Item von demselben spunt ist pei zwelf schuhen hin fur zu einem kasten, der am tag leit und verdeckt ist mit einem grossen stein mit eisnen ringen. in demselben kasten ist ein schiedung oder teillung des wassers, also das der dritteil des wassers kumpt in den prunnen hinter unser lieben frawen cappellen, und die andern zwai dritteil des wassers an die Ledergassen.
Item waß gepruchs an dem wasser oder rören von dem anfang als es auß dem schön prunnen kompt biß zu dem obgeschriben kasten, do sich das wasser also teilt, geschicht oder schadens nimpt, das soll alleweg der paumeister zu der rören hinter unser lieben frawen cappellen das dritteil zallen und die prunnmeister zu den zweien rören an der Ledergassen die zwai dritteil an dem gelt bezalen.
Item von dem obgeschriben kasten, darinnen die teillung des wassers ist, do ist ein spunt hin für pei vier schuen von dem kasten in der rinnen in die selben rören.
Item dieselb rör geet von dem kasten, darinnen ein dritteil des wassers [ist], also gerichtz hin hinder durch der wiltnerin krem zu dem prunnen zu, und hat mer ein kasten hart am prunnen, do er aufgeet unter der ein wiltnerin laden, der ist mit prettern verdeckt. und die rören ligen pei vier schuen unter der erden an dem ent, und das wasser geet also auf in zweien außgeenden rören (und solt doch neur ein rören sein, nachdem und an dem wasser er neur ein dritteil hat und die Ledergassen zwei dritteil) und fellet in den trock doselbst hinter unser lieben frawen cappellen.
Item das uberich oder verlorn wasser in dem kasten oder prunnen hinter unser lieben frawen cappellen geet halbs herauß auf die gemain in ein hültzen trock der dopei steet, darauß man pfert trenckt, und der gemein zu nutz kumpt etc.
Das ander halbteil des uberichen oder verloren wassers kumpt durch ein seichen in ein hültzen rören, die aussen am prunnenkasten steet, und lauft also unter der erden in des Kressen garten durch sein haus. auf sein selbs kost soll ers von dem prunnen heim füren; doch hat der Kreß des neur ein gunst von der gemein, und solt von rechtzwegen des obgeschriben verloren wassers neur ein dritteil haben und nit ein halbteil, darfür ist es angesehen.
Item in dem vorgeschriben kasten, der im pflaster am tag leit pei des Weinmans haus am eck, darinnen die schiedung oder teilung des wassers ist, als da vorn steet, geen nun die zwai teil des wassers in hultzen rören, die do ligen unter der erden pei vier schuchen etc. von demselben kasten hinauf gegen dem obßmarckt und hart an dem stöcklein hinumb, das do steet am eck oben pei der grempler kremlein gegen des Snitzers haus über, und geen also fur des Ebners haus pei zwelf schuen herdan von dem haus und also hin hinder fur des Kressen haus, zwischen des Kressen haus und dem kettenstock, hart an dem kettenstock hin hinder fur das pat am Zottenperg.
Item doselbst neben dem pat vor des Fursten haus über den weck jenset der rinnen do ist ein kast mit einer hültzen thür, der am tag leit, darinnen ist ein spunt in die röre.
Item die rör ligt auch hin hinder von dem kasten pei funf schuhen unter der erden neben der rinnen an der seitten. fur des Bemers und vor des Schlüsselfelders haus geet die röre hin über gegen dem Fütterer und also hin hinder zu dem kasten, do es aufgeet vor Mertein Paumgartz haus.
Item zwischen dem eck desselben wasserkasten und der rinnen im pflaster zwen schuch gegen Mertein Paumgartz haus zu zu messen do ist ein schiedung oder teilung des wassers unter der erden, also das das wasser halbs geet vor des Paumgartz haus auf und fellt do in den kasten, und das ander halbteil des wassers geet unter die erden in ein rörn für auß underhalb in derselben gassen vor des Singers haus auf und fellt auch do in ein kasten.
Das verloren oder überich wasser, das do ist in dem kasten vor Mertein Paumgartz haus, lauft durch ein seichen in ein hultzen rören, die do steet aussen am grossen kasten an des Mertein Paumgartz haus, und geet also wider hinter sich unter der erden pei vier schuhen herdan von den heusern piß fur des Fütterers nechste hausthür; do geet es in sein haus und ferrer in sein hoff, do geet es in ein trog. und dasselb uberich wasser in des Fütterers haus geet unter der erden hinter sich durch sein haus auß piß mitten in die gassen in die rinnen pei des Michel Amlungs des becken haus.
Item das vorgeschriben verloren oder überich wasser, das der Fütterer also heim füret auß dem kasten vor Mertein Paumgartz haus, das hat ime ein gemain von bette wegen vergunt also durch sein haus zu leitten, und das furpaß der gemein hinter sein haus piß in die rinnen als do voren steet pei Michel [des] pecken haus wider der gemein zu antworten, alles auf sein selbs kost; das alles der Fütterer noch piß her getan hat.
Item dasselb obgeschriben verloren wasser in der rinnen hinter des Fütterers haus, das hat der alt Ortolf wol pei achtzehen jaren her auf sein selbs kost gelait mit willen der gemein doselbst die gassen hinfur und umb des Holtzschuers heuser also auf die rechten hant die nechsten gassen, die do ist hinab gegen der Begnitz zwischen des Holtzschuers und Ortolfs garten hinauß piß an die anderen seitten des Ortolfs garten. in derselben anderen gassen an der Pegnitz steet ein stock aussen an dem zaun an des Ortolfs garten auf der gemein, do geet dasselb wasser auf in ein trog und furpaß in die Pegnitz.
Als da vorn steet, das ein schiedung oder teillung des wassers sei vorn am eck pei der roren oder prunnen vor Mertein Paumgartz haus, also das der halbteil des wassers von dannen hinab [geet] zu dem kasten vor des Singers haus über in derselben gassen; und die rören ligen zwischen den zweien wasserkasten im pflaster pei vier schuchen unter der erden.
Item so ist ein kasten im pflaster hart bei dem stock, do das wasser auf geet vor des Singers haus über; derselb kast leit am tag und ist verdeckt mit einem stein, dorinnen oben zwen eisnen ring sein. in demselben kasten ist ein zapf und ein spunt in die rör, und dopei steet der stock, darauß das wasser felt in den kasten, das die gemein neust.
Item das verloren oder uberich wasser, das do ist in dem trog oder kasten an der Ledergassen am understen prunnen, das get durch ein seichen in einen hultzen stock, der aussen am kasten steet, und also unter der erden vor den heusern herauf zu ruck gegen dem ersten prunnen an der Ledergassen pei dreien schuhen herdann von den heusern piß zu des goltschlahers haus doselbst am eck, und also unb dasselb eck in der reihen hinab und unden in der Newengassen überzwerch hinder des Michel pecken haus hinüber und also in derselben gassen zwischen des Holtzschuers und Ortolfs gerten hinab gegen der Begnitz, und also in des Ortolfs garten. inwendigs des zauns steet ein stock, do das wasser auf geet durch den zaun in einem hultzen trog, der auf der gemein steet, und auß demselben trog das wasser in die Begnitz geet. das obgeschriben wasser furt der Ortolf auf sein selbs kost von der Ledergassen von dem undern prunnen also in sein garten; das hat im ein gemein also vergünnt von bett wegen des Ortolfs und seiner heuser wegen, die er an dem ent hat. doch hat der Ortolf ein hannen von dem stock in seinen garten, darauß er ongeverlich sein würtzgerten giessen mag, wenn er im garten ist; das ander wasser soll stetz auf die gemein geen etc. den stock haben die nachtparen heroben an der ecke pei des Wilden kandelgiessers haus aufgericht, nachdem und der Ortolf abgangen ist.
Der ander außfluß des uberichen oder verloren wassers am schön prunnen am Marckt ist durch ein seichen gegen des Schurstabs haus und geet also in dem gemeur in einer pleien rören herab auf das gewelb, das do ist unter dem schön prunnen, und die pleien röre geet verrer piß fur die rinnen, die außen im pflaster umb den schön prunnen geet. do geen die hultzen rören an und ligen jenset der rinnen gegen unser lieben frawen cappellen wartz hinab gegen des Rietters haus zu, und doselbst vor des Rietters haus also seitlengs hinüber gegen den vier trögen, und pei eins schritz weit vor den trögen hinab gegen der Begnitz zu. do ist underhalb der trög pei funftzehen schuen ein kast gegen der Begnitz, der leit am tag und ist verdeckt mit einer hultzen thür; in demselben kasten ist ein abloß der rören.
Item als die rören von den vier trögen hinab geet, do ist von derselben rören zu den zweien pfeillern zwischen den trögen, darinnen das wasser auf geet, in ieden pfeiller ein schiedung und ein pleien roren gelegt, darinnen das wasser auf geet und in die trög felt und von dannen in die Begnitz etc. das wasser laidet die stat oder der paumeister von der stat wegen in die vier trög.
Item der dritt außfluß des uberichen oder verloren wassers am schön prunnen am Marckt ist durch ein seichen gegen des Birckamers haus, und geet also in dem gemeur durch ein pleien rören herab auf das gewelb, das unter dem schön prunnen ist und verrer fur den prunnen herdann fur die rinnen die umb den prunnen im pflaster geet. do heben sich die hültzen rören an und geen verrer die Waggassen hinumb zwischen des gewichtmachers haus und der rinnen in der Waggassen hin hinter piß mitten in die gassen pei der rinnen vor des Holtzels haus, do geet dann ein rör hinab zwischen des Birckamers hinterhaus und der rinnen doselbst in der gassen piß fur der Augustiner hinter groß thore.
Item vor des Birckamers hinterhaus gegen der Augustiner hinter grossem thore uber do ist ein kasten im pflaster hart an der rinnen, der am tag leit, und ist verdeckt mit einer thür. in demselben kasten ist ein schiedung des wassers, also das das dritteil des wassers geet von demselben kasten durch der Augustiner thore in ir closter und do in iren hoff vor ir kirchen auf, das die Augustiner also furen von dem obgeschriben kasten auf ir kost in ir closter hinein.
Item das verloren oder uberich wasser in dem closter zu den Augustinern geet durch ein seichen auß irem trog fur ir kuchen wider under die erden und also gerichtz wider zu dem grossen thor herauß wider auf die gemein, do es hinein gangen ist, und in den kasten, darauß es komen ist. das sullen die münch also auf ir kost auch wider herauß furen auf die gemein on der gemein schaden und sullen auch das wasser ongeverlichen niessen in irem closter, dann sie des kein recht haben sunder neur ein gunst, und von bette wegen hat man in ein dritteil do hin ein vergunt zu füren auf ir kost.
Item auch sullen die herren von den Augustinern geben ein drittel des geltz und die gemein die zwei teil des geltz, das dann die rören kosten; oder wenn pruch geschicht von dem schön prunnen piß hinder für der Augustiner groß thore, was da zwischen gepruchs wurd an den rören sullen sie das ein dritteil zallen und die gemein die andern zwai dritteil, alles ongeverlich etc.
Von dem vorgeschriben kasten im pflaster, darinnen die schiedung des wassers ist, dorvon der dritteil gen den Augustinern geet etc. do geen nun die zwei teil des wassers also verrer in die rören und kasten hinter des Schurstabs haus auf und fellt do in ein trog.
Item dasselb verloren und uberich wasser in demselben trog gett auch durch ein seichen herab unter der erden und hinden kumpt es vor des Schurstabs hausthür in ein rören, darinnen das verloren wasser ist, das von den Augustinern herauß komen ist. do komen die zwei verloren wasser wider zu samen in ein rören.
Item mer ist ietzunt ein kast hinter des Schurstabs haus, darinnen ein abloß ist zu demselben prunnen.
Item von demselben kasten hinter des Schurstabs haus geen die zwei verloren wasser in einer rören zwischen der rinnen im pflaster und des Freyen und Schurstabs hinterheuser hinab piß fur des Hanns Grassers groß thor am hoff; do ist ein kasten im pflaster verdeckt mit einer hultzen thür und leit am tag, und die roren ligen pei funf schuchen unter der erden.
Item in demselben obgeschriben kasten ist ein schiedung oder teillung des wassers, also das ongeverlichen des wassers ein dritteil soll geen in des Grassers haus von dem kasten; doch hat der Grasser neur ein gunst und des kein recht, das wasser also heim zu furen. auch sol er das wasser von dem obgeschriben kasten auf sein kost heim furen on der gemein schaden, das er also getan hat, und furt das in sein garten, von dann geet es in die Begnitz. mer von der Augustiner kasten sol der Graser piß fur sein thür zallen den dritten pfenning und die gemain die zwen dritteil des geltz, wenn do zwischen gepruch geschicht an den rören.
Von dem obgeschriben kasten im pflaster vor des Grasers haus geen die zwai teil des wassers verrer hinab jenset der rinnen vor dem tuchhaus und also hinab in den trog hinter den fleischpencken auf. do ist unten an dem steinen trog gegen der Begnitz neben den fleischpencken ein kast, der ist verdeckt mit einer hultzen deck und hat ein abloß darinnen etc.
Das verloren und überich wasser in dem trog hinter den fleischpencken geet durch ein seichen in ein rören, die aussen am trog steet, gegen der Begnitz und under der erden durch das pflaster gegen der hausthür am pat, und also in das pat hinter den fleischpencken in die patstuben. und der pader fürt das wasser auf sein selbs kost on der gemein schaden also heim.
Item der ursprunge und ein fluß des prunnen oder rören im newen spital ist im Siechgraben vor der stat an dem perck pei sechtzig schuen von der grossen linten herab zu messen gegen Werd, und von dem Siechgraben pach hinauf zu messen pei funftzig schuen. do der marckstein ietzunt steet, do ist der erst sammenkasten von lebendigem wasser, der ursprung unter der erden pei drei schuhen.
Item so ist von dem obgeschriben samenkasten, dopei der marckstein steet ein hundert schuch herab zwerch über die stroß, die durch den Siechgraben geet, aber ein ander kasten, der am tag leit und verdeckt ist mit einem grossen stein. derselb kast fleust stetz mit wasser, wenn anders die röre sunst nirgen außgeet, und das wasser fleust unter der erden von den obgeschriben zweien kasten von einem zu dem andern in hultzen rinnen, die unter der erden liegen pei vier schuhen.
Item von dem nechsten obgeschriben kasten ist der prunn nun hinfür in hültzen rören gefast, die geen also von dem kasten zwischen dem Siechgraben pach und dem perck oder rangen, der do ist auf die lincken seitten, in dem grunt also herab als die marckstein sten, der do zehen ist. und der erst marckstein steet von dem obgeschriben kasten funfundfunftzig schrit, der ander stein herab vierundsibentzig schrit, der dritt stein neuntzig schrit, der viert stein hundert und funftzig schrit, der funft stein herab sechsundneuntzig schrit. und die rören ligen an dem einen ent tieffer dann an dem andern unter der erden, ettlichen enden gantz am tag, piß zu dem güßpetlein, das in der Snödin weierhaus dienet. do ligt die röre neben demselben güßpettlein pei zwelf schuen herdan gegen dem frawen thore wartz. von dem funften marckstein sein piß auf den sechsten stein darnach hundert und zweintzig schrit, der sibent stein vierundachtzig schrit, der acht stein darnach zwenundsibentzig schrit, der neunt stein darnach achtundsibentzig schrit. die rören ligen alle an der seitten gegen der stat und die marckstein steent alle gen felt wertz und geen also gerichtz über piß in die Begnitz, die do fleust auf die Hadermüll.
[117b] Item zwischen der Snödin weierhaus und dem prucklein darob pei zwelf schuen von der ecken der meur an der Snödin weierhaus herauf neben der Pegnitz, die do fleust auf die Hadermüll, do geet die spitalrören durch die Begnitz und an der andern seitten in des Langen von Wertz wisen.
Item jenset der Pegnitz, die auf die Hadermüll fleust peu zweintzig schuen in des Langen von Wertz wisen, do der marckstein steet, do zwerchen sich die rören über ein ander. gerichtz unter dem marckstein do kumpt des spitals rören unter zweien rören, die zu dem schön prunnen dienen, hindurch auch in dieselben wisen; und die drei rören gen also gegen der stat zu dem sünbellen newen thuren, der do steet aussen am zwinger pei dem schwipogen gegen sant Katherein, und geen also durch des Langen von Wertz auch des spitals und ettlicher ander wisen alle drei pei sechs schuen unter der erden neben einander gegen dem thuren zu.
Item mer ein marckstein als sich die spitalwisen anhebt und des Langen wisen ein ent hat.
Item so ligt des newen spitals roren am eussersten an der rechten seitten als man herein geet gegen Werde wartz.
Item so dienet die mittler rore zu dem undern geheus zu dem schön prunnen.
Item so dienet die dritte rör, die do leit gegen der Snödin weierhaus wartz auf die lincken seitten, als sie herein geen, zu dem obern geheus zu dem schön prunnen am marckt.
Item die spitalröre hat ein spunt aussen in der wisen pei den eisenen pfelhen pei dreissig schritten von der stat meur jenhalb des thurns so sie herein geen.
Item die drei rören geen also zunechst gegen dem sünbellen thuren, der do aussen an dem zwinger pei dem swipogen hinter sant Katherein steet, durch ein arm oder wasserfluß, der überzwerch vor dem zwinger hinfleust von einem wasserfluß der Begnitz oder swipogen zu dem andern, und die rören ligen eins schuchs tieff in denselben fluß der Begnitz, also das man die rören sicht in dem wasser alle drei.
[118a] Item die drei rören geen also verrer von dem obgeschriben wasserfluß durch ein gemaurten swipogen in den sünbellen thuren, der aussen am zwinger pei dem swipogen hinter sant Katherein steet, und also gerichtz durch den thuren und zwinger auß piß an die statmaur, und also durch die statmaur hart am anfang des swipogen in die stat in der ecken hinter dem thuren; und die rören ligen pei neun schuen unter der erden im thuren und zwinger.
Item in demselben thuren überzwerch pei zweien schuen under den vorgeschriben dreien rören so geet ein röre herdurch, die do kumpt auß dem wild oder thiergraben, und dienet auf die Pleich.
Item so ligen die vorschriben drei rören also verrer von der ecken der statmeur hinter dem Wildpat hart an dem anfang des swipogen und neben dem steinen gang, der auf die statmaur und thuren an demselben ent geet, und also herfur piß fur das heimlich gemach, das hinter dem Wildpat steet an der Begnitz; do ligen sie pei sechs schuhen unter der erden.
Item so hat die spitalroren ein spunt zwischen dem ecke am Wildpat und der stiegen, die auf den steinen ganck geet auf den thuren, darauf die pauren gefangen lagen im krieg.
Item von demselben heimlichen gemach hinter dem Wiltpat geen die rören in der Schüt wider gerichtz herab neben der Begnitz piß zu dem güßpet pei der Mang.
Item die drei rören geen also neben einander unter dem güßpet pei der Mang in die Begnitz achtzehen schuch herdan von dem ecke des verbhaus an der Mang, und die nechst röre am manghaus dienet zu dem spital prunnen, und die eusseren zwu rören dienen zu dem schön prunnen. und die rören geen also in der Begnitz pei zweien schuen unter der erden hinab an des spitals kirchoff piß zu dem stadel hinter der schull des spitals, do gen die zwo rören zu dem schön prunnen in der Begnitz fur auß.
Item so hat die spital rören doselbst in der Begnitz neben dem stadel hinter der schull ein kasten, darinnen ist ein ablaß zu derselben des spitals rören.
[118b] Item so geet die röre doselbst von dem abloßkasten unden durch den stadeldennen und also überzwerch durch den Wert pei acht schuen unter der erden in den andern fluß der Begnitz gegen dem spital und also durch ein hultzen rören stock, der do aussen am spital in der Begnitz auf geet durch das gewelb unter dem alten sagerer, darinnen ettlich siechen ligen, piß in des messners hofflein vor der hultzen stigen, die in die kirchen geet pei vier schuen von der thure pei sant Elspeten altare gegen der stigen. doselbst do geet die röre gerichtz durch die thure gegen dem weichkessel und zu der sutten zu, und doselbst pei dem weichkessel do ist ein schiedung des wassers und geet ein röre überzwerch unter der erden gegen die siechen heimlich gemach an die Begnitz, do geet ein stock auf mit einem hannen, darauß die siechen mügen wasser nemen, wenn sie wollen etc.
Die röre ligt also verrer vor dem weichkessel gerichtz durch die sutten auß durch die stubthüre gegen dem prunnen in den hoff und pei dem loch, das do in dem pflaster ist vor dem prunnen, dorein das unrein wasser fleust in dem hoffe, do ist unter der erden ein schiedung oder teillung des wassers auf die rechten hant, und geet in hultzen rören fur das spital thore hinauß und also zwerchs über die gassen und durch das thore in dem eussern newen spitalhoff. und also gerichtz neben dem trog im spitalhoffe do ist aber ein schiedung oder teillung des wassers, also das doselbst ein stock aufgeet, darauß das wasser stetz fellet in den trog doselbst in dem eussersten spitalhoff. das selb überich wasser geet verrer in die Begnitz auß dem trog und thut kein dinst mer. und die rören ligen pei vier schuhen unter der erden.
Pei dem obgeschriben stocke, darauß das wasser kumpt im eussern spitalhoff, do ist ein schiedung des wassers pei, als oben steet. von derselben schiedung geet ein röre hin hinder umb den stock und trog durch das thore in den müntzhoff und auf die rechten hant am ecke durch das gepaut new gemechlein, das man auß der müntz an demselben ent gemacht hat, und geet also hinter demselben gemechlein durch ein hohen hultzen rorenstock auf in das prewhaus des spitals, wenn man will etc.
Als davorn geschriben steet, das die rör ligt durch die sutten in dem spitalhoff zu dem loch, dorein das unrein wasser im hoff fleust, darvon ein schiedung auf die rechten hant geet in den eussern spitalhoff etc. also ist hinfür pei funf schuen gegen dem prunnen aber ein schiedung oder teillung des wassers auf die lincken hant unter der erden, und geet ein röre doselbst in die spital kuchen und hat ein stock neben dem hert mit einem hannen, darauß man wasser mag lassen wenn man will.
Item vor der kuchen in dem spital geet nun hinfur die hültzen rören unter der erden pei vier schuen in den mitlern stock, darauf das messen pild steet oder sitzt, in einer pleien rören etc. und auß demselben pild nun drei fliessent roren geent, und das wasser fellet in einen grossen steinen sünbellen trog doselbst im spitalhoff.
Item das verloren oder uberich wasser in demselben vorgeschriben sünbelln trog geet durch ein seichen in einer pleien rören herab unter der erden in ein hültzen rören, die do leit drei schuch unter der erden, und geet auch also durch das spitalthore hinauß piß auf drei stat schuch in die gassen auf die gemein. die röre ligt ob der rören, die vorn durch das selb thore in eussern spitalhoff geet etc. das obgeschriben verloren wasser soll der Karl Holtzschuer, der von Ploben, auch der Meißner auf ir kost und on des spitals schaden herauß auß dem trog piß drei schuch fur das thore füeren auf ir kostung etc.
Item heraussen vor dem spital thore als do oben steet, geet der dritteil des verloren oder uberichen wassers, das do kompt auß dem rechten spital prunnenkasten oder trog, also zwischen der rinnen im pflaster und dem spital auf die rechten hant gerichtz gegen des Holtzschuers haus zu, und die rören ligen unter der erden pei vier schuen, und das wasser geet in des Holtzschuers hoff auf in ein trog und auß dem trog in die Begnitz. auch soll der Holtzschuer dasselb wasser von dem spitalthore auf sein selbs kost heim furen on der gemein und des spitals schaden.
Item so soll der von Plaben und der Meißner die zwei teil des wassers von dem spitalthore, als oben steet, darvon der Holtzschuer ein dritteil genomen hat, füren von demselben thore auf ir peder kost on der gemein schaden piß fur das klein spitalgeßlein etc.
Vor dem spitalgeßlein im pflaster in der rinnen ist aber ein schiedung oder teilung des wassers, also das dasselb wasser halb geet dasselb spitalgeßlein hin auf piß zu der von Ploben hinder newgepaweten heusern und doselbst durch ein thure und ganck, der hinden in derselben von Ploben hoff geet, und doselbst vor ir padstuben und kuchen im hoff aufgeet in ein trog. und dasselb uberich wasser im trog geet verrer in der von Ploben haus in iren garten auf und von dannen in die Begnitz. auch ligen die roren pei dreien schuen unter der erden. und die von Ploben sullen das wasser auf ir kost von demselben spitalgeßlein heim füren oder leitten on der gemein schaden etc.
Item als do oben steet, das ein schiedung des wassers sei am spitalgeßlein etc. also geet nun der dritt dritteil des uberichen oder verloren wassers, das auß dem spital kompt, als verrer in derselben gassen hinab fur des Stumpfs haus und die Eich und doselbst zwen schuch unter des schön prunnen rören hindurch und also durch das thore hin hinder in des Heinrich Meißners haus und geet do in seinem garten stetz in sein weier ein rören, und das uberich wasser get auß dem weier in die Begnitz. und die rören ligen pei vier schuen under der erden, dann allein pei des schön prunnen rören an der Eich ligen sie sechs schuch unter der erden. auch soll der Meißner das wasser auf sein kost von dem spitalgeßlein heim laitten oder füren on der gemein schaden.
Der ursprung und einfluß der rören auf der Pleich ist vor dem Frawenthore auß dem gemaurten prunnen im selben statgraben auf die lincken hant als man fur das thor geet gegen der thierhütten über, und underhalb des selben prunnen ist ein sammenkasten verdeckt oberhalb des weiers, der in demselben graben unten an der Begnitz ist.
Item von dem obgeschriben sammenkasten geet das wasser in hültzen rören in dem graben neben der meur gen felt wartz durch den graben und weier herab und also in der ecken desselben graben überzwerch seitlangs in der Pegnitz gegen dem sünbellen thuren zu, der aussen am vorwerck an der Begnitz steet pei dem swipogen hinter sant Katherein. do geet dieselb röre durch ein loch unter dem ersten schießvenster auf die rechten hant als man in thuren geet unden in denselben thuren, und pei zwei schuen unter des schön prunnen und des spitals rören überzwerch durch den thuren und in das vorwerck und also in dem vorwerck herab piß fur den thuren in demselben vorwerck an der statmaur mit dem ploben A. pei zweintzig schuen underhalb des thurens und pei ailf schuen von der statmaur im vorwerck zu messen do hat die röre ein abloß und geet an demselben ent durch die statmaur. und inwendig der statmaur neben des pleichmeisters haus in der abseitten do steet ein stock mit einem hannen, darauß man wasser lossen mag wenn man will, und get verrer also in der Pleich auf durch ein stock mit zweien rören in ein trog, der darvor steet; und auß dem trog geet dasselb wasser in die Pleich in rinnen zu des pleichmeisters nottorft etc.
Item der ursprunck und einfluß des wassers in der schiltrören ist unter der vesten in des alten Elwangers öberen haus in dem schöpfprunnen. auf dem wasser desselben prunnen do ist ein loch und ein ganck in den perck, darinnen ein man aufgericht geet herab piß fur des Niclas drottziehers haus. in der rinnen gegen seinem haus über oben am ecke pei neun schuen herdan do ist ein kasten, der ist pei dreien mannen tieff unter der erden. und das wasser lauft von dem obgeschriben schöpfprunnen in steinen rinnen piß in den kasten als oben steet.
Item von dem obgeschriben kasten vor des Niclas drottziehers haus hinab do gen hultzen rören after des also gerichtz herab piß zu dem prunnen kasten do das wasser aufgeet vor des Lengenfelders oder Sigweins haus. und die rören ligen also in dem pflaster hinab pei anderhalb mannes tieff unter der erden etc. auch ist ein spunt zunechst oberhalb des trogs, darinnen das wasser aufgeet; mer ist ein spunt oberhalb des ersten spunts in der rören pei zehen schuen hinauf; mer ein spunt hinauf pei funfundzweintzig schuen etc.
Der prunn oder röre am Milchmarckt hat drei zufluß, die alle drei sich versamen und zu samen komen vor dem Tiergartner thore im graben. an dem ecke des vorwercks gegen der vesten do steet ein gewelb unter der erden ist verdeckt mit einem stein; an demselben eck des vorwercks leit der stein pei ... schuen unter der erden ob dem loch, das in dasselb gewelb geet, darinnen die drei fluß zusamen komen.
Item der erst zufluße des wassers ist im stat graben vor dem Thiergartner thore oberhalb der prucken. im graben geet ein ganck, der vermaurt ist, gerichtz hinein in den vels gehawen; pei sibentzig schuen hinein do ist gleich ein creutzweg, also das ein weg ist ettwen gangen auf die rechten hant, der noch pei zwelf schuen hinein geet, do ist derselb weg oder ganck verworfen mit erden etc. so geet ein weg gerichtz durchauß noch hin hinder pei hundert und sechtzig schuen, do ist derselb ganck ein gevallen, also das man nit weitter komen mag. von und auß demselben gang geet der erst wassefluß her piß zu dem obgeschriben creutzwege, und geet verrer von dem creutzweg anf die lincken hant als man in den perck geet pei sechtzig schuen, do fellt das wasser unter sich ein in dem perg in ein andern ganck eines mannes hoch als hernach geschriben steet. das wasser geet in dem perg in steinen guten rinnen, die verdeckt sein mit andern steinen. und die geng sein in den percke gehawen und nit gewelbt etc. sunder in gantzen fels also gehawen.
Item als davoren steet wie der fluß des wassers also fall in ein loch eins mans tieff oder ein ander ganck, und auch mer davoren steet, das ein gewelbe im statgraben sei unter der erden am eck des vorwercks etc. in demselben gewelb geet ein ganck oder weg auch in fels gehawen in perck gen feld wartz gegen dem kollstadel zu, der auf dem Thiergarten steet, und geet also unter dem graben hinein pei hundert und zweintzig schuen. do kompt man wider zu dem vorgeschriben gang, do das loch ist, dorein das wasser fellt. der ganck geet also verrer gegen dem kollstadel, aber man kan nit wol ferrer komen von der nidern wegen des gangs, der kaum anderhalb oder zweier schuch hoch ist. in dem gang geet das vorgeschriben wasser also herauß zuruck, alles in gutten steinen verdeckten rinnen piß in das gewelbe unter dem vorwerck im statgraben. und das ist der erst fluß des prunnen oder rören am Milchmarckt.
[123b] Item der ander zufluß des prunnen am Milchmarckt ist im statgraben oben pei dem grossen sünbellen thuren, der im zwinger am eck der vesten steet, und pei vierundzweintzig schuen unden von demselben thurn im graben zu messen gegen der ecken dorgegen über do ist unter der erden ein ursprung und ein kast, derselb kast ist unter der erden pei acht schuen. von demselben kasten herab pei achtzig schuen in die ecken zu zu messen gegen dem newgepauten zwingerlein, das an die vesten geet, doselbst im graben ist ein sammenkasten des wassers, und von dannen ligen nun hültzen rören herab im graben pei dreien schuen unter der erden piß zu dem eck an dem vorwerck im graben, und also doselbst in einer hultzen rören in das gewelbe hinab, das doselbst ist unter dem vorwerck etc. und das wasser lauft oben von einem kasten zu dem andern in einer rinnen, die schlechtz in den vels also gehawen ist; und das wasser ist vor zeitten gangen in des Förchtels hoff pei dem Newenthore. und [das] ist der ander zufluß, den die röre am Milchmarckt hat.
Item der dritt zufluß der rören am Milchmarckt der ist und kumpt auß dem perg gegen der vesten zu, do ist ein ganck unden in dem gewelbe im graben als do oben stett, darein die drei zuflüß komen etc. do geet ein ganck, der in den fels gehawen ist, und geet also hinein unter des Schmidts haus oben pei dem Tiergartner thore, als man hinauß geet auf die rechten hant, ettwan des Suchennagels haus genant. in denselben ganck hin hinter pei vierundachtzig schuer do ist ettwan ein heimlich gemach auß Suchennagels haus in denselben ganck hinabprochen worden, als man das noch sicht durchnassen; und derselb ganck geet also verrer hin hinter in den perck gegen der vesten pei dritthalb hundert schuen, und derselb ganck geet nicht verrer. in demselben gang ligen steinen rinnen verdeckt, darinnen das dritt wasser kumpt geloffen auch unter das gewelbe zu den vorgeschriben zweien wassern.
Item so ist gerichtz unter dem loch hinab, das do ist oben in das gewelb zu nechst an der hultzen rören, die des Förchtels prunnwasser hinab tregt, do ist mit erden eins halben schuchs dick verdeckt ein zigelstein, wenn man do auf thut so sicht man die obgeschriben dreu wasser in einer spannen weit alle dreu zusamen komen ein iedes auß seinem ursprung; ob pruch were, so fünd man es an dem ent.
[124a] Item als nun an demselben ent im gewelbe die dreu wasser zusamen komen, gen sie nun in einer steinen rinnen, die auch verdeckt ist, in einem gang, der in fels gehawen ist, hinab gen tal durch oder under dem Thiergartner thore oder thurn hinab piß fur die kettenstock, die oben an der Schmidtgassen steen oberthalb Mertein Löffelholtz haus; verrer mag man nit wol komen, wann der ganck zu nider ist. und die steinen rinnen ligen also verrer herab piß zu dem prunnen vor des alten Eschenloers haus, do ist ein N in das geweng an der ein seitten seiner hausthür gehawen. do ist ein kasten zu rören jenset der rinnen im pflaster zwischen dem prunnen und der rinnen doselbst, und der kast ist pei achtzehen schuen tieff unter der erden.
Item von demselben obgeschriben kasten geet das wasser nun in hultzen rören herab piß fur die kettenstock, die vor des Hanns Volckamers haus sten, im Saltzvaß genant, und die rören ligen herab in einem gehawen gang, der in der vels gehawen ist an demselben ent, doch mag man darinnen nit geen, da es nider ist.
Item von den obgeschriben kettenstocken vor dem Saltzvaß ligen hültzen rören hinab in geschuttem ertrich pei zehen schuen unter dem pflaster und also hinab piß zu dem trog vor dem Tyrolt, do das wasser aufgeet und in denselben trog felt.
Item so ist her diesset des trogs oder des stocks, darinnen das wasser aufgeet, pei zwelf schuen von stock hinter sich vor der Weyssin hausthür ein spunt in dieselben rören, und das uberich oder verloren wasser in dem trog geet auf das pflaster und thut kein dinst mer etc.
Mer ein fluß und ursprunck des Hyserleins ist in dem alten statgraben als man von sant Jacob herab geet doselbst pei der alten statmaur, die do eins teils eingefallen ist, pei sechtzig schuen underhalb des ersten thurens an derselben alten statmeur im graben hinauf zu messen, under dem rangen von der statmeur herab pei sechtzig schuen auch zu messen, do ist der erst kast und ursprunck unter der erden und desselben prunnen etc. auch sein noch ettlich alter kasten zwen darob, die nun nit mer dienen zu demselben prunnen.
Item mer ist aber ein kasten in dem graben doselbst von dem obgeschriben ersten thuren an der alten statmeur von demselben obersten ecke des thurens, das gegen sant Jacobs kirchen hinauf steet, herab zu messen an dem rangen in den graben pei viertzig schuen. und zwischen den zweien kasten do ist ein gemaurter ganck, in demselben gang das wasser von einem kasten zu dem anderen geet.
Item von dem obgeschriben anderen kasten gen nun hültzen rören herab unter der erden pei dreien schuen und also durch die newgeschutten prucken, die hinter der almusen müll herauß auf den Newenpaw geet etc. und doselbst überzwerch durch die new gemaurten rinnen, die durch die prucken geet, und von dannen gerichtz zu dem trog zu, dorein das wasser fellt. under demselben trog geet es in der alten statmeur auf und gibt ein rore mit wasser herauß auf den Newenpawe in ein trog und in die stat zwu rören auch in ein trog.
Item die röre hat ein abloß aussen gegen dem Newenpaw. underhalb des steinen trogs pei sechs schuen gegen der Begnitz hinab do ist ein abloß unter dem hultzen trog, darauß man die pfert trenckt. und das verloren oder uberich wasser geet in die Begnitz von dem prunnen an paiden enden innen und aussen an der meur und thut kein dinst mer etc.
Der ursprunck und einfluß des prunnen vor dem marstall oder müntzhoff pei sant Katherein hebt sich an am ersten auß dem schöpfprunnen oben im marstall pei der pfisterei oder graben doselbst. von dannen gen holtzen rören herab piß zu dem kasten, der do ist oben pei dem kollstadel, und die rören ligen woll eins mans tieff unter der erden herab.
Item mer ist ein zufluß im marstall neben dem narrenheuslein in dem pulferkemerlein, do ist ein kasten und gen hultzen rören von demselben kasten in den obgeschriben kasten gerichtz hinüber, gegen dem pulferkemmerlein über do ist der erst kast an der kollhütten.
Item mer ist ein zufluß, der do kumpt unten auß der alten statmaur gegen sant Lorentzen wartz, und geet also in den kasten vor der kolhütten und ist das meinst wasser von dreien.
Item von dem vorgeschriben ersten kasten pei der kolhütten komen die dreu wasser zusamen und geen also in hültzen rören hinab piß zu ent des marstals do das wasser aufgeet, ein rören inwendig, die ander außwendig des marstals oder müntzhoffs etc. von dannen geet dasselb wasser in die Begnitz und thut kein dinst mer.
Item ausserhalb des marstals oder müntzhofs do ist pei ackt schuen herdann von dem prunnen unter dem prücklein doselbst ein abloß zu dem obgeschriben prunnen etc.
Sant Wilboltz prünnlein vor der stat hat sein ursprunck und zufluß pei sechtzig schuen hinter sich gerichtz hinauf zu messen gegen dem perg, und zwischen den zweien linten doselbst gerichtz hinter dem stock hinauf, do das wasser auf geet, do ist ein sammenkasten unter der erden; pei funf schuen von dannen ligen hültzen rören herab piß zu dem stock, darinnen dasselb wasser aufgeet und auß zweien rören fleust furpaß in die Begnitz.
Am ersten der schön prunn und kasten am Marckt pei der Wechsel mit zwelf rören.
Item die rören und kasten hinden an Erhart Schurstabs seligen haus gegen der herren von Augustinern closter über.
Item die rör und trög hinten am alten fleischhaus.
Item die zwen rörenstock und trog voren pei den candelgiessern am alten fleischhaus.
Item die rören und kasten hinter unser lieben frawen capellen.
Item die zwen rörenstock und zwen kesten an der Ledergassen noch einander.
Item ein roren und trog an der Newengassen an des Wilden kandelgiessers eckhaus.
Item ein rorenstock unden an der Begnitz in der Newengassen an des Ortolfs garten.
Item ein rorenstock an der Eich pei der parfusen pruck, dorpei die herringerin wessern.
Item ein rorenstock und kasten mit dreien rören im newen spital.
Item ein rören und kasten im eussern spitalhoff.
Item ein rören ond kasten am Milchmarckt vor des Tyroltz haus.
Item ein rören und kasten, die schiltrören genant, unter der vesten herab.
Item ein schöpfprunn mit vier eimern pei der wage vor des Hubners haus.
Item ein prunn mit vier eimern pei den Augustinern vor der Sebolt Gralantin haus.
Item ein prunn mit vier eimern pei dem siechhaus auf dem Newenpawe.
Item ein prunn mit zwaien eimern auf dem Newenpawe vor des Fröleins haus.
Item ein prunn mit vier eimern an der Irhergassen.
[126b] Item ein prunn mit zwaien eimern, der mitten steet am Geyers perg.
Item ein prunn mit vier eimern von dem Rotgeben, als man zu dem Newenthore geen will.
Item ein prunnen mit zweien eimern pei dem Newenthore, genant der ratprunnen.
Item ein prunn mit vier eimern mitten auf dem Weinmarckt.
Item ein prunn mit zweien eimern hinten unter des Volantz haus, darinnen der Püchler sitzet.
Item ein prunnen mit zweien eimern oben an der Zistelgassen.
Item ein prunn mit vier eimern pei dem Thiergartner thore.
Item ein prunn mit vier eimern an der Smitgassen vor des Zöllners plechsmits haus.
Item ein prunn mit zweien eimern am Milchmarckt vor Endres Tuchers haus.
Item ein prunn mit zweien eimern am Platenmarckt vor des Gruntherrn haus.
Item ein prunn mit vier eimern vor des Halbwachsen haus.
Item ein prunn mit vier eimern an der obern Smitgassen vor des Rugers haus.
Item ein prunn mit zweien eimern vor des Pecherers haus unter der vesten.
Item ein prunn mit zweien eimern oberhalb des Schampachs haus gegen der vesten.
Item ein prunn mit zweien eimern unter dem thuren alt Nuremberg.
Item ein prunn unter des Lempergers satlers haus pei dem Luginslant, den schöpft man nit mer.
Item ein prunn mit zweien eimern hinten am Rosenpat.
Item ein prunn mit zweien eimern vorn an dem Rosenpat.
Item ein prunn mit zweien eimern hinten an den predigern.
[127a] Item ein prunn mit zweien eimern hinden an des alten Hannsen Tetzels haus.
Item ein prunn mit zweien eimern vor des alten Cuntzen Hallers seligen haus.
Item ein prunn mit zweien eimern an des alten Jacob Hallers haus, darinnen ietzunt Münch messingslaher sitzet.
Item ein prunn mit zweien eimern auf sant Gilgen hoff vor Linhart Grolants haus.
Item ein prunn mit vier eimern unden an sant Gilgen hoff pei des parbirers haus.
Item ein prunn mit vier eimern auf dem Heumarckt vor des Niclassen Grossen haus.
Item ein prunn mit vier eimern an der Lauffergassen vor des Seherleins haus.
Item ein prunn mit vier eimern pei dem innern Lauffer thore.
Item ein prunn mit zweien eimern hinter sant Gilgen an ir clostermaur.
Item ein prunn mit zweien eimern oberhalb der Hirsselgassen hinter des Ammans garten hinauf.
Item ein prunn pei dem fröschthuren am Treyperg, der ist versigen und man schöpft in nit mer.
Item ein prunn mit zweien eimern an der Hirsselgassen an des Hanns Tuchers garten.
Item ein newer prunn mit vier eimern vor des Planckensteiners heuser pei dem eussern Lauffer thore.
Item ein prunn mit zweien eimern pei dem eussern Lauffer thore.
Item ein prunn mit vier eimern an der Lauffergassen vor des Kaltenhausers haus.
Item ein newer prunnen mit vier eimern auf dem platz pei der juden kirchoff.
Item ein prunn mit vier eimern pei dem Werder thurlein.
Item ein prunn mit vier eimern vor des Ramen haus, als man von dem Werder thurlein an den Sant will geen.
[127b] Item ein prunn mit vier eimern an der Elendengassen pei des Paumgartners stadel.
Item ein prunn mit vier eimern pei dem Sunnenpat.
Item ein prunn mit zwei eimern an der Judengassen.
Item ein prunn mit vier eimern pei dem Tallner hinter des müntzmeisters haus am Obsmarckt.
Item ein prunn mit vier eimern am Obsmarckt vor des Rochlitz haus.
Item ein prunn mit zweien eimern in der Newengassen pei Michel, pecken.
Item zwen prunnen ieder mit zweien eimern in des Ortolfs hoff pei dem newen spital, genant im Kappenzipfel etc.
Summa funftzig schöpfprunnen und funftzehen rörn mit dem schön prunnen.
Item ein rören am marstall gegen der Begnitz.
Item ein rören und trog unten im Wert, der Hyserlein genant.
Item ein prunn mit zweien eimern hinter sant Katherein in der gassen.
Item ein prunn mit zweien eimern oben am marstall auf dem graben vor des Derrers gassen.
Item ein prunn mit zweien eimern hinter der Peunt unter den heusern doselbst.
Item ein prunn mit zweien eimern hinter der Prüch, heist der ketten prunnen.
Item ein prunn mit zweien eimern vor sant Martha kirchen.
Item ein prunn mit zweien eimern pei dem eussern Frawenthore vor des Wydersteins haus.
Item ein prunn auf sant Claren kirchoff, der ist zugedeckt, den gepraucht man ietzunt nit.
Item ein prunn mit zweien eimern an der Fleischgassen pei des Planckensteiners heusern am Vischpach.
Item ein prunn mit vier eimern vor dem innern Frawenthore auf dem platz.
Item ein prunn mit vier eimern pei dem innern Frawenthore vor des Fügels haus.
Item ein prunn mit zweien eimern hinter sant Laurentzen chore an der werck oder steinhutten.
Item ein prunn mit zweien eimern am eck zwischen der herren von Halßprun und der herren von den parfusen gartenmeur.
Item ein prunn mit vier eimern pei den protlauben, genant der Lanckamer.
Item ein prunn mit zweien eimern am Köpfenperck hinten an des Slegels haus.
Item ein prunn mit vier eimern vor Cristan Weysen haus über.
Item ein newen fliessenden prunnen hat man dapei gemacht und gefast, des man nit schöpft, genant der Kropfel prunn.
[128b] Item ein prunn mit zweien eimern an der undern Ledergassen an den heusern doselbst.
Item ein prunn mit zweien eimern neben der almusen müll im hofflein.
Item ein prunn mit zweien eimern auf dem Kornmarckt neben dem peckenhaus an der obern Ledergassen.
Item ein prunn mit zweien eimern vor unser lieben frawen prüder clostere.
Item ein prunn mit zweien eimern hinten an Heintzen Rumels seligen hinterhaus.
Item ein prunn mit vier eimern vor sant Laurentzen pei Jorg Hallers seligen haus.
Item ein prunn mit zweien eimern vor Endres Geuders haus am Vischpach.
Item ein prunn mit zweien eimern neben des Salman, pirprewen, haus pei dem heffner.
Item ein prunn mit zweien eimern pei dem weissen thuren am Vischpach.
Item ein prunn mit zweien eimern an der Preittengassen vor des alten Heynvogels verbhaus.
Item ein prunn mit zweien eimern an der Preittengassen vor des Schonnpeter fleischhacker, haus.
Item ein prunn mit zweien eimern an der Kottgassen, der do stet unter den heusern.
Item ein prunn mit zweien eimern an der Kotgassen, ettwan auf dem mittel teil der gassen.
Item ein prunn mit zweien eimern an der Kottgassen hinten am pathaus, im Prullen genant.
Item ein prunn mit zweien eimern an der Pfannschmitgassen als sich der Vischpach scheidt pei dem Gumbler.
Item ein prunn mit vier eimern zwischen dem pat im Sündergew und dem Vischpach doselbst.
Item ein prunn mit zweien eimern im Graser geßlein hinter der kartheuser gartenmeur.
Item ein prunn mit zweien eimern hinter den kartheusern in der gassen pei des Peßlers garten.
Item ein prunn mit zweien eimern pei des Müffleins garten hinter dem haus, darauf die zwen störch steen, pei den zwelf prudern.
[129a] Item ein prunn mit zweien eimern in des appothekers gassen.
Item ein prunn mit zweien eimern auf der creutzstroß gegen der Walg, genant sant Jacobs prunn.
Item ein prunn mit zweien eimern auf dem innern statgraben an der Nadlergassen.
Item ein prunn mit zweien eimern auf einem gevierten pletzlein hinter sant Jacob.
Item ein prunn mit zweien eimern pei der hüll an sant Jacobs kirchoff.
Item ein prunn mit zweien eimern an der undern Ledergassen pei dem Holfelder, pecken.
Item ein prunn mit zweien eimern an der obern Ledergassen underhalb des Krels stadel doselbst.
Item ein prunn mit zweien eimern vor der teutschen herren hoff pei irem grossen thore.
Item ein prunn mit zweien eimern hinter dem teutschen haus vor des Elwangers ferbhaus.
Item ein prunn mit zweien eimern hinter dem teutschen haus bei des Putendorffers gemach.
Item ein prunn mit zweien eimern auf dem Newenpawe vor dem thore, das in den zwinger geet doselbst.
Item ein prunn mit zweien eimern auf dem Newenpaw vor des Perings heusern doselbst.
Item ein newer prunnen mit zweien eimern pei dem grossen kollstadel auf dem Newenpawe etc.
Item ein prunn mit zweien eimern pei dem eussern Spitalerthore vor dem thuren doselbst.
Summa neunundviertzig schöpfprunnen und zwue rören.
Item mer ein schöpfprunnen pei dem Wildpat mit einem eimer, der zu dem Wildpat dienet.
Hanns Graser seliger auf die zeit der stat paumeister hat alwegen geben von dem prunnen auf der vesten zu fegen mit leuten und pferden, wenn sein not ist gewesen, zehen pfunt alt. ich hab sein aber die zeit, die ich pißher paumeister gewesen pin, zwai male fegen lassen, als hernach geschriben stet.
Zu sant Urbans tag [25 Mai] in dem sibenundsechtzigisten jare ließ ich den Hübner, maurrer, den prunnen auf der vesten fegen. der feget doran acht stunt mit dreien pferden und dreien gesellen zu im und der ritt get in das schloß piß fur den kellerhals, darzu lehe ich im ein reitleinne von sechunddreissig klofter lanck und ein leittern von sechtzehen sprusseln. und der prunn hett funftzehen schuhe wasser, und schöpft in trucken; davon gab ich im und sein gesellen sechtzehen pfunt alt.
Item in dem neunundsechtzigisten jare am freitag nach Dionisy [13 Oct.] feget man aber den prunnen, davon gab ich aber sechtzehen pfunt alt dem Hübner, wann ein katz hinein gefallen was.
Auch hat der stat paumeister allewegen den prunnen unter altem Nuremberg, dem thuren, beseilt und fegen lassen. nachdem aber die nachpauren doselbst ein prunnen zunechst underhalb des Luginslants unter einem haus nit prauchen, hat man dieselben nachtpaurn geschriben und geordent, zu dem prunnen unter alt Nuremberg zu geben, und darzu prunnmeister gesetzt, die also kunftiglich denselben prunnen unter alt Nuremberg in wesen halten sullen, des sich dann dieselben nachtpaurn also unterwunden und angenomen haben.
[130a] Es hat auch der stat paumeister zu beseillen den prunnen pei dem eusern Frawentore an des Widersteins haus, der halber auf der gemein steet. und wenn demselben prunnen nott ist zu fegen, so soll es der stat paumeister halbs und der Widerstein das ander halbteil zallen, das ist iedem teil umb dreissig pfenning.
Mer hat der stat paumeister den prunnen auf der Peunt zu versorgen, und wenn dem not ist zu fegen, soll es der stat paumeister halbs zallen und der Rothan das ander halbteil, oder wer denselben garten innen hat etc. darvon gibt man alleweg dreu pfunt alt zu fegen, zalt der paumeister halbs und der Rothan halbs.
Nun auch den prunnen hinten im rathaus den helt der hausknecht in wesen mit fegen und seillen, und nimpt das gelt doselbst auß der losungstuben.
So hab ich den prunnen zu dem Scheffhoff auf ein zeit lassen auswechseln von eins ratz befelhnus wegen, und ließ darzu ein newes prunnrat und eimer machen.
Und den prunnen im wald auf der hochen heide auf der straße gegen dem Heroltzperg hab ich zu zweien mollen lassen pessern und rechtfertigen von eines gemein nutz wegen, nachdem und ein grosse lantstroß do fur geet, und der prunn darauf des reichs poden ist und sich sein sust niemant annimpt. das ist alleweg mit zweien oder dreien taglon zu pessern gewest.
[130b] Ich hab auch lassen flicken und pessern den prunnen zu der Puchenklingen am Reuhelperg an den stein und staffeln die hinab geen, die erfault und zu erfroren waren etc.
Den prunnen pei dem Wiltpat soll ein paumeister in wesen halten und den fegen lassen wenn sein not ist. den hab ich in zehen jaren ein moll fegen lassen und dreu pfunt alt davon geben im sibenzigsten jare am sambstag nach Walpurgis.
Desgleichen sein ettliche heuser hie, die do zinsen zu ettlichen schöpfprunnen hie in der stat; dieselben zins dann die öbristen prunnmeister, als ietzunt ist Bertholt Pfintzing, Gotlieb Volckamer und Erasem Schurstab, in verzeichnus haben. solich zins nemen ein die prunmeister, die dann durch die obersten prunnmeister zu denselben prunnen, darzu das gelt geschickt ist, gesetzt sein.
Ein hütten ist im zwinger auf dem Newenpawe, darunder ein schragen zu gericht ist, darauf man die prunnrören port, die man dann lange jar her unter der hent also geport hat und den leutten sawer worden ist. also hab ich im zweiundsechtzigsten jar zu sant Laurentzen tag mit einem, der von Hertzogaurach herkam, genant Hanns Tölzer ein mülner, bestelt, der mir einen schragen und gerust auf sein kost macht und herpracht, als das dann ietzunt noch steet under derselben hutten, doran man sider gesehen auch das etwaß gepessert hat; darfür ich im gab mit sechtzig rören, thenner und fiechter, die er mir selbander erstlich hie auf sein kost doran port, die rören ließ ich im furen darzu und gab im dorfur dreizehen halben guldein reinisch.
So kam ein jude her im zweiundsechtzigisten jar, genant Josep von Ulm, der dann auch ein porzeug zu rören furgab zu machen auf der stat kost, das einer als vill rören ein tag port als sust zwen gesellen zwen oder drei tag poren solten, und begert an einen erbergen ratte, das zu gestatten und befelhen zu machen, wo das nit recht teet, so wolt er denselben kost leiden und selber bezallen, tet das recht, so gert er, das ein erberger rate im das burgerrecht schencket. demnach und von befelhnus eines erberen rats ließ ich zu den dingen greuffen und im zwinger zwischen dem Spitaler und Frawenthore der thüren einen, so in stat graben geen, tieffer pei zwelf schuen graben und mit stein unterfuren, auch das geruste von holtz machen, das alles pei funftzig guldein kost. in des starb der Jude zu Stockarten und steet das werck noch also in demselben thuren und thut alles recht, dann der negwer wil an der schneiden nit recht thun, nachdem man den nit ausziehen solt, das er die spen woll fallen lassen, dann der negwer gerichtz übersich zu gericht ist.
Auch soll ein paumeister allewegen auf das minst der prunnrören ein hundert oder anderhalbhundert haben geport und im weier oder statgraben auf dem Newenpawe ligen, dann wo sie nit im [132a] wasser ligen, so verdürben sie, dann man der alle tag bedarf ein zu püssen zu den prunnen der stat. darzu bedarf man ir süst in der gemein zu prunnrören und in die bade; die mag ein paumeister woll einem vergünnen und geben umb sein gelt, eine umb acht groschen oder sechtzig pfenning ungeverlichen, dann man hat sust keine hie dann was ir der paumeister hat. aber vorauß so soll der stat paumeister des geflissen sein, das er keine gebe oder verkauff auß der stat zu füren on laub eines erbern rats, und sunderlichen wo man sie auß der stat und gepiette füren wolt.
So sollen die heringerin die rören an der Eiche, die in zu irem wessern vergunt ist, selber machen lassen und in wesen halten mit den kesten und der prucken do vor; damit hat ein paumeister nichtz zu thun, wie woll ich es ine zu lieb das alles vernewen hab lassen im neunundsechtzigsten jare. dorfur haben sie mir und nemlich die Hanns Schelhamerin von ir aller wegen das gelt wider geben, was das alles gekost hat etc.