„Auch ich erhöbe gern auf leichten Schwingen
Den müden Geist zu dichterischem Flug,
Und schon seit langem streb’ ich ernst genug,
Dir, teurer Freund, ein leidlich Lied zu singen.“
So schriebst du einst nach qualerfülltem Ringen,
Als nächtens nach des Schlummers mildem Trug
Dein brennend Aug’ umsonst Verlangen trug,
Und heute hör’ ich’s noch im Herzen klingen.
Begnüge dich! Du trägst nach heißem Ringen
Ins Reich der Geister ungetrübt von hinnen
Die große Poesie der Herzensreinheit.
Auch ich erhöbe gern auf leichten Schwingen
Einst meinen Geist, wenn Raum und Zeit zerrinnen,
So frei und stolz zum Frieden der All-Einheit.