[479] Siehe S. 200. Anm. 3.

[480] Diels, Antike Technik. S. 9.

[481] E. Merkel, Die Ingenieurtechnik im Altertum. 1899. S. 151.

[482] F. Zink, Die Entwicklung der Entwässerungen mit offenen Gräben und Drainagen von den ältesten Zeiten bis zur Gegenwart. – Drainierungsanlagen mit Tonröhren wurden in Babylonien schon um 1900 v. Chr. hergestellt.

[483] Tropfke, Geschichte der Elementarmathematik. Bd. I. S. 98.

[484] Haas, Antike Lichttheorien, im Archiv für Geschichte d. Philosophie. 20. Bd. (1907). S. 356.

[485] Meyer, Geschichte der Botanik. Bd. I. S. 215.

[486] Einen ausführlichen Beitrag über Erasistratos enthält Paulys Realenzyklopädie f. d. klass. Altertum. Bd. VI (1909). S. 333. Er rührt von Wellmann her.

[487] Wie Diels (Antike Technik, S. 24) angibt, maß Herophilos den Puls seiner Kranken mit Hilfe einer Taschenwasseruhr.

[488] Haeser, Geschichte der Medizin. Bd. I. S. 233.

[489] Lindner, Weltgeschichte. Bd. I. S. 26.

[490] Nach einem Ausspruch Cantors (Gesch. d. Math. Bd. I. S. 45).

[491] Cicero, Tuscul. disput. Lib. I. 2, 5.

[492] Siehe Cantor, Röm. Agrimensoren. Leipzig 1875.

[493] Die betreffende Grabschrift wurde im XIV. Bande der II. Serie der Abhandlungen der Turiner Akademie veröffentlicht.

[494] Siehe Cantor, Bd. I. S. 456.

[495] In der Nähe von Regensburg.

[496] Näheres siehe bei Schmidt, Neue Jahrbücher f. d. klassische Altertum. Bd. 13 (1904). S. 329. Ferner Bibl. math. 3. Folge. 4. Bd. Die Frage, ob die römischen Feldmesser von Heron abhängig waren, wird von Schmidt außer Betracht gelassen.

[497] Siehe S. 4 dieses Bandes.

[498] Plinius, Hist. nat. III. 2.

[499] Ihr früherer Besitzer hieß Peutinger. Er lebte im Anfang des 16. Jahrhunderts in Augsburg und erhielt die Karte von Konrad Celtes, der sie 1500 aufgefunden hatte. Entworfen wurde die Karte im Jahre 375 n. Chr. Celtes war einer der bedeutendsten Humanisten Deutschlands. Er bevorzugte die Realien des Altertums gegenüber den literarischen Erzeugnissen.

[500] Eine neuere Ausgabe der Karte mit Erläuterungen rührt von K. Miller her. Stuttgart 1916.

[501] Plinius, VII. 60. Siehe auch Bilfinger, Die antiken Stundenangaben. Stuttgart 1888. S. 75.

[502] H. Löschner, Über Sonnenuhren. Beiträge zu ihrer Geschichte und Konstruktion. Graz 1905. Das Buch enthält zahlreiche Quellenangaben.

[503] C. Merkel, Die Ingenieurmechanik im Altertum. Mit 261 Abbild. Springer, Berlin 1903.

[504] Vitruvius, Zehn Bücher über die Architektur. Übersetzt von Reber. Stuttgart 1865.

[505] Beherzigenswert sind die Worte, welche Diels an sie knüpft, wenn er sagt, es sei der Archimedische Punkt der Pädagogik, in der Jugend weltoffene Anschauung und praktische Fertigkeit, verbunden mit Wissen und wissenschaftlicher Einsicht, zu wecken (Antike Technik, 1914. S. 32).

[506] Terquem, La science romaine à l'époque d'Auguste. Paris 1885. S. 75. Fig. 9.

[507] Gerland und Traumüller, Geschichte der physikalischen Experimentierkunst. S. 56. Leipzig 1899. W. Engelmann.

[508] C. Köhne, Die Ausbildung der Ingenieure in der römischen Kaiserzeit. Mitteil. z. Gesch. d. Medizin u. d. Naturw. 1907. S. 17.

[509] Epistol. III, 5.

[510] Epistol. III, 5.

[511] Siehe Abschnitt 7 dieses Bandes.

[512] Rerum rustic. libri tres. I. 12, 2.

[513] Siehe S. 100 dieses Bandes.

[514] Haeser, Lehrbuch der Gesch. d. Medizin. Jena 1875. 1. Bd. S. 254.

[515] Cornelius Celsus, Über die Grundfragen der Medizin, als 3. Band von Voigtländers Quellenbüchern herausgegeben von Dr. Th. Meyer-Steineg. Celsus war kein Arzt, wenn er auch eins der besten medizinischen Werke geschrieben hat. Er wurde wahrscheinlich in Verona geboren und starb in Rom.

[516] Siehe Heeger, Zur Geschichte der Blutstillung im Altertum und Mittelalter (Wiener klin. Wochenschrift 1910. S. 1006 u. 1079). Über Parés Verfahren der Arterienunterbindung siehe später.

[517] Pron, Les maladies de l'estomac et du foie et leur traitement dans Celse. La France Médic. 1910. S. 374.

[518] Seine Vaterstadt war Prusa in Bithynien.

[519] Montigny, Quaestiones in Plinii nat. hist. de animalibus libros. 1844, und Müntzer, Beiträge zur Quellenkritik der Naturgesch. des Plinius. 1897.

[520] In einem Plinius gewidmeten Bande der »Klassiker der Naturwissenschaft und Technik«, die bei Eugen Diederichs in Jena erscheinen, habe ich dasjenige aus der »Naturgeschichte« zusammengestellt, was besonders geeignet ist, von dem wissenschaftlichen Geist des Altertums, soweit er sich in Plinius spiegelt, und den Errungenschaften jener Zeit ein Bild zu geben. Die Herausgabe ist durch den Krieg verzögert worden, wird aber voraussichtlich im nächsten Jahre erfolgen.

[521] Eine Handschrift, nach der die übrigen angefertigt wurden, findet sich im Vatikan. Ein von Dr. H. Philipp herrührender Auszug erschien als 11. und 31. Band von Voigtländers Quellenbüchern.

[522] Als Beispiel diene der 6. Abschnitt von Dannemann, Aus der Werkstatt großer Forscher. Leipzig, W. Engelmann. 1908.

[523] Plinius, VII. 1.

[524] Einen ausführlichen Artikel über Gartenbau im allgemeinen enthält Paulys Realenzyklopädie f. d. klass. Altert. im VII. Bande auf S. 768–841.

[525] Plinius, Naturgeschichte. II. 65.

[526] Plinius, Naturgeschichte. II. 75.

[527] Koppernikus erwähnt, er habe bei Cicero und Plutarch gelesen, daß die heliozentrische Lehre im Altertum Anhänger gefunden habe. Copernicus, De revolutionibus (Ausg. v. Curtze). S. 6.

[528] Plinius, Naturgeschichte. II. 40.

[529] A. a. O. II. 99.

[530] A. a. O. II. 97.

[531] A. a. O. XI. 3.

[532] Nach H. Bretzl, Die botanischen Forschungen des Alexanderzuges. Leipzig 1903. Siehe auch S. 142 dieses Bandes.

[533] E. Meyer, Geschichte der Botanik. 4 Bände. 1854.

[534] v. Humboldt, Kosmos. Bd. II. 1847. S. 230.

[535] Galen fußte besonders auf Erasistratos, einem der bedeutendsten Anatomen der vorchristlichen Zeit (geb. 280 v. Chr.), der auch den Bau des Gehirns untersucht haben soll. Sein Zeitgenosse Herophilos lieferte eine genaue Beschreibung des Auges.

[536] A. Hirsch, Geschichte d. Medizin. S. 10.

[537] H. Haeser, Lehrbuch d. Gesch. d. Medizin. Jena 1853. Bd. I. S. 154.

[538] Galen meint, daß man den belebenden Bestandteil der Luft, den er als Pneuma bezeichnet, später noch entdecken werde.

[539] Galen war ein außerordentlich fruchtbarer und vielseitiger Schriftsteller. Man kennt (nach Christ, Geschichte der griech. Literatur, S. 630) mehr als 350 Galensche Schriften, von denen 118 echte und 45 zweifelhafte erhalten sind. Die meisten sind medizinischen Inhalts. Geschätzt war vor allem eine kurz gefaßte Therapeutik (τέχνη ἰατρική), die im Mittelalter unter dem Namen »Mikrotechnikum« bekannt war. Außerdem hat Galen auch Schriften philosophischen und grammatischen Inhalts verfaßt, z. B. Kommentare zu Platons »Timaeos«, zu Aristoteles und zu Theophrast. Die Hauptausgabe der Galenschen Schriften ist die Aldina (1525; ed. Chartrier, Paris 1679). Eine ausführliche Darstellung der Bedeutung Galens enthält Paulys Realenzyklopädie des klass. Altert. Bd. VII. S. 578–591.

[540] Galenos. Sieben Bücher Anatomie des Galen. ΑΝΑΤΟΜΙΚΩΝ ΕΓΧΕΙΡΗΣΕΩΝ ΒΙΒΛΙΟΝ Θ - ΕΙ. Zum ersten Male veröffentlicht nach den Handschriften einer arabischen Übersetzung des 9. Jahrh. n. Chr., ins Deutsche übertragen und kommentiert von Dr. med. Max Simon. I. Band: Arabischer Text. Einleitung zum Sprachgebrauch, Glossar mit 2 Faksimiletafeln. LXXXI u. 362 S. gr. 8o u. 2 Tafeln. II. Band: Deutscher Text. Kommentar, Einleitung zur Anatomie des Galen. Sach- und Namenregister. – Leipzig, J. C. Hinrichs, 1906. LXVIII u. 366 S. gr. 8o.

Die ersten 8 Bücher von Galens Anatomie und ein Stück des 9. Buches sind im griechischen Urtext bekannt. In ihnen werden die Gliedmaßen, Kopf, Hals, Rumpf, die Organe der Verdauung und die Atmungswerkzeuge beschrieben. Das 9.-15. Buch, die Simon nach der arabischen Handschrift herausgegeben hat, waren bisher so gut wie unbekannt. Das 9. Buch bringt die Beschreibung des Gehirns. Im 10. werden die Augen, die Zunge und die Speiseröhre, im 11. der Kehlkopf, im 12. die Geschlechtsorgane beschrieben. Buch 13 handelt von den Gefäßen, Buch 14 und 15 von den Nerven. Es handelt sich in diesen sieben Büchern fast überall um eigene anatomische Untersuchungen am lebenden und toten Tiere, wobei stets auf den Menschen bezuggenommen wird. An manchen Stellen wird der berühmte alexandrinische Anatom Erasistratos zitiert. Ausdrücklich wird gefordert, daß jeder, der über Anatomie liest, es nicht versäumen solle, die einzelnen Dinge am Tierkörper mit eigenen Augen anzusehen.

[541] Bd. II der Ausgabe von Simon. S. 45.

[542] Bd. II der Ausgabe von Simon. S. 94.

Der häufig anzutreffende Zusatz Klaudios zu Galenos ist nicht berechtigt. Der große Arzt ist nicht Klaudios Galenos, sondern nur Galenos zu benennen. Siehe Mitteil. zur Gesch. d. Med. u. d. Naturwissenschaft. 1902. S. 3.

[543] H. Haeser, Geschichte der Medizin. Bd. I (1875). S. 364.

Unter anderem hat Galen schon versucht, sich eine Vorstellung von dem Sitz der einzelnen Funktionen des Gehirns zu machen, indem er die Gehirnmasse schichtenweise abtrug. Siehe Falk, Galens Lehre vom Nervensystem. Leipzig 1871.

[544] Näheres siehe Gerster-Braunfels, Abriß der Geschichte der Jatrohygiene vom Altertum durchs deutsche Mittelalter bis zur Neuzeit.

[545] Dioskorides lebte im 1. Jahrhundert n. Chr. Die authentische Namensform ist Dioskurides; Dioskorides ist aber die allgemein übliche. Er war Grieche und besuchte als Arzt im Gefolge römischer Heere viele Länder. Seine Werke wurden griechisch und lateinisch von Sprengel herausgegeben. Leipzig 1829. (Diese Ausgabe ist völlig überholt durch die neuere von Wellmann.) Sie sind in vielen Handschriften erhalten. Berühmt ist der mit Abbildungen versehene Kodex der Wiener Bibliothek aus dem 6. Jahrhundert, der in Konstantinopel für Maximilian II. erworben wurde. (Siehe W. Christ, Geschichte der griechischen Literatur. München 1889. S. 629.) Zu beachten ist auch der Artikel über Dioskorides von M. Wellmann in Pauly-Wissowas Realenzyklopädie. V. 1131.

[546] E. Meyer, Geschichte der Botanik. Bd. II. S. 113.

[547] Bd. II. S. 94.

[548] O. Warburg, Geschichte der angewandten Botanik (Berichte der Deutsch. bot. Gesellsch. XIX [1901]. S. 159).

[549] Warburg, a. a. O. – Das Wichtigste über den Ackerbau bei den alten Völkern enthält der Artikel »Ackerbau« in Paulys Realenzyklopädie der klass. Altertumswiss. 1894. S. 261 u. f.

[550] Seneca erwähnt solche Beete als neuere Erfindung.

[551] Cato, De re rustica. Eine treffliche Ausgabe rührt von Keil (1892) her. Cato starb 149 v. Chr.

[552] Auch Marcus Terentius Varro, der zur Zeit Ciceros lebte, schrieb ein Buch über die Landwirtschaft. Näheres siehe unter den Quellen des Plinius. Varros »De re rustica« wurde 1884 gleichfalls von Keil herausgegeben.

[553] L. Wittmack, Die in Pompeji gefundenen pflanzlichen Reste. Englers Botanische Jahrbücher. 33. Bd. (1903). S. 38–63. Identifiziert wurden unter anderem: Allium Cepa, Amygdalus communis, Castanea vesca, Corylus Avellana, Iuglans regia, Lens esculenta, Olea europaea, Panicum italicum, Panicum miliaceum, Phoenix dactylifera, Pinus Picea, Pisum sativum, Prunus persica, Triticum vulgare, Vicia Faba, Vitis vinifera.

Es handelt sich bei diesen Resten um Samen und Früchte.

Auf den Wandgemälden Pompejis sind etwa 50 Pflanzen dargestellt, die sich identifizieren ließen, während dies bei manchen nicht möglich war. Comes, Darstellung der Pflanzen in den Malereien von Pompeji. Stuttgart 1895.

[554] Plutarch, Vita Demetrii.

[555] Vergil widmete Lukrez die Worte: »Felix, qui potuit rerum cognoscere causas«, ein Ausspruch, der später auf Newton angewandt wurde. Siehe Vergils Georgica II, 490.

[556] Lucretius. Deutsch von Max Seydel. München, R. Oldenbourg, 1881. 2. Gesang, V. 258 u. f.

[557] Nach Vitruv dagegen werden die Quellen durch das in den Boden sickernde Regenwasser gespeist.

[558] allerdings wohl vielfach interpolierten.

[559] Quaest. natur. 1, 6.

[560] Plinius, Hist. nat. 37, 5. Diese Stelle ist jedoch unklar und ihre Deutung nur unsicher.

[561] Poggendorffs Ergänzungsband 4. S. 452.

[562] Nach einer Mitteilung des Berosos.

[563] Seneca, Quaestiones VII. 22 u. 23.

[564] A. v. Zittel, Geschichte der Geologie und Paläontologie. 1899. S. 10.

[565] Vitruv, De architectura 8, 3.

[566] Die chemischen Kenntnisse des Plinius in E. v. Lippmanns Abhandlungen u. Vorträge zur Geschichte der Naturwissenschaften. Leipzig 1906. Im 2. Bande der Abhandlungen und Vorträge von Lippmanns (Leipzig 1913) findet sich in der zweiten Abteilung Wichtiges über die chemischen und physikalischen Kenntnisse der Griechen zusammengestellt.

[567] Plinius 36, 64.

[568] Plinius 36, 66 u. 67.

[569] Jahresbericht über die Fortschr. d. klass. Altertumswiss. 1902. Bd. III. S. 26–82 (Stadlers Bericht).

[570] E. v. Meyer, Geschichte der Chemie. 1914. S. 17.

[571] E. v. Lippmann, Abhandlungen u. Vorträge z. Gesch. d. Naturwissenschaften. Leipzig 1906. S. 56.

[572] Die bekannten Erzählungen über das »Auflösen« der glühend gemachten Felsen mit Essig durch Hannibal, u. dgl., gehen jedoch nach v. Lippmann auf die rein abergläubische Vorstellung zurück, daß der Essig von äußerster Kälte sei und daß deshalb das Zusammentreffen dieses Extrems mit der Glut des Feuers auch ganz außergewöhnliche Wirkungen bedinge.

[573] Über die alexandrinischen Bücherschätze und deren Schicksale siehe auch Ritschel, Breslau 1838, sowie F. Schemmel, Die Hochschule von Alexandrien im 4. u. 5. Jahrh. n. Chr. Neue Jahrbücher f. d. klass. Altertum. 1909. S. 438. Nach der dort gegebenen Darstellung wurde die große Bibliothek mit ihren 400000 Bänden erst 272 n. Chr. zerstört.

[574] Johannes Frischauf, Grundriß der theoretischen Astronomie und der Geschichte der Planetentheorien. 2. Auflage. Leipzig 1903. S. 104. Die Änderung der Geschwindigkeit der scheinbaren Sonnenbewegung erklärt sich daraus, daß die Erde im Winter der Sonne näher ist als im Sommer.

[575] Frischauf, a. a. O. S. 103.

[576] Durch Kalippos.

[577] Der exzentrische, mit dem Epizykel verbundene Kreis wurde als der deferierende Kreis bezeichnet.

[578] Aus dem arabischen Artikel und dem ersten Wort des griechischen Titels (ἡ μεγίστη σύνταξις) entstanden. Die Übersetzung ins Arabische fand spätestens um 827 statt. Seit dem 12. Jahrhundert wurde der Almagest wiederholt ins Lateinische übertragen. Eine ungenügende Ausgabe des griechischen Textes nebst einer Übersetzung ins Französische veranstaltete Halma (2 Bde., Paris 1813–1816). Eine griechisch-lateinische Ausgabe besorgten Wilberg und Grashof, Essen 1838–1845. Unter den neueren Schriftstellern, die den Almagest zugänglich gemacht haben, ist neben Heiberg besonders Manitius zu nennen (Des Claudius Ptolemaeus Handbuch der Astronomie. Aus dem Griechischen übersetzt und mit erklärenden Anmerkungen versehen von Karl Manitius. Leipzig 1912. B. G. Teubner).

[579] Die Zahl der mit bloßem Auge sichtbaren Fixsterne beläuft sich auf 4-5000. Hipparch stellte das erste wissenschaftliche Fixsternverzeichnis mit Angabe der Positionen und der Größenverhältnisse auf.

[580] Es bildet das 7. Buch des Almagest und wurde 1795, übersetzt und erläutert, herausgegeben von J. E. Bode: J. E. Bode, Claudius Ptolemäus' Beobachtung und Beschreibung der Gestirne. Berlin 1795.

[581] Die beste Ausgabe rührt von Halley her. Sie erschien in Oxford im Jahre 1758.

[582] Eine lateinische Übersetzung von Xylander (Basel 1575) vermittelte zuerst die Kenntnis von Diophants Werken.

[583] M. Cantor, Geschichte der Mathematik. Bd. I. S. 402.

[584] Diophant, lib. VI. 19. Näheres siehe Cantor, I. S. 407.

[585] H. Hankel, Die Entwicklung der Mathematik in den letzten Jahrhunderten. S. 10.

[586] Die erste brauchbare Ausgabe rührt von Halley her. Sie erschien in Oxford im Jahre 1758.

[587] Aus Repsold, Zur Geschichte der astronomischen Meßwerkzeuge. 1908.

[588] D. h. Sternfasser. Über noch vorhandene Astrolabien gibt der Bericht über die Ausstellung im South Kensington Museum (Berlin 1877. S. 394 u. f.) Auskunft.

Nach dem Almagest (V, 1) war das von Ptolemäos benutzte Astrolab eine Art Armillarsphäre, da es aus einem System teils fester, teils beweglicher, mit Absehen (Dioptern) versehener Ringe bestand.

[589] Im einzelnen hat dies neuerdings Repsold dargetan. S. S. 256.

[590] Repsold, a. a. O. S. 6.

[591] Diels, Antike Technik. S. 25. In dem noch erhaltenen Turm der Winde in Athen befand sich eine Wasseruhr, während außen eine Sonnenuhr und eine Wetterfahne angebracht waren. Unter dem Gesimse sind die acht Hauptwinde allegorisch dargestellt. Auf sie zeigt der Pfeil der Wetterfahne je nach der Richtung des herrschenden Windes.

[592] Herausgegeben von Nobbe. 3 Bde., Leipzig 1843–1845. Eine deutsche Übersetzung findet sich im 1. Bande der »alten Geographie« von Georgii (Stuttgart 1838) auf dem Titel als Anhang angekündigt, ist aber nie erschienen. Eine Übersetzung der Kapitel 21–24 findet sich im Jahresbericht des Kgl. Gymnasiums zu Chemnitz von 1909. Sie rührt von Th. Schöne her.

[593] C. Ritter, Geschichte der Erdkunde u. d. Entdeckungen. Berlin 1861.

[594] Siehe S. 189.

[595] So hatte Marinus die Längenausdehnung der den Alten bekannten Welt (von den glückseligen Inseln bis zur Südostküste Chinas) auf 225° angegeben. Ptolemäos beschränkte diese Ausdehnung auf 180°. Ihr tatsächlicher Wert ist 140°.

[596] Siehe die Abhandlung von Th. Schöne über »Die Gradnetze des Ptolemäos im ersten Buche seiner Geographie.« Chemnitz 1909 (Programmbeilage des Kgl. Gymnasiums).

[597] Strabons Erdbeschreibung, übersetzt von Forbiger, Stuttgart 1856–1862. Eine neuere Ausgabe veranstaltete Meineke, Leipzig 1866.

Siehe A. v. Humboldt, Examen critique de l'histoire de la géographie. I. 152–154. Strabon war griechischer Abstammung, lebte indes meist in Rom. Er wurde 63 v. Chr. geboren und lernte einen großen Teil des römischen Weltreichs durch eigene Anschauung kennen; er schrieb in griechischer Sprache.