröst’t ok de säutste Melodi un dat schönste Bild nich, äwer Christus kann em trösten, denn hei seggt: »Hüt noch sast du mit mi in’t Paradis wesen.« Un dorüm segg ick noch einmal: Ok in de Kulturwelt is de Kraft selig tau maken, narends tau finnen, dei is blot in’t Evangelium. »Äwer ick will gornich selig warden,« hür ick dor einen bi sick seggen, dei hüt blot ut Niglichkeit kamen is un süs deiht as stünn in ganz Wismar nich en einzig Kirch. Du wist nich selig warden? Ja, denn lat ’t doch bliwen. Meinst du, dat du mit dinen gottlosen Sinn beter in de Höll paßt as in den Himmel, du magst dat jo sülwen am besten weiten. Äwer wenn di tauletzt man nich noch anners tau Sinn ward! Dat Starwen is för keinen Minschen licht, am wenigsten äwer vör de Gottlosen. Männigein is dat Klauksnacken vergahn, wenn hei markte: nu kümmt din letzte Stun’n, un kein Doktor un Apteiker kann di mihr redden. Tau din eigen Gauden mücht ick di doch raden, dat du dinen Sinn so bald as möglich ännerst. Un dormit bün ick nu all bi de tweite Frag: Woans möten wi uns tau dat Evangelium von Christus stellen?

II.

Paulus schriwwt: Ick schäm’ mi wegen dat Evangelium von Christus nich. Hüt schämen sick en ganz Deil för dat Evangelium. Allerdings de Legsten sünd des’ Ort Lüd noch lang nich. Vel leeger sünd de Glikgültigen, dei dat Evangelium behanneln, as wir ’t äwerhaupt nich in de Welt, wenigstens nich in Wismar, oder as wir dat blot för den lütten Mann oder blot för de Hogen. Wenn Hagenbeck mit sin Löwen un Tigers un Isborn kamen is, steiht up ’n Markt all en Stun’n, ihre noch de Kass upmakt ward, en lang Reig von Lüd. Wenn de Landwirte en Turnier veranstalten, löppt ganz Wismar rut, un up de Koppel un an den Weg bilden sick dicke Minschenmuern. Jeder will dorbi sin. Äwer handelt sick dat üm dat Evangelium un de Kirch, denn is kein Tid, denn is kein Kraft in de Bein, den Minschen tau drägen, denn sünd de Nerven tau swack för de Kirchenluft, denn sünd so vel Utreden as in de Harwsttid Stoppel up dat Feld, man blot dat all des’ Utreden ebenso wenig wat dägen as de Stoppel. Oft is dat mit des’ Glickgiltigen so: sei sünd tau klauk för dat Evangelium von Christus, un wil sei tau klauk sünd dorför, sünd sei tau dumm dorför, un wil sei tau dumm dorför sünd, kann sülwst de leiwe Gott nicks mit ehr anfangen. Wenn sei in ’t Sarg liggen, krigen sei vel Kränz’ un villicht ok vier Pird un de Klocken von alle drei Kirchen, äwer wo de Seel afbliwwt in de Ewigkeit, dorför kann einen grugen, denn för de Glickgiltigen is de Himmel noch tau kein Tid apen west. — Am allerlegsten sünd de apenboren Gegner gegen dat Evangelium, un is dat ok nich en so grot Reig as de Glikgiltigen, so sünd dat doch ein ganz Deil, ok in Wismar. Wat de Religion un de Kirch un de Pasturen anlangt, so känen sei nicks as schellen un schimpen. Dat Evangelium, för dat sei sick tau Apostels maken, weit nicks von Gott un Himmelriek un Erlöser. Ne, ehr Evangelium lud’t: Lat’t uns eten un drinken, denn morgen sünd wi dod. Sei lopen de Lüd mit Zettels in ’t Hus dat sei ut de Kirch uttreden sallen un führen Lästerwürd up ehr Lippen, dat en Christenminschen dat kolt äwer den ganzen Liw löppt. Tau helpen is ehr nich, wenn ’t einen ok leed deit, dat sei so stiwnackig up de Höll losstüren. — Äwer sünd dei, dei sick för dat Evangelium schämen, nich de Legsten un irst recht nich de Allerlegsten, so sünd sei doch lang nich, as sei wesen müßten. Dat ick ’t gradut segg, sei sünd de Bangbüxen unner de Christen. Obschonst sei recht gaud weiten, wo herrlich dat Evangelium von Christus is, un obschonst sei in ’n Stilln ok sülwen dornah verlangen, so hewwen sei doch nich den Maud, sick apen tau den Herrn Christus tau hollen un för sin Riek un Kirch intautreden. So drist un frech de Spötter sünd, so bang un ängstlich sünd sei. Wenn sei mit dat Gesangbauk in de Hand seihn würden, wenn sei up de Arbeitsstäd sick mit en Wurd för de Kirch inleggen würden, sei künnen jo utlacht un schabernackt warden! Oder wenn sei in en vörnehm Gesellschaft ehren Christenglowen bekennten, dat künnen ehr jo all de hogen Herrschaften mit den groten Geldbütel un mit de grot Bildung äwel nehmen. Du leiwe Gott, wenn de Christen in de grugligen Verfolgungstiden ebenso bang west wiren! Denn geww ’t kein Kirch un kein Evangelium mihr, un de Düwel hadd noch mihr Gewalt, as hei hüt all hett. Un wenn Doktor Martin Luther so bang west wir, denn wir dat mit de Reformation ebenso flink wedder utwest, as dat anfungen hadd. Denn hadd hei up den Riksdag tau Worms för Kaiser un Rik gewis seggt: »Hir stah ick un nehm alles trügg, wat ick gegen Papst un Ablaß seggt un schrewen heww, wenn ji mi blot nicks tau leden dauht. Hir stah ick un bidd juch von Himmel bet tau’r Ird, lat’t mi blot wedder heil ut de Dör. Verbrennt min Schriften ein nah de anner, man blot nich mi sülwen. Mag ut dat Evangelium von Christus warden, wat will, ick will dormit nicks mihr tau dauhn hewwen, un bün froh, wenn ick min Brot in Freden eten kann.« Äwer wat säd Luther? »Hir stah ick, ick kann nich anners, Gott help mi. Amen.« Nich blot as en rechten dütschen Mann stünn hei dor, nich blot as en gewaltigen Helden, stark as en Eikbom un höger as uns’ Nikolai-Torm, sondern hei stünn ok dor as en echten Christenminschen un Jesusjünger, dei dörch sinen Glowen lewt. Un dorüm hett em Gott den Sieg schenkt un wi hewwen de Reformation un dat Evangelium un all de Herrlichkeiten, dei dormit tausamenhängen.

Un somit is denn de Frag beantwurt’t: woans wi uns tau dat Evangelium stellen möten? Nich as de Glikgiltigen, dei sick wat schämen süllen; nich as de Gegners, dei sick irst recht wat schämen süllen; ok nich as de Bangbüxen, dei sick schämen süllen, dat sei sick för dat Evangelium schämen, sondern as Luther un Paulus un all dei, wecke von Harten an dat Evangelium glöwt un mit Wurd un Wark ehren Glowen bekennt hewwen. »Ick schäm’ mi wegen dat Evangelium von Christus nich,« so sall dat hüt un alle Dag bi uns heiten, denn ward dat Evangelium ebenso gaud, as dat de glöwigen Juden un Griechen selig makt hett, ok uns Meckelbörger un Wismeraner selig maken. Un wer dormit inverstahn is, dei segg in sin Hart mit mi:

»Amen«.


7.

Plattdütsch Predigt
holl ’n up denn plattdütschen Volksdag, 3. Juli 1921 in Rostock in de St. Marienkirch, von Paster Schliemann in Toitenwinkel äwer Ap.-Gesch. 2,1-13.

Vör lange Johren sall mol ne Tid west sin, wo de Lüd all tosamen ein Sprak hatt hebben. För gewiß is, dat wi vel Fründschaft bet achter nah Asien hen hebben, de von uns’ Blaut sünd un de bloten de Sünn butwennig brun farwt hett, un ok dat, dat uns’ Vörvadders mol einer bi den annern wahnen deden un sick verstahn hebben. Vel, dat de Lüd sick hüt so falsch sünd, kümmt dorvon, dat se einer denn annern nich mihr verstahn, dat de Franzos anners redt as de Dütsche un de Engländer noch wedder anners as de beiden. Ick weit woll, dat se up de hogen Schaulen de frömden Spraken lihren un uns’ Ministers sitten nich as nen Dowen mank de annern, wenn de ehr wedder en grawes Wurt tau seggen hebben. Ok nich as nen Kranken, denn de Dokters mit gelihrte Würt denn Kopp wirrig maken, wil hei se hürt, äwer nich versteiht. Verstahn un verstahn is wat anners. Dor hürt mihr tau, as Vokabeln lihren. In de Sprak von ein Volk wist sick ok dat Hart von ein Volk.

So as ick sprek, so as ick bün. Jeder ein redt dat denn un wenn mol ut, woans em üm dat Hart is. Wenn einer vel slichte Würt in sin’n Mun’n hett, denn weit ick, dat hier binnen n’ gläunig Füer brennt. Un wenn hei de ganze Tierwelt so kortweg ümmer bi de Hand hett, denn weit ick, dat hei all vel Strit hatt hett. Wenn de Franzosen ümmer ehr »revanche« schrie’n, denn weit ick ok, dat se mindag nich vergeten können. Bismarck sed mol von ehr: De Franzos, seggt hei, schriwwt anners, as hei sprekt, dorvon is hei nich tru un uprichtig. Natürlich is de Sprak man blot ’n Kled, dat ein Volk sick ümhängt, un achter dat se noch allerhand versteken känen, äwer ut dat Kled, dat einer anhett, süht man ok sinen Gesmack. Un nahsten warden denn de Kleder wider verpaßt, so as se in ne grote Familie ok de Reih’ rünner gahn möten. Un all de jung’ Franzosen oder Engländer oder Dütschen möten denn in de Schaul dat Kled verpassen lihren, dat ehr Vörvadders ehr bestellt hebben. Is ’t smutzig, helpt nich, is ’t sauber, mag ’t gaud wesen. För gewiß is ’t blot, dat se rinner möten un nu de Kleder de Lüd’ so moken, as man seggt, oder mit anner Wurt, dat de Sprak nu denn Minschen makt, so as de Minsch mol de Sprak mokt hett.

Wovon ick juch dat vertell, min leiwen Frünn? Wil uns hier ein Deil tosamen bröcht hett; dat is uns’ Sprak, uns’ Muddersprak. Ji hebbt dat hier vör ’n Johr hürt: »As de Unbekannten un doch bekannt.« Wi kennen uns an uns’ Sprak. Mihr noch, wi verstahn uns in uns’ Sprak. Wi meinen, se is en Heiligtum, tau dat wi lange Tiden den Slötel verlur’n hadden, dat wi tauletzt, wil wi nich eins mihr nah binnen kamen wiren, meinten, dor wir ne Rumpelkamer achter de Dör. Äwer as wi se upstörrten, hebben wi seihn, dat dor en Schatz in versloten wir, as Gold un Sülwer. Wi möten dissen Kieselstein von ’n meckelbörgischen Ostseestran’n man bloten richtig infaten, denn so fangt hei an tau glitzern un tau gläunen. Wi hollen uns Muddersprak för wirt, uns nich blot Schelmstück tau vertellen, ne se sall uns ok Gotts Wurt vertellen. Wi weiten dat se uns an dat Hart grippt. Dat is de Sprak, de wi verstahn. So segg ick ok von de Sprak, de wi verstahn:

  • von de Muddersprak ut uns’ Heimat,
  • von de Hartsprak ut Leiw,
  • von de Gottssprak ut sin Wurt.

Ick hebb de Geschicht von Pingsten verlest, wil dor vertellt ward, dat de Parser un Meder un Elamiter un wo se süs all heiten up einsen ehr Sprak hüren deden. Wenn ein Minsch dor buten in Amerika oder dichter bi in ne grote Stadt up einsen hürt, dat einer anfangt plattdütsch tau reden — so möt de ollen Kameldribers un Handelslüd in Jerusalem tau Maud west sin, as se dat belewten. Ünner de Dusende, de einer nich kennt un de einer nich trut, findt hei einen, den’ hei trut. Hei is, dat weit hei denn, womäglich ünner ein meckelbörgisches Strohdack grot worden un hett up den’ gesegenten meckelbörgischen Acker sinen Sweit vergaten un hett in ’t Holt ünner de groten Bäuken sungen un fläut’t un hett an’t grote blage Water stahn un dat schient em noch hüt blag un tru ut de Ogen.

So sünd wi hier ok tausamen. Wi hebben uns in ne grote Stadt drapen. Wenn einer sick verlaten fäuhlt, denn so sall hei weiten: hier sünd true Lüd üm di rüm. Min leiwen Frünn, dor will ick glik wedder an minen Anfang anknüppen un seggen: Laten wi doch nich blot de Minschen de Sprak maken, ne ok de Sprak de Minschen maken. Lat’t uns’ plattdütschen Vereins nich tau ne Mod’sak warden, de nu grad mal an de Tur is. Lat’t de Lüd nich rinkamen ut luder Nilichkeit oder wil se Vergnäugung säuken, ne beter dorüm, wil se olle nedderdütsche Tru un Ihrlichkeit säuken, de ji in juch Vereins plegen wöllt. De Sprak röppt mit jedes Wurt: Wes tru, wes ihrlich! De Würd sünd keine trechthaugte Plastersteins, ne, eckige grawe Feldsteins, äwer de Mur, de dorvon bugt ward, de höllt. Ji Plattdütschen, lat’t de Mur ok hollen, wenn ji so en Mur mit Würd upbugt. Dat Hochdütsche is Mod’sprak worden. Dat hett all de Würd von de nigen Moden un nigen Gedanken upnehmen mößt. Vördem is’t halw fränzösch worden, nahsten hebben se’t lütwenig bete sauber makt. Dat höllt äwer nich vör. Wi Plattdütschen sünd noch trug. Wi hebben noch gor kein Namens för de nimodsche Danzeri un Kamedi. Uns’ Sprak steiht noch up denn Standpunkt von uns’ Vadders. Dat sall uns denn ok ’n Handwiser wesen: trügg tau uns’ Vadders! »Wi möten ümkihren« seggt Jesus Christus. Herr wi bruken en Gelänner, dat uns en beten Hollfast giwwt. Dor gripen wi nah uns Muddersprak. Plattdütsch’ Lüd helpt de Welt betern! Betert bi juch äwer tauirst in’n Verein, in’n Hus, in’t Hart. Ji ward dat nu verstahn, wenn ick segg: Betert plattdütsch.

Ick weit nich, ob ick denn Handwiser richtig lest heww, de in uns’ plattdütsche Muddersprak upricht’t is. Äwer ick glöw, dorup steiht schreben: Trüg tau de Natur. Jed ein von ehr Würd hett noch denn frischen Irdgeruch von buten her an sick. Dat is, as ob en Minsch von buten her rinner kümmt in ne Stuw mit slichte Luft, de sick äwersten denn ok ümmer wedder nah buten trügtreckt. So as uns ganz Volkskraft un Volksgesundheit, as sei seggen, ümmertau von Lan’n her spist warden möt! Süß hadd’ dat ganze Water sick all lang vertagen, wenn nich de Bäk dor ehren Anfang hadd, de ümmer noch Water giwwt. De Gelihrten seggen hüt, de grote Untofredenheit kümmt dorvon, dat kein ein sin eigen Stück Land unner de Fäut hett. Dat giwwt keinen säkern Stand mihr in’n Leben un Starben. Plattdütsch Lüd, seihn wi nich denn Handwiser, denn uns’ Muddersprak in all dat hochdütsche Wesen upstellt hett. »Trüg tau’n Lann«, dat heit nich trüg tau mißmautige Knechts un untaufreden Lüd, ne dat heit trüg tau unsern Herrgott sin gesegnete Natur. Dor sünd wi Gott neger as mang de Hüser. Wenn einer de süht, de am Enn so hoch sünd as mal de Turm von Babel wir, denn fängt hei ok so as de Lüd dunntaumalen an, sick sülbsten antobeden. Äwer de Landmann, de tausamensackt, wenn de Weder sin Kurn slagen, de na Regen utkickt, wenn de Saat gel ward, de bed’t, wenn hei kein Narr is, tau den’ Gott, de de Wulken führen, den’ Wind weihen, de Sünn schinen heit.

De heilige Antonius wir nen groten Heiligen. Hei wir Einsiedelmann in Ägypten. De würd’ mal fragt, wovon hei sin grote Klaukheit hadd! Dor säd hei: Hier is ein Bauk, ut dat ick se lihrt heww. Hei nehm de Bibel von’t Schabb. Dat anner Bauk, säd hei, is so grot, dat geiht nich in min Stuw rinner. Un hei nehm denn annern mit nah buten. Buten säd hei, dit Bauk hett twei Bläder. Dat ein is de blage Hewen un dat anner de gräune Ird. Un all beid seggen mi von de Macht un Grött von unsern Herrgott.

Mihr noch as uns Muddersprak hett uns de Hartsprak ut Leiw tau seggen. Am besten wir’t se wiren ümmer all beid tausamen. Dat wir en Ihrentügnis för uns’ pladdütsche Muddersprak. Äwer ick heww vör mennig Hus buten oder in mennig Hus binnen hürt, dat dor up plattdütsch ein Isen an’t anner scharpt würd, nich slichter un nich beter as dat up hochdütsch Mod is.

Disse Sprak, von de ick nu seggen will, de bind’t noch beter as hochdütsch un plattdütsch oder irgend ein anner Sprak ünner denn Hewen. Ja gerad’, wo de Einigkeit bi desülbige Muddersprak in de Brüch gahn is, kann se wedder einen tau denn annern bringen. Wi sünd hier von’n Lann un ut de Stadt. Hüt morgen un hüt nahmiddag höllt uns dat Plattdütsche tausamen, äwer wenn wi morgen oder äwermorgen einer mit den’ annern tau handeln hebben, denn is disse oder jene dor, de den’ annern äwersegeln will. Un wenn dit un dat knapp un dür ward, denn is de Einigkeit ganz un gor vörbi. Un wenn’t an’t wählen geiht, denn will de ein den’ annern den’ Tom anleggen, dat hei em nich wedder mit de Prisen dörchgeiht. Min leiwen Fründ’, wie möten awsolut diss’ Hartsprak ut Leiw tau uns’ nedderdütsche Muddersprak dortaulihren, süß verstahn wi uns nich. Süß sünd all de Festlichkeiten un wat süß angeben ward, ganz un gor för ümsüß.

Disse Sprak ward in de ganze grote Welt verstahn. Wenn de Missionars tau de Heiden kamen ahn Geld tau ’n Inköpen, as se dat von de Koplüd gewennt sünd, ahn Metz un Gewehr tau ’n tausteken un dotmaken, as se dat von de Soldaten kennen, denn so gahn se irsten in en grotes Wunnern üm ehr rümmer. Un wenn de Missionars anfangen in de swere Heidensprak tau predigen, verstahn s’ nich ümmer glik alltovel, äwer so na un na hüren ’s dat rut, dat disse Lüd tau ehr kamen sünd, ehr dat Evangelium tau seggen, ahn dat se Geld un Ihren dorbi verdeinen, blot ut Leiw. Dat versteiht denn ok nen armen swarten Heidenminschen, un so ward disse Sprak in de ganze Welt spraken un wi möten ’s blot recht gaut alltausamen lihren, denn so ward ’t ok beter mang uns un in de Welt.

De Gottssprak ut sin Wurt, dat is dat Letzte. Ok ne Sprak, de wi verstahn. Einer kann noch wider weg wesen, von Vadder un Mudder as wenn hei nah Amerika äwer ’t grote Water is. Hei wahnt ganz dicht bi ehr — am Enn in datsülbige Hus — un doch liggt dat as nen grotes Water mang ehr. Un dat giwwt, as Abraham tau den riken Mann säd, kein hen un kein her. Up de ein Sid is Tru un Ihrlichkeit, up de anner Sid is Leigen un Bedreigen un oll Lüd utlachen un taum Besten hebben. Vel jung Lüd maken de Reis äwer dat Water. Äwer ok in dat nige Land, dat de Düwel entdeckt hett, hüren se de Sprak, de se verstahn. Mennig ein Vadder un mennig ein Mudder känen ehr Kind nich mihr trügraupen, so wid is ’t all von ehr aw, äwer uns’ Herrgott kann ’t noch trügraupen, för den is ’t noch nich tau wit weg. Wo seggt David: »Un wenn ick utfleigen ded mit Flüchten bet achter dat grote Water, du würst mi ok dor tau hollen kriegen.« Dor brukt kein Paster lang tau reden, hei redt allein un wenn ’t Tranen un Weihdag kost ’t. Vel sünd in son Bisternis, am Enn uns’ ganzes Volk. Raupen wi ’s up plattdütsch, un se nehmen ’t nich ümmer irnsthaft, raupen wi ’s mit Leiw, un se bliben mennigmal hart, laten wi ’s von Gott raupen, se möten ’t hüren. Plattdütsch is wat wirt, Leiw is mihr wirt, Gotts Wurd is am mihrsten wirt. Hier is ein Deil för gewiß, dat is Plattdütsch, hier is ein tweit Deil, mein ick, bi de Mihrsten, dat is Leiw, de helpen mügg, hier is ein drütt Deil, dat is uns Herrgott, wenn wi ’t man irnsthaft meinen. Denn sünd ok in de deipste Not drei gaude Deil tausamen.

Amen.


8.

Bibelstunde
über Matthäus 18, 1-5 von Pastor Helms, Warnemünde.

Lewen Mitchristen! Wenn ik hüt abend en Bibelstunn in uns plattdütsch Sprak hollen do, denn is dat ne Prov, de ik mak, un ok von dis Prov ward gellen, dat Lihrwark ken Meisterstück is un aller Anfang swor. Äwer ik will ’t doch versäuken, ob ik ’t farig krig, un ob wi wat dorvon hewwen. Ik do ’t nich — dat will ik furts seggen — wil de en odder anner niglich is, woans sonne Sak sik woll regiert, ne ik do dat von den ’n Gedanken ut, dat uns Christenglow ne Sak is för ’t däglich Lewen. In ’t däglich Lewen äwer spräken doch woll de meisten von uns plattdütsch. Worüm süll denn nich ok Gotts Wurd mal plattdütsch predigt ward’n? Ik mügg dat woll farig krigen, dat jedwerein, de hüt abend von hier nah Hus geiht, mihr noch as süß weiten ded: wat Gotts Wurd seggt, dat hürt rin in den Warkeldag un will ok de Woch regeren, nich blot den Sünndag. Uns Herrgott de redt mit uns so, dat wi dat verstahn känen, nu will he äwer ok, dat wi uns dat seggen laten un doran denken jeden Dag un jede Stunn, denn to ’n Spaß seggt he uns dat nich, dat is em heil Irnst dormit. Dat is em liksterwelt so irnst mit dat, wat he uns seggt, as uns, de wi Vadders un Mudders sünd, dat is, wenn wi uns Kinner wat seggen don. Wi willen denn ok, dat se uns Orre parieren sölen un dat don.

Wi sünd all den’ Herrgott sin Kinner, ok wenn wi all gris Hoor un vel Schrumpel int Gesicht hewwen. Un dorvon will uns dat Gottswurd vertellen, wat wi hüt abend hüren willen, so as dat schrewen steiht in Matthäus sin Evangelium, Kapittel achteihn, wo dat heiten deit: