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Welt- und Lebenanschauungen; hervorgegangen aus Religion, Philosophie und Naturerkenntnis cover

Welt- und Lebenanschauungen; hervorgegangen aus Religion, Philosophie und Naturerkenntnis

Chapter 62: ACHTES KAPITEL. Empirismus, Sensualismus, Realismus, Naturalismus, Positivismus.
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About This Book

The work surveys how human worldviews and life philosophies arise from religion, philosophical reflection, and natural knowledge, integrating anthropology, comparative religion, philosophy, and science. It analyzes beliefs found among smaller-scale and larger-scale societies, formulates principal questions and basic assumptions, and traces proposed origins and stages of religious ideas—linguistic, power-based, revelatory, and doctrinal—while describing animistic and anthropomorphic tendencies. Organized into thematic sections, it compares parallels across cultures, dissects cosmological and ethical conceptions, and offers a critically arranged synthesis of the main types and underlying principles of human outlooks on world and life.

ACHTES KAPITEL.
Empirismus, Sensualismus, Realismus, Naturalismus, Positivismus.

Wir nähern uns der physischen Anschauung von Welt und Leben. Den wenn auch nicht zeitlichen, aber sachlichen Übergang bilden die in der Überschrift verzeichneten Anschauungen. Die Namen besagen schon, um was es sich dabei handelt. Nur ist hervorzuheben, daß unter Sensualismus der äußere Sensualismus verstanden ist, nicht der innere, der der Phänomenalismus ist, und den wir schon untersucht haben (S. 356 ff.). Diese Anschauungsweisen sind die sich von selbst darbietenden; eine Besprechung verdienen sie nur, soweit sie philosophisch durchdacht sind. Wir finden sie selbstverständlich bei allen Völkern und zu allen Zeiten, so auch bei den Griechen (unter den Zynikern, Epikureern, Stoikern usf.). Zu einem System ausgebildet sind sie jedoch erst in den neueren Zeiten, und von denen allein wollen wir hier sprechen. Den Idealismus haben wir fast ganz in Deutschland behandeln können; was wir jetzt vortragen werden, betrifft wesentlich englische und französische Denker, deutsche kommen erst in neuerer Zeit und, hinsichtlich der Originalität, in zweiter Reihe in Betracht. Dafür haben wir freilich in Ernst Mach einen der konsequentesten Sensualisten.