[241] Cavendish wiederholte diesen Versuch und lieferte den Nachweis, daß hierbei durch die Vereinigung von Sauerstoff und Stickstoff Salpetersäure entsteht. Als absorbierende Flüssigkeit wandte er Alkali an, mit dem die entstandene Säure Salpeter bildet. Cavendish machte schon die Beobachtung, daß bei diesem Versuch trotz genügender Zufuhr von Sauerstoff ein nicht absorbierbarer Rest zurückbleibt. Diese eigentümliche Erscheinung hat erst im Jahre 1894 dadurch ihre Erklärung gefunden, daß Rayleigh und Ramsay als dritten wesentlichen Bestandteil der Atmosphäre das Argon nachwiesen, ein Element, das mit dem Sauerstoff unter der Einwirkung des elektrischen Funkens keine Verbindung eingeht.
[242] Es ist dies die noch jetzt bei Vorlesungen beliebte Analyse des Ammoniaks, welches dabei unter Verdoppelung seines Volumens in Stickstoff und »zündbaren« Wasserstoff zerfällt.
[243] Beim Hindurchleiten durch ein glühendes Rohr zerfällt der Alkohol in ein Gasgemisch, das vorzugsweise aus Kohlenwasserstoffverbindungen, wie Methan, Äthylen, Benzol usw., besteht und bei seiner Verpuffung mit Sauerstoff infolgedessen Kohlendioxyd (CO2) liefert.
[244] Stockholm, 1892.
[245] In Köping.
[246] Herausgegeben von v. Nordenskjöld. Siehe Naturwissenschaftliche Rundschau, VIII, S. 519.
[247] Ein durch Zusammenschmelzen von Schwefel und Pottasche (K2CO3) erhaltenes Präparat, das im wesentlichen aus Schwefelkalium besteht und begierig Sauerstoff aufnimmt. Scheele benutzte auch eine Fällung von Eisenvitriol durch Kalilauge. Er erhielt so Ferrohydroxyd: FeSO4 + 2 KOH = Fe(OH)2 + K2SO4. Ferrohydroxyd geht unter Aufnahme von Wasser und Sauerstoff leicht in Ferrihydroxyd über: 2 Fe(OH)2 + 2 H2O + O = 2 Fe(OH)3.
[248] Sauerstoff, der sich aus Braunstein durch Einwirkung der Schwefelsäure nach folgender Gleichung entwickelt:
MnO2 + H2SO4 = MnSO4 + H2O + O.
[250] Ostwalds Klassiker Nr. 58. S. 27.
[251] Ostwalds Klassiker Nr. 58. S. 92.
[252] Ostwalds Klassiker Nr. 58. S. 43 u. f.
[253] Experimentum curiosum de effectu radiorum solarium (Act. Acad. Nat. Cur. I. 1727).
[255] Attractio electiva duplex lautet sein Ausdruck.
[256] z. B. von Glauber (siehe Bd. II, S. 187).
[257] Dissertatio metallurgica de minerarum docimasia humida, 1780.
[258] De analysi aquarum. 1778.
[259] Gmelin, Geschichte der Chemie III. 1001.
[260] Auch hierüber berichtet Gmelin a. a. O.
[261] Siehe Bd. II, S. 183.
[262] Ostwalds Klassiker Nr. 58, S. 5.
[263] Lavoisier, Sur la nature de l'eau. Mémoir. de Paris, 1770.
[264] Sie wurde neuerdings deutsch und mit Anmerkungen versehen als 172. Band von Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften wieder herausgegeben (Leipzig, W. Engelmann 1909).
[265] Ostwalds Klassiker Nr. 172. S. 28.
[266] Das Medizinalpfund betrug 12 Unzen; jede Unze war gleich 480 Gran (1 Gran etwa = 0,06 g).
[267] Sur l'existence de l'air dans l'acide nitreux. Mém. de Paris, 1776.
[268] Hg(NO3)2 = HgO + 2 NO2 + O.
[269] Cavendish, welcher die entstandene Salpetersäure durch Kalilauge absorbieren ließ, bemerkte, daß ein nicht absorbierbarer Rest zurückbleibt, eine Tatsache, die erst 1894 durch die Entdeckung des Argons ihre Erklärung fand.
[270] G. W. A. Kahlbaum und A. Hoffmann: Die Einführung der Lavoisierschen Theorie im besonderen in Deutschland (Monographien aus der Geschichte der Chemie. I. Heft. Leipzig 1897). Danach ist die Annahme, daß Deutschland sich länger als die übrigen Länder gegen die Annahme der Lehren Lavoisiers verschlossen habe, nicht gerechtfertigt.
[271] Einen klaren Ausdruck dieses Prinzips von der Unzerstörbarkeit des Stoffes finden wir schon bei Galilei in seinem Dialog über die beiden Weltsysteme. (Ausg. v. Strauß, S. 47). Siehe auch Bd. II dieses Werkes, S. 25.
[272] Mémoires de la Société d'Arcueil.
[273] Dannemann, Aus der Werkstatt großer Forscher, 1908, S. 265.
[274] Berthollet, Untersuchungen über die Gesetze der Verwandtschaft (1801). Als 74. Band von Ostwalds Klassikern erschienen bei W. Engelmann in Leipzig.
[277] Ostwalds Klassiker Nr. 74, S. 51.
[279] Gemeinsam mit Thenard. Mémoires de la Société d'Arcueil. Paris 1809, S. 295 u. f.
[280] Aus der Geschichte des Chlors sei noch erwähnt, daß Fourcroy die ersten Verbrennungen in Chlor anstellte. (Annales de Chimie. Bd. IV. 1788. S. 249.) Fourcroy fand, daß ein Licht in Chlor weiter brennt und daß Phosphor in Chlor lebhafter brennt als in der Luft.
Diese Versuche wurden von Westrumb auf fast alle Metalle und einige Metallsulfide ausgedehnt (Ann. de chimie. Bd. VI. S. 240). Westrumb entdeckte, daß die Metalle und die Metallsulfide in feiner Verteilung sich im Chlor sofort entzünden. Er wies dies z. B. an Antimon, Arsen, Wismut, Zinn, Blei, Antimonsulfid und Arsensulfid nach.
[281] Joseph Louis Proust wurde 1755 in Angers geboren, wo er (1826) starb. Er war Apotheker in Paris; später bekleidete er eine Professur für Chemie, auch war er Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Paris.
[283] Karl Friedrich Wenzel wurde 1740 in Dresden geboren. Er war wie Richter zunächst im Hüttenwesen und später in einer Porzellanfabrik (Meißen) tätig. Wenzel starb im Jahre 1793 in Freiberg.
[285] Er starb 1807.
[286] De usu matheseos in chymia. 1789.
[287] Der Ausdruck Stöchiometrie (στοιχεῖον heißt Grundstoff) rührt von Richter her.
[288] Zu Eaglesfield in Cumberland am 5. September 1766.
[290] Das Äthylen oder ölbildende Gas (so genannt, weil es sich mit Chlor zu einer ölartigen Flüssigkeit C2H4Cl2 vereinigt) wurde 1795 von holländischen Chemikern entdeckt.
[291] Die Ausdrücke binär, ternär, quaternär werden in der heutigen Chemie für Verbindungen aus je zwei, je drei oder je vier Elementen gebraucht, ohne Rücksicht auf die Anzahl der Atome, die eine solche Verbindung zusammensetzen.
[292] Na2O und K2O nach heutiger Bezeichnungsweise.
[293] Wollaston, Über übersaure und untersaure Salze. Philos. Transact. 1808.
Diese Abhandlung wurde im 3. Bande von Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften wieder herausgegeben.
[294] Zum Verständnis dieser Salzbildung sei hinzugefügt, daß die Oxal-
oder Kleesäure die stärkste organische Säure ist. Sie bildet z. B. mit Kalium
ein neutrales Salz, in welchem K2O mit C2O3 (d. i. Oxalsäure nach Abzug des
Konstitutionswassers) verbunden ist. Seine Formel lautet
COOK
|
COOK
Die Zusammensetzung des saures Salzes wird durch die Formel
COOK
|
COOH
ausgedrückt.
Auf ein Äquivalent Kali (K2O) kommen in diesem Falle 2 Äquivalente C2O3 (2 KHC2O4 = H2O. K2O. 2 C2O3). Ähnlich drückt die Formel für das übersaure Salz COOK . COOH | COOH COOH
aus, daß auf K2O vier Äquivalente C2O3 kommen.
( 2 COOK . COOH | COOH COOH = 3 H2O . K2O . 4 C2O3 ) .
Die drei Salze sind auch durch ihr kristallographisches Verhalten gut charakterisiert.
[295] Am besten wird man sich über den Lebensgang von Berzelius durch seine selbstbiographischen Aufzeichnungen unterrichten lassen. Sie wurden im Auftrage der Schwedischen Akademie der Wissenschaften von H. G. Söderbaum herausgegeben. Eine deutsche Bearbeitung verdankt man G. W. A. Kahlbaum (Monographien aus der Geschichte der Chemie, Heft 7). Seine wissenschaftlichen Arbeiten hat Berzelius in der Selbstbiographie allerdings nur gelegentlich erwähnt. Etwas eingehender kommt er auf die Untersuchungen über die bestimmten Proportionen zu sprechen. Dies geschieht unter besonderer Anerkennung der Verdienste Richters (siehe S. 176 u. f. dieses Bandes).
[296] Einen wichtigen Einblick in die Geschichte der neueren Chemie gewährt auch der Briefwechsel von F. Wöhler und J. Berzelius. Herausgegeben von O. Wallach, Leipzig. Verlag von Wilhelm Engelmann, 1901. 2 Bände. Dieser Briefwechsel umfaßt den für die Entwicklung der Chemie hochwichtigen Zeitraum von 1824 bis 1848. Die Briefe enthalten zwar viel Persönliches, sie bieten aber auch zahlreiche Aufschlüsse über die Vorgeschichte wichtiger Entdeckungen, sowie über die Gedankengänge und die Arbeitsweise der beiden großen Forscher. Näheres darüber siehe im 4. Bande dieses Werkes bei Wöhler.
[297] Dieser für die genauere Kenntnis der Entwicklung, welche die neuere Chemie genommen, sehr wertvolle »Briefwechsel« wurde im Auftrage der Königl. Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttingen von O. Wallach in zwei umfangreichen Bänden herausgegeben.
[298] Berzelius, Lehrbuch der Chemie, Bd. III, 1161. 5. Aufl.
[299] Die heute geltenden Zahlen sind in Klammern beigefügt.
[300] Es bildet sich salpetersaures Blei, dessen Zusammensetzung durch die Formel Pb(NO3)2 wiedergegeben wird.
[301] Das salpetersaure Blei zerfällt beim Erhitzen in Bleioxyd, Sauerstoff und Stickstofftetroxyd: Pb(NO3)2 = PbO + N2O4 + O.
[302] Das braune Oxyd oder Bleisuperoxyd ist nach der Formel PbO2 zusammengesetzt; es bildet sich durch Behandeln von Mennige mit Salpetersäure: Pb3O4 + 4 HNO3 = 2 Pb(NO3)2 + PbO2 + 2 H2O. Die Mennige läßt sich als eine Verbindung von Bleioxyd und Bleisuperoxyd auffassen: Pb3O4 = 2 PbO.Pb_O2.
[303] Daher lauten die entsprechenden Formeln für das gelbe und das braune Oxyd PbO und PbO2. Mennige besitzt eine etwas schwankende Zusammensetzung. Die Formel Pb3O4, die man der Mennige beilegt, würde auf 100 Teile Blei nur 10,3 Teile Sauerstoff ergeben.
[305] So verhalten sich in den salpetersauren Salzen diese Mengen wie 1 : 5. Die ältere Schreibweise ihrer Formeln macht dies Verhältnis sofort ersichtlich: K2O.N2O5; Na2O.N2O5; CuO.N2O5; CaO.N2O5.
[307] Johann Georg Sulzer (1720-1779), Professor der Mathematik am Joachimsthalschen Gymnasium in Berlin.
[308] Sulzer, Theorie der angenehmen und unangenehmen Geschmacksempfindungen. Berlin 1762. (Zuerst in den Mém. de Berlin 1751/52.)
[309] Ostwalds Klassiker Nr. 52, S. 4.
[310] In einem von Alibert, dem Biographen Galvanis (Alibert, Éloge de Galvani, Paris, 1806) mitgeteilten Sonett lautet die zweite Strophe in der von Emil du Bois Reymond herrührenden Übersetzung:
War sie es nicht, die neue Lebenstriebe
In hautentblößter Frösche Gliedern fand,
Wenn hier der Nerven wunderbar Getriebe,
Dort funkensprüh'nden Leiter traf die Hand?
[311] Galvanis Schrift führt den Titel: De viribus electricitatis in motu musculari commentatio. 1791. Sie erschien neuerdings unter dem Titel: Abhandlung über die Kräfte der Elektrizität bei der Muskelbewegung, herausgegeben von A. J. v. Oettingen, als 52. Band von Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften. Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann, 1894.
[312] E. du Bois-Reymond, Untersuchungen über tierische Elektrizität. Berlin 1848. Bd. I. S. 50.
[313] Volta, Del modo di rendere sensibilissima la più debole elettricità sia artificiale, sia naturale. 1784.
Voltas sämtliche Werke erschienen unter dem Titel: Collezioni dell' Opere del Cavalieri Conte Allessandro Volta, Patrizio Comasco. Firenze 1816, in drei Bänden und fünf Teilen herausgegeben von V. Antinori.
[315] Alessandro Volta, Briefe über tierische Elektrizität. 1792-1795. Als 114. Band von Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften in deutscher Übersetzung herausgegeben von A. J. von Öttingen. S. 101.
[316] Ostwalds Klassiker Nr. 114, S. 99.
[317] Ostwalds Klassiker Nr. 114, S. 104.
[318] Ostwalds Klassiker Nr. 114, S. 107.
[319] Abhandlungen der schwed. Akademie der Wissenschaften. 29, 1777.
[321] Phil. Transact. 1782, S. 242.
[322] In Voltas dritten Brief an Gren vom Jahre 1797.
[323] Ostwalds Klassiker Nr. 118, S. 54 u. f.
[324] Volta, Gilberts Annalen, Bd. X, S. 443.
[325] Ostwalds Klassiker Nr. 118, S. 4.
[326] In einem an Banks, den Präsidenten der Royal Society, gerichteten Brief vom 20. März jenes Jahres. Dieser Brief wurde in den Philosophical Transactions, 1800, S. 403 veröffentlicht.
[327] Brief an Banks, Philosophical Transactions, 1800, S. 403.
Der berühmte Brief an Banks wurde mit einigen anderen bis zum Jahre 1796 zurückreichenden Schriften Voltas als 118. Band von Ostwalds Klassikern in deutscher Übersetzung durch A. J. v. Oettingen herausgegeben. Leipzig, W. Engelmann. 1900.
[328] Bericht an die mathematisch-physikalische Klasse des französischen Nationalinstituts über Voltas galvanische Versuche. Siehe Gilberts Annalen X, 1802, S. 389 ff. Ein Auszug des von Volta in Paris gehaltenen Vortrags in deutscher Übersetzung findet sich gleichfalls in Gilberts Annalen. Bd. X, S. 421.
[329] Gilberts Annalen VIII, S. 390.
[330] Gilberts Annalen XI, S. 132.
[331] Gilberts Annalen IX, S. 385.
[332] Gilberts Annalen XIX, S. 45.
[333] Johann Wilhelm Ritter (1776-1810) lebte als Privatgelehrter in Gotha und Weimar. Im Jahre 1804 wurde Ritter an die bayerische Akademie nach München berufen. Ritter war einer der ersten Forscher auf dem Gebiete der galvanischen Elektrizität.
[334] Gilberts Annalen XIX, 1805, S. 22.
[335] Gilberts Annalen XXIII. S. 25.
[336] Rieß, Die Lehre von der Reibungselektrizität. Bd. I, S. 18. Berlin 1853.
[337] Zamboni, Della pila elettrica a secco. Verona 1812. Siehe auch Schweiggers Journal für Chemie und Physik. X. S. 129.
[338] Paul Erman (1764-1851) war Professor der Physik in Berlin und veröffentlichte zahlreiche Arbeiten aus dem Gebiet der Elektrizitätslehre.
[339] Voigts Magazin f. d. Neueste. Bd. 4. 1802. S. 832.
[340] Gilberts Annalen, XIX, S. 490.
[341] Fischer, Gesch. VIII, 649.
[342] Fischer, VIII, 654.
[343] Anthony Carlisle (1768-1840), Professor der Anatomie in London.
[344] William Nicholson (1753-1815), als Ingenieur und Schriftsteller in London tätig, auch bekannt als Erfinder des Gewichtsaräometers.
[345] Gilberts Annalen, 1800, VI, 340.
[346] Hoppe, Gesch. d. Elektr. S. 137.
[347] Johann Wilhelm Ritter (1776-1810) war Mitglied der bayerischen Akademie der Wissenschaften.
[348] Gilbert, Annalen der Physik, VI, 1800, S. 470.
[349] Die wissenschaftlichen Abhandlungen Davys wurden von seinem Bruder gesammelt und in 10 Bänden herausgegeben: The collected works of Sir Humphry Davy edited by his brother John Davy. London 1839-1841.
[350] Die Pneumatic Institution des Dr. Beddoes.
[351] Siehe E. Cohen, Das Lachgas. Eine chemisch-kulturhistorische Skizze. Leipzig, W. Engelmann. 1907.
[352] Die Abhandlung wurde 1893 unter dem Titel »Über einige chemische Wirkungen der Elektrizität« im 45. Bande von Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften herausgegeben. Leipzig, Verlag von W. Engelmann.
[353] Ostwalds Klassiker Nr. 45. S. 12.
[354] Ann. de Chimie 58, 54. 1806.
[355] Davy, On some new Phenomena of chemical changes produced by electricity, particularly the decomposition of the fixed alkalies. Die Abhandlung wurde 1893 unter dem Titel »Elektrochemische Untersuchungen von Humphry Davy« als 45. Band von Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften herausgegeben. Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann.
[356] Aus diesem Grunde fand das Natrium Verwendung, um absoluten Alkohol zu bereiten, d. h. dem Alkohol die letzten Spuren Wasser zu entziehen.
[357] Unter dem Namen alkalische Erden werden die Oxyde der Metalle Calcium, Strontium und Barium (CaO, SrO, BaO) zusammengefaßt. Diese Oxyde wurden früher als Kalk, Strontian und Baryt bezeichnet.
[358] Magnesia, Tonerde, Kieselerde sind die Oxyde von Magnesium, Aluminium und Silicium (MgO, Al2O3, SiO2).
[359] Barium, Strontium, Calcium und Magnesium wurden bald darauf von Davy selbst isoliert. Silicium wurde zuerst von Berzelius 1823 hergestellt. Die Abscheidung des Aluminiums aus der Tonerde gelang Wöhler im Jahre 1827.
[360] Ostwalds Klassiker Nr. 45, S. 44.