Cassy trat in das Zimmer und fand Emmeline blaß vor Furcht im äußersten Winkel desselben sitzen. Als sie hereinkam, fuhr das Mädchen erschrocken auf; aber als diese sah, wer es war, stürzte sie hervor, ergriff Cassy's Arm und sagte: »O, Cassy, Ihr seid es? Ich bin froh, daß Ihr gekommen seid! Ich fürchtete, es wäre —. O, Ihr wisset nicht, was für ein schauerlicher Lärm diese ganze Nacht unten gewesen ist!«
»Ich sollte das kennen,« sagte Cassy trocken. »Ich habe es oft genug gehört!«
»O, Cassy, sagt mir doch nur ja, können wir nicht von diesem Orte wegkommen? Ich kümmere mich nicht darum, wohin — in die Sümpfe unter die Schlangen — irgendwohin?«
»Nirgendhin, es sei denn in unsre Gräber,« sagte Cassy.
»Habt Ihr es je versucht?«
»Ich habe es nur zu oft versuchen sehen und was dabei herauskommt,« sagte Cassy.
»Ich wollte gern in den Sümpfen leben und Baumrinde nagen. Ich fürchte mich nicht vor Schlangen! Ich wollte lieber eine Schlange bei mir haben, als ihn,« sagte Emmeline heftig.
»Es sind ziemlich Viele hier Deiner Meinung gewesen,« sagte Cassy. »Aber Du könntest nicht in den Sümpfen bleiben — die Hunde würden Dich ausspüren und zurückbringen, und dann — dann —«
»Was würde er thun?« sagte das Mädchen, indem sie ihr mit athemloser Spannung ins Gesicht schaute.
»Was würde er nicht thun, frage lieber,« sagte Cassy. »Er hat sein Handwerk unter den Räubern Westindiens gut gelernt. Du würdest nicht viel schlafen, wenn ich Dir erzählte, was ich gesehen habe — was er zuweilen als gute Spässe erzählt. Ich habe Schreie hier gehört, die ich wochenlang nicht habe aus dem Ohre los werden können. Da ist unten bei den Hütten ein entlegener Ort, wo man einen schwarzen verdorrten Baum und den ganzen Boden mit schwarzer Asche bedeckt sehen kann. Frage nur irgend Einen, was da geschehen ist, und siehe zu, ob er wagen wird, es Dir zu sagen.«
»Was wollt Ihr damit sagen?«
»Ich will es Dir nicht sagen. Ich denke nicht gern daran; und ich sage Dir, Gott allein weiß, was wir morgen sehen werden, wenn jener arme Kerl fortfährt, wie er angefangen hat.«
»Schauderhaft!« sagte Emmeline, indem ihr jeder Blutstropfen aus den Wangen trat. »O, Cassy, sagt mir doch nur, was ich thun soll!«
»Was ich gethan habe. Thu' Dein Bestes; thu' was Du mußt, und mache es durch Haß und Verwünschung wieder gut!«
»Er wollte mich von seinem verhaßten Branndwein trinken lassen,« sagte Emmeline; »und ich hasse ihn so —«
»Trinkt lieber,« sagte Cassy. »Ich haßte ihn auch; und jetzt kann ich nicht ohne ihn leben. Man muß etwas haben; die Sachen sehen nicht so schrecklich aus, wenn man den nimmt.«
»Die Mutter pflegte mir zu sagen, ich solle nie so etwas anrühren,« sagte Emmeline.
»Die Mutter sagte 's Dir!« rief Cassy mit scharfem und bittern Nachdrucke auf dem Worte Mutter. »Was hilft's, daß Mütter etwas sagen? Ihr werdet alle gekauft und bezahlt, und eure Seelen gehören dem, welcher euch bekommt. So geht 's. Hörst Du! trink Branndwein: trinke so viel Du kannst, und Du wirst Alles leichter tragen.«
»O, Cassy! habt doch Mitleid mit mir!«
»Mitleid mit Dir! Habe ich etwa keins? Habe ich keine Tochter? — Gott weiß, wo sie ist, und wem sie jetzt gehört! Sie geht vermuthlich den Weg, welchen ihre Mutter vor ihr ging, und den ihre Kinder nach ihr gehen müssen! Der Fluch hört nie auf!«
»Ich wollte, ich wär' nie geboren!« sagte Emmeline, ihre Hände ringend.
»Das ist ein alter Wunsch von mir,« sagte Cassy. »Ich habe mich ganz daran gewöhnt, das zu wünschen. Ich stürbe, wenn ich es wagte,« sagte sie, indem sie in die Dunkelheit hinausschaute mit jener stillen, starren Verzweiflung, dem gewöhnlichen Ausdrucke ihres Antlitzes, wenn es ruhig war.
»Es wär gottlos, sich das Leben zu nehmen,« sagte Emmeline.
»Ich weiß nicht warum; nicht gottloser, als was wir Tag für Tag erleben und thun. Als ich aber im Kloster war, haben mir die Schwestern Dinge erzählt, die mir vor dem Sterben bange machen. Wär' es nur mit uns zu Ende, ja dann —«
Emmeline wendete sich ab und verbarg ihr Gesicht mit den Händen.
Während diese Unterhaltung in der Kammer vor sich ging, war Legree, überwältigt vom Zechgelage, im untern Zimmer in Schlaf gesunken. Er war nicht von Gewohnheit ein Trunkenbold. Seine rohe, starke Natur verlangte und ertrug eine fortwährende Aufregung, welche eine schwächere gänzlich aufgerieben haben würde. Aber Vorsicht hielt ihn ab, sich der Schwelgerei in einem solchen Maaße hinzugeben, daß er dadurch die Herrschaft über sich selbst verlor.
Diese Nacht hatte er sich jedoch in seinen fieberhaften Anstrengungen, aus seinem Gemüthe jene furchtbaren Gewissensbisse zu verbannen, welche in ihm erwachten, mehr als gewöhnlich erlaubt, so daß er, nachdem er seine schwarzen Diener verabschiedet hatte, schwer in einen Sessel fiel und fest einschlief.
O, wie darf die schlechte Seele die Schattenwelt des Schlafes betreten? — jenes Land, dessen dunkle Gränzen dem geheimnißvollen Schauplatze der Vergeltung so furchtbar nahe liegen! Legree träumte. In seinem schweren und fieberischen Schlafe stand eine verschleierte Gestalt neben ihm, und legte eine kalte, weiche Hand auf ihn. Er glaubte zu wissen, wer es sei; er schauderte und Grauen beschlich ihn, obgleich das Antlitz verschleiert war. Bald glaubte er, er fühle jenes Haar sich um seine Finger schlängeln, bald, daß es sich sanft um seinen Hals schlinge, und sich immer dichter zusammenzöge, bis er keinen Athem mehr holen konnte; bald dachte er, Stimmen flüsterten ihm zu, ein Geflüster, das ihn mit Grauen erfüllte. Dann schien es ihm, als sei er am Rande eines fürchterlichen Abgrundes, sich festhaltend und in Todesfurcht ringend, während schwarze Hände sich herausstreckten, um ihn hinabzuziehen; und Cassy kam lachend hinter ihn und stieß ihn hinunter. Und nun erhob sich jene feierlich verschleierte Gestalt und warf den Schleier zurück. Es war seine Mutter; und sie wendete sich von ihm ab, und er fiel hinab, hinab, hinab unter verworrenem Geschrei und Gestöhn und Jauchzen höllischen Gelächters — und Legree erwachte.
Ruhig stahl sich das rosige Licht der Morgendämmerung in das Zimmer. Der Morgenstern stand am heller werdenden Horizonte und schaute mit seinem feierlichen, heiligen Lichtauge auf den Mann der Sünde hernieder. O, mit welcher Frische, welcher Feierlichkeit und Schönheit wird jeder neue Tag geboren, als wolle er dem Unempfindlichen sagen: »Sieh! Du hast noch eine Möglichkeit! Kämpfe für unsterblichen Ruhm!« Es gibt keine Rede oder Sprache, in der diese Stimme nicht gehört wird; aber der freche, schlechte Mensch hörte sie nicht. Er erwachte mit einem Fluche. Was galt ihm das Gold und der Purpur, das tägliche Wunder des Morgens! Was die Heiligkeit jenes Sternes, welchen Gottes Sohn zu seinem eigenen Sinnbilde geweiht hat? Thierähnlich sah er, ohne wahrzunehmen; er stolperte vorwärts, schenkte ein Glas Branndwein ein und trank es halb.
»Ich habe eine höllische Nacht gehabt!« sagte er zu Cassy, welche eben dann durch eine gegenüber befindliche Thüre hereintrat.
»Ihr werdet bald mehr von der Art haben,« sagte sie trocken.
»Was willst Du damit sagen, Vettel?«
»Ihr werdet es dieser Tage erfahren,« erwiderte Cassy in demselben Tone. »Jetzt, Simon, habe ich Euch einen guten Rath zu geben.«
»Den Teufel hast Du!«
»Ich rathe Euch,« sagte Cassy gelassen, während sie Einiges im Zimmer zu ordnen begann, »daß Ihr Tom gehen laßt.«
»Was geht das Dich an?«
»Was? Ich weiß wahrhaftig nicht, was es mich angehen könnte. Wenn Ihr zwölf Hundert Dollar für einen Kerl zahlen wollt und ihn grade im Drange der Erntezeit zu Grunde richten wollt, nur um Eurer Wuth zu fröhnen, so geht 's mich nichts an. Ich habe für ihn gethan, was ich konnte.«
»So? Was hast Du Dich in meine Angelegenheiten zu mischen?«
»Ich habe Euch schon manches Tausend Dollar gerettet, dadurch, daß ich zuweilen für Eure Leute Sorge getragen habe — das ist nun aller Dank, den ich davon habe. Wenn Eure Ernte geringer auf den Markt kommt, so verliert Ihr Eure Wette nicht. Tompkins wird Euch nicht den Rang ablaufen und Ihr werdet ganz niedlich hinzahlen müssen, nicht wahr? Mir ist schon, als sähe ich Euch dabei!«
Legree hatte, wie manche andre Pflanzer, nur eine Art Ehrgeiz, die beste Ernte zu haben; und er hatte gerade jetzt verschiedene Wetten in der nächsten Stadt schweben. Cassy berührte daher mit weiblicher Gewandtheit die einzige Saite, die bei ihm anzuschlagen war.
»Gut, ich will ihn mit dem loslassen, was er schon bekommen hat,« sagte Legree; »aber er soll mich um Verzeihung bitten, und bessere Manieren versprechen.«
»Das thut er nicht,« sagte Cassy.
»Nicht, he?«
»Nein, er thut 's nicht,« sagte Cassy.
»Ich möchte doch wissen, warum, Mistreß,« sagte Legree mit der äußersten Verachtung.
»Weil er recht gethan hat, und das weiß, und nicht sagen will, er habe Unrecht gethan.«
»Wer zum Teufel kümmert sich darum, was er weiß? Der Nigger soll sagen, was mir beliebt, oder —«
»Oder Ihr wollt Eure Wette auf die Baumwollen-Ernte verlieren, indem Ihr ihn gerade in dieser dringenden Zeit vom Felde entfernt haltet.«
»Aber er wird nachgeben, natürlich wird er; ich weiß ja, wie es mit Niggern ist. Diesen Morgen wird er schon betteln wie ein Hund.«
»Er wird nicht, Simon; Ihr kennt diese Art Menschen nicht. Ihr könnt ihn zollweise tödten, aber Ihr werdet nicht ein Wort eines solchen Bekenntnisses aus ihm heraus bringen.«
»Wollen sehen. Wo ist er?« sagte Legree, indem er hinausging.
»In der alten Kammer des Ginhauses,« sagte Cassy.
Obgleich Legree so zuversichtlich mit Cassy sprach, so verließ er doch das Haus mit einer Art bösen Vorgefühls, welches nicht gewöhnlich bei ihm war. Die Träume der vergangenen Nacht, vereint mit Cassy's Weisungen, beunruhigten ihn in hohem Grade. Er beschloß, daß Niemand Zeuge seines Zusammentreffens mit Tom sein solle, und nahm sich vor, daß wenn er ihn nicht durch Drohungen zwingen könne, er es auf eine gelegenere Zeit verschieben wolle, seine Rache auszuüben.
Das feierliche Licht der ersten Dämmerung, die engelgleiche Herrlichkeit des Morgensterns war durch das rohe Fenster des Schuppens gedrungen, wo Tom lag, und wie auf den Strahlen dieses Sternes nieder gleitend, kamen die feierlichen Worte zu ihm: »Ich bin die Wurzel des Geschlechtes David's, ein heller Morgenstern!« Die geheimnißvollen Warnungen und Andeutungen Cassy's, weit entfernt, seine Seele zu entmuthigen, hatten dieselbe am Ende wie durch einen himmlischen Ruf erhoben. Er wußte nicht anders, als daß sein Todestag am Himmel dämmere und das Herz schlug ihm mit feierlichem Klopfen der Freude und des Verlangens, als er dachte, daß das wundervolle All, worüber er so viel gesonnen, der große weiße Thron mit seinem immer strahlenden Regenbogen, die Schaar der weißen Engel, die Kronen, die Palmen, die Harfen — sich ihm zeigen würden, ehe jene Sonne wieder unterginge; und deßhalb hörte er ohne Schauder und Beben die Stimme seines Verfolgers, als derselbe sich näherte:
»Nun, Junge,« sagte Legree mit einem verächtlichen Fußstoß, »wie befindest Du Dich? Habe ich Dir nicht gesagt, ich könne Dir Eins oder das Andre beibringen? Wie gefällt's Dir, he? Wie bekommen Dir die Schwielen, Tom? Bist nicht ganz so keck wie Du gestern Abend warst? Könntest jetzt wohl nicht einen armen Sünder auf ein Bischen Predigt freihalten, nicht, he?«
Tom antwortete Nichts.
»Auf, Vieh!« sagte Legree, indem er ihn wieder stieß.
Das war eine schwere Aufgabe für einen so zerschlagenen und entkräfteten Menschen, und als Tom sich bemühte, es zu thun, brach Legree in ein viehisches Gelächter aus.
»Wovon bist Du diesen Morgen so sanft, Tom? Vielleicht gestern Abend erkältet?«
Tom war indessen auf die Füße gekommen und stand seinem Herrn gegenüber mit fester, standhafter Stirne.
»Teufel, Du kannst's!« sagte Legree, indem er ihn betrachtete. »Ich glaube, Du hast noch nicht genug gekriegt. Jetzt, Tom, ohne Umstände auf die Knie und bitte mich um Verzeihung wegen Deiner Streiche von gestern Abend.«
Tom bewegte sich nicht.
»Nieder, Hund!« sagte Legree, indem er ihn mit der Reitpeitsche schlug.
»Herr Legree,« sagte Tom, »ich kann es nicht thun. Ich habe nur gethan, was ich für recht gehalten habe. Ich werde es jedes Mal gerade wieder so machen. Ich werde nie eine Grausamkeit begehen, komme, was da wolle.«
»Ja, aber Du weißt nicht, was kommen will, Master Tom. Du denkst, was Du gekriegt hast, ist etwas. Ich sage Dir, 's ist nichts — gar nichts. Wie würde es Dir gefallen, an einen Baum gebunden zu werden, und ein langsames Feuer um Dich angezündet zu haben? Wäre das nicht angenehm — he, Tom?«
»Master,« sagte Tom, »ich weiß, Ihr könnt Schreckliches thun; aber« — er streckte sich aufwärts und faltete die Hände, — »aber nachdem Ihr den Leib getödtet habt, könnt Ihr nichts mehr thun. Und o, dann folgt alle Ewigkeit!«
Ewigkeit — das Wort durchbebte die Seele des schwarzen Menschen mit Licht und Kraft, als er sprach — es durchzuckte auch des Sünders Seele wie Scorpionenbiß. Legree knirschte mit den Zähnen, aber Wuth hielt ihn still, und Tom sprach, wie ein aus der Knechtschaft befreiter Mensch, mit klarer und heitrer Stimme:
»Master Legree, Ihr habt mich gekauft, und ich will Euch ein treuer und redlicher Diener sein. Ich will Euch alle Arbeit meiner Hände geben, alle meine Zeit, alle meine Kraft, aber meine Seele will ich keinem Sterblichen opfern. Ich will am Herrn festhalten, und seine Gebote vor Allem befolgen, mag ich leben oder sterben, darauf verlaßt Euch. Master Legree, ich fürchte den Tod nicht im Geringsten. Ich sterbe eben so gern wie nicht. Ihr könnt mich zu Tode peitschen, verhungern, verbrennen lassen, es bringt mich nur früher dahin, wohin ich mich sehne.«
»Ich will Dich doch nachgiebig machen, ehe ich mit Dir fertig bin!« sagte Legree wüthend.
»Ich werde Hülfe bekommen,« sagte Tom. »Ihr könnt es nicht.«
»Wer zum Teufel wird Dir helfen?« sagte Legree verächtlich.
»Der allmächtige Gott!« sagte Tom.
»Hol Dich der Teufel!« sagte Legree, indem er Tom mit einem Faustschlage zu Boden streckte.
Eine kalte, weiche Hand legte sich in diesem Augenblick auf die Legree's. Er drehte sich um — es war Cassy's; aber die kalte, sanfte Berührung rief ihm den Traum der letzten Nacht zurück, und durch die Kammern seines Hirnes blitzend, kamen alle die fürchterlichen Bilder der Nachtwachen zurück, mit einem Theile der Schrecknisse, die jene begleiteten.
»Wollt Ihr ein Thor sein?« sagte Cassy auf französisch. »Laßt ihn gehen. Laßt mich ihn herstellen, um wieder im Felde arbeiten zu können. Ist's nicht gerade wie ich Euch sagte?«
Man sagt, der Alligator, das Nashorn, obschon in kugelfesten Panzer gehüllt, haben einen Fleck, wo sie verwundbar sind; und freche, ungläubige Verworfene haben gewöhnlich diesen Punkt in abergläubischer Furcht.
Legree wendete sich weg, entschlossen, einstweilen die Sache gehen zu lassen.
»Nun, so habe Deinen Willen,« sagte er mürrisch zu Cassy.
»Höre Du,« fuhr er zu Tom gewendet fort, »ich will Dich für jetzt gehen lassen, weil die Geschäfte dringend sind, und ich alle meine Arbeiter brauche, aber ich vergesse niemals. Ich will es Dir ankreiden, und die Zeit kommt, wo es mir Dein altes schwarzes Fell bezahlen soll — merk' Dir das!«
Legree drehte sich um und ging hinaus.
»Gehe nur,« sagte Cassy ihm finster nachschauend; »Deine Rechnung kommt auch noch! — Armer Mensch, wie geht's Dir?«
»Der Herr hat seinen Engel gesendet und des Löwen Rachen für diesmal verschlossen,« sagte Tom.
»Für diesmal gewiß,« sagte Cassy; »aber jetzt habt Ihr seinen Haß auf Euch, der Euch Tag für Tag verfolgt, wie ein Hund, der an Eurer Kehle hängt, Euer Blut saugt und Euer Leben tropfenweise verbluten läßt. Ich kenne den Menschen.«