Nement war,
Wie gar
Was der meige vollen braht,
Des wat
Zergat,
Die der sumer hat erdaht.
Der sneit
Sin kleit
Beide uf berge und in dem tal,
Da sanc
Erklanc
Der viel lieben nahtegal,
Aller sorgen fri,
Uf gruͤnem zwi.
Ir můt
Was gůt,
Ze sange snel,
Da bi wunnen spil;
Si donde vil;
Ir stimme dú was hel
Und was froͤiden vol;
Si sank so wol;
Ir schal
Ergal
Al in den walt.
Kleiner vogelin dos
Der was so gros;
Si waren froͤiden balt.
Ir singen
Kunde bringen
Der welte hohen můt.
Du ouwe
Mit touwe
Stat, leider! unbehůt.
Der anger
Niht langer
Mag blůmen lieht getragen.
Dú heide
Stet leide;
Des můs ich lerchen klagen.
Dien kinden
Bi linden
Der schatte ist nu benomen.
Dú kunnen
Der wunnen
Nu leider niht bekomen.
Ir krenzel,
Ir swenzel
Die waren so gemeit.
Der winder
Hin hinder
Si twinget, dast mir leit.
Ich tumber!
Den kumber
Liese ich wol also sin,
Gebe húre
Mir stúre
Min suͤsse troͤsterin,
Dú wendet
Und endet
Wol mines herzen not.
Nein, suͤsse,
Das buͤsse
Mit dinem munde rot.
Din smieren
Kan zieren
Schone dich, vil selig wib.
Din lachen
Machen
Kan wol senden siechen man.
Din ougen
Vil tougen
Kunnen wol dur ganzen lip
In herzen
Smerzen
Fuͤgen. Frowe, sich daran!
Din jugende
Mit tugende
Hat so minneklichen schin;
Ich kroͤne,
Schoͤne,
Dich fúr al des meien blůt.
Ach, reine,
Nu meine
Mich, vil liebe frouwe min!
Von leide
Scheide,
Troͤste minen senden můt!
Und tůst du das,
Deswar so wirt mir bas,
Und swindet mein leit;
Sit ich nie vergas,
Swa man wibes guͤte mas,
Diner werdekeit.
Ich bin dir undertan,
Und dabi sunder wan
Dir ze dienste erborn.
Du solt geniesen lan
Mich, frouwe, das ich han
Dich mir userkorn.
Vor in allen
Gevallen
Můs mir din wiblich sin.
Nu ahte
Und trahte,
Wie ich din eigen bin,
Und lasse
Die strasse
Mir noch ze wunne zemen.
Din ere
Von sere
Sol mich ze froͤiden nemen.
Dú Minne
Mir sinne
Enzuket mit ungewinne;
Est wunder
Besunder,
Behabe ich den lip darunder.
Vil suͤsse,
Das buͤsse,
E das ich verderben muͤsse.
Ich stirbe,
Verdirbe,
Ist das ich niht heil erwirbe.
Sus můs ich in sorgen
Vil dike worgen
Den abent, den morgen
Und ellú zit.
Dú liebe, dú reine,
Die ich da meine,
Mir fuͤget den klagelichen strit.
Ach, frouwe, gedenke!
Die swere verkrenke,
Sit ich mit dienste niht wenke
Von dir!
Dur wiplich ere,
Mir leit verkere
Mit fůge, nach hovelicher gir!
Ach, frouwe,
Din schouwe
Gelichet den rosen im touwe,
Din guͤte
Der bluͤte
Des meigen, und din gemuͤte.
Nement war
Gar
Dar,
Wie mich dú schone twinget, swar ich var!
Min můt
Gůt,
Frůt
Wirt an mir, ob si lobeliche tůt.
Ich singe,
Ich ringe
Mit manigem dinge
Nach lones stat.
Dur trúwe,
Gip núwe
Mir froͤide, der ich dich ie bat.
Nu lone
Mir schone,
Dur rehte wibes krone,
Und wise
Mich lise
Ze froͤiden, sit ich dich prise.
Mit willen
Solt du mir stillen
Die senden not und mine klage;
So wurde
Mir jamers burde
Geringet, die ich da trage.
Mirst ande,
Das dir ze pfande
Min herze stet so lange her;
Das lasse,
Nach Minnen masse,
Mir ledig: dast min ger.
Nu blike
Mir dike
(Das loͤset die minnen strike)
Mit ougen
Vil tougen,
Und troͤste mich sunder lougen:
Dú sint so klare,
Das sprich ich zeware
Vil offenbare,
Und ist wol schin.
Din lieht antlútze
Fúr truren nútze;
Das ist an dem gelouben min.
Din munt, nach rosen
Gevar, kan kosen
Wol sunder losen
Der tugende wort.
Nu gruͤsse
Mich, suͤsse,
Mit suͤssem gruͤsse,
So vinde ich miner froͤiden hort.
Swer wunne
Kunne
Rehte spehen
An wibe
Libe
Und ouch ir můt,
Ir zúhte:
Túhte
Můs ir jehen.
Vor schanden
Banden
Si ist wol behůt.
Mit klůgen
Fůgen
Si ist erzogen,
Nach eren
Leren,
Tugende rich.
Ir wirde
Girde
Ist unbetrogen.
Ir minne
Sinne
Hat si zúhteklich.
Lop kan si verschulden wol,
Davon man ir sprechen sol:
Si ist tugende vol.
Dú reine fruht,
Ach, si ist so rehte gůt!
Doch besweret si mir den můt;
Dú froͤide hat von mir fluht.
Minne, suͤsse trosterin,
Tů mir diner helfe schin,
Alder ich bin tot!
Twinc die lieben alse mich,
Oder es wirt ungemenlich.
Ich lebe in sender not;
Mich krenket,
Versenket,
Swie Minne min niht gedenket,
E liebe
Zerkliebe,
Min herze gar zerstiebe.
Ich bin verseret;
Dú sorge mir meret,
Der froͤiden gedinge si keret.
Hindan
Wil Minne verleiten
Mit arebeiten
Mich also froͤidenlosen man.
Ich han nu lange
Mit minem gesange
Der froͤiden getrange
Gevolget nach;
Des ist dú Minne
Min meisterinne,
Und ist ir von mir gach.
Nu singen,
Nu singen!
Dannoch harte erspringen,
Den reigen,
Den reigen,
Pfaffen und leigen!
Nu lasse,
Nu lasse
Uns reigen an der strasse!
Die rifen,
Die rifen
Die went uns hie begrifen;
Hoppen
Und zoppen
Ze der stuben, da wir vinden die.
Gesungen,
Gesprungen
Wirt da bas danne hie.
Schouwen
Die frouwen!
Die helfent uns den reigen tretten.
Wunder
Bi sunder
Kumt ir dar ungebetten:
Gůte, Gůte,
Mit vil hohem můte;
Gese, Gese,
Darzů Agnese;
Gisel —
Ein risel
Hat si gemachet also glanz;
Jútel —
Ein bútel
Den bringet si an den tanz;
Hille —
Vil stille
Dú kumt geslichen zu zuns dar;
Anne
Kumt danne;
So gros so wirt dú schar.
Stolzen leigen, also tůt!
Singent dis gedoͤne!
Claren megde, ir lant niht abe,
Ir trettent an den ring!
Jederman neme in den můt
Sine frouwen schoͤne!
Jeder dirnen wirt ein knabe,
Alsust ein jungeling.
Lant den seiten
Vor bereiten,
Wie man da palliere.
Swer niht langen
Múge gedrangen,
Der ge fúr die túr.
Nach der gigen
Sol er sigen.
Swer es kunde wieren,
Lassa wichen;
Er sol slichen
Schone in lobes kúr.
Erwinden!
Erwinden!
Es wirt den kinden
Ze lenge, ze lenge,
Und ouch ze strenge.
Verirret,
Verirret
Ist der seite erkirret.
Nu hoͤren!
Nu hoͤren!
Er wil uns ertoͤren.
Gesungen
Den jungen
Het ich wol me; was hulfe das?
Swer gerne
In lerne,
Dem gelinge deste bas.
Min herzen
Von smerzen
Wil mit den seiten rehte enzwei;
Des wuͤfet
Und ruͤfet
Es lute: heja hey!