So hat ein ziler im Schießgraben am Sante sein herwerk vergebens und gibt kein zins, und darumb so darf im ein paumeister nichtz flicken lassen an öffen und glesser, es wer dann, das ettwas als gantz erfaulet und abgangen wer, müst man das vernewen und in wesen haben. auch so verleicht ein erberger rat dieselben herwerk einem ziler, wie woll man das helt nach eines grabenmeisters, der dann einer des ratz ist, und nach der schützen rat, welicher tüglich darzu sei. auch so hat der ziler ein langes seil und eichen pflocken, wenn man auf den wisen scheüst, das er das für mag ziehen, das im ein paumeister also in wesen haben soll, das das alleweg vorhanden sei. was dann gepruchs an der steten, oder deck darüber, oder gelenter zu den weinstöcken ist, das soll der stat paumeister machen lassen.
Was in dem oberen gemeinen Schießgraben an den steten und dem zaun, so darumb geet, gepruchs ist, das soll der stat paumeister denselben schützen zimlich pessern und machen lassen und in wesen halten.
In das loch macht man dem lochhüeter wes im not thut von schlossen auch von kübeln zu den prysaunnen und ander nottorft in die cappelen zu der marter gehörent. so hab ich zu zeitten newe kötzen und peltz hinein kauft und machen lassen den gefangen, damit vor kelt zu behalten, und auch eissen pfannen zu den kölen, wenn der lochhütter reucht oder süst so kalt ist, das ers den gefangen mit kölen zusetzt.
Auch so kauft der lochhüter sein kölen selber auf dem marckt, der er ein jar pei dreuen oder vier fuder haben muß, darvon er auch gibt den scharwachtern unter dem rathaus und den gerichtzschreibern in das gericht. dieselben kolen bezallen im die herren auß der loßung stuben und geet einen paumeister nit an, desgleichen mit dem holtz, das lest im ein amptman des waldes sant Laurentzen pfarr mit fron herein füren, im und dem hausknecht, und gibt in auch schleißholtz zu ir nottorft ine beiden.
Nun haben die junckfrawen und geisterin, die in das loch geen, ein truhen im loch steen, darzu sie den schlüssel haben und darinnen sie behalten küss, leilach, pölster und ander geret, das sie nützen und prauchen, wenn man den gefangen das leben absaget und sie mit dem heiligen sacrament bewaren will, darzu sie dann ettlich ewig gelt von dem rathaus haben, das ein pfleger des reichen almusens ein nimpt von den lössungern und in das verrer gibt darvon dieselben junckfrawen den gefangen also gütlich thun, so man in das leben absagt und sie richten will. und solich küss und auch ander ir geret lassen sie davon waschen, pessern und machen etc.
Der züchtiger hat ein richtswert, das man im oder einem ieden, wo er es begert, auß der lossung stuben gibt, so man einen bestellt. darzu hat er ein kleins messens kriglein und ettlich eisen zu dem prant und augen ausprechen, das alles der stat ist, der ich eines teils machen hab lassen. so einer abtrit, soll man sollichs an im vordern, das ers uber antwort. was er sünst zu seinem ampt bedarf von holtz, fassen, strengen, das richten im alles die herren in der lossung stuben auß.
Ein reihen, die do geet durch und zwischen der jüden heüser herab an die Ledergassen und also ferr zwischen den heüsern biß an die Newengassen, das alles ist der gemein. dieselben reihen hab ich raumen lassen durchauß im sibentzigsten jar zu Martini und gab davon auß zu füren zwai und zwaintzig pfunt alt; die reihen war in 18 jaren nit geraumpt worden. solch unflat kümpt vill von den juden heusern und auch von irem schlachhaus, und wenn groß platzregen komen von sant Gilgen hoffe furt der regen vill santz und ertrichs herab.
Auch so ist ein heuslein hinten am sant Seboltz kirchoff, das steet auf der gemein, darinnen die hüter am Weinmarckt ir beheltnüs und wonung des nachts haben. das selb heuslein machen und decken die hüetter selber, und geet der stat paumeister nit an etc.
Zu dem allen soll der stat paumeister bestellen ein segmül, der man dann zu der stat nottorft nit woll geratten mag, nachdem man vill pretter zu der stat nottorft bedarf; alsdann Lutz Steinlinger seliger von Thoman, mülner auf dem Newenpaw, das segrat bestunde umb dreissig güldein ein jar, darnach Hanns Coler umb sechsunddreissig pfunt novi dieselben segmül auch bestunde, als ich dann ietzunt die in das ander jar auch bestanden hab und darvon jerlichen gib viertzig pfunt novi, und laß darzu dem müllner alle jar zehen segpaum schneiden, alsdann der vertrag und zettel, die wir gegen einander gemacht und außeinander geschnitten haben, der ieder eine hat, clerlichen außweisen.
Nun zu derselben sege muß der stat paumeister bestellen ein seger, der der sege dann getrewlich wart und fürleg, doch soll er nichtz schneiden andern leutten on laub eines paumeisters. und was er andern leuten mit gunst eines paumeisters schneidt, darvon soll der seger einnemen ie von einem schnit vier pfenning, es wern dann so kurtz holtzer, mocht er minder nemen; was aber eichens holtz were, sol er sechs oder siben pfenning nemen von einem schnit. mer und minder darnach das holtz ist etc. und solich gelt dann der stat paumeister prengen und mit im abrechen und das getrewlich überantwörten und verrechen, als er des denn einem paumeister alle jar geloben und sein trew an eines aides stat darumb geben soll, alles angeverlichen.
Dar umb soll im der stat paumeister geben ie von einem schnit, den der seger schneidt der stat und andern leuten, dreu haller. auch soll der seger zu ieder rechnung einem paumeister geschriben geben, was er sider der nechsten rechnung der stat und auch ander leüten, wer die sein, und wie vill schnit er iedem geschniten hab, und [73a] dopei was geltz er darfür eingenomen hab.
Auch soll der stat paumeister dem seger zallen oder selber geben die liecht, die er vernütz im winter, so er pei der nacht schneidet, doch gibt man im nach weiennachten auch liecht mer. so hab ich bißher ein jar eilf, zwelf oder dreutzehen pfunt liecht müssen haben dem seger.
So schneidet der seger ein jare pei 45 piß in fünftzig schock an der seg, und es gefelt gemeinlichen von der ubermaß, das der seger mit meiner gunst andern leütten schneidet uber die drei haller, die im von einem schnit davon werden etc. forderlich die zwai teil des zins, den ich ein jar von der seg gib, und zu zeitten mer, darnach und man andern leuten vill schneidet.
Der Grasser seliger hat ettwan schneiden lassen zu dem Doß und da von einem schnit geben fünfthalben pfenning, und von einem prett herauf zu füren ein pfenning, und von einer dillen drei haller, und von dreien swarten zwen pfenning, und ein segpaum kostet die zeit piß an die sege ein und fünftzig pfenning.
Man hat auch ettwan vill schneiden lassen an der hent von deffelpretter, leisten und dergleichen, und ie von einem schnit acht und neun pfenning geben. aber dieselben seger sein ser abgangen, also das man nun von einem schnit, der zweintzig und vierundzweintzig schuch lang ist, an der hent geben muß [73b] zwelf, viertzehen und sechtzehen pfenning.
In dem fünfundsechtzigsten jar darnach bestund ich die segmül acht jar lang und schniden desselben vertrags zwu zettel von ein ander, der ich eine und die müllner die andern haben, und bestund die umb zweintzig güldein ein jare, und soll in kein segpaum schneiden lassen vergebens, aber das gelt muß ich für siben jar vor hinauß geben, und umb das acht jar hab ich ein stück mauren lassen am wasser vor der seg, das der müllner süst schuldig gewest wer zu machen.
Hiernach so steet geschrieben der vertrag und verding der segmül:
Es ist zu wissen, das sich Endres Tucher, die zeit der stat paumeister, an stat und von wegen eines erbern ratz hie zu Nüremberg vereint und vertragen hat mit Thoman Eberlein und Paulus den müllnern geprüdern, Thoman müllners seligen sün in der newen mül auf dem Newenpawe in sant Laurentzen pfarre gelegen, und das segrade doselbst unden an derselben irer mül gelegen von inen zu der stat nottorft bestanden mit sampt allem zeug darzu gehorend 8 jar lang, die nechsten nach einander komende, im fünfundsechtzigisten jare, darauf und darfür dann Endres Tucher den benanten müllnern von gemeiner stat wegen für die künftigen acht jare zins, ein summ geltz, außgericht und bare bezalt hat, doran sie woll benügt. des alles die obgenannten müllner für sich und ir erben in des gerichtz buch vor Anthoni gerichtzschreiber also bekant haben.
[74a] Mer ist beredt worden, was in den nechsten acht jaren gepruchs im grunt oder ob dem wasser, am segrat, welpaumen, kamprat, wagen und an der hütten, darunden die seg steet, geschee. das alles sullen die benanten müllner machen lassen on der stat kost und schaden.
Was aber schadens an der stroß, schragen oder gattern, dorein das segplat gespant ist, in den nechsten acht jaren geschee, das soll ein paumeister machen lassen und auch dasselb segrat die nechsten acht jare mit schauffeln und panten vorsehen on der müllner koste.
Auch was von den segpaumen spenn gehawen und rinten geschelet wirt in den nechsten acht jaren, die süllen alle der müllner sein.
So dann die vorgeschriben nechsten acht jar also auß und vergangen sein, so soll ein paumeister den obgenanten müllnern und iren erben dasselb segrat und segen wider ledig sagen und dorpei lassen, was in der zeit und jaren doran gemacht worden were, mitsampt einem segplat, zangen, hebeissen, wenthacken und allem zeug und in aller der maß, als man das von den müllnern bestanden hat, außgenomen vier new verkeilt hacken, darinnen der gatter geet, die sein der stat; alles ongeferlichen.
Ob denn die müllner in den jaren icht zu schneiden hetten, das [74b] soll inen ein paumeister schneiden lassen umb ein zimlichen pfenning als andern leuten ongeferlichen.
In dem fünfundsechtzigsten jar [26 Sept.] am pfintztag vor Michaels tag ist gescheen soliche bekentnüs von den müllnern und steet geschriben im gerichtzbuch mit dem. h. bezeichent an foli hundert und 34 plat.
Und dieser außgeschnitner gleichlauttender zettel hat Endres Tucher paumeister eine und die müllner die ander.
Ettwan die zeit her hab ich vill viechter und tenner pretter kauft, die achtzehen und zweintzig schuch lank sein, zu funfundzweintzig pfunt alten, und die zweiundzweintzig und vierundzweintzig schuch lanck sein, [zu] sechsundzweintzig pfund alt, doch das gewedelt holtz ist.
Dem Albrecht der stat seger hab ich geben die nechsten dreu jare alle jar zu aller heiligen tag funf pfunt alt an seinem hauszins zu stewr. nachdem ich ime von einem schnit drei haller gibe, und er aber meinet mer davon zu haben, nachdem der stat walthawer auch ietzunt grosser segpaum furet denn er vormals getan hat, hab ich im das zu einer liebung geben die jar her etc.
Nachdem und man lange zeit in der stat graben vor Frawenthore gehabt und noch hat ettliche thier von hirschen und hinden, die dann bißher und noch heut pei tag befolhen sein dem schaffer und anschicker, als ietzunt ist Cunrat Gürtler auf der Peunt, dem man dann bißher alle jar zu sant Thomas tag für sein müe und arbeit der thier zu warten zu vertrincken geben hat acht pfunt alt und seiner meit zehen grosch. darzu hat im ein paumeister vergünt ein ort im statgraben von dem thuren, der do steet hinter der Peunt und verzeichent ist mit dem grün.h. piß hinab an die weier im selben graben, also das er dasselb futter darvon niessen mag zu seiner nottorft, alles nach altem herkomen. das wirt pei zweien füderlein heus und ein fuder grümat.
Und was also ein schaffer und pfleger der thier und wilds im graben außgibt umb Galli den thiern für heu, habern, rüben, kraut etc. das alles soll ein paumeister im wider geben.
So mag ein paumeister der stat walthawer woll heissen, das er zu zeitten den thieren im graben auß dem wald hawe und preng der jungen foerling pei fünftzehen und sechtzehen schuch lank, doch das er die haw in dicken schechten im walde, und die in graben werf den thieren doran zu kifen; alles ongeverlichen.
Auch so ist der thier ietzunt im stat graben acht junger und alter, die kosten ein jar zu halten eins pei zwelf pfunden alt ungeverlich etc. darnach kraut, rüben und haber gerett oder theur ist.
Es hat auch ein paumeister nach altem herkomen den werckmeistern und werckleuten, die der stat arbeitten, allwegen von dem heiligen crist abent gesant und ein erunge gethan mit ettlichen stücken gesültzter fisch, doch einem mer dann dem anderen, als hernach geschriben steet und süst keinem andern mer.
Item der stat werckmeister dem maurrer, der stat werckmeister dem zimmerman, der stat schaffer und anschicker auf der Peunt, der stat schmit, der stat schreinner, der statt glasser: der iedem vier stück gesültzter visch.
Der stat werckmeister dem schlosser fünf stück gesültzter fisch.
Der stat walthawer, der stat wagner, zweien der stat kalckmesser der stat püttner, zweien der stat pflasterer, der stat decker, der stat haffner, der stat seiller, der stat parlierer, der stat anschicker der stat fischer: der iedem dreu stück gesultzter fisch.
So süllen die schüssel mit den vier und fünf stücken fisch sein halb hecht und halb karpfen, und die andern schüssel in ein iede ein stück hecht und zwai stück karpfen etc. facit [76a] alles pei achtundzweintzig stücken hechte und pei viertzig stücken karpfen, wenn man inen allen schickt.
Man nimpt gemeinlichen solich fisch von dem Knopf, der stat fischer, nemlichen pei dreien oder vier hechten und bei zehen oder zwelf karpfen, darnach die groß sein, die zalt im ein paumeister dann.
Zu solichen fischen nimpt man nach altem herkomen, und es Lutz Steinlinger seliger geschriben hat, fünftzehen maß weins, zwö maß essings. vier lot saffran. ein halbs pfunt ingepers, vier lot pfeffers, zwai lot langen pfeffers. vier lot zimet rören, ein pfunt kleiner weinperlein, zwai pfunt mandels.
Der Grasser seliger hat solich gesültzt fisch vor jaren in ein prenten lossen machen, und inen dann darauß gehen in schüssel, die ieder dann dar schickt sein anzall.
Es hat aber der Steinlinger seliger, der Coler und ich solich fisch in schüssel alleweg sültzen lassen einem ieden sein anzall, und dann den schaffer den vorgeschriben werckleuten sagen lassen und des ein stunde gesetzt umb ein oder zwu hore auf den tag am heiligen crist abent, das ein ieder sein fisch holen laß, und inen darpei befelhen, das sie die schüssel einem paumeister wider pringen.
[76b] Was dann also ingereusch von den fischen kümpt oder stück uber pleiben ungeverlich, darvon macht im ein paumeister und seinem gesinde auch ein schüssel fisch. das alles kost pei sechs pfunt novi ongeverlichen.
Nach altem herkomen so hat auch ein paumeister alle wegen gesant, das ich dann also auch halt, zu sant Johanns abent [23 Juni] zu sunbenten der stat werckmeister dem maurrer und dem zimmerman, auch dem schaffer und anschicker auf der Peunt ir iedem ein vierteil gutz metz auf der stat kost.
Zu sant Merteins abent [10 Nov.] desgleichen den obgeschriben dreien ir iedem ein vierteil guts Francken weins, alles auf der stat kost.
So hab ich inen ie zu zeitten für mich selber geschickt von meinem gelt etc. zu sant Merteins [11 Nov.] tag iedem ein gans und zu weihennachten iedem ein weck, auch zu Walpurgis [1 Mai] iedem der nachtmeister kreutzkess einen.
An dem heiligen oster abent soll der stat paumeister mit allen den taglonern auch den zimmergesellen, die er an der stat arbeit hat, verlossen wenn er inen gelönt etc. das man ine sage, das ein ieder auf den pfintztag und den ersten und nechsten werckentag nach den vier tagen küm früe auf die Peunt.
Desgleichen soll der stat paumeister bestellen einen furman, der dreu oder vier ziechpfert hab, wo ein paumeister die pfert süst an der stat arbeit nit hat etc. das die auch auf den pfintztag früe auf der Peunt sein.
Geflissen soll auch der stat paumeister sein, das er drei gut nider wagen hab, die dann fertig sein an redern und exsen, dann sie sich sich auf dem pflaster ser erschütten unter einem last; wo die geprechenlich weren, das man dann die in der vasten und vor den feiertagen zuricht und fertig.
Und auf denselben pfintztag früe soll der Gürtler den gesellen rigel geben, also das man den heiligthumstull herfür thue auß der hütten, die darzu gemacht ist im zwinger hinter der Peunt, und das man fürderlich lade ein wagen und laß den anspannen und auf den Marckt füre des Freien haus füren, und alspalde er auf den Marckt kümpt soll er absetzen und mit den pferden wider reitten in zwinger. mit dem ersten wagen soll man sechs oder acht gesellen senden, die denselben wagen abladen und auf dem Marckt pleiben etc. in der weil und der mit dem ersten wagen aussen ist hat man den andern wagen geladen, doran soll er wider setzen und den auch auf den [78a] Marckt furen, und dann alspald in den ersten wagen setzen, der ler und abgeladen ist, und zu dem eussern Frawenthore im forwerck auf die lincken hant in den zwinger faren und do an den dritten wagen setzen und den auch auf den Marckt füren, und das also antreiben, biß er das gehültz zu dem heiltum stull alles gefürt hat; das fürt er auf zwelf fuder mit dreien wegen und vier pferden.
So soll der stat meister der zimmerman mit sein gesellen, alspald das erst fuder auf den Marckt kümpt, auch auf den Marckt komen und mit inen nemen ein hundert hültzer pantnegel, zwaihundert eiserner pünnegel, hengseil, zangen und die grossen schreit und weitten meß, die do gehorn zu dem stull, das man den setzt von den heusern als er gehort oder steen soll etc. als des ettlichen stein im pflaster, auch stein die die zimmergesellen woll wissen, wie weit sie den stull von den heusern setzen süllen.
Es ist auch ein grosse gevierte truhen, darinnen das wirdig heiligthum herpracht worden ist zu dem Schopper oben in seinem haus auf einem poden, darvor ein mahelschloß ist, zu dem der stat meister der zimmerman den schlüssel hat. dieselben truhen soll man erstlich durch ein ercker inwendig im haus herab lassen und die in die kamer setzen, darauß man das wirdig heiligtum weist, wenn man das in dem haus hat die nacht. in derselben truhen verspert und behelt man das wirdig heiligtumb, und man es des morgens weisen will.
In derselben truhen behalten und versperren die zimmergesellen allerlai kleins eisenwercks und zeugs, das alles zu dem [78b] heiligthum stull und sünst zu nichte dient, das leit uber jare also in derselben truhen, die hat kein schloß anders dann ketten, darfür man mahelschloß mag für schlagen etc. auch sein auf demselben poden ettliche pöck und pretter, das in die kamer gehort, darauf man das wirdig heiligthumb setzt; süllen die zimmergesellen alles herab lassen und desgleichen, wenn man den stull abpricht, alles wider hinauf ziehen auf denselben poden.
Darnach soll der meister den stull aufrichten, darzu im die tagloner mit seinen gesellen helfen süllen; den richten sie dann auf in anderhalben tagen oder zweien tagen forderlich. und nachdem des holtzwercks auf dem Marckt ein nacht also eins teils muß ligen pleiben, so soll der stat paumeister ein gesellen die nacht dopei wachen lassen, das man des nit vertrag oder steel.
Wenn der heiligtumb stul also aufgericht wirt, so hat der stat paumeister nichtz mer mit zu thun. die stat knecht helfen dem hausknecht das zelt uberziehen, so zieren die zwen kirchenmeister von sant Sebolt und sant Lorentzen den stull süst mit tüchern und anderem das darzu gehort, so bestellt der hausknecht die kerzen darzu.
Zu ostern so sol der stat paumeister allewegen und vor des heiligtumbs weisung tag alle zuber, kuffen, wasserfaß und fewerschaff der stat püttner pinden und dreiben lassen allenthalben, wo die steen in der stat.
[79a] Mer so soll der stat paumeister den pfenter vermanen lassen, das er gepiet den mist allenthalben in der stat auf das heilgthumb auß zu füren für die thore.
Es soll darnach am montag oder critag vor des heiligtumbs weisung tag ein paumeister der stat meister den zimmerman und auch seiner gesellen zwen und der stat schmit alle vier mit einander senden zu allen gassenketten allenthalben in der stat, also das sie die alle anschlahen und do eigentlichen besehen und war nemen lassen, ob icht gepruchs doran sei an den ketten oder hocken, desgleichen an den stocken. und was sie also geprechenlichen vinden, süllen sie fürderlich der stat paumeister zu wissen thun, der dann das eilentz wider fertigen und machen lassen soll vor allen dingen etc. und darumb soll inen ein paumeister geben zwei firteil weins zu vertrincken uber ir taglon nach altem herkomen etc. sie richten sich aber allewegen darnach, das sie zu mittage komen zu dem koch pei sant Sebolt, do essen sie und verzeren dopei fünf oder sechs groschen, die hab ich ie für ir trinckgelt für sie bezalt.
Der stat paumeister soll auch bestellen auf den eritag oder mittwoch vor des wirdigen heiligthumbs weisung tag, das man die ketten under den schwipogen und schoßgattern an dem wasser unden und oben anlege und die verschließ mit den schlossen, die dann darzu gehoren und der Gürtler in seiner gewelt hat etc. dieselben ketten lest man also uber summer gespennt, nachdem und das wasser klein ist im summer, und schleust die zu sant Gallen tag wider auf, so die wasser groß werden.
So soll der stat paumeister erfaren an einem erbergen ratte, [79b] ob man die ketten aussen vor der stat unden am wasser uberzweirch der Pegnitz auch an legen woll lassen oder nit, darzu der Gürtler auch die schloß und schlüssel hat. dieselben ketten ligen im vorwerck vor dem wasser thuren und sein ledig ketten.
Am mittwoch vor des wirdigen heiligtumbs weisung tag so soll der stat paumeister bestellen zu füren die stock und schrancken umb den Marckt, die do sein und ir beheltnüs haben im zwinger hinder der Peunt pei dem heiltum stul, am ersten für des Schoppers hinter haus, darinnen man das heiligtumb weist. die sein geprennt mit einem A. dorpei sein ettliche pretter, die man an dieselben schrancken schlahen muß, also das niemant dardurch geschliffen müge.
Item die andern auf sant Seboltz kirchhoff an der stigen gegen der wag, die gezeichent und geprennt sein mit einem B.
Die dritten auf sant Seboltz kirchoff an der stiegen gegen dem Weinmarckt, die gezeichent und geprennt sein mit einem C.
Die vierden aussen im pflaster vor den zweien gittern an sant Seboltz kirchoff gegen dem Millmarckt, sein gezeichent und geprennt mit einem D.E.
Die fünften aussen im pflaster über das gitter hinter sant Mauritzen capell am kore an sant Seboltz kirchoff, sein gezeichent mit einem F.
Die sechsten stock und schrancken pei den predigern zwischen der appotheken und der Snödin haus, sein gezeichent und geprennt mit einem H.
[80a] Man hat an der obgeschriben schrancken stat umb den kirchoff ketten angehangen, die man uber jar do hat und zu des wirdigen heiligtumbs weisung zu schleust.
In der Tuchscherergassen vornen pei des Hallers hausthur zu der ketten mitten in der gassen ein ketten stock mit einem loch.
Mer zwischen der Endres Stromerin und des Voitz haus mitten in der gassen ein ketten stock mit einem loch.
Die sibenten schrancken und stock von dem ecke der Endres Stromerin hinterhaus piß an unser lieben frawen capell, die sein geprennt und gezeichent mit einem N, an der stat hat man zwue ketten gemacht, die man auch verspert zu des wirdigen heiligtumbs weisung tag.
Mer zwischen Eberhart Cristans und Michel Glassers heusern an der parfüsser prücken mitten in der gassen ein kettenstock mit einem loch.
Mer zwischen der appotheken und dem alten fleischhaus mitten in der gassen einen kettenstock mit einem loch.
Nun solich stöck und schrancken soll bestellen der stat paumeister mit den pflasterern ein zu graben und fürderlichen auf zurichten an den vorgeschriben stetten und enden.
Auch soll der stat paumeister zu allen fewerleittern und fewer hocken sehen lassen, ob die erfault oder schadpar wern, das man dann die abwechsel und frisch an die stat henck.
[80b] Vor des wirdigen heiltumbs weisung tag am mitwoch soll der stat paumeister ein vier der stercksten taglöner schicken auf die vesten, das die do oben wasser schopfen und das dem burggraven in drei groß kuffen, die er in dem innern hoffe steende hat, tragen und die füllen mit wasser, und desgleichen dem Haugen auf derselben vesten auch ein kuffen voll wassers tragen, die vor seinem haus do steet etc. darzu leicht der burggraff einen zuber und stangen, domit sie tragen.
Bestellen soll auch der stat paumeister an demselben tag mit den taglönern, das die kuffen, so man den mullnern und eichwägen auf den schleiffen geben hat, mit wasser gefüllt werden.
Es soll auch der stat paumeister an dem vorgeschriben mitwoch vor dem heiligtumb bestellen, das der rorrenmeister den kasten und schönn prunnen am Marckt abschlach und den kasten auß wasch und ein frisch wasser vach.
Der stat paumeister soll mer an demselben mitwoch zu nacht bestellen und auf den Marckt füren lassen acht oder neun kuffen und die ein teilen am Marckt und umbstürtzen lassen, wann man der am pfintztag vor dem volck und kremen nit woll gefüren und gesetzen mag. soliche kuffen süllen auch alle geprennt sein mit der stat schilten etc.
Item die kuffen auf dem Marckt zu dem heiligtumb soll man setzen eine zwischen Paulus Rietters hausthur und der rinnen, die ander zu dem kettenstock vor Anthoni Paumgartners haus, die dritten zwischen Erhart Schürstabs hausthür und der rinnen, die vierden oberthalb des gewant haus zwischen des Helmreichs haus und der rinnen doselbst; mer eine gerichtz vor dem heiltumb stull hinuber jenset der rinnen gegen unser lieben frawen cappell, und darnach drei oder vier kuffen auf den Marckt geteilt, ie eine von der andern in der weit [81a] als die ersten steen ongeverlich. die zuber, darinnen man das wasser in die kuffen des abentz getragen hat, der pei dreien ist, die teilt man des morgens am freitag früe auch unter oder für der saltzer heuser und süst in wart, wo sein nöttorft ist.
Nun auch am pfintztag früe vor des wirdigen heiltumbs weisung tag so soll der stat paumeister bestellen und under alle thore innen und aussen an alle schneller zugseil geben und doran machen lassen, und da den schützen und weppnern, so unter iedem thor sein, die schlüssel zu den stüblein und heuslein geben lassen, und den bevelhen, wenn sie abgeen, das sie solich schlüssel geben den zollnern unter iedem thore.
Früe an demselben obgeschriben pfintztag soll der stat paumeister bestellen, das die ketten pei allen thoren auf bede seitten hinter der stat meur auch bei den kornheusern und oben am perk umb die vesten gegen dem Marckt herab alle angelegt werden, außgenomen ein fare soll man vor den heüsern für des Elwangers hoff hin auf offen lassen etc.
Zu nacht an demselben obgeschriben pfintztag des wirdigen heiltumbs abent umb den garauß soll der stat paumeister bestellen vier oder sechs gesellen der tagloner und ein drei zuber und kleine schefflein und do am Marckt am schönn prunnen das gitter lassen auf sperren und die kuffen, so man des tags vor auf den Marckt gefürt hat, mit frischem wasser füllen lassen, als vill der ist. und von dem wasser zu tragen und die kuffen zu füllen gibt man der tagloner einem sechs pfenning nach altem herkommen.
[81b] Der stat paumeister soll bestellen mit dem zimmerman, der stat meister, das er am pfintztag zu nacht umb den garauß die schneller und prücken unden umb den heiligtum stull auch hinten vor des Schoppers haus für richten loß.
Mer soll der stat paumeister bestellen zwen zimmergesellen, die an dem heiltumb abent under dem heiligtum stull die nacht wachen und in acht haben, das iemant am stull und holtzwerck icht schadens thue. der iedem gibt man ein taglon zu lon.
Am freitag an des hochwirdigen heiligtumbs weisung tag früe soll der stat paumeister bestellen und in iede kuffen, die er auf den Marckt mit wasser setzen hat lassen, ein kleins geltlein und ein hültzen schüssel, die geprennt sein mit einem N, werfen lassen.
Es soll darzu der stat paumeister bestellen zwen oder drei gesellen in den schön prunnen, die inwendig des gitters sein an dem freitag früe piß man das heiligtum geweist, un denselben gesellen bevelhen, das sie niemant lassen an den gittern hinauf oder in den prunnen steigen, sunder das den leuten weren. auch süllen dieselben gesellen haben pei inen geltlein und schüsselein, darmit sie wasser herauß reichen mochten, ob es not thun würde etc. in das gitter bestellt man von ratz wegen auch alleweg zwen gesworen schützen, das thun die kriegsherren etc. süllen auch niemants hinein lassen weder frawen noch man.
[82a] Darnach am sambstag nach des wirdigen heiltumbs weisung tag soll der stat paumeister die stöck und schrancken wider außgraben und an die ent, do die ir beheltnüs haben, bestellen zu zu füren, und mit den pflasterern bestellen, dieselben löcher fürderlich zu zu machen.
Nach des wirdigen heiltumbs weisung am montag darnach soll der stat paumeister bestellen mit der stat zimmermeister, das er mit sein gesellen den heiltumb stull wider abheb, wo das zelt anders drucken ist, wo das aber naß und nit recht drucken were, so müst man verziehen mit dem abnemen. darzu der stat paumeister mit pferden und mit wegen auch taglöner bestellen soll, den stull fürderlich zu füren, und das ie ein wagen umb den andern geladen werde, darmit er fürderlich von dem Marckt gefürt werde und wider unter die hütten, die darzu gehoret, gelegt werd. wann dann der stull also gantz ab gehoben wirt, so gibt ein paumeister der stat zimmermeister und sein zimmergesellen sechtzig pfenning zu verdrincken, alles nach altem herkomen.
Item im sechsundsechtzigsten jare macht man ein newes zelt uber den heiltumb stull, das hat kost mit dem plaben underzuch und allen dingen fünftzig güldein; das alt wart zu einem raishütlein zugericht und gepessert etc.
Und als die stat hie zu Nuremberg vor dem nechst vergangen krieg in acht teil geteilt wart, nemlichen her diesset der Pegnitz in sant Sebolts pfarr vier teil und do jenset der Pegnitz in sant Laurentzen pfarr vier teil alles in der rinckmaur, auch dozumall als palt zu iedem vierteil zwen vierteilmeister gesetzt und gegeben wurden, und darnach verlassen ir iedem funftzehen liderein eimer und zwue groß messein sprutzen zu geben, also wo fewer pei oder in iren vierteilen auß keme, das sie dann soliche eimer und sprutzen zu dem fewer pringen und senden solten damit rettung zu thun etc. die vierteil und vierteilmeister steen hernach geschriben, welliche die ietzunt sein. und soliche eimer sein alle gezeichent mit einem .N. desgleichen die sprutzen auch gezeichent mit der stat woppen etc. der eimer einer kost funfthalbs pfunt alt und ettlich vier pfunt alt und achtzehen pfenning, der sprutzen eine acht pfunt alt etc.
Viertelmeister am Weinmarckt sein Wilhelm Löffelholtz und Hanns Birckhamer, der ieder hat in seinem haus funftzehen liderein eimer und zwu groß messen sprutzen in einem lideren sacke.
Das vierteil am Weinmarckt hebt sich an mit der were und zwinger mit dem grossen thuren und vorwerck im wasser auf dem Newenpawe, genant der Schleyer thuren, der mit dem grün O gezaichent ist, und geet hin auf piß an das Newthore mit sampt der hochen stat maur auch dem zwinger und vorwerck am Newenthore und mitsampt dem thuren des Newenthors, der mit einem grün R gezeichent ist, gehort alles in das vierteil.
So hebt sich das vierteil in der stat nach den gassen und heusern auch leuten, die darinnen wonen, an an dem Newenthore und geet in der rinnen, die mitten herein geet, alles auf die rechten hant fur des Conrades, des Rudoltz, Spalters, Irherpads, gulden ring, Closs Geyers, Kilian Theyers mit sampt dem almusen heuslein auf sant Seboltz kirchoff und also fur Paulus Rietter, Ketzel, Birckamer, Freyen, Gartners am Fischmarckt heusern hinab am Marckt fur die trög und kandelgiesser kreme piß an die Pegnitz alles zu der rechten hant ist in dem vierteil, und also nach der Pegnitz hinab piß zu dem obgenanten grossen thuren im wasser auf dem Newenpaw, genant der Schleyer thuren etc. und von demselben thuren an der stat meur wider hinumb zu dem Newenthore.
Vierteilmeister am Milchmarckt sein Mertein Holtzschuer und Endres Tucher, der ieder hat in seinem haus funftzehen liderein eimer und zwu groß sprutzen in einem liderein sack.
Das vierteil am Milchmarckt hebt sich an mit der were und zwinger oberhalb dem Newenthore und vorwerk als man hinauß geet auf der rechten hant und nemlichen auf der hochen statmaur an dem nechsten thuren ob dem Newenthore, der mit einem grün S gezeichent ist, und geet also hinauf piß an die vesten mitsampt dem vorwerck vor Thiergartner thore und dem thuren mit dem grün X bezeichent auf der hochen stat meur oberhalb Thiergartner thors.
Item die vesten ist auch in dem vierteil; die bewaren die obersten haubtleut in dem zwinger und sust mit der were allenthalben im schloß.
Item das haus, genant der berkfrit, mitsampt der schlachprucken und erckern hinten hinauß, auch der hochen statmeur und dem thuren, alt Nuremberg genant, gehort auch in das vierteil mit der were.
Auch so hebt sich das vierteil in der stat nach den gassen und heusern auch leuten, die dorinnen wonen, an mit dem thurn, alt Nuremberg genant, und geet also in der rinnen, die mitten herab geet, ales auf die rechten hant fur die schiltroren, Rebels, meister Hannsen Lochners und [der] Snödin haus am kirchoff, und also umb sant Sebolts kirchen fur des Jacob Awers, Hugels am Weinmarckt, der Heidenin und fur das haus am ratprunnen, und also piß zu und an das Newethor alles her dieset der rinnen zu der rechten hant ist alles in dem vierteil etc. außgenomen des reichen almusen heuslein auf sant Sebolts kirchoff gehort in das Weinmarckt vierteil, und also von dem [84a] Newenthore an der stat meur hinumb piß wider zu dem thuren, alt Nuremberg genant, mit sampt der vesten und dem berckfrit etc.
Vierteilmeister in sant Egidien vierteil sein Bertholt Pfintzing und Hanns Lemlein, der ieder hat in seinem haus funftzehen liderein eimer und zwu groß messen sprutzen in einem liderein sacke.
Das vierteil sant Gilgen hebt sich an mit der were und zwinger an dem Luginslant, der mit dem swartzen A bezeichent ist, und geet also hinab mit sampt den zwingern darvor und der hochen stat meur zu dem eussern Lauffer thore und thuren, der mit dem swartzen p gezeichent ist, mit sampt dem vorwerck vor demselben eussern Lauffer thore, gehort alles in das vierteil.
So hebt sich das vierteil in der stat nach den gassen und heusern auch leuten, die darinnen wonen, an mit dem eussern Lauffer thor und geet also in der rinnen, die herein in die stat geet, was auf die rechten hant ist von dem eussern Lauffer thore gerichtz herein biß zu dem innern Lauffer thore, und von dem innern Lauffer thore die Lauffer gassen hinfur biß an das eckhaus, darinnen der Wolflein beck sitzet, und von dan uberzweirch über den Heumarckt auf des Wagners eckhauß und die Pintergassen hinfur, alles auf die rechten hant, piß fur des Zerungers haus, das ettwan der Pfintzing was; und von dann durch das rathaus und voren herauf fur Hanssen von Lochems haus, der prediger closter, des Horstorffers und Lengenfelders heuser gerichtz hinauf piß wider an den thuren Luginslant, und von dannen an der stat meur hinumb aber piß zu dem eussern Lauffer thore etc.
Anthoni Tucher und Nicklas Groß sein vierteil meister am Saltzmarckt, der ieder hat in seinem haus funftzehen liderein eimer und zwue groß sprutzen in einem liderein sack.
Mit der were und zwinger hebt sich das vierteil am Saltzmarckt an underthalb des eusseren Lauffer thors und vorwercks, als man hinauß geet auf die rechten hant, und nemlichen auf der hochen statmaur an dem Lauffer thuren, der mit dem swartzen p gezeichent ist, und geet hinab fur das Weerder thurlein und uber die Begnitz, die beider seitten herein in die stat geet etc. und geet biß auf den wasser thuren, der hinter sant Katherein weier steet und mit dem ploben G gezeichent ist, dann derselb thurn auch in das vierteil gehört; und geet also verrer nach der Begnitz herab piß an die fleischprucken, was auf die rechten hant ist.
In der stat noch den gassen und heusern so hebt sich das vierteil an an der fleischprucken und geet gegen dem Marckt auf die rechten hant fur des Meischners und Sebolt Rietters heuser, den Marckt herauf fur des Paumgartners und Nicklas Hallers haus, auch durch das rathaus und umb Jeronimus Rumels eckhaus die Pintergassen hin hinter alles auf die rechten hant fur Anthoni Tuchers haus und zwerch uber den Heumarckt fur Nicklas Grossen eckhaus, und die Lauffer gassen gerichtz durch das inner Lauffer thore, und von dem innern Lauffer thor gerichtz die eusseren Lauffer gassen biß zu dem eussern Lauffer thor zu, alles auf die rechten hant, und von dem eussern Lauffer thore nach der stat meur hinab an und uber die bede Begnitz, und von der Begnitz nach dem wasser herab biß wider an die fleischprucken ist alles in dem vierteil, außgenommen die leut auf der Mang, in dem [85b] Wildpat und auf der Pleich, die gehoren in Cristan Imhoffs und Steffan Hallers vierteil in sant Laurentzen pfarre etc.
Vierteilmeister pei den parfusen [sein] Cristan Imhoff und Steffan Haller, der ieder hat in seinem haus funftzehen liderein eimer und zwu groß messen sprutzen in einem lideren sack.
Das vierteil pei den parfussen hebt sich an mit der were und zwinger neben dem thuren, der do steet am wasser hinder sand Katherein, der mit dem ploben G gezeichent ist, und geet von demselben thuren hinauf mit dem zwinger und der hochen stat meur hinter der Peunt piß an das vorwerck und das eusser Frawenthore, das mit einem ploben X bezeichent ist, doselbst.
So hebt sich das vierteil in der stat nach den gassen und heusern auch leuten, die darinnen wonen, an an der fleischprucken pei des Preglers haus und geet fur der parfusser closter und sant Laurentzen, alles auf die lincken hant, piß an den Fischpach, der durch die Pfantschmit gassen leuft, und geet am selben Fischpach hin hinter durch die Pfantschmitgassen und fur paß durch die Fleischgassen hinaus piß an die stat maur, do der Fischpach herein fleust, was auf die lincken hant ist, und von dannen nach der stat meur hinab fur den ploben stern und das eusser Frawenthore, und also hinab hinter der Peunt piß wider an das wasser zu dem thuren, der mit dem ploben G bezeichent ist, was auf die lincken hant in dem kreiß ist. auch gehoren in das vierteil die leut auf der Mang, in dem Wildpat und auf der Pleich, die doch in herren Anthoni Tuchers [und] Nicklassen Grossen vierteil sust liegen etc. und geet also verrer nach dem wasser und Pegnitz herab piß wider an die fleischprucken pei des Preglers haus doselbst.
In dem vierteil ist ein haubtmanschaft, die gehort in Hanns Imhoffs und [86b] Anthoni Holtzschuers vierteil, nemlich von dem eckhaus am Fischpach voren an der Pfandschmit gassen, doran die rotten köpf steen, piß hin hinter an das eckehaus pei der alten statmeur gegen meister Lorentzen hoff uber, was der heuser an derselben richsen am Fischpach sein und nit mer etc.
Vierteilmeister pei den kartheusern [sein] Hanns Imhoffe und Anthoni Holtzschuher, der ieder hat in seinem haus funftzehen liderein eimer und zwue groß sprutzen messen in einem liderein sacke.
Das vierteil pei den kartheusern hebt sich an mit der were und zwinger mit dem eusseren Frawenthore, das mit einem ploben x bezeichent ist, mit sampt dem vorwerck vor Frawenthore, das auch in das vierteil gehort, und geet also hinumb gegen dem Spitaler thore mit dem zwinger und der hochen statmeur piß an den thuren, der mit dem rotten l bezeichent ist; derselb thuren gehort aber nit in das vierteil sunder in das ander vierteil darnach.
So hebt sich das vierteil in der stat nach den gassen und heusern auch leuten, die darinnen wonen, an pei dem Vischpach und dem eckhaus, das do steet an der Fleischgassen pei der eussern statmeur, als der Vischpach herein in die stat fleust auf die lincken hant, und geet also nach dem Fischpach herab die Fleischgassen und fur das Sündergew und verrer in die innern stat, als auf die lincken hant; und also dem Vischpach nach durch die Pfandschmid gassen fur Hanns Imhoffs und verrer fur des Wernitzen eckhaus vor sant Laurentzen uber, als dem Fischpach nach fur Frantzen Rumels, Merthein Peßlerin, Lorentz Wagners, des Salmans und Ungerleins heuser hinab, alles auf die lincken hant, piß an den weisen thurn, der gehort in das ander vierteil darnach und nit in das vierteil. und darnach von der pruck, die hinter dem newen korenhaus gegen sant Jacobs prunnen hinauß geet, was heuser auf die lincken hant steen, also hin hinder fur die Walg an die statmaur doselbst, und also verrer hinter der statmeur wider hinauf an das ent und eckhaus, do der Fischpach herein fleust, was auf [87b] die lincken hant in der gegent ist, das gehort alles in das vierteil, und des mer die haubtmanschaft und heuser, die do sein in der Pfandschmidgassen, was der ist jenset des Vischpach auf die rechten seitten als er herein fleust von dem eckhaus pei der alten statmeur gegen meister Laurentzen hoff über piß hinfur an das eckhaus vorn in der Pfandschmitgassen, daran die rotten köpf steen, dieselben heuser doch sust in Cristan Imhoffs und Steffan Hallers vierteil sein, die gehoren auch in das vierteil etc.
Vierteilmeister am Korenmarckt [sein] Hanns Volckamer und Wilhelm Rumel, der ieder hat in seinem haus funftzehen liderein eimer und zwu groß messen sprutzen in einem lideren sack.
Das vierteil am Korenmarckt hebt sich an mit der were und zwinger auch auf der hochen statmeur mit dem thuren, der mit dem rotten l bezeichent ist, derselb thuren dann auch in das vierteil gehoret; und geet also hinumb biß an das eusser Spitaler thore, das dann mit dem grün A gezeichent ist, mitsampt demselben vorwerck davor, das alles gehort in das vierteil.
So hebt sich das vierteil in der stat nach den gassen und heusern auch leuten, die darinnen wonen, an an des Erhart Zapfenmachers haus am Kornmarckt und geet herein gegen der frawen prüder closter, was heuser sein auf die rechten hant von des Zapfenmachers haus den Korenmarckt herfür fur Caspar Alls haus, des Haußners, der Storrin, fur des Burckhart Peßlers eckhaus und furpaß fur Hanns Peßlers eckhaus, fur Cristan Weissen haus und die Schuster und Huttergassen gegen dem Lauckamer hinfur und do pei dem grün schilt umb dasselb eckhaus hinauf, alles auf die rechten hant, fur des Dintners haus gegen sant Laurentzen, und ferrer fur des Schmidmars, Krels, Gorg Hallers eckhaus hinumb zu der rechten hant fur der Hertzogin haus; furpaß fur Hanns Volckamers hinterhaus, Endres Geuders haus, fur der frawen prüder closter und der Storrin hinterhaus, und ferrer biß wider und an das vorgeschriben eckhaus des Zapfenmachers haus am Kornmarckt doselbst, und in der vorstat hebt sich das vierteil an an des Models messingschlahers eckhaus an der statmeur bei dem eussern Spitaler thor und geet herein gerichtz gegen sant Jacobs, was heusser auf die [88b] rechten hant ist: und also durch den ganck fur sant Jacobs kirchoff pieß umb des Ramen eckhaus auf dem graben pei dem weissen thuren, und auf demselben graben hinauf gegen der pruck die uber den graben pei dem newen kornhaus herauß geet an das eckhaus und fur des Küstrichs heuser hin hinter gegen der Walg piß an die statmaur doselbst, was heuser auf die rechten hant ist; und also nach der statmeur wider hinumb an des Models eckhaus pei dem eussern Spitaler thor gehort alles in das vierteil etc.
Vierteilmeister pei sant Elspetten [sein] Endres Geuder und Fritz Dinthner, der ieder hat in seinem haus funftzehen liderein eimer und zwu groß messen sprutzen in einem lideren sack.
Das vierteil pei sant Elspetten hebt sich an mit der were und zwinger am eussern Spitaler thore und thuren, der mit dem grün A gezeichent ist, und geet von demselben thuren und vorwerk hinab gegen dem wasser und doselbst uber das wasser piß an den thuren, der mitten im wasser steet und mit dem grün O bezeichent ist, genant der Schleyer thuren; derselb thuren aber nit in das, sunder in das ander vierteil am Weinmarckt gehort.
So hebt sich das vierteil in der stat nach den gassen und heusern auch leuten, die darinnen wonen, an an der padstuben pei der fleischprucken und geet die Huttergassen auf die rechten hant hin umb und also durch die Schustergassen zu der Krottenmüll und fur des pecken eckhaus, das gegen Cristan Weissen über ist, und fur des Teurleins eckhaus also über den Kornmarckt, was auf die rechten hant ist, biß auf des pecken eckhaus, das gegen des Zapfenmachers haus über steet; und also furpaß gegen dem weissen thuren, der dann auch in das vierteil gehort, und furpaß in der vorstat fur sant Elspeten hinauß durch den ganck auf des pecken eckhaus gegen dem teutschen hoff über, und von demselben eckhaus hinauß piß an das eusser Spitaler thore, was heusser auf die rechten hant ist; und von dannen nach der statmeur doselbst hinab piß uber den Newenpaw an das hultzen pollwerck, das auch in das vierteil gehort, und ferrer gegen dem wasser herauf piß wider an das padhaus pei der fleischprucken. was also in dem kreiß ist, das gehort alles in das vierteil etc.
Mer ist bevolhen an die hernachgeschriben ent auch der liderein eimer zu geben, das dann gescheen ist als hernach steet. dieselben eimer sie dann auch zu den fewern senden sullen, wo des not wer.
Item herrn Hannsen Coler als einem zeugmeister funftzehen liderein eimer.
Item Sebolt Kressen auf des kunigs vesten zweintzig liderein eimer.
Item dem kirchenmeister zu sant Sebolt funftzehen liderein eimer.
Item dem kirchenmeister zu sant Laurentzen funftzehen liderein eimer.
Item so sein auf der Peunt zweintzig liderein eimer etc.
Darnach hat ein erberger ratte hie furgenomen und gesetzt sechs fewermeister, der ieder dann auch sein eimer und sprutzen soll haben, und wo feur auß kem in der stat sullen solich fewermeister darzu komen mit iren eimern und sprutzen, do helfen das volck anschicken zu arbeitten, auch hocken und feurleittern zu weisen den leutten und retten helfen so sie immer pest mugen, als ir ieder des ein püchlein und schrift hat wie ers halten soll. solich feurmeister steen hernach geschriben. dieselben eimer sein auch ale gezeichent mit einem N.
Item Ludwig Pfintzing der hat funfundzweintzig liderein eimer und zwu sprützen in einem sack.
(Ebenso hat jeder der nachfolgenden feuermeister 25 eimer und 2 sprützen:)
Linhart Grolant, Wilhelm Derrer, Gotlieb Volckamer, Peter Hortorffer, Frantz Rumel.
So ist allen scharwachtern bevolhen, so palt feur auß kumpt und sie des gewar werden, so soll ein ieder in dem vierteil, do er innen geet, denselben vierteilmeister und feurmeister im selben vierteil das zu wissen thun und die wecken und sagen wo das fewer sei.
Item so hat der feurmeister ir ieder drei liderein schuffen an stilen zu redtung des fewers dienent etc.
Mer hat man in neulichkeit einem ieden thorsperrer und turleinsperrer geben sechs liderein eimer; dieselben thorsperrer vormals schaff hetten, die dann zulechzten und zuviellen. denselben thorsperrern ist gesagt, das sie solch eimer zu keinem feur in die stat tragen noch senden sullen, sunder die eimer pei inen behalten; wo feur pei den thoren oder türlein, die sie sperten, aufging, so solt ein ieder sein eimer darzu senden oder pringen etc. solich ir eimer, auch die andern eimer sein alle gezeichent mit einem N. auch so sullen die thore und türleinsperrer do heim bei iren heusern pleiben, wo fewer auß kumpt, ob man ir bedarf, das man sie bei iren heusern vindt.
Item den zweien Irherthürlein sperrern ir iedem sechs liderein eimer.
Item den dreien thorsperrern am Newenthore ir iedem etc. (wie oben.)
Item den dreien thorsperrern am Thiergartner thore etc.
Item den dreien thorsperrern am Lauffer thore etc.
Item den zweien Werderthürlein sperrern etc.
Item den dreien thorsperrern am Spitaler thore etc.
Item den zweien thorsperrern am Frawenthore ir iedem sechs liderein eimer.
Es hat ein erberger ratte hie von gemeines nutz wegen bevolhen, den hernachgeschriben mullnern schleifen und wasserkuffen zu geben und ir iedem zwu sprutzen, also wenn feur auß kem, das sie dann furderlich ir pfert an dieselben schleifen setzen und wasser darauf zu füren zu dem fewer. auch soll man alle vierteil jars pei den hernachgeschriben mullnern die sprutzen suchen, ob die vorhanden sein pei der pueß, die darauf gesetzt ist, wo man der nit vindt, ein pfunt newer haller. die sprutzen sein alle gezeichent und auch die kuffen mit der stat schilt Nuremberg geprennt.
Item des Swoben müll auf dem Newenpaw ein schleifen und kuffen und zwu sprutzen.
Item des Drubachers müll bei irher stegen ein schlaifen und kuffen und zwu sprutzen.
Item die müll hinter den fleischpencken hat zwu sprutzen und ein schlaifen und kuffen.
Item die müll mitten im wasser pei den fleischpencken hat ein schlaifen und kuffen und zwu sprutzen.
Item der almusen müllner hat etc. (wie früher).
Item der krotten mullner hat etc.
Item der mullner bei sant Katherein hat etc.
Item der müllner am Sant hat etc.
Item der Heintz Löffler bei sant Claren hat ein einrussige schlaifen und kuffen darauf.
Item der Thumirnit, der in der wag fert, hat ein einrussige etc. (wie vorher).
Item der Göckerhennlein hat auch ein einrussige etc.
[91b] Item so hat man in den newen spital auch geben ein schlaifen und darauf ein grosse kuffen etc.
So hat man an acht enden in der stat getailt ettliche karen, darauf schaff steen, die alle geprennt sein mit einem N, in den hutten, als hernach geschriben steet; wo fewer auß kumpt, das man dann soliche schaff darzu furderlich fure. und die schlussel zu denselben schaffhütten haben die nechsten nachtpauren dorpei; welicher dann der erst mit einem karn mit schaffen kumpt zu dem fewer, dem gibt man als hernach steet geschriben. so ist ie auf einem karen pei funfundzweintzig schefflein.
Item pei dem Irhertürlein zwen karn mit fewerschaffen in der hutten doselbst.
Item neben dem Thiergartner thore zwen karn mit fewerschaffen in der hutten.
Item neben dem Luginslant zwen etc. (wie vorher).
Item neben dem innern Lauffer thore zwen etc.
Item im Marstall zwen etc.
Item auf der Peunt steen zwen karn mit feurschaffen.
Item neben dem innern Frawenthore zwen karn mit fewerschaffen in der hutten.
Item neben dem weissen thuren, dem innern Spitaler thore zwen karen mit feurschaffen in der hutten.
Item so steet auf der Peunt allewegen pei vier oder fünf karn, darauf wasser vaß gepunden und gantz berait sein, ob fewer außkem, das man pfert daran setzen und wasser darauf zufuren mocht.
Mer hat man an den hernach geschriben enden und heusern hangent allewegen zwu lang fewer leittern und zwen fewer hocken an stangen, wo fewer auß kem, das man dan solich leittern und hocken dazu holen mag, damit man dester paß geretten und das fewer uberhochen müg. und sein die hernachgeschriben leittern in sant Sebolts pfarr also verhanden.
Item an des Raben haus am Weinmarckt im geßlein hocken und leittern.
Item am gewanthaus hinten gegen des Grasers hoff über hocken und leittern.
Item am gang unter den candelgiessern oben vor iren kremen h. u. l.
Item oben auf der langen prucken gegen dem Sweinmarckt h. u. l.
Item am fündelhauß pei dem Irhertürlein auf dem Newenpaw h. u. l.
Item pei dem Newenthore an des Wagners haus in der gassen gegen dem Thiergartner thor h. u. l.
Item hinden an dem Irherpat h. u. l.
Item an des Vollantz haus in der gassen auf der Füll h. u. l.
Item an Hannsen Tuchers haus vorn in der Huntgassen h. u. l.
Item pei dem Thiergartner thore oben an der statmeur h. u. l.
Item unter der vesten gegen des Pecherers haus über h. u. l.
Item [an] des Ellwangers gartenmaur hinten an der Sollner gassen h. u. l.
Item an der prediger closter hinden gegen der Stromerin mit der rosen [93a] hinterhaus h. u. l.
Item an Pertholt Volckamers hinterhaus h. u. l.
Item an Pertholt Holtzschuerin haus auf Eistetter hoffe h. u. l.
Item an der Neidungen haus h. u. l.
Item an sant Gilgen gartenmaur gegen Peter Mendels haus über h. u. l.
Item an der Hirsselgassen gegen des Nörtweyns garten hinten uber h. u. l.
Item an der Hirsselgassen gegen dem eussern Lauffer thore an des Planckensteiners haus h. u. l.
Item an dem juden kirchoff voren h. u. l.
Item an des Grasers stadel an der Elendengassen h. u. l.
Item bei dem innern Lauffer thore im statgraben h. u. l.
Item an des Pirörtels haus pei dem innern Lauffer thore h. u. l.
Item an des Meyen pirprewers hinterhaus in der gassen gegen der Judengassen h. u. l.
Item aussen an der smeltzhutten am Sant gegen dem pat h. u. l.
Item an der priester von unser lieben frawen hinter heusern, die do steen auf dem spital kirchoff, hocken und leitern.
[93b] Von den feurleittern in sant Laurentzen pfarre.
Mer hat man pei sant Katherein hinten an dem Marstall auf dem graben hocken und leittern.
Item auf dem platz hinter sant Laurentzen vorn in des Derrers gassen hocken ond leittern.
Item auf der Peunt hocken und leittern.
Item an sant Claren preuhaus h. u. l.
Item an sant Claren garten meur an der Fleischgassen hinten gegen dem Vischpach h. u. l.
Item an des Planckensteiners heusern pei dem ploben stern h. u. l.
Item an Sebolt Behems haus pei den zwelf prudern auf dem graben h. u. l.
Item an Laurentz Rumels garten an der Walg pei der Hüll h. u. l.
Item an des Kreß stadel an der Lodergassen h. u. l.
Item an des Models messingslahers haus pei dem eussern Spitaler thore h. u. l.
Item hinten am deutschen haus als der Vischpach darauß geet h. u. l.
Item am deutschen haus voren pei sant Elspetten auf dem graben h. u. l.
Item am Kornmarckt in der gassen gegen der allmusen müll h. u. l.
[94a] Item an der Störrin hinterhaus in der gassen neben dem Peßler h. u. l.
Item an der herren von der frawen prudern newen capellen h. u. l.
Item in der gassen neben Lorentz Rumels haus, daran der guldein strauß steet h. u. l.
Item an der Hertzogin hinterhaus pei sant Laurentzen h. u. l.
Item am fündelhaus an der Preitten gassen am Vischpach h. u. l.
Item pei dem innern Frawenthore an der alten stat meur h. u. l.
Item an sant Kungunden cappel pei sant Laurentzen h. u. l.
Item [an] der parfusser kirchen gegen dem Hafenmarckt h. u. l.
Item auf der langen prucken gegen Cristan Weissen haus h. u. l.
Item an der padstuben im Werde h. u. l.
Item an des Swoben müll auf dem Newenpaw h. u. l.