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Venetianische Epigramme

Chapter 179: CLXXX.
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About This Book

A tight sequence of short lyrical epigrams and sketches composed during an Italian sojourn, presenting vivid vignettes of canals, gondolas, civic ritual, and everyday markets. The pieces blend playful satire and affectionate description, alternating brisk observation with elegiac reflection on love, travel, art, mortality, and the poet's craft. Many entries condense moral or ironic insight into concise, musical lines, moving between anecdote, social commentary, and meditative lyric while testing formal wit and emotional restraint.

CLXXVII.

Was ist Reisen? ist fröhlich<es> Leben

CLXXVIII.

Sagen wir doch Zitrone, es ist ein fremdes Gewächs
Und die <Lacerte> sie wächst neben der <Alge> nicht leicht

CLXXIX.

Brachtet ihr iene Löwen hierher vom großen Pireus
Uns zu zeigen daß hier eben Pireus nicht sey.

CLXXX.

Immer hab ich dich heilige Sonne mit Freude verehret
Wenn du aus trübem Gewölck oder nach Nebel mir kamst,
Niemals aber so fröhlich als im Venetischen <Pfule>
Wenn du nach Regen erscheinst freudig die Gondel dir dampft.

CLXXXI.

Masten stehen gedrängt an Masten, es trocknet die Segel
In dem Sonnenschein ruhig der Schiffer an dem Gestade der Stadt.
Deine Paläste zeigen sich hier du edles Venedig
Alles verschwindet dem Blicke Bettine wenn du kleine
Tische und Leuchter besteigst und Masten und zwischen Hin <…>
Du Bettina dich zeigst alles verschwindet dem Blick

End of "Venetianische Epigramme" by Johann Wolfgang von Goethe