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Zwei Städte

Chapter 47: Sechstes Kapitel. Triumph.
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About This Book

The narrative interweaves the fortunes of several people living in two contrasting urban centers on the verge of political upheaval, tracing how private loyalties, family ties, and a tender affection endure amid growing public violence and injustice. It moves from relative calm through escalating unrest to revolutionary crisis, depicting imprisonment, legal peril, and the moral choices that arise. Central motifs include resurrection, duality, and self-sacrifice, and the work alternates intimate domestic scenes with large-scale scenes of crowd fury, culminating in a redemptive act that reframes personal identity and moral responsibility.

Sechstes Kapitel.
Triumph.

Das gefürchtete Tribunal von fünf Richtern, dem öffentlichen Ankläger und den kurz weg sich entschließenden Geschworenen, saß jeden Tag. Jeden Abend erließen sie ihr Requisitionsverzeichniß, das von den Schließern der verschiedenen Gefängnisse ihren Gefangenen vorgelesen ward. Der stehende Schließerwitz war: „Ihr da drinnen, kommt heraus, und hört die Abendzeitung vorlesen!“

„Charles Evrémonde, genannt Darnay!“

So begann endlich die Abendzeitung in La Force.

So wie ein Name gerufen war, stellte sich sein Besitzer auf eine Denjenigen vorbehaltene Stelle, welche auf der verhängnißvollen Liste verzeichnet standen. Charles Evrémonde, genannt Darnay, hatte Grund die Sitte zu kennen; er hatte Hunderte so verschwinden sehen.

Der Schließer von aufgedunsenem Aussehen, der zum Lesen eine Brille trug, sah über dieselbe hinweg, um sich zu vergewissern, daß er auf seinen Platz getreten war, und las das Verzeichniß zu Ende, wobei er bei jedem Namen eine ähnliche kurze Pause machte. Es waren dreiundzwanzig Namen, aber nur zwanzig meldeten sich dazu; denn einer von den vorgeladenen Gefangenen war in dem Gefängniß gestorben und vergessen worden, und zwei waren bereits guillotinirt und ebenfalls vergessen. Das Verzeichniß wurde in dem gewölbten Raume verlesen, wo Darnay in der Nacht seiner Ankunft die versammelten Gefangenen gesehen hatte. Diese waren sämmtlich in der Metzelei umgekommen; jedes Menschenkind, um das er sich seither gekümmert, und das er seither hatte scheiden sehen, war auf dem Schaffot gestorben.

Es wurden einige Worte des Lebewohls und der Freundschaft gewechselt, aber der Abschied war bald vorüber. Es war ein alltägliches Ereigniß, und die Gesellschaft von La Force war mit Vorbereitungen zu Pfänderspielen und einem kleinen Concert für diesen Abend beschäftigt. Sie drängten sich an die Gitter und vergossen dort Thränen, aber es waren zwanzig Rollen in der beabsichtigten Abendunterhaltung neu zu besetzen, und die Zeit war nur kurz bis zur Schlußstunde, wo die gemeinsamen Zimmer und Corridore den großen Hunden überlassen wurden, welche dort während der Nacht Wache hielten. Die Gefangenen waren durchaus nicht gefühllos oder hartherzig; ihr Benehmen entstand nur in Folge der Bedingungen des Lebens jener Zeit. Ebenso, obgleich mit einem feinen Unterschied, war eine Art Begeisterung oder Rausch, der einige, wie wohl bekannt ist, verlockt hat, unnöthiger Weise die Guillotine herauszufordern, und durch sie zu sterben, nicht bloße Prahlerei, sondern manchmal Ansteckung der merkwürdig erschütterten öffentlichen Stimmung. In Pestzeiten fühlen sich manche Menschen im geheimen von der Krankheit angezogen, und fühlen einen entsetzlichen Drang, daran zu sterben. Und wir alle haben in unserer Brust ähnliche Wunder verborgen, die nur auf die geeigneten Umstände warten, um geweckt zu werden.

Der Weg nach der Conciergerie war kurz und dunkel; die Nacht in ihren von Ungeziefer behafteten Zellen war lang und kalt. Am andern Morgen erschienen funfzehn Gefangene vor den Schranken, ehe Charles Darnay aufgerufen ward. Alle Funfzehn wurden verurtheilt, und ihr Proceß hatte keine anderthalb Stunde gedauert.

Charles Evrémonde, genannt Darnay, erschien endlich vor Gericht.

Seine Richter saßen in Federhüten auf der Bank; aber die grobwollene rothe Mütze und die dreifarbige Cocarde waren der im Uebrigen vorherrschende Kopfputz. Wenn er die Geschwornen und die lärmende Zuhörerschaft betrachtete, hätte er meinen können, daß die gewöhnliche Ordnung der Dinge verkehrt sei, und die Verbrecher über die ehrlichen Leute zu Gericht säßen. Der niedrigste und grausamste Pöbel einer Stadt, die nie ohne eine Masse von niedrigen, grausamen und bösartigen Elementen ist, spielte die Hauptrolle, mischte sich lärmend in die Verhandlung, theilte Beifall und Tadel aus, und beschleunigte das Resultat ohne daß ihm Jemand hemmend in den Weg trat. Von den Männern war der größte Theil auf verschiedene Weise bewaffnet: von den Frauen trugen einige Messer, andere Dolche, einige aßen und tranken, während sie zusahen, viele strickten. Unter diesen letztern befand sich eine, die, während sie arbeitete, ein Stück gestricktes Zeug in Vorrath unter dem Arme hatte. Sie saß in der vordersten Reihe neben einem Manne, den er seit seiner Ankunft im Thore nicht wieder gesehen, den er aber sogleich als Defarge erkannte. Er bemerkte, daß sie ihm ein- oder zweimal in’s Ohr flüsterte, und daß sie seine Frau zu sein schien; aber was ihm an den beiden Gestalten am meisten auffiel, war, daß sie, obgleich sie in seiner nächsten Nähe saßen, ihn niemals anblickten. Sie schienen mit trotziger Entschlossenheit auf Etwas zu warten, und sahen die Geschwornen an, aber sonst Niemanden. Unter dem Präsidenten saß Doctor Manette in seiner gewöhnlichen einfachen Tracht. So weit der Gefangene sehen konnte, waren er und Mr. Lorry außer dem zum Gericht gehörigen Personen die Einzigen, welche ihre gewöhnlichen Kleider trugen, und nicht in der Carmagnolentracht einhergingen.

Charles Evrémonde, genannt Darnay, ward von den öffentlichen Anklägern vor Gericht gestellt als Emigrant, dessen Leben kraft des Decretes, welches alle Emigranten bei Todesstrafe verbannte, der Republik verfallen war. Es war gleichgültig, daß das Decret nach seiner Rückkehr nach Frankreich erlassen war. Hier war er, und dort war das Decret; er war in Frankreich festgenommen worden, und man verlangte seinen Kopf.

„Schlagt ihm den Kopf ab!“ brüllte die Zuhörerschaft. „Er ist ein Feind der Republik!“

Der Präsident klingelte, um das Geschrei zu beschwichtigen, und fragte den Gefangenen, „ob es nicht wahr sei, daß er viele Jahre in England gelebt habe?“

„Allerdings war dies der Fall.“

„Ob er nicht damals ein Emigrant gewesen? Wie er sich genannt habe?“

„Nicht Emigrant im Sinne und Geiste des Gesetzes, hoffe er.“

„Warum nicht?“ wünschte der Präsident zu wissen.

„Weil er freiwillig einen Titel und eine Stellung aufgegeben, die ihm Abneigung eingeflößt, und sein Vaterland verlassen habe — er erlaube sich zu bemerken, bevor das Wort Emigrant in seinem gegenwärtig von dem Gericht angenommenen Sinne in Gebrauch gewesen sei — um lieber von seiner eignen Arbeit in England, als von der Arbeit eines überbürdeten Volkes in Frankreich zu leben.“

„Welche Beweise er dafür habe?“

Er nannte die Namen von zwei Zeugen. Theophil Gabelle und Alexander Manette.

„Aber er habe sich in England verheirathet?“ erinnerte ihn der Präsident.

„Allerdings, aber nicht mit einer Engländerin.“

„Mit einer Bürgerin von Frankreich?“

„Ja, von Geburt.“

„Ihr Name und ihre Familie!“

„Lucie Manette, einzige Tochter des Doctor Manette, des guten Arztes, der dort sitzt.“

Diese Antwort machte einen glücklichen Eindruck auf die Versammlung. Ausrufe zum Wohle des wohlbekannten guten Arztes erschütterten den Gerichtssaal. So launenhaft war das Volk bewegt, daß sofort Thränen aus mehreren grausamen Augen rollten, die eben noch den Gefangenen wüthend angestiert hatten, als brennten sie vor Ungeduld, ihn auf die Straße hinauszuschleppen und todt zu schlagen.

Auf diesen wenigen Schritten seines gefährlichen Weges hatte Charles Darnay seinen Fuß genau nach Doctor Manette’s wiederholten Verhaltungsbefehlen gesetzt. Derselbe vorsichtige Rathgeber lenkte jeden Schritt, der noch vor ihm lag, und hatte jeden Zoll seines Weges vorbereitet.

Der Präsident fragte „warum er nach Frankreich, gerade zu diesem Zeitpunkte, und nicht früher zurückgekehrt sei?“

„Er sei nicht eher zurückgekehrt,“ gab er zur Antwort, „einfach weil er keine andern Subsistenzmittel, außer den aufgegebenen in Frankreich, besessen habe; während er in England sich durch Unterricht ertheilen in der französischen Sprache und Literatur ernährt habe. Er sei zurückgekehrt auf die dringende und schriftliche Bitte eines französischen Bürgers, der ihm gemeldet habe, sein Leben sei durch seine Abwesenheit gefährdet. Er sei zurückgekehrt, um das Leben eines Bürgers zu retten, und auf jede persönliche Gefahr hin Zeugniß für die Wahrheit abzulegen. Sei dies ein Verbrechen in den Augen der Republik?“

Der Pöbel rief voller Begeisterung „nein“ und der Vorsitzende schellte, um Schweigen zu erlangen, was ihm nicht gelang, denn er fuhr fort zu schreien „nein“ bis er nach eigenem Belieben aufhörte.

Der Präsident verlangte den Namen dieses Bürgers zu wissen? Der Angeklagte erklärte dieser Bürger sei sein erster Zeuge. Er berief sich auch zuversichtlich auf den Brief des Bürgers, den man ihn am Thore abgenommen und den man jedenfalls unter den vor dem Vorsitzenden liegenden Papieren finden werde.

Der Doctor hatte Sorge getragen und sich versichert, daß er dort war — und in diesem Stadium der Verhandlung wurde er vorgelegt und verlesen. Der Vorsitzende rief den Bürger Gabelle auf, damit er sich zu dem Briefe bekenne, und er that es. Bürger Gabelle deutete mit außerordentlicher Zartheit und Höflichkeit an, daß er in Folge des Geschäftsdranges, unter welchem das Gericht in Folge der großen Zahl der von ihm zu verurtheilenden Feinde der Republik lebe, einigermaßen in seinem Gefängnisse in der Abtei vergessen worden — thatsächlich fast ganz aus den patriotischen Erinnerungen des Gerichts verschwunden sei — bis vor drei Tagen, wo man ihn vorgeladen und ihn auf die Erklärung der Geschwornen, daß nach ihrer Ansicht die Anklage, soweit sie ihm gelte, durch die freiwillige Stellung des Bürgers Evrémonde, genannt Darnay, beantwortet sei, in Freiheit gesetzt habe.

Die Reihe im Verhör kam zunächst an Dr. Manette. Seine große persönliche Beliebtheit und die Bestimmtheit seiner Antworten machten einen bedeutenden Eindruck; aber als er fortfuhr, als er erzählte, daß der Angeklagte nach seiner Befreiung aus so langer Kerkerhaft sein erster Freund gewesen, daß der Angeklagte in England geblieben sei, und seine Tochter und ihn während ihrer Verbannung mit aufopfernder Liebe unterstützt habe; daß er, weit entfernt von der aristokratischen Regierung dieses Landes mit wohlwollenden Augen betrachtet zu werden, von derselben als ein Feind Englands und ein Freund der vereinigten Staaten vor Gericht gestellt worden — wie er diese Umstände mit dem größten Takt und der unmittelbaren Kraft der Aufrichtigkeit und Wahrheit darstellte, wurden die Geschwornen und das versammelte Volk eines Sinnes. Endlich, als er sich mit Namen auf Monsieur Lorry, einen mitanwesenden Herrn aus England, bezog, der gleich ihm Zeuge bei dieser englischen Gerichtsverhandlung gewesen und seine Aussage darüber bestätigen könne, erklärten die Geschwornen, sie hätten genug gehört und seien bereit abzustimmen, wenn der Vorsitzende ihre Stimmen entgegen nehmen wolle.

Jede Abstimmung (die Geschwornen stimmten laut und einzeln ab) begrüßte der Pöbel mit jauchzendem Beifall. Alle Stimmen waren zu Gunsten des Angeklagten und der Vorsitzende erklärte ihn für frei.

Jetzt begann einer jener außerordentlichen Auftritte, in welchen der Pöbel zuweilen seiner Launenhaftigkeit oder seinen bessern Regungen der Großmuth und Barmherzigkeit Genüge that, oder die es als eine Art Gegenrechnung gegen sein hoch aufgelaufenes Conto von blutiger Grausamkeit betrachtete. Niemand kann jetzt entscheiden, welchen Beweggründen solche außerordentliche Auftritte zuzuschreiben waren; wahrscheinlich ein Gemisch von allen dreien, wobei der zweite vorherrschte. Kaum war das freisprechende Urtheil ausgesprochen, als Thränen so reichlich flossen, wie zu andern Zeiten Blut und der Gefangene so viel brüderliche Umarmungen von so vielen Personen beiderlei Geschlechts als ihn erreichen konnten, auszuhalten hatte, daß er nach so langer und angreifender Einkerkerung in Gefahr kam vor Erschöpfung in Ohnmacht zu sinken; deshalb nicht weniger, weil er recht gut wußte, daß dieselben Leute unter dem Einfluß einer andern Strömung mit derselben Wuth auf ihn losgestürzt wären, um ihn in Stücke zu zerreißen und diese in den Straßen zu verstreuen.

Erst als man ihn entfernte, um den andern Angeklagten Platz zu machen, sah er sich von diesen Liebkosungen für den Augenblick befreit. Zunächst erschienen fünf zusammen vor Gericht, angeklagt als Feinde der Republik, weil sie derselben nicht durch Wort oder That beigestanden hatten. So eilig war das Gericht, sich und die Nation für die verlorne Gelegenheit zu entschädigen, daß diese fünf, verurtheilt binnen vierundzwanzig Stunden zu sterben, herunterkamen, ehe er den Ort verlassen hatte. Der erste derselben sagte es ihm mit den in den Gefängnissen üblichen Zeichen für den Tod — einem erhobenen Finger — und sie setzten alle laut hinzu „lange lebe die Republik!“

Bei diesen fünf hatte allerdings keine Zuhörerschaft die Verhandlungen verlängert; denn als er und Doctor Manette aus dem Thorwege heraustraten, war dort ein großer Volkshaufe versammelt, unter dem sich jedes Gesicht, das er im Gerichtssaal gesehen, zu befinden schien — mit Ausnahme von zweien, nach denen er sich vergeblich umschaute. Als er heraustrat, stürzte der Haufen wieder auf ihn zu, weinte, umarmte und jauchzte vor Wahnwitz, bis sogar der Strom, an dessen Ufer das tolle Schauspiel vor sich ging, toll zu werden schien, wie das Volk an seinem Gestade.

Sie setzten ihn auf einen Lehnsessel, den sie entweder aus dem Gerichtssaal selbst oder aus einem der Zimmer oder Gänge des Gebäudes geholt hatten. Ueber den Sessel hatten sie eine rothe Fahne geworfen und an die Rückenlehne eine Pike mit einer rothen Mütze darangebunden. Selbst des Doctors Bitte konnte nicht verhindern, daß er in diesem Triumphsessel auf den Schultern der Menge nach Hause getragen ward, während ein wildes Meer rother Mützen ihn umwogte und aus den stürmischen Wogen zuweilen solche Gesichter emporwarf, daß er sich mehr als einmal fragte, ob er etwa nicht recht bei Sinnen sei und in dem Karren nach der Guillotine fahre.

Wie im Traume fühlte er sich von dannen getragen, während sie jeden, dem sie begegneten umarmten und triumphirend auf den vom Tode Geretteten wiesen. So trugen sie ihn in den Hof des Gebäudes, wo er wohnte. Ihr Vater war vorausgeeilt, um Lucie vorzubereiten und als ihr Gatte vor sie trat, sank sie ihm bewußtlos in die Arme.

Als er sie an sein Herz drückte und ihr schönes Antlitz abwendete von den lärmenden Volkshaufen, daß seine Thränen und ihre Lippen sich ungesehen mit einander verschmelzen könnten, fingen einige von den Untenstehenden zu tanzen an. Augenblicks fielen auch alle Uebrigen in den Tanz ein und in dem ganzen Hofe wirbelte die Carmagnole. Dann setzten sie in den leeren Stuhl ein junges Mädchen aus dem Gewühl, um sie als Freiheitsgöttin von dannen zu tragen und dann, wie der Haufe sich in die benachbarten Straßen ergoß und das Gestade des Flusses entlang und über die Brücke, zog die Carmagnole sie alle in ihren Wirbel und riß sie mit fort.

Nachdem Charles Darnay des Doctors Hand gedrückt, wie er siegesbewußt und stolz vor ihm stand, nachdem er Mr. Lorry die Hand gedrückt, der von dem Kampf gegen die wüthende Fluth der Carmagnole athemlos hereintrat; nachdem er die kleine Lucie geküßt, die man zu ihm hinaufgehoben, damit sie die Aermchen um seinen Hals lege; und nachdem er die immer eifrige und getreue Proß umarmt, die das Kind emporgehoben, nahm er seine Gattin in seine Arme und trug sie hinauf in ihre Zimmer.

„Lucie! geliebtes Herz! ich bin in Sicherheit.“

„O, geliebter Charles, laß uns Gott dafür danken auf meinen Knieen, wie ich ihn darum gebeten habe.“

Voller Ehrfurcht beugten sie sich vor dem Herrn. Als sie wieder in seinen Armen lag sagte er zu ihr:

„Und jetzt rede mit deinem Vater, Geliebteste. Kein anderer Mann in ganz Frankreich hätte thun können, was er für mich gethan hat.“

Sie legte ihr Köpfchen an die Brust ihres Vaters, wie vor langer, langer Zeit sein greises Haupt an ihrem Busen geruht hatte. Er fühlte sich glücklich, daß er ihr so hatte vergelten können, er war belohnt für sein Leiden, er war stolz auf seine Kraft. „Du darfst nicht so schwach sein, liebes Herz,“ nickte er ihr zu; „Du darfst nicht so zittern. Ich habe ihn gerettet.“