[598] Im 3. Abschnitt seines I. Buches.
[599] Eratosthenes erblickte auch in den Salzseen der Landenge von Suez den Beweis dafür, daß diese Landenge früher vom Meere bedeckt war.
[600] Vitruvius, De architectura VIII, 1.
[601] Seneca, Naturales quaestiones III, 5 und 28. Seneca, römischer Dichter und Philosoph, lebte von 4 v. Chr. bis 65 n. Chr. Eine Übersetzung seiner Werke veranstalteten Moser und Pauly, Stuttgart 1828–1855. Eine neuere Ausgabe rührt von Haase her (Teubner, 1893 und 1895).
[602] L. v. Ranke, Weltgeschichte III, 313.
[603] O. Peschel, Geschichte der Erdkunde. S. 12.
[604] C. Ritter, Gesch. der Erdkunde und Entdeckungen. Berlin 1861.
[605] Marinus aus Tyrus lebte im 2. Jahrhundert n. Chr. kurz vor Ptolemäos. Er bemühte sich, für jeden Ort die Länge und die Breite festzustellen.
[606] Die in den auf uns gekommenen Handschriften »der Geographie« enthaltenen Karten rühren allerdings nicht von Ptolemäos selbst, sondern von einem jüngeren Zeitgenossen her, der die vorhandenen Karten einer Durchsicht und Verbesserung unterzog.
[607] Eine Ausgabe mit lateinischer Übersetzung gab Fr. Hultsch heraus. Berlin 1875–1878. Im Jahre 1871 erschien das VII. und VIII. Buch mit deutscher Übersetzung von Gerhardt.
[608] Über die eigentümlichen Schicksale der »Optik« des Ptolemäos berichtet Wilde in seiner Geschichte der Optik, Bd. I. S. 51 u. f. Danach war das Werk Roger Bacon, Regiomontan und auch noch zu Anfang des 17. Jahrhunderts bekannt. Dann galt es lange als verloren, bis es vor einigen Jahrzehnten in einer lateinischen Übersetzung aus dem Arabischen wiederentdeckt wurde. Eine kritische Ausgabe besorgte Gilberto Govi: L'ottica di Claudio Tolemeo. Torino 1885.
[609] Die Werte in Klammern sind aus dem Brechungsindex n = 1,3335 berechnet (nach J. Hirschberg, Zeitschr. f. Psychologie u. Physiologie der Sinnesorgane. XVI. S. 331).
[610] Alhazen im 7. Buche seiner Optik. Siehe an späterer Stelle dieses Bandes.
[611] Sie wurde griechisch und deutsch von R. Schöne herausgegeben (Berlin 1897).
[612] So heißt es bei Aristoteles (de anima I. 2): »Auch Thales scheint die Seele für etwas Bewegendes gehalten zu haben, da er von dem Magneten sagt, daß er eine Seele besitze, weil er das Eisen bewegt.«
[613] Lukrez VI, v. 1043–1044. Lukrez lebte von 98 bis 55 v. Chr. Seine aus sechs Büchern bestehende Schrift »De rerum natura« befaßt sich mit den Grundlehren der Physik, der Psychologie und der Ethik. Von den Ausgaben sei hier diejenige Lachmanns erwähnt. 4. Aufl. Berlin 1871. Eine Übersetzung rührt von Seydel (München 1881) her.
[614] Lukrez VI, v. 1005–1006.
[615] Eingehend berichtet über die Kenntnisse der Alten auf dem Gebiete der magnetischen und elektrischen Erscheinungen unter Anführung zahlreicher Literaturstellen A. v. Urbanitzky im 34. Bande der Elektrotechnischen Bibliothek. Wien, A. Hartlebens Verlag, 1887.
[616] Plinius, Naturgeschichte, Buch 37, Kap. 12.
[617] So erwähnt Theophrast in seinem Buche über die Steine einen Edelstein, welcher durch Reiben elektrisch werde.
[618] Plinius, Naturgeschichte, Buch 2, Kap. 50 u. 55.
[619] Plinius, Naturgeschichte, Buch 2, Kap. 37.
[620] R. Hennig im Archiv f. Gesch. d. Naturw. u. Technik. Bd. II. Heft 1.
[621] Oppian, de piscat. 2. 43.
[622] Plinius, 32, 1 u. 2.
[623] Aelian, 9, 14.
[624] Galeni opera, ed. C. S. Kühne. Bd. XII. S. 365.
[625] Meyer, Gesch. d. Chemie. S. 16.
[626] Siehe auch Berthelot, Les origines de l'Alchimie. Paris 1885. Berthelot gilt als einseitig und durch neuere Forschungen, vor allem die v. Lippmanns, überholt.
[627] Neuerdings hat man Gegenstände aus ziemlich reinem Zinn in ägyptischen Gräbern gefunden.
[628] Liquor aeternus, venenum rerum omnium.
[629] Der Urtext dieser Schriften nebst französischer Übersetzung wurde von Berthelot in den Jahren 1887 und 1888 unter dem Titel »Collection des anciens alchimistes grecs« veröffentlicht.
Berthelot (Die Chemie im Altertum u. Mittelalter. Deutsch von Kalliwoda und Strunz. 1909. S. 5) hat Texte griechischer Chemiker, sowie diejenigen von syrischen und arabischen veröffentlicht und zugänglich gemacht, darunter auch Handschriften, die bis dahin in den Bibliotheken von Paris, London und Leyden vergraben und vergessen waren.
Etwas anders, wie auf dieser Seite angegeben, stellt sich der Beginn der Alchemie nach v. Lippmann dar. Näheres darüber siehe im Anhange und in v. Lippmanns »Alchemie«.
[630] Diels, Antike Technik. S. 111.
[631] Siehe die hiervon abweichende Meinung v. Lippmanns in dessen »Alchemie«.
[632] Berthelot a. a. O. S. 20.
[633] Einen Beitrag über Hermes Trismegistos enthält Paulys Realenzyklopädie d. klass. Altert. im VIII. Bande auf S. 792–822.
[634] Kopp, Beiträge zur Geschichte der Alchemie. S. 377.
[635] Berthelot, Collection des anciens alchemistes grecs. Paris 1888.
[636] Berthelot, Collection des anciens alchemistes grecs. II. 272 u. 274.
[637] Berthelot, Collect. II. 276.
[638] Eine ihm zugeschriebene Abhandlung führt den Titel: »Der alexandrinische Philosoph über Zosimos, Hermes und die Philosophen.«
[639] In ähnlicher Weise wurden die 12 Edelsteine, die man unterschied, den 12 Tierkreisbildern zugeteilt. »Alle irdischen Dinge und alles irdische Geschehen waren in himmlischen Vorbildern vorgezeichnet« (M. Berthelot, Die Chemie im Altertum u. Mittelalter. Deutsch von Kalliwoda u. Strunz. 1909. XV). Nach E. v. Lippmann sind manche der von Berthelot herrührenden Angaben einseitig und unzuverlässig. Siehe v. Lippmanns »Alchemie«.
[640] Die in syrischer Sprache übermittelten Lehren Demokrits sind in einigen in England befindlichen Manuskripten vorhanden. Näheres darüber siehe in E. v. Lippmanns Entstehung und Ausbreitung der Alchemie. Berlin 1919. S. 40 u. f.
[641] E. v. Lippmann, Alchemie. S. 31.
[642] Ausführlicher bei E. v. Lippmann, Alchemie. S. 32.
[643] Stockholmer Papyrus (Ausg. v. Lagercrantz). S. 4.
[644] Eine Drachme = 41/2 g.
[645] Eine genaue Analyse des Inhalts beider Papyri gibt E. v. Lippmann in seiner Alchemie auf S. 1–26. Nach Diels, Antike Technik S. 21, läuft die Vermehrung der Metalle nicht etwa lediglich auf Betrug, sondern ursprünglich auf die Vorstellung hinaus, daß das Metall sich ähnlich vermehren lassen müsse wie ein in die Erde gepflanztes Samenkorn.
[646] So sagt H. v. Mohl in einer 1863 gehaltenen Rede von den Alten: »Sie blieben in den Naturwissenschaften auf einer durchaus kindlichen Stufe und bieten ein Beispiel dafür, daß der höchste philosophische Scharfsinn unfähig ist, in den Naturwissenschaften etwas zu leisten, wenn er sich nicht auf die genaue Erforschung der Körper stützt.« Wie Mohl, so urteilten die meisten Naturforscher während des größten Teiles des 19. Jahrhunderts. Erst in den letzten Jahrzehnten, nachdem der Sinn für die Geschichte der Wissenschaften bei ihren Vertretern lebendiger wurde, ist man anderer Ansicht geworden. Und der ganze Gang unserer bisherigen Betrachtung hat zur Genüge gezeigt, daß ein Urteil, wie dasjenige v. Mohls, in seiner Allgemeinheit wenigstens, nicht zutrifft.
[647] Lindner, Weltgeschichte. I. 34.
[648] Dieser richtete sich nur gegen die Heiden, nicht aber gegen Christen, Juden und Parsen (Bem. von E. Wiedemann).
[649] Lindner, Weltgeschichte seit der Völkerwanderung. I. 96.
[650] K. Lasswitz, Geschichte der Atomistik. Bd. I. S. 12.
[651] Tertullian, De praescr. haeretic. cap. 7.
[652] Bedeutende Fragmente dieser Schrift sind als Bestandteile der Werke von Eusebius auf uns gekommen (Ausgabe von Dindorf, Leipzig 1867. Bd. II. S. 321). Eine Übersetzung dieser Fragmente enthält: Georg Roch, Die Schrift des alexandrinischen Bischofs Dionysios des Großen »Über die Natur«. Leipzig 1882.
[653] So sagt Lasswitz in seiner trefflichen Darstellung der Atomistik im Mittelalter (K. Lasswitz, Gesch. d. Atomistik. Bd. I. S. 29).
[654] Nach v. Lippmann bestritten die Kirchenväter, daß die Sterne die Ereignisse bewirken. Daß letztere dagegen durch die Bewegungen der Gestirne angezeigt würden, hielt man wohl für möglich.
[655] Lindner, Weltgeschichte. Bd. I. S. 305.
[656] Erlassen auf der Kirchenversammlung zu Paris vom Jahre 1209. Siehe auch v. Humboldts Kosmos II. S. 31, sowie die bezügliche Anmerkung.
[657] Libri, Histoire des sciences mathématiques en Italie. Bd. I. S. 82.
[658] Variarum (epistolarum) libri XII.
[659] De artibus ac disciplinis liberalium literarum.
[660] Siehe den Abschnitt über die Quellen des Plinius, S. 222 dies. Bds.
[661] De consolatione philosophiae. Herausgeg. von Peiper 1871.
[662] Cassiodorus, Varia I. 45.
[663] Boëthius, Fünf Bücher über Musik. Deutsch von Oscar Paul, Leipzig 1880.
[664] Siehe an späterer Stelle dieses Bandes.
[665] Ich verdanke darüber Herrn Prof. E. Wiedemann folgende Bemerkung: Es scheint, als ob ein Ereignis, das sich in Persien abgespielt hat, auf Ägypten übertragen wurde. Ibn Khaldun, ein arabischer Historiker, bemerkt: Wir wissen, daß die Mohammedaner bei der Eroberung Persiens eine Unzahl von Büchern vorfanden und daß ihr Feldherr Saad Ibn Abi Waggâs beim Kalifen Omar anfragte, ob diese Bücher mit der Beute an die Gläubigen zu verteilen seien. Omar antwortete: »Wirf sie ins Wasser. Enthalten sie etwas, was zur Wahrheit führt, so haben wir von Gott, was uns noch besser dahin leitet. Enthalten sie aber Falsches, so sind wir derselben ledig.« Infolge dieses Befehles vernichtete man die Bücher durch Wasser oder Feuer.
[666] Genaueres über das wechselnde Schicksal der in Alexandrien aufbewahrten Bücherschätze siehe bei Ritschl, S. 188, Anm. 1.
[667] Wüstenfeld, Die Akademien der Araber und ihre Lehrer. Göttingen 1837.
[668] S. 304.
[669] Die Nestorianer waren um 450 aus dem byzantinischen Reich vertrieben worden. Durch sie wurden die Araber mit den syrischen Übersetzungen astrologischer und alchemistischer Schriften bekannt. Eine selbständige alchemistische Literatur als Fortsetzung der griechischen und syrischen schufen die Araber wohl erst während der Herrschaft der Abbasiden (750–1258). Man kann wohl mit E. v. Lippmann (Alchemie S. 357) annehmen, daß die Araber, sobald sie auf das Treiben der Goldmacher aufmerksam wurden, sich der Alchemie nicht aus wissenschaftlichem Interesse zuwandten, sondern weil sie durch die Aussicht auf Gewinn dazu verlockt wurden.
[670] M. Berthelot, Die Chemie im Altertum und im Mittelalter. Herausgegeben von E. Kalliwoda und F. Strunz. Leipzig und Wien 1909. Berthelots Buch ist nach E. v. Lippmann zum Teil wenig zuverlässig.
[671] Siehe v. Lippmann, Über das Feuerbuch des Marcus Graecus in der »Alchemie«. 1919. S. 477 u. f.
[672] Das Manuskript befindet sich im Britischen Museum. Näheres siehe in v. Lippmanns »Alchemie«.
[673] Sie befindet sich in Cambridge. Siehe Berthelot a. a. O. S. 43.
[674] Nestorios war in Syrien geboren. Er war ein Anhänger des Anastasios, dessen Lehre für Ketzerei erklärt wurde.
[675] Unter diesen ist die Schule zu Nisibis zu nennen und die Akademie von Dschondisabur, die bereits im 6. Jahrhundert in hoher Blüte stand.
[676] Meyer, Geschichte der Botanik. Bd. III. S. 107.
[677] Heller, Geschichte der Physik. 1882. Bd. I. S. 160.
[678] Über die Zeiteinteilung und den Uhrenbau der Araber haben E. Wiedemann und F. Hauser eine sehr ausführliche Darstellung gegeben: Über die Uhren im Bereich der islamischen Kultur. E. Harras, Halle 1915. 272 S. – Nach Wiedemann und Hauser ist Einhards Erzählung nicht ganz zutreffend.
[679] S. Günther, Studien zur Geschichte der mathematischen und physikalischen Geographie. 1877. S. 59.
[680] Peschel, Geschichte der Erdkunde. 1877. S. 122.
[681] E. Wiedemann, Bestimmungen des Erdumfanges von Al Beruni (Archiv für Geschichte der Naturwiss. u. der Technik). I. Bd. (1908). S. 66.
[682] E. Wiedemann a. a. O. S. 69.
[683] Abul Wafa (940–998). Siehe v. Braunmühl, Vorlesungen über Geschichte der Trigonometrie. S. 55.
[684] Repsold, Zur Geschichte der astronomischen Meßwerkzeuge. Leipzig 1908. S. 11.
[685] Sédillot, Mémoire sur les instrumens astronomiques des Arabes. Paris 1841.
[686] C. Brockelmann, Geschichte der arabischen Literatur. 1898/1902. Bd. I. S. 222.
[687] C. Brockelmann, Bd. I. S. 220.
[688] C. Brockelmann, Gesch. d. arabischen Literatur. Bd. I (1898). S. 215.
[689] Klaproth, Sur l'invention de la Boussole. 1834.
Neuere Untersuchungen verlegen die chinesischen Angaben über den Kompaß bis ins 4. Jahrhundert v. Chr. zurück. Siehe E. Gerland, Der Kompaß bei den Arabern und im christlichen Mittelalter. Die Chinesen benutzten den Kompaß zuerst bei Landreisen; auf Seereisen wurde er wohl nicht vor dem 3. Jahrhundert n. Chr. gebraucht.
[690] Heller, Geschichte der Physik. Bd. I. S. 210.
[691] La Bible von Guyot de Provins.
[692] Von Alexander Neckam. Die betreffende Stelle lautet: »Nautae enim mare legentes, cum beneficium claritatis solis in tempore nubilo non sentiunt, aut etiam cum caligine nocturnarum tenebrarum mundus obvolvitur, et ignorant in quem mundi cardinem prova tendat, acum super magnetem ponunt, quae circulariter circumvolvitur usque dum ejus motu cessante cuspis ipsius septentrionalem plagam respiciat.« Siehe Hellmann, Die Anfänge der magnetischen Beobachtungen. Zeitschrift der Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin. Bd. 32. Berlin 1907. In der Übersetzung lautet die Stelle: »Wenn die Seeleute bei nebligem Wetter die Sonne nicht sehen oder bei Nacht nicht wissen, nach welcher Himmelsrichtung das Schiff sich bewegt, so bringen sie eine Nadel über einem Magneten an. Diese dreht sich so lange, bis ihre Spitze, nachdem die Nadel zur Ruhe gekommen ist, nach Norden zeigt.«
[693] A. Breusing, Flavio Gioja und der Schiffskompaß. In der Zeitschr. d. Gesellsch. f. Erdkunde zu Berlin. Bd. IV. 1869.
[694] Siehe E. Wiedemann, Zur Geschichte des Kompasses bei den Arabern. Verhandl. d. Deutschen physik. Gesellschaft zu Berlin. 1907. Bd. 9. S. 764–773. Wiedemann gibt darin unter anderem eine Stelle aus dem Jahre 1232 an, aus der hervorgeht, daß man dem Eisen durch Reiben mit dem Magnetstein die Eigenschaft gab, sich in die Nord-Südrichtung einzustellen.
[695] Nach der Übersetzung von E. Wiedemann.
[696] Von den Verbesserungen, welche der Kompaß in der neuesten Zeit erfuhr, wird an späterer Stelle die Rede sein.
[697] Das Manuskript befindet sich in Paris.
[698] Marcus Graecus, Liber ignium. Berthelot, Chimie au moyen âge. Bd. I. S. 108.
[699] Näheres darüber siehe bei Diels, Antike Technik. S. 97 u. f. Die obige nach Diels, der wieder Berthelot gefolgt ist, gegebene Darstellung wird von E. v. Lippmann bestritten. (Siehe dessen Abhandlungen und Vorträge Bd. I.) Nach v. Lippmann ist Marcus Graecus' Schrift erst um 1250 verfaßt. Siehe auch die neueste Schrift von Ruska über diesen Gegenstand. Näheres siehe im Anhang des vorliegenden Bandes und in v. Lippmanns »Alchemie« S. 477 u. f.
[700] So pflegte Ibn al Haitam (Alhazen) in jedem Jahre den Euklid und den Almagest abzuschreiben, um von dem Erlös zu leben. Siehe E. Wiedemann, Ibn al Haitam, ein arabischer Gelehrter. Leipzig 1906. S. 152.
[701] Die Übersetzung wurde 1857 in der Bibliothek zu Cambridge entdeckt und bildet das I. Heft der von dem Fürsten Boncompagni herausgegebenen Trattati d'aritmetica.
[702] Trattati d'aritmetica I. 8.
[703] Alfarabi verfaßte eine enzyklopädische Darstellung der Wissenschaften, die arabisch und in lateinischen Übersetzungen erhalten ist (De scientiis). Näheres enthält die Abhandlung von E. Wiedemann, Beiträge zur Geschichte der Naturwissenschaften. XI. Erlangen 1907. (Sitzungsberichte der physikalisch-medizinischen Sozietät in Erlangen. 39. Bd.)
[704] Dieser erschien, ins Lateinische übersetzt, im Druck zuerst in Venedig im Jahre 1493.
[705] E. Renan, Averroes et l'Averroisme. Paris 1852.
[706] Reliqua librorum Friderici II. imperatoris de arte venandi cum avibus. Ed. J. G. Schneider. T. I. II. Lipsiae 1788/89. Siehe auch Carus, Geschichte der Zoologie. München 1872. S. 206, und Burkhardt, Geschichte der Zoologie. Leipzig 1907. S. 45.
[707] Opticae thesaurus Alhazeni Arabis libri VII, nunc primum editi a Frederico Risnero. Basileae 1572. Vergleiche auch Schnaase, Die Optik Alhazens. Programm des Friedrichs-Gymnasiums zu Stargard. 1889. Alhazens vollständiger Name lautet Abû Alî Muhammed ben el Hasan ibn el Haitam el Basri. Eine arabische, mit Abbildungen versehene Handschrift seines Werkes wird in Leyden aufbewahrt. Risners Übersetzung ist eine gekürzte, indes getreue Wiedergabe des Originals.
Über eine spätere arabische Bearbeitung von Alhazens Optik hat E. Wiedemann ausführlich berichtet. Siehe das Archiv f. d. Geschichte d. Naturwiss. u. d. Technik. 1912. S. 1–53.
[708] Diese Ansicht begründet er fälschlich damit, daß die Zerstörung der Linse eine Vernichtung der Sehkraft zur Folge habe, während die Verletzungen anderer Teile des Auges seiner Meinung nach eine solche Wirkung nicht hervorbringen.
[709] Im 3. Buche seiner Optik.
[710] Siehe auch Schnaases »Alhazen« in den Schriften der Danziger Gesellschaft. N. Folge. Bd. VII. S. 140.
[711] Optic. Thes. VII. 48.
[712] In einem Anhange zum Optic. Thesaur.
[713] Alhazen nahm den Erdumfang gleich 4800 (statt 5400) Meilen an.
[714] Zeitschr. d. morgenl. Gesellsch. 1882. Baarmann, »Über das Licht« von Ibn al Haitam.
[715] Optic. Thesaur. VII. 48. Siehe auch Schnaase, »Alhazen«, in den Schriften der Danziger Natf. Gesellschaft. N. Folge. Bd. VII. S. 140.
[716] Montucla z. B.