Erloschen war des Hundes Wahlmandat.
Der Jäger schoß die Hasen tot wie immer.
Da flog ein Etwas durch den Hasenstaat
Wie erster, schwacher Freiheitsmorgenschimmer.
Zur Neuwahl ließ der Hund die Hasen laden;
Er rief bewegt: „Man juble, man erstaune!
Mein Souverän von Blei und Pulvers Gnaden
Erwachte heut in liberaler Laune.
Er will, daß jeder frei sein Wahlrecht übe
Und ganz nach seiner Überzeugung stimme,
Wer frech das Bild der Volksabstimmung trübe,
Dem droh er schwer mit seinem höchsten Grimme.
Dies ist sein Wunsch. Doch wünscht der Herrscher auch,
Daß ich euch klug zu wählen, gründlich lehre,
Daß ich des Rechts unwürdigen Gebrauch
Beleuchte durch der Folgen ganze Schwere.
Hört nicht auf Freiheitsphrasen, wüst und hohl —
Ihr könntet eure Lage noch verschlimmern —
Die Wahl ist frei! — Doch was zu eurem Wohl —“
Hier ließ der Hund die Zähne freundlich schimmern —
Und wunderbar: bei vorgenommner Wahl
Fiel auf den Hund der Stimmen ganze Zahl.